Beiträge von Marie04

    Hallo Renate!

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    Speranza
    Du hast was mißverstanden, ich erwarte nicht das jemand umsetzt was hier geraten wird,darum geht es mir garnicht!
    Es geht eher darum das ich mir in besagtem Faden halt ,,Sorgen,, gemacht habe.

    Inzwischen habe ich genug Abstand gewonnen und es ist ok.
    Ich werde mich bei ,,Neulingen,, mehr zurückhalten.
    LG R..

    Jetzt hast du aber etwas missverstanden, es war keine Kritik an dir sondern meine eigene Meinung. Es war einfach meine Sicht zu dem Thema.

    Wie und wie oft sich jemand engagiert bleibt doch jedem selbst überlassen und ich würde mir nie anmassen dich oder anderen Menschen hier deswegen zu kritisieren.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Renate!

    Ich gehöre auch zu denen die hier früher relativ viel geschrieben hat und jetzt sich kaum noch meldet. Das mag auch daran liegen dass ich es geschafft habe mich aus der Co-Abhängigkeit zu lösen.

    Andererseits bin ich auch eher ein Einzelgänger wenn es darum geht meine Probleme in den Griff zu bekommen. Ich überlege mir ein Konzept, ziehe das auch durch und zwar ohne wenn und aber und schnurgeradeaus.

    Mir ist es oft zu viel wenn Mitglieder hier die schlimmsten Dinge schildern und sich doch nicht lösen können. Ich bin zwar auch co-abhängig aber meine Grenzen bis ich handle sind bei weitem nicht so hoch angesetzt.

    Wenn Neulinge hier schreiben und viele gute Ratschläge erhalten davon nichts umsetzen und dann gar nicht mehr schreiben kann man ihnen nicht helfen.

    Ich kann mir ja nun nicht über alle Leute Gedanken machen wir sind ja erwachsen und jeder hat die Möglichkeit sein Leben zu ändern wenn er nur will. Ob er das alleine schafft oder in der Gruppe sei jedem freigestellt.

    Ich finde es auch schade wenn man sich in einem Selbsthilfeforum engagiert und letztendlich recht wenig zurückkommt.

    Aber letztendlich ist jeder Mensch seines Glückes Schmied und andere können ihn nur seelisch unterstützen und beraten, den Weg muss jeder alleine gehen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Renate!

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    Ich schreibe und lese bei ihr seit sie hier angekommen ist und weißt du was ,sie hängt ihr Fähnchen in den Wind,je nachdem wer ihr antwortet kommt es vor das sie genau das Gegenteil von dem schreibt was sie gerade vorher bei einem anderen geschrieben hat.

    Warum so harte Worte? Haben wir nicht alle lange Zeit gebraucht um uns aus diesen Strukturen zu lösen? Du hast doch die Möglichkeit dich auszuklinken wenn es dir zuviel wird.

    Zitat

    Zwischendurch hat sie ,,Geistesblitze,, weiß nun genau wie es sein sollte und tut im selben Moment genau das Gegenteil.

    Siehe oben, da wir hier im Forum alle erwachsen sind steht es und frei das zu lesen und darauf zu reagieren oder still dazusitzen und sich seinen Teil zu denken.


    Zitat

    Sicher kann sie machen was sie möchte ,nur sie schreit ja förmlich um Beachtung,stellt sich und ihr Tun (oft im nachhinein) zur Diskussion.

    Jeder kann hier tun was er möchte und jeder kann sich so weit engagieren wie es ihm guttut. Wenn bei mir aber solche Emotionen hochkochen würden wenn ich solche Beiträge lese würde ich MICH hinterfragen wie es mit meinem Helfersyndrom aussieht, denn ich kann zwar jemandem etwas raten aber was der Andere daraus macht ist sein Ding.

    Ich schreibe schliesslich nicht aus einer Erwartungshaltung heraus sondern weil ich Betroffene bin und einen Weg gefunden habe. Mein Weg muss aber nicht der Weg eines Anderen sein.

    Nun allgemein zum Thema, bei mir ging es nicht ohne Trennung. Mich dazu zu entschliessen war das Beste was mir in den letzten Jahren passiert ist und die einzig richtige Entscheidung.

    Ich käme auch nie auf den Gedanken wieder zurückzugehen, selbst wenn er trocken würde und mir die Welt zu Füssen legen wollte. Mein Leben ist bunt und schön ohne ihn, natürlich mit den üblichen Alltagsproblemen.

    Dafür fallen aber alle Probleme weg die ich mit meinem trinkenden Partner hatte und so erscheint mir vieles leicht da auch mein Selbstbewusstsein enorm gewachsen ist.

    Ich würde jetzt nicht jedem raten sich zu trennen, aber ich kann nur sagen dass die Zeit die wir haben einfach zu schade ist mit einem total uneinsichtigen nassen Alkoholiker zu verplempern.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo goldband!

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    Prompt sagte doch mein Mann zu mir, dass er mich auch verklagen könnte, weil ich ihn das letzte Mal, als er Entzugserscheinungen hatte und halluzinierte, mit den Notarztwagen ins Krankenhaus schickte. Ein Delirium ist lebensgefährlich und es ist ja nicht gerade lustig einen unberechenbaren Mann zuhause zu haben der Wahnvorstellungen hat. Das habe ich ihm dann auch gesagt.

    Das ist blanker Unsinn was er da sagt denn in dem Moment ist er nicht mehr in der Lage etwas zu entscheiden und sein Leben ist akut gefährdet.

    Für mich stellt sich vielmehr die Frage warum du dir das überhaupt immer wieder anhörst. Als mein Ex-Partner mit Alkoholvergiftung auf der Intensivstation gelandet ist habe ich ihm am nächsten Tag vor die Wahl gestellt.

    Entweder qualifizierte Entgiftung und anschliessend Langzeit oder ich bin weg.
    3 Wochen nachdem er dem Tod regelrecht von der Schippe gesprungen ist hat er wieder getrunken, 3 Monate später habe ich mich getrennt.

    Einen normalen Alltag mit einem suchtkranken Partner gibt es nicht solange er nicht die Finger vom Alkohol lässt. Es ist ein Leben ohne Freude, ohne Perspektive, ohne Hoffnung und ohne Sicherheit. Ändern oder zwingen kannst du ihn nicht er will weiter trinken und du kannst es nicht mehr ertragen.

    Ich habe mich alleine auf den Weg gemacht und bin froh mich nicht mehr für ihn verantwortlich fühlen zu müssen. Denn er ist ja alt genug sein Leben in die Hand zu nehmen.

    Vielleicht solltest du deine Gedanken mal in die Richtung bewegen wie es wäre ohne ihn. Wetten da fällt dir viel Schönes ein? Keine Beschimpfungen mehr, keine unsinnigen Diskussionen, in Ruhe von der Arbeit nach Hause kommen, den Tag gestalten wir du möchtest, es gibt so vieles.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Nys!

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    Der Weg zu meinem Seelenfrieden. Also eine ganz egoistische Suche - kein Co-Denken!

    Sorry da habe ich deinen Beitrag etwas falsch interpretiert bzw. er ist anders bei mir angekommen als du es gemeint hast.

    Das mag vielleicht daran liegen dass ich eher eine Schwarz/Weiss-Denkerin bin und Probleme sehr nüchtern bearbeite.

    Ich respektiere aber jeden Weg der zur Besserung führt und es ist für mich durchaus nicht drollig oder seltsam zu beten um Seelenfrieden zu bekommen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Nys!

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    Wohlgemerkt:
    Ein Platz in meinem Herzen nicht in meinem Leben.

    Darf das nicht sein? Ist es nicht unmenschlich einem Menschen diesen Platz abzusprechen? Ich kann es nicht. Auch wenn es für mich mit Schmerzen verbunden ist.

    Für mich würde ich darin eine Gefahr sehen nämlich dass der Platz den ich ihm im Herzen gebe zu einem ständigen Stachel wird der mich nicht zur Ruhe kommen lässt.

    Zitat

    Daß er mich noch liebt, hat mich berührt.

    Unter Liebe verstehe ich etwas anderes solche Äusserungen wären für mich nur schale Worte. Mein Ex hat mir auch immer wieder gesagt dass er mich liebt aber was für eine Art von Liebe ist das?

    Die Liebe besteht daraus dir ab und zu einen freundlichen Brocken hinzuwerfen, ansonsten gehört seine Liebe doch wohl eher seiner Flasche.

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    Vllt. sollte ich bei dem Gefühl ansetzen das mir immer wieder sagt: Du warst seine Vertraute, Du warst sein Zufluchtsort, er hat Dich geliebt und deshalb bist Du verantwortlich. Verwantwortlich dafür, daß er sich niemals verlassen vorkommen darf.

    Ich kann keine Verantwortung für einen erwachsenen Menschen übernehmen das muss er selber tun. Was ein nasser Alkoholiker mit einer Co-Abhängigen macht ist meistens üble Manipulation: "Nur du verstehst mich, du bist meine Traumfrau, ich liebe nur dich", darauf springen wir immer wieder an.

    Ich habe jede innere Verbindung zu meinem Ex gekappt ich musste es tun um mich selber zu schützen. Wir reden noch miteinander, manchmal habe ich Mitleid weil er aus seiner Suchtspirale nicht herausfindet, aber ich habe weder ein Gefühl der Verantwortung ihm gegenüber noch fühle ich mich schuldig.

    Ich mache nur das was mir zusteht, ich sorge dafür dass es mir gutgeht.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo DFR!

    Ich finde dass Offenheit angebracht ist, da du ja darauf angewiesen bist dass deine zukünftige Partnerin keinen Alkohol konsumiert.

    Sie kann dann frei entscheiden ob sie sich darauf einlassen kann oder es überhaupt möchte. Jemand der damit Probleme hat wird sich erst gar nicht melden.

    Es gibt ja genug Leute die kein Alkoholproblem haben und trotzdem ab und zu ein Glas Wein trinken.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo herze!

    Schön dass du wieder gesund zurück bist und es dir gut gefallen hat. Ich habe mir nach der Trennung auch eine neue Frisur zugelegt, zwar nicht in rot aber mit schönen Strähnchen und ein ganz neuer Schnitt :lol:

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    ja, man sollte lerne, seine bedürfnisse ernst zu nehmen und kein schlechtes gewissen haben, wenn man für diese einsteht.

    Richtig, es geht ja darum sich so wichtig zu nehmen dass man erkennt dass eigene Bedürfnisse nichts Negatives sind sondern sehr sehr wichtig um sich wohl zu fühlen.

    Zitat

    auf jeden fall ist es auch unangenehm sich nicht zu spüren...

    Wie schlimm es war sich nicht mehr zu spüren merke ich erst jetzt seit ich aus dem Kreislauf raus bin. Ich empfinde wieder und kann auch negative Gefühle zulassen und aushalten.

    Manchmal empfinde ich auch noch Trauer und leichte Panik ob alles gutgehen wird aber ich denke dass gehört dazu um sich entgültig von alten Strukturen zu lösen.

    Es dauert oft seine Zeit bis sich das Seelenleben wieder normalisiert.

    Ich wünsche dir tolle Tage in Hamburg :)

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallöchen!

    Ich bin wieder gut gelandet und habe sehr schöne Tage hinter mir. Schön wars in HH leider spielte das wetter nicht so mit es war teilweise nasskalt und sehr windig.

    Wir waren den ganzen Tag unterwegs quer durch Hamburg. Die Stadt ist so vielseitig da könnte man 2 Wochen unterwegs sein und es gibt immer noch genug Neues.

    Wir waren auf verschiedenen Märkten, am Hafen und an den Landungsbrücken. Abends waren wir im Theater, meine Tochter hat eine Kommödie ausgesucht "Achtung Deutsch" ich habe mich köstlich amüsiert.

    Wir waren aber auch ganz releaxt in ihrer neuen Wohnung und haben viel miteinander geredet.

    Leider gehen solche Tage immer viel zu schnell vorbei ich hätte es noch etwas aushalten können :lol:


    Hallo herze!

    Ich wünsche dir ebenfalls viel Spass in Hamburg, lasse es dir recht gutgehen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallöchen!

    Soooo die Koffer sind gepackt und morgen geht es für 4 Tage in den hohen Norden nach Hamburg zu meinem Töchterchen. :D

    Sie hat schon einiges geplant will mich aber überraschen auf jeden Fall ist ein Theaterbesuch dabei das war mein Weihnachtsgeschenk von ihr.

    Ich war schon so lange nicht mehr im Theater früher hatte ich ein Abo und habe die Theaterbesuche immer sehr genossen.

    Wenn ich daran denke wieviele Dinge ich mir habe vermiesen lassen und nicht mehr gemacht habe in den letzten Jahren ärgere ich mich über mich selbst.

    Sonst gibt es nur Positives zu erzählen, ich habe schon einiges an Möbeln bestellt und habe dafür einiges an Kilometern zurückgelegt aber es hat sich gelohnt.

    Momentan habe ich das Gefühl auf der glücklichen Seite des Lebens zu sein trotz Alltagsproblemen aber die gehören halt dazu.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Hartmut!

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    und schon sind wir da , was ich eigentlich meinte Wir sind beim Rauchen angelangt obwohl die Frage doch eindeutig
    gestellt war.

    Sorry für meine Zwischeneinlage aber Posters Aussage sprang mir förmlich ins Auge und hat mich neugierig gemacht, bin auch schon wieder weg :wink:


    Hallo Jürgen!

    Zitat

    na das will ich doch für Dich hoffen ...
    Wenns mal schlimmer wird, in der richtigen Gesellschaft bist du ja bereits.

    .... nönönö dann besser das Rauchen aufhören, denn Alkohol war für meine Person noch nie ein Thema, schlichtweg ich trinke nicht und bin froh und glücklich darüber nicht unter dieser Sucht zu leiden.

    Jetzt aber weg hier :)

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Poster!

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    Beim Rauchen wird seltsamerweise nicht unterschieden zwischen

    kontrolliertem Rauchen (was es ja auch gibt) und Suchtrauchen.

    Könntest du mir bitte die Unterschiede erklären? An was machst du das fest ob jemand kontrolliert raucht oder Suchtraucher Ist?

    Als Raucherin habe ich die Erfahrung gemacht dass ich nach einer jahrelangen Rauchabstinenz im nullkommanichts wieder bei der gleichen Menge war wie vorher.

    Für mich gilt auch beim Rauchen die absolute Abstinenz wenn ich nicht mehr rauchen will.


    Hallo Andreas!

    Zitat

    Kennst Du wirklich viele Genussraucher oder Gelegenheitsraucher ? Aus meiner Erfahrung heraus gibt es die nur selten und die gehen dementsprechend auch vernünftig dosiert mit Alkohol um.

    Meiner Meinung nach hat das eine mit dem anderen nichts zu tun, auch als ständiger Raucher bin ich in der Lage vernünftig mit Alkohol umzugehen.

    Ich habe eben "nur" die eine Sucht nach Zigaretten.

    Liebe Grüsse
    Speranza



    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Jürgen!

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    Dem "nicht Betrunkenen" müsste das "theoretisch" ja sogar leichter fallen.

    Leider ist es nicht so denn der Co-Abhängige leidet ja an einer psychischen Störung und hat eine falsche Wahrnehmung von sich und dem Partner.

    Zitat

    Fur mich beweisen die meisten der Geschichten, dass zwei nicht (selbst)verantwortliche Menschen aufeinander getroffen sind.

    Das ist ganz sicher so sonst könnte so eine Partnerschaft nie funktionieren.

    Zitat

    Inwieweit sich dies überhaupt mit dem Begriff Liebe vereinbaren lässt, da fehlt mir oft der Glaube.

    Es wird in dem Moment als Liebe empfunden, deswegen auch die vielen unzähligen Versuche den Partner zur retten koste es was es wolle, wenns sein muss sogar ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Jürgen!

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    Krankheit hin Krankheit her, ich werde mich nie mit ihm auf eine Stufe stellen lassen.

    Dazu die Sicht einer Co-Abhängigen so wie ich es empfunden habe.

    Er war unzuverlässig ich hatte alles am Hals. Er kam betrunken nach Hause und hat Streit angefangen obwohl kein Grund dafür da war. Er hat mich ohne Anlass beleidgt und mich klein gemacht.

    Ich sah ihn als Täter es war wirklich so dass der Streit von ihm ausging. Ich habe mich gewehrt ich kann mir ja nicht alles bieten lassen. Man könnte nun darüber diskutieren wer beim Streit auf ein tieferes Niveau gesunken ist damit ich mich besser fühle weil ich nicht so primitiv war.

    Ich hatte ungleich mehr Verantwortung da er sich gedrückt hat.

    So war meine Sicht der Dinge, ich sage nie er war ein A*** oder rede ihn schlecht. Ich gehe noch nichtmal auf Fragen ein ob ER noch trinkt.

    Ich war co-abhängig und hielt mich für normal, denn ich war ja anders als er, zuverlässig, fleissig, ich nahm Rücksicht auf alles und jedes und natürlich war ich hilfsbereit.

    Ich habe mich manchmal gefragt "was habe ich verbrochen dass ich so einen Partner habe", statt zu überlegen warum ich das überhaupt hinnehme.

    Jetzt habe ich klare Gedanken, die hatte ich in der Beziehung nicht mehr. Trotzdem fühle ich mich nicht schuldig, ich bin auch nicht verbittert, ich richte den Focus auf mich.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Duza!

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    Nicht wenn man Kinder in die Welt setzt, da hat man das Recht nicht, man hat Verantwortung der Familie gegenüber.

    So sollte es im Idealfall sein aber zur Verantwortung kann man niemanden zwingen rein moralisch gesehen. Gesetzlich hat er die Verantwortung für seine Kinder zu bezahlen.

    Zitat

    Ich weiß das ich auch den Fehler gemacht habe und nicht schon früher die Kinder aus dem Dreck rausgeschleppt habe, doch ich habe mich bemüht um ein besseres Leben für uns alle. Er hat es nicht getan. Er hat nicht mal versucht aufzuhören.

    Natürlich hast du dich bemüht etwas zu ändern aber wenn der andere sich nicht bemühen will kann man ihn ja nicht dazu zwingen.

    Es stimmt ja er hat getrunken und das ist indiskutabel das hält kein Mensch auf Dauer aus. Wenn der Partner der nicht trinkt halbwegs gefestigt ist wird er ihm ein Ultimatum stellen und sehr schnell weg sein denn er achtet auf sein Wohlbefinden.

    Wir müssen/mussten das erst lernen um uns nicht auf solche Machtkämpfe einzulassen. Er trinkt michich leide darunter er anscheinend nicht sondern würde er von sich aus etwas unternehmen.

    Die Schwierigkeit bei ihm ist natürlich auch dass der Alkohol ein Zellgift ist und aufs Gehirn schlägt, er ist so in seiner Suchtspirale dass er gedanklich anders gepolt ist. Mit einem nassen Alkoholiker ist jedes vernünftige Gespräch sinnlos.

    Was dir und vielen anderen Partnern von suchtkranken Menschen passiert ist ist schrecklich aber nicht mehr zu ändern. Aber ich kann es anders und besser machen und das sollte mein Ziel sein.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Angy!

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    sie meint das er die entgiftung nicht radikal machen soll sondern mal anfangen den alk zu reduzieren und dann gegebenfalls mit medis.
    und 1 mal wöchentlich therapie mit eventueller hypnose.
    sie meint das es einiges gibt das er nicht verarbeitet hat.

    Wenn ich das lese gehen bei mir direkt die Alarmglocken an. Ein Suchtkranker kann nicht reduzieren er muss erst körperlich entgiften und das unter ärztlicher Aufsicht. Erst dann kommen Gespräche, eventuell Gruppen, eventuell Langzeittherapie oder Akkupunktur zur Unterstützung bei Suchtdruck.

    Eine Therapie mit jemandem der noch trinkt ist ist auch ziemlich sinnlos, denn durch das nasse Denken wird er sich weiterhin selbst belügen und sich immer wieder Hintertürchen aufmachen oder nicht ehrlich sein.

    Es geht ja auch darum andere Strategien zu entwickeln "was mache ist statt zu trinken" und das geht mit Alkohol im Körper gar nicht.

    An deiner Stelle würde ich das Ganze mal weiter beobachten aber mit Distanz. Ich würde ihn auch nicht anrufen du hast ihm deinen Standpunkt ja schon klar gesagt.

    Ich rede noch mit meinem Ex wenn er nüchtern ist aber das Thema Alkohol blocke ich sofort ab das ist nicht mehr mein Ding, ich kann ihm da nicht helfen.

    Hier im Forum viel zu lesen hilft enorm und sich abzulenken oder etwas zu unternehmen auch. Ich habe anfangs auch noch viel an meinen Ex gedacht das wurde aber besser mit der Zeit.

    Alles Gute und liebe Grüsse
    Speranza