Beiträge von Marie04

    Hallo Forum!

    Mir geht es weiterhin gut es läuft alles recht positiv. Ich habe mich zu einem Yoga-Kurs angemeldet und gehe mit einer Arbeitskollegin dorthin.
    Es ist anstrengender als ich gedacht habe, ich wusste gar nicht wieviele Muskeln man aktivieren kann :lol: Es macht trotzdem Spass, es tut meiner lädierten Wirbelsäule gut.

    Nun geht draussen wieder die Arbeit los, ich habe heute eine Fuhre Mutterboden bekommen und werde sie gleich über den Vorgarten verteilen und mir Gedanken machen was ich dort anpflanzen möchte. Ich dachte da eher an ein Bauerngärtchen mit vielen Blumen.

    Der kommende Frühling motiviert mich, ich bin ja ein Sommertyp und bin immer froh wenn der Winter vorbei ist.

    Ich grüsse alle recht herzlich.

    Speranza

    Hallo Renate!

    Zitat



    Hallo
    Mich beschäftigt gerade der Gedanke ob wir ,,alten Hasen,, hier sinnvoll für die ,,Neuen,, sind.

    Das ist eine sehr interessante Frage die da stellst. Ich würde sagen JA den es hilft den Neuen durchaus weiter Fädchen von alten Hasen zu lesen die den Absprung geschafft haben.

    Als alte Hasen sehe ich alle die es schaffen sich aus solchen kranken Beziehungsstrukturen zu befreien und weiter an sich arbeiten um nicht wieder in solche co-abhängigen Fallen zu tappen.

    Natürlich ist es des Öfteren enttäuschend wenn kaum oder wenig Rückmeldungen auf Beiträge kommen aber vielleicht wird doch tief im Innern der Keim für ein Umdenken gelegt.

    Mehr können wir hier nicht tun denn den Weg muss jeder - wie wir aus bitteren Erfahrungen wissen - ganz alleine gehen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Skyline!

    Die Thematik ist deswegen so schwierig weil vieles im verborgenen geschieht. Besonders schwierig wird es bei psychischer Misshandlung da kann die Justiz recht wenig unternehmen.

    Ich bin eher dagegen bei körperlicher Gewalt Selbstjustiz zu üben das ist viel zu gefährlich. Selbstverteidigung ja - wenn ich in irgendeiner Weise angegriffen werde, das ist dann Notwehr. Bei einem trinkenden gewalttätigen Partner würde ich die Flucht ergreifen oder die Polizei rufen.

    Aber bei seelischer Gewalt wird's schwieriger, soll ich jetzt gewalttätig werden oder mir ein freches Mundwerk wachsen lassen und mich auf gleiche Stufe begeben?

    Letztendlich kann mir niemand helfen wenn ich die Einsicht nicht habe, weder die Justiz noch der Psychologe noch Freunde oder Verwandte. Ich kann auch keinen schützen der den Partner noch verteidigt oder immer wieder zurückgeht.

    Es ist ein trauriges Kapitel, für manche Frauen oder Kinder geht es tödlich aus, weil sie zu Tode misshandelt werden.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Susanne!

    Zitat von Die_Susanne

    Hallo Karsten,

    zu diesem Thema kann es gar nicht genug Öffentlichkeit geben.

    Und den Mut, auszusprechen, was einem widerfahren ist.

    Nur so kann sich etwas ändern für all die Menschen, noch täglich Gewalt erleben.

    Susanne

    Im Grunde gebe ich dir recht wenn ich nicht an die Öffentlichkeit trete wird sich nie etwas ändern. ABER, muss ich jetzt wirklich ins kleinste Detail gehen und minutiös schildern was XY genau getan hat? Ich denke mal das ist was Karsten uns vermitteln will.

    Ich möchte hier auch nicht erkannt werden nicht weil ich mich schäme sondern weil ich nicht möchte dass etwas in falsche Hände gerät. Ich gehe im Realleben offen damit um aber schildere nie Details.

    Es reicht doch zu sagen ich bin körperlich oder psychisch misshandelt worden und wie ich mich daraus gelöst habe. Die Details kann ich nur alleine aufarbeiten, notfalls mit psychologischer Hilfe.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Neuweg!

    Zitat

    Trotzdem kommt da wieder die Frage auf, was wenn es nicht so ist.

    Solange er nicht die Erkenntnis hat dass er ein Suchtproblem hat und sich professionelle Hilfe holt wird das nichts auch wenn er momentan nicht trinkt. Er will dich einlullen und wenn du darauf reinfällst geht es munter weiter wie bisher, meine Erfahrung ist so.

    Zitat

    Die vernünftige Antwort darauf ist - dann war er die letzten Jahre einfach nur so scheußlich zu den Kindern und mir. Ohne Alkoholsucht, dass macht es ja auch nicht besser.
    Der nächste Gedanke - so schlimm ist er ja nicht, hat ja auch viele gute Seiten.



    Eben er war (ist) scheusslich zu dir und den Kindern ob mit oder ohne Alkohol. Reicht das als Grund nicht aus um dich und deine Kinder in Sicherheit zu bringen?

    Die guten Seiten bestehen oft aus Dingen die eigentlich selbstverständlich sein müssten, bloss wir Co's empfinden das als Grund zu bleiben und immer weiter zu hoffen.

    Deine Kinder und du habt Besseres verdient es liegt an dir es zu realisieren.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Lea!

    Zitat

    Psychische Gewalt kann viel subtilere Formen annehmen und - wie ich meine - viel nachhaltiger wirken. Die Bilder des ersten Übergriffs und das überwältigende Gefühl der Ohnmacht und des Unverständnisses, das ich bei der ersten nächtlichen Attacke hatten, verfolgen mich lange nicht mehr.

    Nachträglich gesehen hat die psychische Gewalt sehr viel in mir angerichtet. Ich habe heute noch den Eindruck dass man bei psychischer Gewalt weniger Unterstützung erhält denn sie ist optisch nicht zu sehen.

    Die Grenzen sind oft fliessend, mein Ex konnte verpackte seine Attacken immer als ob es ein Witz wäre und ich mich nicht so anstellen sollte. Er wäre halt für ein offenes Wort und ich könnte die Wahrheit nicht ertragen. Im Grunde waren es einfach Beleidigungen die genau den wunden Punkt bei mir getroffen und mich immer tiefer verunsichert haben.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Zitat von inbetween

    Es gibt einige Psychologen, die der Ansicht sind, dass die Beziehung zu Suchtkranken eine traumatische Bindung verursacht, eben aus den genannten Gründen.

    Lieber Gruß
    Lea

    Wobei ich mich frage ob diese traumatische Bindung nicht schon vorher da war und als etwas "Normales und Vertrautes" empfunden wird. Mein Vater hat nicht getrunken und mich trotzdem körperlich und seelisch misshandelt.

    Ich bin mit 17 geflüchtet und habe mir ein eigenes Leben aufgebaut. Jahre später lernte ich meinen Ex-Mann kennen der zur damaligen Zeit auch nicht getrunken hat aber mich seelisch misshandelte ohne dass es mir so richtig bewusst war, ich dachte oft Männer sind halt so.

    Ich wäre sehr schnell gegangen wenn er mich körperlich misshandelt hätte da ich den körperlichen Schmerz schlimmer als den seelischen Schmerz empfunden hätte.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Neuweg!

    Zitat

    Zwei Stunden später bat er nochmal um ein Gespräch, machte mir viele Vorwürfe weil ich diesen Schritt gemacht habe. Er machte mir ein Angebot, gnädiger weise, obwohl ich das eigentlich nicht verdient habe, dass er nichts mehr trinkt und mit mir zu den a a gehen will, dass ich sehe, dass er kein Problem hat. Die Alternative ist der rosenkrieg. Ich lehnte es ab, blieb standhaft und sagte, der nächste Schritt ist erstmal das Jugendamt morgen. Er wollte nochmal persönlich mit mir reden, das lehnte ich aber ab.

    Er scheint wohl noch gar nicht realisiert zu haben was Sache ist sonst würde er anfangen zu überlegen warum du gegangen bist. Auf solche Angebote kannst du pfeifen denn das sind Erpressungsversuche.

    Versuche so gut es geht die Kinder da rauszuhalten, es ist schade dass er die Kinder als Druckmittel benutzt.

    Ich musste mir auch so vieles anhören als ich mich trennte ich habe mich dann auf gar kein Gespräch eingelassen wenn er betrunken war. Es bringt doch sowieso nichts und dreht sich im Kreis.

    Bleib stark und alles Gute

    Speranza

    Zitat

    Bis heute konnte mir Niemand, aber wirklich Niemand irgendwie nachvollziehbar begreiflich machen, wie man überhaupt nur auf die Idee kommen kann, eine Beziehung aufrecht zu erhalten, in der man (Geschlecht gleichgültig) Gewalt erlebt.

    Es ist für mich schlicht und einfach nicht zu verstehen. Ich kann's nicht, auch wenn ich mir noch so Mühe gebe.

    Hallo Kaleu!

    Mit gesundem Menschenverstand ist es auch nicht zu begreifen oder nachzuvollziehen dass gerade wir Co-Abhängige jahrelange seelische oder körperliche Misshandlung über uns ergehen lassen.

    Ich bin "nur" seelisch misshandelt worden, mir ist durchaus klar welches Verhaltensmuster das ausgelöst hat und habe es trotzdem lange Zeit nicht geschafft mich zu befreien. Die Gründe liegen oft sehr weit zurück (dazu muss nicht Alkoholmissbrauch im Elternhaus bestehen) und waren so tief verwurzelt dass ich es teilweise als Normalität angesehen habe, ich kannte es nicht anders.

    Es war sehr viel Leidensdruck nötig um mich auf den Weg zu machen.

    Mit Liebe hat das wenig zu tun sondern es sind krankhafte Strukturen. die zum Tragen kommen.

    Traurig und unverzeihlich ist es wenn Kinder die Opfer sind, die können sich nicht wehren. Was ich aber sehr schwer nachvollziehen kann ist dass körperlich misshandelte Frauen immer wieder zum Partner zurückgehen obwohl ihnen alle erdenkliche Hilfe angeboten wird.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallöchen!

    Mir geht der Karneval meistens schrecklich auf die Nerven. Es ist für viele Leute doch nur ein Anlass sich zuzudröhnen. Ich habe ja mit Alkohol nix am Hut wohne aber mittendrin im Trubel.

    Manchmal gehe ich mit Freundinnen los aber meistens flüchte ich nach ein paar Stunden nach Hause. :roll: Es nervt einfach wenn Leute die das ganze Jahr zum Lachen in den Keller gehen einem plötzlich feuchtfröhlich um den Hals fallen und immer weiter labern.

    Naja ich bin halt keine gebürtige Rheinländerin und werde nie verstehen was am Karneval so toll sein soll. :lol:

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Beno!

    Zitat

    nachdem ich Eure Beiträge gelesen habe, weiss ich nicht genau, wie ich die momentane Situation werten soll? Werde ich vom Partner getäuscht? Trinkt er heimlich? Diese Frage kann ich derzeit nicht beantworten und ich werde mich wohl gedulden um das rauszufinden. Aktuell kann ich gar nichts feststellen.

    Ich kann dir nur von meinen Erfahrungen berichten bei meinem Ex-Partner waren es lediglich Trinkpausen um mich ruhigzustellen. Ausserdem war er Quartalstrinker und in der Lage wochenlange Pausen einzulegen.

    So schwankte ich immer zwischen Hoffnung und Enttäuschung. Bevor ich mich getrennt habe wurden die Trinkphasen immer länger. Ich sehe es so nur weil jemand gerade mal nicht trinkt ist er noch lange nicht trocken, dazu gehört eine lange Therapie und die Einsicht krank zu sein.

    Nur sie kann diesen Weg gehen und trocken werden, wenn sie nicht will bist du machtlos, traurig aber wahr.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Georg!

    Zitat

    Auf Nachfrage von ihr, ob sie bis dahin abstinent bleiben soll, meinte der Psychologe angeblich, dann braucht sie nicht zur Entgiftung kommen. Mir ist übel geworden.
    Also oberster Segen zum Trinken.

    Der Psychologe hat recht wenn sie bis 19.3. abstinent bleibt hat sie körperlich bereits entgiftet. Gefährlich wäre daran dass es ein kalter Entzug ohne ärztliche Beobachtung wäre.

    Es geht ja um die psychische Entgiftung die sehr lange dauert. Wenn sie nichts von dem umsetzt was sie in ihrer langen Therapie gelernt hat dann sieht es nicht gut aus.

    Dass es allerdings so lange dauert bis sie einen Termin hat verwundert mich schon etwas, wenn es ihr schlechter gehen sollte würde ich an deiner Stelle versuchen sie früher ins Krankenhaus zu bringen.

    Tja im Falle einer Trennung sieht es finanziell natürlich nicht so gut aus aber wenn sie es nicht schafft trocken zu bleiben wäre es auch keine Lebensqualität mehr für dich.

    Sich zusammenraufen wird unmöglich sein wenn sie weitertrinkt, wer hält das auf Dauer schon aus?

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Georg!

    Herzlich willkommen hier im Forum, ich habe mich nach 32 Ehejahren von meinem Mann getrennt, massiv getrunken hat er die letzten acht Jahre.
    Ich habe auch immer gedacht so eine lange Beziehung kann ich doch nicht einfach aufgeben und immer weiter um seine Trockenheit gekämpft.

    Ich dachte immer er besinnt sich eines Tages und so lange müsste ich durchhalten dann ist alles wieder gut. Stattdessen wurde alles nur noch schlimmer bis ich selber krank wurde und einfach nicht mehr konnte.

    Ich habe mich getrennt und bin eigene Wege gegangen, ich liebte ihn auch nicht mehr, er hat jeden Funken Liebe in mir versoffen. Es ist so dass wir dem kranken Partner nicht helfen können wenn er es nicht will, im Gegenteil er wird uns immer tiefer in den Abgrund reissen.

    Schön dass deine Frau sich zu einer weiteren Entgiftung entschlossen hat aber wenn sie nach der körperlichen Entgiftung nichts ändert, z.B. in eine Selbsthilfegruppe oder zum Psychologen geht (was ihr in der Reha dringend ans Herz gelegt wurde) wird das meistens nichts.

    Zitat

    Sie meinte, sie sei krank, nicht ich.
    Sie hätte in der Reha gelernt, dass sie nichts dafür kann.

    Sicherlich ist sie krank was aber nicht heisst dass sie ihre Krankheit voll ausleben soll und dem Partner das zumutet und ihn zugrunde richtet.

    Zitat

    Dass wir uns auch anschlie0end über eine einvernehmliche Trennung unterhalten müssen, da ich nach einem 10- tägigen Entzug kein Vertrauen mehr habe und nicht wieder auf den nächsten Rückfall warten will, zumindes nicht mehr aus der Nähe, sondern getrennt.

    Wenn du so etwas sagst musst du es auch durchziehen, ob sie dann aufhört zu trinken kann man nicht sagen. Es ist auch ihre Sache was sie aus einer Tennung macht, mein Ex-Mann trinkt immer noch.

    Höre auf dich wenn es dir zuviel wird sie zu besuchen lasse es, du musst auf dich achten und Kräfte schöpfen. Sie ist ja gut versorgt im Krankenhaus.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Zitat von RenateO

    Hallo speranza
    Das mit der gewünschten Nähe und dem fehlenden Vertrauen ist auch bei mir ein Thema.
    Na es drängt ja nicht die Zeit wird zeigen wohin der Weg geht (bemannt oder unbemannt...lach)
    LG R...

    Eben, die Zukunft wird es zeigen zum Glück habe ich wenig Probleme mein Leben auch ohne Partner inhaltvoll zu gestalten. Es wäre auch verkehrt krampfhaft nach einem Mann zu suchen das ginge bestimmt daneben. Wenn ich sehe was so meine Bekannten die unbedingt wieder einen Partner haben möchten alles so erleben kann ich nur mit den Kopf schütteln.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Siddy!

    Ich kenne deine Geschichte nicht und kann somit gar nichts zu deiner Situation sagen. Vielleicht berichtest du ja mal näheres dazu. Ich rate niemanden sich zu trennen, ich kann nur von mir schreiben, was für mich gut ist, bei mir war es eben die Trennung.

    Es sind auch Männer/Frauen hier da hat der Partner doch noch die Kurve bekommen und trinkt nicht mehr, das freut mich dann genauso, es ist leider in den meisten Fällen nicht so.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo oldie!

    Zitat

    Ich persönlich genieße meinen Singlestatus....seit Jahren die beste Zeit, die ich habe.

    Das freut mich dass es dir auch so gut geht, für mich hat der Begriff "glücklicher Single" neue Dimensionen gewonnen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Renate!

    Zitat

    Als ich beschreib das mal ,es gab da 2 Lager ,die hilfbereiten /netten/gutmütigen und die welche sich wie die Axt im Wald benahmen,letztere wurden kaum bis garnicht gemaßregelt und den Netten wurde erklärt:nimms nicht persönlich /die sind eben so /hatten einen schlechten Tag/haben es nicht so gemeint uvm egal was sie machten und wie sie andere verletzten ,die hatten fast Narrenfreiheit
    Ich gehörte ins Lager der ,,netten,, große Schwester mußte teilen,hat für alles Verständnis etc

    Das mag daran liegen dass die Netten und Braven einfacher zu händeln sind da sie sich weniger wehren und angepasster sind.

    Wer Widerstand leistet und frech oder sehr selbstbewusst auftritt dem passiert weniger da es oft anstrengend ist sich damit auseinanderzusetzen, es ist ja einfacher mit einem Menschen der nicht aufmuckt.

    Deine Schwester ist es gewohnt dass du eher nachgibst, merkt dass du änders geworden ist und kann damit (momentan) nicht umgehen.

    Im Grunde war es bei unseren Ex ja genauso, solange wir lieb und nett waren und uns unmögliche Dinge gefallen liessen waren wir gut genug aber wehe wir haben mal aufgemuckt!

    Es wird immer solche Konstellationen geben, Hauptsache wir merken es und lassen uns das nicht mehr in dieser Form gefallen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Tina schrieb:

    Zitat

    Hallo,

    trotz sehr vieler Registrierungen ist die Aktivität in den offenen Forenbereichen weiterhin eher gering.

    Dabei geht es nicht darum, dass sich eventuell nur zu wenig ausgetauscht wird, sondern viel mehr darum, dass das Kommen und Gehen von neuen Forenteilnehmern/innen dem Austausch schadet.
    .........

    Da beisst sich meines Erachtens die Katze in den Schwanz, ich bin nun auch schon einige Jährchen hier und war auch eine Zeitlang recht aktiv.

    Was mich veranlasst hat mich etwas zurückzuziehen und mich auf das Lesen zu beschränken war eigentlich so wenig Resonanz zu bekommen sei es in meinem Fädchen sei es wenn ich in anderen Fädchen geschrieben habe.

    Ich tausche mich gerne aus aber möchte keine Monologe führen. Austausch ist für mich auch Reaktionen zu bekommen, ich tausche mich zwar freiwillig aus aber das Gefühl zu haben Selbstgespräche zu führen ist kein Gutes.

    Natürlich kann ich niemanden zwingen mit mir zu schreiben aber irgendwann wird's mir einfach langweilig.

    Das war jetzt keine Kritik am Forum sondern mein eigenes Empfinden.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Anna!

    Lasse deine Wut zu das ist sehr wichtig um aus der ganzen üblen Geschichte herauszukommen.

    Die meisten von uns kennen diese Verhaltensweise von nassen Alkoholikern. Sie versuchen uns klein zu halten damit wir so funktionieren wie sie es haben möchten. Wehe man wagt mal etwas dagegen zu reden, dann kommen direkt solche unverschämten Vorwürfe.

    Ich war natürlich auch immer an allem schuld und natürlich musste er wegen mir trinken, ist ja klar, ich bin auch ein ganz furchtbares Monster :roll::lol: .

    Als mir endlich die Augen aufgingen und mein Blick wieder klar wurde sah ich die Realität, ich vergesse nie das Bild als er betrunken auf der Couch lag, unrasiert, ungeduscht in einem alten Jogginganzug.

    Ich kam müde von der Arbeit und musste mir direkt haltlose Vorwürfe anhören. Ich dachte nur noch wie kann dieser Mensch es wagen dich so zu behandeln, jede normale Frau hätte ihn schon längst verlassen.

    Ich war so wütend aber das hat mir geholfen mich aus dieser Beziehung zu befreien.

    Ich wünsche dir alles Gute.

    Liebe Grüsse
    Speranza