Beiträge von Marie04

    Hallo duza!

    Ich habe mal deinen Beitrag hierhin in deinen Thread geholt.


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    Hallo nochmal,

    Co abhängigkeit ist eine Krankheit, eine Krankheit.......

    Klar ist es eine Krankheit sogar eine sehr gravierende Störung, das bestreitet auch niemand. Natürlich muss jeder erst begreifen dass er sich total falsch verhält, ich habe es erst begriffen als ich psychisch am Boden war.

    Ich habe mir damals gedacht wenn ich jetzt nicht kämpfe stehe ich nie wieder auf. Ich konnte kaum noch meinen Alltag bewältigen, war unkonzentriet und machte auf der Arbeit Fehler, zum Glück keine gravierenden.

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    Da hilft es nicht den trinkenen Partner einfach nur auf Abstand zu halten, man muss eine Therapie (am besten eine Verhaltenstherapie )machen, doch vorher muss man sich klar sein das man diese Therapie für sich macht und nicht für ihn, das ist auch nicht so einfach, dafür braucht man Zeit. Und ich finde das man jedem auch diese Zeit geben muss.

    Natürlich braucht man Zeit aber keiner muss auf der Stelle gesund sein das ist ein langer Weg. Aber kleine Schritte gehen ist doch möglich? Es geht ja darum sich und evtl. die Kinder vor den Ausuferungen des kranken Partners zu schützen.

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    Dieses Forum heißt doch Co-Abhängigkeit und nicht Ex-Co-Abhängigkeit.
    Für mich hören sich manche Beiträge einfach so an: wenn du ihn nicht sofort verlässt brauchst du dich hier auch garnicht ausheulen.

    So ist es durchaus nicht gemeint aber es ist für Co-Abhängige die etwas ändern wollen an der Situation. Wenn jemand schreibt er schlägt mich würde ich natürlich sagen sofort weg. Aber es ist nicht unbedingt eine Trennung für immer gemeiint sondern konsequentes Handeln oder ihm ein Ultimatum stellen. Wenn das nicht hilft kann ich entweder weiterleiden oder mich trennen, Alternativen gibt es nicht.

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    Gerade durch diese schlimmen Geschichten die wir hier lesen kommen wir doch wieder zum Verstand, sehen gemeinsamkeiten, sehen wie es bei uns früher oder später kommen wird, sind auf vieles vorbereitet.

    Ist es nicht schlimm dass wir soviel Bestätigung brauchen dass es anderen auch so geht um endlich zu handeln und wir jegliches Gefühl für uns verloren haben? Ich kann noch soviele Geschichten lesen und denken "so war/ist es bei mir auch" aber den Weg muss ich alleine gehen.

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    Ich weiss das ich mir mit diesem Beitrag hier keine Freunde mache, aber das ist meine Meinung.

    Du brauchst dir keine Freunde zu machen wenn ich einen Beitrag schreibe ist mir egal ob ich mir Freunde mache, meine Überlegung ist einfach vielleicht nimmt ein anderer etwas mit was er brauchen kann. Hauptsache ich bin mir gegenüber ehrlich indem was ich schreibe.

    Wie geht es dir mittlerweilen?

    Liebe Grüsse Speranza

    Hallo Paddy!

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    ich finde es auch ein bissl hochmütig von einigen zu sagen, dass sie dieses Theater nicht mehr mitmachen würden, obwohl sie, noch in ähnlicher Sitaution steckend, noch viele mehr 'rumgeeiert' haben. Das hilft dann nicht besonders weiter.

    Darum geht es doch gar nicht wer viel oder wenig rumgeeiert hat. Die Hauptsache ist doch dass jeder der hier geantwortet hat sich auf den Weg gemacht hat um etwas zu ändern. Ich weiss meinen Weg und nur das möchte ich vermitteln und zwar offen und ehrlich ohne viele Schnörkel.

    Wie sollte ich sonst reagieren wenn Angy solche Dinge schreibt und sich alles nur um IHN dreht?


    Was Jonas geschrieben hat liest sich vielleicht etwas krass aber er hat vollkommen recht.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Angela!

    Ich bin eine Co und schreibe sehr selten hier, aber das hat mich gerade sehr an meinen alkoholkranken Ex-Partner erinnert was du in dem anderen Thread geschrieben hast.

    Der wollte sich auch nie outen weil es keiner wissen durfte dass er suchtkrank ist. Er hat auch immer in den kurzen Phasen seiner Abstinenz allen etwas vorgemacht. Er hätte Beschwerden mit dem Magen, er müsste noch fahren usw. und hat sich munter weiter unter trinkenden Menschen aufgehalten.

    Heute im Nachhinein denke ich er wollte sich ein Hintertürchen aufhalten es ging jedenfalls nie lange gut und er trinkt immer noch und das alles weil er nicht sein Gesicht verlieren wollte (seine Aussage).

    Meine Meinung wenn ich nicht gnadenlos ehrlich zu mir selber bin und daran arbeite dass mir die Meinung anderer Menschen total schnurz ist habe ich schlechte Karten um dauerhaft etwas zu ändern.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Angy!

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    bei mir hat er sich bis dato nicht gemeldet und ich muss sagen das ich momentan einfach nur mitleid habe.
    so wie ich ihm gesehen hab, er ist ein nervliches wrack,total schrecklich.

    Warum hast du denn Mitleid,weil er ein nervliches Wrack ist? Nun keiner hat ihm den Alkohol mit Gewalt eingeflösst das war er selber. Mitleid mit Jemandem der sich dann ins Auto setzt obwohl er anscheinend nicht mal mehr laufen kann?

    Dein Freund hat eine Straftat begangen und es hätte schrecklich ausgehen können, ich hätte wahrscheinlich die Polizei informiert denn betrunken hat man das Recht ein Fahrzeug zu bedienen verwirkt.

    Er soll nicht rumjammern sondern seinen A**** hochkriegen und sich in Therapie begeben das solltest du ihm sagen - sonst wäre es aus und vorbei.

    Das wäre eine klare Ansage an ihn an die du dich auch halten solltest sonst geht das immer weiter so. Willst du denn weiterhin solche Szenen erleben was hat das mit Liebe zu tun?

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo pintura!

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    warum kommen mir diese gedanken jetzt und warum lassen sie mich nicht in ruhe?

    bin ziemlich verwirrt gerade. kennt jemand von euch sowas? und wenn ja, was habt ihr dagegen unternommen?

    Diese Gedanken hat wohl ziemlich jeder von uns. Mir hat dann immer geholfen mir die schlechten Zeiten die ich mit ihm erlebt habe Revue passieren zu lassen und dass ich nie wieder so leben möchte.

    Ich habe versucht in die Zukunft zu schauen und mich darauf zu freuen dass es mir bald wieder besser gehen wird, ich muss nur Geduld mit mir haben.


    Hallo Renate!

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    Eben rief mich meine Tochter an und erzählte mir ,sein Sohn habe gestern ne Kiste Bier ins Haus geschleppt.
    Wie geht man damit um ??

    Wer ist "man" es geht doch darum wie Du damit umgehst? Scheinbar doch co-abhängig denn....

    Zitat

    Ich garnicht,nehme es zur Kenntnis(gehörtes ist ja erstmal irgendwo in einem) und denke mir sie wollen es nicht anders als elendig krepieren!!!

    .... das liest sicht nicht so als ob es dir egal wäre, jemand der mit der Sache abgeschlossen hat wünscht einem anderen Menschen (selbst nicht dem Ex) solche Dinge.

    Sorry aber bei mir kam das sehr co-abhängig, genervt und frustriert rüber.

    Liebe Grüsse
    Speranza


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    Hallöchen!

    Mir gehts gut und ich habe gaaanz lange frei :D Urlaub und Überstunden abfeiern.

    Ich werde diese Zeit gut für mich nutzen und viel unterwegs sein, ich muss noch einiges an Möbeln aussuchen und weiss genau was ich will.

    Geht nur leider nicht immer mit meinem Geldbeutel konform :roll: und so muss ich leider weitersuchen, Wohnzimmermöbel und einen Tisch und Stühle fürs Esszimmer habe ich aber schon.

    Schlafzimmermöbel habe ich auch schon ins Auge gefasst und gleich fahre ich los wegen der Küche.

    Ende Februar werde ich für ein paar Tage mein geliebtes Töchterchen in Hamburg besuchen da freue ich mich sehr drauf :D

    Zu meinen Kindern ist der Kontakt nach wie vor sehr gut, mit meinem Sohn treffe ich mich öfters der wohnt nicht so weit weg, neulich waren wir im Kino und haben "Schiffbruch mit Tiger" angeschaut. Mir hat der Film sehr gut gefallen.

    So geht mein Leben weiter und ich hätte vor zwei Jahren nie gedacht dass es mir nochmal so gut gehen würde. Damals war ich total verzweifelt, am Boden zerstört und ohne Hoffnung auf bessere Zeiten.

    Es lohnt sich anzupacken und seinem Leben eine Wendung zu geben ich konnte nur gewinnen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Angy!

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    nun habe ich wieder meine gedankengänge...warum er sich nicht meldet?
    handy wieder vergessen?mag er einfach nicht reden?
    bin ich ihm schon sch...egal??

    .... ist er wieder betrunken?
    .... hat erAngst dass du ihn darauf ansprichst?
    .... macht die Sucht ihn total unzuverlässig?
    .... ist ihm alles sch**** egal?

    usw.

    Die Liste liesse sich beliebig fortsetzen, jetzt mal eine Frage an dich, was empfindest du wenn deine Gedanken wieder nur bei ihm hängen?

    Was gedenkst du in Zukunft zu tun wenn er dich wieder nicht anruft oder seine Versprechen nicht hält?

    Zitat

    aber ich versuche mir auch einzureden das es einfach die krankheit ist und er deshalb sich so verhaltet und ihm auch alles rundherum egal ist...

    Das kann gut sein dass es die Krankheit dass er sich so verhält aber das ist typisch und wird nicht besser sondern immer schlimmer. Er merkt auch dass er trotzdem bei dir landen kann.

    Aber möchtest du wirklich einen Partner dem du vollkommen egal bist? Den es nicht die Bohne interessiert was du empfindest?

    Was hast du heute für dich getan ausser dir den Kopf zu zerbrechen über ihn?

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Jonas!

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    Es muss ihm aber klargemacht werden, dass er ebenso Täter ist, indem er durch seine Komplizenschaft und Duldung die Therapie des Suchtkranken verhindert oder zumindest hinauszögert.

    Das sehe ich wiederum anders was der Co macht oder nicht macht spielt für den Süchtigen keine grosse Rolle. Sonst wäre es ja einfach ich verlasse ihn und er hört auf zu trinken weil er seinen Tiefpunkt erreicht.

    Das ist doch sehr selten für mich als Co-Abhängige geht es in erster Linie um mich und meine Rettung, was der Andere macht ist mir dann egal. Was ich sehr fatal finde ist die Inkonsequenz auf beiden Seiten.

    Ich sehe mich nicht als Täter denn ich habe nichts wissentliches gemacht um seine Sucht auszulösen. Ich habe am Anfang so gehandelt wie viele Menschen es tun würden ich habe versucht zu helfen nicht wissend dass ich nicht helfen kann.

    Seine Sucht ist seins und meine Co-Abhängigkeit ist meins ich gebe ihm keine Schuld und mir auch nicht - wir sind beide krank.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Angy!

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    hmmm ja das herzklopfen....wenn ich an ihn denke wie er war,wie die beziehung war und wie schön es war, ist die eine seite und die andere ist...


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    habe angst das ich den trennungsschmerz nicht verkrafte, das ich es nicht schaffe über ihn hinweg zu kommen.
    da ich immer und immer wieder an die schöne zeit denken muss.

    Wenn man eine Beziehung eingeht ist es immer schön und man wünscht sich nichts mehr als dass es immer so bleibt. Aber du hast damals nur den schönen Teil von ihm kennengelernt.

    Jetzt lernst du den anderen Teil von ihm kennen den negativen - der gehört genauso zu ihm.

    Sich zu wünschen es möge wieder so sein wie früher ist menschlich und ich verstehe es, mir ging es genauso.

    Bis ich begriffen habe es wird nie wieder so sein wie früher und ich kann nichts tun um ihn soweit zu beeinflussen dass er seinen Teil dazu beiträgt. Ich muss ihn mit allen seinen Seiten akzeptieren wenn ich das nicht kann bleibt mir nur die Möglichkeit für mein Wohlbefinden zu sorgen.

    Leider sind die Aussichten dass er trocken wird äusserst gering wenn er es selber nicht will. Ich kann es nicht für ihn entscheiden. Ich kann ihm höchtens ein Ultimatum stellen und ihm sagen SO NICHT!

    Versuche doch mal im Hier und Heute zu leben das willst du doch bestimmt nicht und du leidest darunter. Aber genau das ist deine Realität und nur du kannst bestimmen wie es für dich weitergehen soll.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Aurora!

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    Wieder einmal konnte ich spüren, wie gut ein Leben tun kann. Es kann gut tun, wenn ich frei bin von den Zwängen der Sucht. Denn damals, mit dem Ex, da war ja nicht nur seine Trinkerei. Da war auch ich, die sich nicht groß weg getraut hat. Weil - es war ja immer unklar was ist, wenn ich wieder komme.

    Wie gut ich dieses Gefühl kenne, es war bei mir aber nicht der Wunsch alles zu kontrollieren sondern ich habe Angst empfunden wenn ich nur die Haustür geöffnet habe.

    Ich habe schon alleine etwas unternommen konnte es aber nicht geniessen weil ich nie wusste was mich zu Hause erwartet. Genauso ging es mir wenn ich Wochenenddienst hatte.

    Die Angst mischte sich mit Wut wenn er betrunken auf der Couch lag und mich dumm angeredet hat.

    Mir hilft es schon weiter im Haus in getrennten Bereichen zu wohnen und ihn einfach stehen zu lassen und auf nichts mehr zu reagieren.

    Es ist einfach schön nur für mich verantwortlich zu sein und mein Leben und meine Freizeit so zu gestalten dass ich Spass und Freude daran habe.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Jürgen!

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    Es muss dir doch bekannt sein dass sich ein nasser Alkoholiker nur selber helfen kann? Aber warum lässt er sich überhaupt auf so eine Beziehung ein?
    Um danach total schlecht über die Co zu reden die schliesslich auch krank ist?

    Das Ganze bezog sich eigentlich immer noch auf deine allererste Aussage. Sie ist/war so wie ich das verstanden habe co-abhängig bzw. alkoholkrank.

    Es muss dir doch klar gewesen sein dass dir eine Partnerin dir nicht helfen konnte und du ihr auch nicht. Warst du jetzt deswegen frustriert und hast dich deswegen zu so einer pauschalen Aussage hinreissen lassen?

    @an alle

    Was ich eigentlich mit diesem Thread bezwecken wollte war dass mir in letzter Zeit Dinge die bei Co-abhängigen geschrieben wurden etwas sauer aufgestossen sind und meinen Unmut dazu äussern wollte.

    Es ging mir gar nicht darum wer nun der Schuldige ist wer nun ein echter Co-Abhängiger ist und wer nicht oder welche Krankheiten sonst noch jemand haben könnte.

    Ich bin der Meinung es steht mir nicht zu jemanden mit Ironie zu überhäufen oder ihn direkt zum Arzt/Psychiater zu schicken. Gleichwohl kann ich meine Erfahrungen weitergeben und ihn sanft anstossen dass es sich um ein Fehlverhalten handelt das ein gesunder Mensch nie an den Tag legen würde.

    Mir selber wird es auch zuviel wenn jemand sich über Monate im Kreis dreht und auf keinerlei Beiträge eingeht aber ich ziehe mich dann einfach zurück und ich respektiere es wenn jemand noch nicht so weit ist.

    Co-Abhängige sind sehr verschieden gestrickt manche schaffen es ganz alleine da raus zu kommen andere trotz vielerlei Hilfe nicht. Ich habe weder Bücher gelesen noch bin ich in eine Gruppe gegangen ich habe auf meinen gesunden Menschenverstand gehört.

    Ich habe einfach den Punkt erreicht an dem alles in mir rebellierte so behandelt zu werden und ich mein eigenes Wohlbefinden über seins stellte.

    Aber ich bin ich und ich kann meine Erfahrungen nur weitergeben in der Hoffnung jemand kann damit etwas anfangen das liegt aber nicht in meiner Macht.

    Ich bin sehr stolz auf mich und habe hart an mir gearbeitet aber ich muss immer noch auf mich aufpassen, wahrscheinlich mein Leben lang.

    Vielleicht stossen mir deswegen ironische oder abfällige Bemerkungen so auf.

    Ich mag eben nicht in einen Topf geworfen werden das mache ich mit alkoholkranken Menschen schliesslich auch nicht.

    Zu der Schuldfrage ich fühle mich weder für seine Sucht schuldig noch für meine Co-Abhängigkeit denn ich wusste es nicht besser.

    Ich kann nun auch nicht den Rest meines Lebens darüber nachdenken sondern nur nach vorne gucken und Fehler vermeiden.

    Die schlimmen Dinge von früher habe ich in eine Schublade gepackt und verschlossen denn ich will im Hier und Heute leben.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallihallo!

    Nun sind wir aber etwas weit vom Thema abgekommen meine ursprüngliche Frage lautete wie es zu solchen Vorurteilen gegenüber den Co-Abhängigen kommt.

    Hallo Jonas!

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    Für höhrere Einkommensschichten:
    -Habe ich das Alkoholproblem meines Partners so lange geduldet und auch unterstützt, weil ich sein 6-stelligen Jahresgehalt, meinen SUV, unser Eigenheim in guter Lage, meine Designer-Kleidung und meine Shopping-Wochenenden in Paris nicht gefährden wollte? (wer von Abhängigkeit spricht, darf von den Annehmlichkeiten nicht schweigen...).

    Zitat

    Hallo,
    gut gemacht. Wenn man nach 16 Stunden aus dem Meeting heimkommt, seinen 12-Zylinder in der Doppelgarage abgestellt hat, seinem laufenden Gärtner leutselig zuwinkt und die Gattin seltsam hastig und mit rotfleckigem Gesicht aus dem Schlafgemach stürmt und unverlangt ein Wasserglas voll Single Malt zur Begrüßung reicht, wird es Zeit, die Beziehung zu überdenken...

    Ich nehme mal an das es ironisch gemeint ist sonst müsste ich wirklich annehmen dass da ein Mensch schreibt der voller Vorurteile ist oder fern jeder Realität lebt.

    Was ich eigentlich wissen wollte warum Co-Abhängige so negativ wahrgenommen werden?

    Hallo Jürgen!

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    Sie konnte mir nicht helfen - sie trank übrigens sogar gut mit.

    Es muss dir doch bekannt sein dass sich ein nasser Alkoholiker nur selber helfen kann? Aber warum lässt er sich überhaupt auf so eine Beziehung ein?
    Um danach total schlecht über die Co zu reden die schliesslich auch krank ist?

    Naja das Gefühl dass Co-Abhängige unter Vorurteilen und Fehleinschätzungen leiden wurde eher bestätigt wenn ich so verschiedene Beiträge lese.

    Ausserdem scheinen manche noch so richtig in der altmodischen Rollenverteilung "Mann arbeitet, Frau sitzt zu Hause" zu verharren schon das ist für mich total realitätsfremd.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Jonas!

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    Der Kranke wird abhängig von der Droge des Partners ohne sie selbst zu konsummieren. Die Droge des Partners steuert das eigene Leben.
    Der Kranke denkt und handelt wie der Drogenabhängige selbst.
    Er wird zum Komplizen des Drogenabhängigen.
    Er beschützt und verwaltet das Drogen-Leben des Partners.
    Er besorgt oft den Alkohol.
    Er verleugnet oder verharmlost den Alkoholkonsum des Partners Außenstehenden gegenüber.

    Da stimme ich dir im Grossen und Ganzen zu - aber warum macht der Co-Abhängige solche Dinge? Ich denke die Co-Abhängigkeit ist nicht immer an eine stoffliche Sucht gebunden. Was ist mit dem Partner der sich auch so verhält ohne dass Alkohol im Spiel ist?

    Aber wie kann ich das unterscheiden? Wenn jemand hier berichtet wie er unter den alkoholischen Eskapaden des Partners leidet und diese noch unterstützt und selber deswegen krank wird trifft für mich der Begriff "Co-abhängig" zu.

    Das schliesst ja nicht aus dass er noch unter anderen Störungen leiden könnte welche das sind kann ich allenfalls vermuten.

    Was ich grundverkehrt finde wenn jemand sich auf seiner Erkrankung "ausruht" und alles damit entschuldigt. In dem Moment in dem ich weiss dass ich an einer Krankheit leide ist es meine Aufgabe alles zu tun damit ich diese Krankheit in den Griff bekomme.

    Genausowenig wie es keinen Grund gibt um zu trinken gibt es auch keinen Grund in einem Zustand zu verharren den ich unerträglich finde.

    Zitat

    -Menopausalen Krisen ("Torschlusspanik", Frau sucht noch mal das große Abenteuer und schwankt dann zwischen Ehemann und Lover).

    Das finde ich nun etwas weit hergeholt es soll auch genug Männer geben die in den dritten Frühling kommen. Für mich ist das einfach ein Indiz dass in der Partnerschaft etwas nicht mehr stimmt.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Jonas!

    Zitat

    Die (echte) Co-Abhängigkeit ist eine komplizierte Symbiose, wobei Wirt und Parasit zwischenzeitlich auch vertauscht auftreten können......

    Was ist für dich eine echte Co-Abhängigkeit? Ich denke halt dass Co-Abhängigkeit sehr krass sein kann, für mich hören sich manche Dinge die ich hier lese oft richtig schrecklich an, so weit wäre ich nie gegangen.

    So wie du es beschreibst trifft es für mich eher den Punkt aber ich sehe es auch so dass die Leidensfähigkeit bei den Einzelnen sehr unterschiedlich ausfallen kann.

    Im Grunde hat der Co-Abhängige ja recht wenn er sich Sorgen um den Alkoholkranken macht da die Sucht schlimmstenfalls zum Tode führen kann.

    Es geht ja um einen Menschen den ich liebe und der sich zugrunde richtet.
    Besonders bei langjährigen Beziehungen bei denen der Alkohol anfangs keine Rolle spielte dauert es oft lange bis man die eigene Machtlosigkeit erkennt und reagiert.

    Für mich kann ich sagen als ich das erkannt habe und darauf gehört habe was ich eigentlich will war der Weg da raus gar nicht mehr schwer.

    Was mich halt störte war diese pauschale Einstufung der Co-Abhängigen und mir geht "der Hut hoch" wenn ich so etwas lese :wink: denn so bin ich ganz und gar nicht.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Jürgen!

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    Hallo,

    Co-Abhängige klammern sich in aller Regel deshalb noch an den Alkoholiker, weil sie meinen dass bei Ihnen "allein nichts geht".
    Mit "Liebe" hat das in aller Regel gar nichts (mehr) zu tun.
    Da wird sich konsequent selbst belogen.
    Der Alkoholiker empfindet diese "Liebe" eher als klebrig und lästig.

    LG Jürgen

    Diese Aussage beschäftigt mich jetzt doch etwas, in Sternchens Thread möchte ich nicht darauf antworten deswegen dieser neue Thread.

    Wie kommst du zu solchen pauschalisierenden Aussagen? Co-Abhängige sind grundverschieden das möchte ich jetzt einfach ganz klar betonen.

    Sie einfach in einen Topf zu werfen finde ich genauso verkehrt als ob ich jeden Alkoholkranken als gleich einstufen würde.

    Ob jetzt wer sich an wen klettet sei mal dahingestellt ich habe nie geklettet sondern ihm sogar freigestellt seine 7 Sachen zu nehmen und zu gehen. Ich fand ihn als Klette und habe mich aber leider immer wieder bequatschen lassen das war mein grosser Fehler.

    Zitat

    Der Alkoholiker empfindet diese "Liebe" eher als klebrig und lästig.

    Dann frage ich mich jetzt mal ernsthaft warum so mancher Alkoholiker seinen Co-Abhängigen versucht zurückzuhalten wenn dieser auszubrechen will. Wenn es ihm so lästig ist kann er doch abhauen.

    Für mich hört sich das immer nach Schuldzuweisung an wenn der "böse" Co nicht wäre dannn ......

    Ich weiss das Co-Abhängigkeit krank ist aber das gibt niemandem das Recht herablassend zu urteilen, wir möchten genauso mit Respekt behandelt werden wie der Alkoholiker.

    Schliesslich "eiert" so mancher Alkoholiker genauso rum wie ein Co-Abhängiger und braucht viele Anläufe bis er es schafft. Warum sollte man das dem Co nicht zugestehen?

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Uschi!

    Jede Trennung tut erstmal weh aber dieser Schmerz lässt bestimmt nach im Laufe der Zeit.

    Warum hast du denn Angst bei dem Gedanken er würde sich mit anderen Frauen einlassen? Ihr seit doch getrennt und es ist sein gutes Recht sich anderweitig zu orientieren.

    Sei froh dass dir ein jahrelanger Leidensweg erspart bleibt. Es ist schrecklich wenn man zuschaut wie der Partner sich durch den Alkohol immer mehr verändert und man es nicht schafft sich zu trennen.

    Ich will NIE WIEDER etwas derartiges erleben deswegen habe ich hart an mir gearbeitet.

    Alles Gute und liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo s.E.!

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    Punkt eins ist, dass ich leider sehr leidensfähig bin. Ich halte eine Menge aus,.....

    Hältst du wirklich eine Menge aus oder geht es auf deine Gesundheit? Unter aushalten verstehe ich etwas zu tolerieren und wegzustecken ohne dass du darunter leidest oder gar krank wirst.

    Zitat

    Sie ist wohl eine Spiegeltrinkerin. Und ich weiß, dass das auch irgendwann kippen wird. Und genau dieses Wissen ist eine absolute Belastung.

    Das kann ich gut nachvollziehen ich fühlte mich wie auf einer tickenden Zeitbombe die jederzeit hochgehen kann und das hatte massive psychische Folgen für mich.

    Zitat

    Was das Gespräch mit ihr betrifft, so bin ich mir in der Zwischenzeit im Klaren darüber, dass man sowieso alles falsch macht, wenn derjenige keine Einsicht hat.

    Das stimmt insofern wenn du sie überreden willst etwas gegen ihre Sucht zu tun. Es ist ja oft so dass der Süchtige selber nicht einsieht dass er zuviel trinkt und seine Sucht verteidigt, bagatellisiert, 1000 Sachen verspricht usw.

    Du kannst nur für dich reden und zum Beispiel sagen: "Mich stört dein Alkoholkonsum und es macht mich krank, ich möchte es nicht mehr. Das stelle ich mir unter einer Partnerschaft nicht vor."

    Sie wird versuchen dich einzulullen aber wenn du dich darauf einlässt geht es ewig so weiter, sie trinkt und du machst dich fertig.

    Mein Partner war total uneinsichtig, mir gings immer schlechter und ich fing an an mich zu denken. Ich zog mein Ultimatum durch, trennte mich und bin froh darüber.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Nys!

    Ich fände es unnormal wenn ich immer gleich gut gelaunt wäre denn ich bin ein Mensch der Stimmungsschwankungen hat wie alle anderen Menschen auch.

    Worin ich eher die Gefahr sehe dass ich nun bis ins kleinste Detail versuchen würde zu ergründen warum ich nicht gut gelaunt bin. Ich akzeptiere es einfach dass ich verschiedene Seiten in mir habe. Vielleicht fände ich ja einen Grund wenn ich lange genug überlegen würde aber bringt mir das was?

    An solchen Tagen versuche ich auszuhalten dass es so ist oder ich lenke mich ab, gehe unter Menschen oder suche das Gespräch wobei mein Thema aber nicht meine miese Laune ist.

    Wenn ein aktueller Anlass vorliegt dass meine Stimmung im Keller ist versuche ich dementsprechend zu reagieren, Punkt. Eine Gedankenkette lasse ich eher selten zu denn das wirft mich in alte Zeiten zurück und das will ich auf keinen Fall.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Aurora!

    Herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Job :)

    Ich lese immer gerne die Geschichten über deine und Renates Enkelin und muss jedesmal dabei schmunzeln.

    Ich bin ja auch in eurem Alter aber leider noch keine Oma.

    Schönen Tag noch

    Speranza