Hallo Art3mis!
Herzlich willkommen hier im Forum und einen guten Austausch wünsche ich dir.
Ich habe mich vor 3 Jahren von meinem Mann getrennt und lebte noch längere Zeit in unserem gemeinsamen Haus in getrennten Wohnbereichen.
Ich war nur dann gesprächsbereit wenn es um alltägliche Dinge ging alles was seine Sucht betraf habe ich direkt abgeblockt und ihm mitgeteilt dass das seine Sache wäre. Ich habe mich auf nichts mehr eingelassen was seine Baustellen betraf oder höchstens gesagt ich könne ihm da auch nicht helfen.
Ich hatte ja all die Jahre vorher mit ihm rumdiskutiert und es drehte sich nur im Kreis, es war alles gesagt worden.
Ich war es einfach satt mir immer Schuld zuweisen zu lassen oder mir anzuhören dass ich einen kranken Mann verlassen würde. So halte ich es heute noch obwohl ich mittlerweilen ausgezogen bin habe ich noch Kontakt zu ihm.
Mir hat es gut getan diese vermeintliche Verantwortung für ihn abzugeben, anfangs musste ich aber lernen das ungute Gefühl dabei auszuhalten.
Er alleine ist für seinen Part verantwortlich, niemand hält ihm die Flasche an den Hals und zwingt ihn zu trinken. Wenn er sich keine Hilfe sucht ist es auch seine Sache, schliesslich sind schon einige Dinge passiert die ihn hätten wach machen müssen.
LG
Speranza