Hallo Georg!
Herzlich willkommen hier im Forum, ich habe mich nach 32 Ehejahren von meinem Mann getrennt, massiv getrunken hat er die letzten acht Jahre.
Ich habe auch immer gedacht so eine lange Beziehung kann ich doch nicht einfach aufgeben und immer weiter um seine Trockenheit gekämpft.
Ich dachte immer er besinnt sich eines Tages und so lange müsste ich durchhalten dann ist alles wieder gut. Stattdessen wurde alles nur noch schlimmer bis ich selber krank wurde und einfach nicht mehr konnte.
Ich habe mich getrennt und bin eigene Wege gegangen, ich liebte ihn auch nicht mehr, er hat jeden Funken Liebe in mir versoffen. Es ist so dass wir dem kranken Partner nicht helfen können wenn er es nicht will, im Gegenteil er wird uns immer tiefer in den Abgrund reissen.
Schön dass deine Frau sich zu einer weiteren Entgiftung entschlossen hat aber wenn sie nach der körperlichen Entgiftung nichts ändert, z.B. in eine Selbsthilfegruppe oder zum Psychologen geht (was ihr in der Reha dringend ans Herz gelegt wurde) wird das meistens nichts.
ZitatSie meinte, sie sei krank, nicht ich.
Sie hätte in der Reha gelernt, dass sie nichts dafür kann.
Sicherlich ist sie krank was aber nicht heisst dass sie ihre Krankheit voll ausleben soll und dem Partner das zumutet und ihn zugrunde richtet.
ZitatDass wir uns auch anschlie0end über eine einvernehmliche Trennung unterhalten müssen, da ich nach einem 10- tägigen Entzug kein Vertrauen mehr habe und nicht wieder auf den nächsten Rückfall warten will, zumindes nicht mehr aus der Nähe, sondern getrennt.
Wenn du so etwas sagst musst du es auch durchziehen, ob sie dann aufhört zu trinken kann man nicht sagen. Es ist auch ihre Sache was sie aus einer Tennung macht, mein Ex-Mann trinkt immer noch.
Höre auf dich wenn es dir zuviel wird sie zu besuchen lasse es, du musst auf dich achten und Kräfte schöpfen. Sie ist ja gut versorgt im Krankenhaus.
Liebe Grüsse
Speranza