Beiträge von Marie04

    Hallo Engel!

    Zitat

    Im Moment bin einfach nur erschöpft, total. Und das seit Monaten. Mit Mühe kann ich meiner Arbeit nachgehen. Danach kommt meist nix.

    Den Zustand kenne ich sehr gut bevor ich mich getrennt habe ging es mir auch so. Ich war kaum noch in der Lage zu arbeiten war depressiv und hatte viel Wut auf meinen Ex im Bauch.

    Als ich mich trennte fiel mir eine Zentnerlast von der Seele und es ging mir direkt besser weil ich für mich entschieden hatte was ich brauche damit es mir wieder besser geht.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Renate!

    Es ist vollkommen okay wie du schreibst, Direktheit ist angebracht wenn man so manche Beiträge von anderen liest. Du beleidigst ja niemanden sondern versuchst ihm zu helfen oder zumindest aufzurütteln.

    Ich finde dich stabil und verlässlich in deinen Aussagen, wenn jemand nicht mehr im Forum schreibt weil er die Wahrheit nicht sieht oder ertragen kann ist es ja nicht deine Schuld. Dann muss er eben noch einige Runden drehen bis die Erkenntnis kommt.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Engel!

    Zitat

    Hallo Speranza

    Ja ich habe von Dir auch schon viel hier gelesen.
    Schön das es Dir wieder gut geht. Und schön dass Du die Kraft hattest diesen Weg zu gehen.

    Die Kraft steckt in jedem von uns der etwas verändern möchte auch wenn du sie noch nicht erkennen kannst. Sie kommt in dem Moment in dem man fest entschlossen ist etwas für sich zu tun ohne Rücksicht auf den suchtkranken Partner.

    Die Kraft die du aufwendest um mit ihm zu leben bleibt dann nur für deine Belange übrig. Was das beste ist die Hoffnung auf ein besseres Leben kommt wieder.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Engel!

    Herzlich willkommen hier im Forum. Ich finde es gut dass du etwas für dich tun möchtest. Deinem Partner kannst du leider nicht helfen wenn er nicht einsieht dass er suchtkrank ist.

    Aber du kannst lernen anders damit umzugehen, du wirst sehen in dem Kurs sind viele Angehörige denen es so geht wie dir momentan.

    Ich habe auch sehr lange gebraucht um mich zu lösen, bin mittlerweilen getrennt und mir geht es wieder gut. Ich hätte viel früher reagieren müssen, heute verstehe ich selber nicht mehr wie ich so vieles geschehen lassen konnte.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Renate!

    Ich kann mir deinen Garten richtig gut vorstellen, ich bin nicht im geschlossenen Bereich angemeldet und kann die Bilder leider nicht sehen.

    Meine Empfindungen sind ähnlich für mich ist Natur Balsam für die Seele, ich gehe auch öfters wandern und kann dann einfach einen schönen Ausblick geniessen. Ich sitze dann einfach da und bin mit mir im Reinen.

    Brombeermarmelade hört sich sehr lecker an, ich wollten einen Johannisbeerstrauch pflanzen, ich liebe Johannisbeermarmelade.

    Ich freue mich auch schon darauf wenn mein Grundstück fertig ist und träume von Grillabenden mit netten Bekannten. Die Einweihungsfeier für mein Häuschen soll auch diesen Sommer stattfinden.

    Liebe Grüsse und einen sonnigen Tag

    Speranza

    Hallo Renate!

    Danke für deine Rückmeldung, du scheinst auch eher ein Naturmensch zu sein wie ich. Mir tut die Sonne auch total gut, mein Rheuma beruhigt sich immer ab gewissen Temperaturen.

    Wie hast du deinen Garten gestaltet, eher mit Blumen oder auch Nutzgarten? Ich möchte im Vorgarten nur Blumen und Sträucher, im Innenhof werde ich auch Tomaten und Kräuter pflanzen.

    Heute werde ich mich im Innenhof ausgiebig sonnen dort ist es so abgeschieden dass ich sogar FKK machen könnte :lol:

    Ich bin auch eine Leseratte und habe jede Menge Bücher auf mein Tablet geladen so lässt es sich aushalten :lol:

    Ich wünsche dir auch einen sonnigen und schönen Sonntag.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Forum!

    Mir geht es weiterhin gut es läuft alles recht positiv. Ich habe mich zu einem Yoga-Kurs angemeldet und gehe mit einer Arbeitskollegin dorthin.
    Es ist anstrengender als ich gedacht habe, ich wusste gar nicht wieviele Muskeln man aktivieren kann :lol: Es macht trotzdem Spass, es tut meiner lädierten Wirbelsäule gut.

    Nun geht draussen wieder die Arbeit los, ich habe heute eine Fuhre Mutterboden bekommen und werde sie gleich über den Vorgarten verteilen und mir Gedanken machen was ich dort anpflanzen möchte. Ich dachte da eher an ein Bauerngärtchen mit vielen Blumen.

    Der kommende Frühling motiviert mich, ich bin ja ein Sommertyp und bin immer froh wenn der Winter vorbei ist.

    Ich grüsse alle recht herzlich.

    Speranza

    Hallo Renate!

    Zitat



    Hallo
    Mich beschäftigt gerade der Gedanke ob wir ,,alten Hasen,, hier sinnvoll für die ,,Neuen,, sind.

    Das ist eine sehr interessante Frage die da stellst. Ich würde sagen JA den es hilft den Neuen durchaus weiter Fädchen von alten Hasen zu lesen die den Absprung geschafft haben.

    Als alte Hasen sehe ich alle die es schaffen sich aus solchen kranken Beziehungsstrukturen zu befreien und weiter an sich arbeiten um nicht wieder in solche co-abhängigen Fallen zu tappen.

    Natürlich ist es des Öfteren enttäuschend wenn kaum oder wenig Rückmeldungen auf Beiträge kommen aber vielleicht wird doch tief im Innern der Keim für ein Umdenken gelegt.

    Mehr können wir hier nicht tun denn den Weg muss jeder - wie wir aus bitteren Erfahrungen wissen - ganz alleine gehen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Skyline!

    Die Thematik ist deswegen so schwierig weil vieles im verborgenen geschieht. Besonders schwierig wird es bei psychischer Misshandlung da kann die Justiz recht wenig unternehmen.

    Ich bin eher dagegen bei körperlicher Gewalt Selbstjustiz zu üben das ist viel zu gefährlich. Selbstverteidigung ja - wenn ich in irgendeiner Weise angegriffen werde, das ist dann Notwehr. Bei einem trinkenden gewalttätigen Partner würde ich die Flucht ergreifen oder die Polizei rufen.

    Aber bei seelischer Gewalt wird's schwieriger, soll ich jetzt gewalttätig werden oder mir ein freches Mundwerk wachsen lassen und mich auf gleiche Stufe begeben?

    Letztendlich kann mir niemand helfen wenn ich die Einsicht nicht habe, weder die Justiz noch der Psychologe noch Freunde oder Verwandte. Ich kann auch keinen schützen der den Partner noch verteidigt oder immer wieder zurückgeht.

    Es ist ein trauriges Kapitel, für manche Frauen oder Kinder geht es tödlich aus, weil sie zu Tode misshandelt werden.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Susanne!

    Zitat von Die_Susanne

    Hallo Karsten,

    zu diesem Thema kann es gar nicht genug Öffentlichkeit geben.

    Und den Mut, auszusprechen, was einem widerfahren ist.

    Nur so kann sich etwas ändern für all die Menschen, noch täglich Gewalt erleben.

    Susanne

    Im Grunde gebe ich dir recht wenn ich nicht an die Öffentlichkeit trete wird sich nie etwas ändern. ABER, muss ich jetzt wirklich ins kleinste Detail gehen und minutiös schildern was XY genau getan hat? Ich denke mal das ist was Karsten uns vermitteln will.

    Ich möchte hier auch nicht erkannt werden nicht weil ich mich schäme sondern weil ich nicht möchte dass etwas in falsche Hände gerät. Ich gehe im Realleben offen damit um aber schildere nie Details.

    Es reicht doch zu sagen ich bin körperlich oder psychisch misshandelt worden und wie ich mich daraus gelöst habe. Die Details kann ich nur alleine aufarbeiten, notfalls mit psychologischer Hilfe.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Neuweg!

    Zitat

    Trotzdem kommt da wieder die Frage auf, was wenn es nicht so ist.

    Solange er nicht die Erkenntnis hat dass er ein Suchtproblem hat und sich professionelle Hilfe holt wird das nichts auch wenn er momentan nicht trinkt. Er will dich einlullen und wenn du darauf reinfällst geht es munter weiter wie bisher, meine Erfahrung ist so.

    Zitat

    Die vernünftige Antwort darauf ist - dann war er die letzten Jahre einfach nur so scheußlich zu den Kindern und mir. Ohne Alkoholsucht, dass macht es ja auch nicht besser.
    Der nächste Gedanke - so schlimm ist er ja nicht, hat ja auch viele gute Seiten.



    Eben er war (ist) scheusslich zu dir und den Kindern ob mit oder ohne Alkohol. Reicht das als Grund nicht aus um dich und deine Kinder in Sicherheit zu bringen?

    Die guten Seiten bestehen oft aus Dingen die eigentlich selbstverständlich sein müssten, bloss wir Co's empfinden das als Grund zu bleiben und immer weiter zu hoffen.

    Deine Kinder und du habt Besseres verdient es liegt an dir es zu realisieren.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Lea!

    Zitat

    Psychische Gewalt kann viel subtilere Formen annehmen und - wie ich meine - viel nachhaltiger wirken. Die Bilder des ersten Übergriffs und das überwältigende Gefühl der Ohnmacht und des Unverständnisses, das ich bei der ersten nächtlichen Attacke hatten, verfolgen mich lange nicht mehr.

    Nachträglich gesehen hat die psychische Gewalt sehr viel in mir angerichtet. Ich habe heute noch den Eindruck dass man bei psychischer Gewalt weniger Unterstützung erhält denn sie ist optisch nicht zu sehen.

    Die Grenzen sind oft fliessend, mein Ex konnte verpackte seine Attacken immer als ob es ein Witz wäre und ich mich nicht so anstellen sollte. Er wäre halt für ein offenes Wort und ich könnte die Wahrheit nicht ertragen. Im Grunde waren es einfach Beleidigungen die genau den wunden Punkt bei mir getroffen und mich immer tiefer verunsichert haben.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Zitat von inbetween

    Es gibt einige Psychologen, die der Ansicht sind, dass die Beziehung zu Suchtkranken eine traumatische Bindung verursacht, eben aus den genannten Gründen.

    Lieber Gruß
    Lea

    Wobei ich mich frage ob diese traumatische Bindung nicht schon vorher da war und als etwas "Normales und Vertrautes" empfunden wird. Mein Vater hat nicht getrunken und mich trotzdem körperlich und seelisch misshandelt.

    Ich bin mit 17 geflüchtet und habe mir ein eigenes Leben aufgebaut. Jahre später lernte ich meinen Ex-Mann kennen der zur damaligen Zeit auch nicht getrunken hat aber mich seelisch misshandelte ohne dass es mir so richtig bewusst war, ich dachte oft Männer sind halt so.

    Ich wäre sehr schnell gegangen wenn er mich körperlich misshandelt hätte da ich den körperlichen Schmerz schlimmer als den seelischen Schmerz empfunden hätte.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Neuweg!

    Zitat

    Zwei Stunden später bat er nochmal um ein Gespräch, machte mir viele Vorwürfe weil ich diesen Schritt gemacht habe. Er machte mir ein Angebot, gnädiger weise, obwohl ich das eigentlich nicht verdient habe, dass er nichts mehr trinkt und mit mir zu den a a gehen will, dass ich sehe, dass er kein Problem hat. Die Alternative ist der rosenkrieg. Ich lehnte es ab, blieb standhaft und sagte, der nächste Schritt ist erstmal das Jugendamt morgen. Er wollte nochmal persönlich mit mir reden, das lehnte ich aber ab.

    Er scheint wohl noch gar nicht realisiert zu haben was Sache ist sonst würde er anfangen zu überlegen warum du gegangen bist. Auf solche Angebote kannst du pfeifen denn das sind Erpressungsversuche.

    Versuche so gut es geht die Kinder da rauszuhalten, es ist schade dass er die Kinder als Druckmittel benutzt.

    Ich musste mir auch so vieles anhören als ich mich trennte ich habe mich dann auf gar kein Gespräch eingelassen wenn er betrunken war. Es bringt doch sowieso nichts und dreht sich im Kreis.

    Bleib stark und alles Gute

    Speranza

    Zitat

    Bis heute konnte mir Niemand, aber wirklich Niemand irgendwie nachvollziehbar begreiflich machen, wie man überhaupt nur auf die Idee kommen kann, eine Beziehung aufrecht zu erhalten, in der man (Geschlecht gleichgültig) Gewalt erlebt.

    Es ist für mich schlicht und einfach nicht zu verstehen. Ich kann's nicht, auch wenn ich mir noch so Mühe gebe.

    Hallo Kaleu!

    Mit gesundem Menschenverstand ist es auch nicht zu begreifen oder nachzuvollziehen dass gerade wir Co-Abhängige jahrelange seelische oder körperliche Misshandlung über uns ergehen lassen.

    Ich bin "nur" seelisch misshandelt worden, mir ist durchaus klar welches Verhaltensmuster das ausgelöst hat und habe es trotzdem lange Zeit nicht geschafft mich zu befreien. Die Gründe liegen oft sehr weit zurück (dazu muss nicht Alkoholmissbrauch im Elternhaus bestehen) und waren so tief verwurzelt dass ich es teilweise als Normalität angesehen habe, ich kannte es nicht anders.

    Es war sehr viel Leidensdruck nötig um mich auf den Weg zu machen.

    Mit Liebe hat das wenig zu tun sondern es sind krankhafte Strukturen. die zum Tragen kommen.

    Traurig und unverzeihlich ist es wenn Kinder die Opfer sind, die können sich nicht wehren. Was ich aber sehr schwer nachvollziehen kann ist dass körperlich misshandelte Frauen immer wieder zum Partner zurückgehen obwohl ihnen alle erdenkliche Hilfe angeboten wird.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallöchen!

    Mir geht der Karneval meistens schrecklich auf die Nerven. Es ist für viele Leute doch nur ein Anlass sich zuzudröhnen. Ich habe ja mit Alkohol nix am Hut wohne aber mittendrin im Trubel.

    Manchmal gehe ich mit Freundinnen los aber meistens flüchte ich nach ein paar Stunden nach Hause. :roll: Es nervt einfach wenn Leute die das ganze Jahr zum Lachen in den Keller gehen einem plötzlich feuchtfröhlich um den Hals fallen und immer weiter labern.

    Naja ich bin halt keine gebürtige Rheinländerin und werde nie verstehen was am Karneval so toll sein soll. :lol:

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Beno!

    Zitat

    nachdem ich Eure Beiträge gelesen habe, weiss ich nicht genau, wie ich die momentane Situation werten soll? Werde ich vom Partner getäuscht? Trinkt er heimlich? Diese Frage kann ich derzeit nicht beantworten und ich werde mich wohl gedulden um das rauszufinden. Aktuell kann ich gar nichts feststellen.

    Ich kann dir nur von meinen Erfahrungen berichten bei meinem Ex-Partner waren es lediglich Trinkpausen um mich ruhigzustellen. Ausserdem war er Quartalstrinker und in der Lage wochenlange Pausen einzulegen.

    So schwankte ich immer zwischen Hoffnung und Enttäuschung. Bevor ich mich getrennt habe wurden die Trinkphasen immer länger. Ich sehe es so nur weil jemand gerade mal nicht trinkt ist er noch lange nicht trocken, dazu gehört eine lange Therapie und die Einsicht krank zu sein.

    Nur sie kann diesen Weg gehen und trocken werden, wenn sie nicht will bist du machtlos, traurig aber wahr.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Georg!

    Zitat

    Auf Nachfrage von ihr, ob sie bis dahin abstinent bleiben soll, meinte der Psychologe angeblich, dann braucht sie nicht zur Entgiftung kommen. Mir ist übel geworden.
    Also oberster Segen zum Trinken.

    Der Psychologe hat recht wenn sie bis 19.3. abstinent bleibt hat sie körperlich bereits entgiftet. Gefährlich wäre daran dass es ein kalter Entzug ohne ärztliche Beobachtung wäre.

    Es geht ja um die psychische Entgiftung die sehr lange dauert. Wenn sie nichts von dem umsetzt was sie in ihrer langen Therapie gelernt hat dann sieht es nicht gut aus.

    Dass es allerdings so lange dauert bis sie einen Termin hat verwundert mich schon etwas, wenn es ihr schlechter gehen sollte würde ich an deiner Stelle versuchen sie früher ins Krankenhaus zu bringen.

    Tja im Falle einer Trennung sieht es finanziell natürlich nicht so gut aus aber wenn sie es nicht schafft trocken zu bleiben wäre es auch keine Lebensqualität mehr für dich.

    Sich zusammenraufen wird unmöglich sein wenn sie weitertrinkt, wer hält das auf Dauer schon aus?

    Liebe Grüsse
    Speranza