Beiträge von Marie04

    Hallo Jonas!

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    Es muss ihm aber klargemacht werden, dass er ebenso Täter ist, indem er durch seine Komplizenschaft und Duldung die Therapie des Suchtkranken verhindert oder zumindest hinauszögert.

    Das sehe ich wiederum anders was der Co macht oder nicht macht spielt für den Süchtigen keine grosse Rolle. Sonst wäre es ja einfach ich verlasse ihn und er hört auf zu trinken weil er seinen Tiefpunkt erreicht.

    Das ist doch sehr selten für mich als Co-Abhängige geht es in erster Linie um mich und meine Rettung, was der Andere macht ist mir dann egal. Was ich sehr fatal finde ist die Inkonsequenz auf beiden Seiten.

    Ich sehe mich nicht als Täter denn ich habe nichts wissentliches gemacht um seine Sucht auszulösen. Ich habe am Anfang so gehandelt wie viele Menschen es tun würden ich habe versucht zu helfen nicht wissend dass ich nicht helfen kann.

    Seine Sucht ist seins und meine Co-Abhängigkeit ist meins ich gebe ihm keine Schuld und mir auch nicht - wir sind beide krank.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Angy!

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    hmmm ja das herzklopfen....wenn ich an ihn denke wie er war,wie die beziehung war und wie schön es war, ist die eine seite und die andere ist...


    Zitat

    habe angst das ich den trennungsschmerz nicht verkrafte, das ich es nicht schaffe über ihn hinweg zu kommen.
    da ich immer und immer wieder an die schöne zeit denken muss.

    Wenn man eine Beziehung eingeht ist es immer schön und man wünscht sich nichts mehr als dass es immer so bleibt. Aber du hast damals nur den schönen Teil von ihm kennengelernt.

    Jetzt lernst du den anderen Teil von ihm kennen den negativen - der gehört genauso zu ihm.

    Sich zu wünschen es möge wieder so sein wie früher ist menschlich und ich verstehe es, mir ging es genauso.

    Bis ich begriffen habe es wird nie wieder so sein wie früher und ich kann nichts tun um ihn soweit zu beeinflussen dass er seinen Teil dazu beiträgt. Ich muss ihn mit allen seinen Seiten akzeptieren wenn ich das nicht kann bleibt mir nur die Möglichkeit für mein Wohlbefinden zu sorgen.

    Leider sind die Aussichten dass er trocken wird äusserst gering wenn er es selber nicht will. Ich kann es nicht für ihn entscheiden. Ich kann ihm höchtens ein Ultimatum stellen und ihm sagen SO NICHT!

    Versuche doch mal im Hier und Heute zu leben das willst du doch bestimmt nicht und du leidest darunter. Aber genau das ist deine Realität und nur du kannst bestimmen wie es für dich weitergehen soll.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Aurora!

    Zitat

    Wieder einmal konnte ich spüren, wie gut ein Leben tun kann. Es kann gut tun, wenn ich frei bin von den Zwängen der Sucht. Denn damals, mit dem Ex, da war ja nicht nur seine Trinkerei. Da war auch ich, die sich nicht groß weg getraut hat. Weil - es war ja immer unklar was ist, wenn ich wieder komme.

    Wie gut ich dieses Gefühl kenne, es war bei mir aber nicht der Wunsch alles zu kontrollieren sondern ich habe Angst empfunden wenn ich nur die Haustür geöffnet habe.

    Ich habe schon alleine etwas unternommen konnte es aber nicht geniessen weil ich nie wusste was mich zu Hause erwartet. Genauso ging es mir wenn ich Wochenenddienst hatte.

    Die Angst mischte sich mit Wut wenn er betrunken auf der Couch lag und mich dumm angeredet hat.

    Mir hilft es schon weiter im Haus in getrennten Bereichen zu wohnen und ihn einfach stehen zu lassen und auf nichts mehr zu reagieren.

    Es ist einfach schön nur für mich verantwortlich zu sein und mein Leben und meine Freizeit so zu gestalten dass ich Spass und Freude daran habe.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Jürgen!

    Zitat

    Es muss dir doch bekannt sein dass sich ein nasser Alkoholiker nur selber helfen kann? Aber warum lässt er sich überhaupt auf so eine Beziehung ein?
    Um danach total schlecht über die Co zu reden die schliesslich auch krank ist?

    Das Ganze bezog sich eigentlich immer noch auf deine allererste Aussage. Sie ist/war so wie ich das verstanden habe co-abhängig bzw. alkoholkrank.

    Es muss dir doch klar gewesen sein dass dir eine Partnerin dir nicht helfen konnte und du ihr auch nicht. Warst du jetzt deswegen frustriert und hast dich deswegen zu so einer pauschalen Aussage hinreissen lassen?

    @an alle

    Was ich eigentlich mit diesem Thread bezwecken wollte war dass mir in letzter Zeit Dinge die bei Co-abhängigen geschrieben wurden etwas sauer aufgestossen sind und meinen Unmut dazu äussern wollte.

    Es ging mir gar nicht darum wer nun der Schuldige ist wer nun ein echter Co-Abhängiger ist und wer nicht oder welche Krankheiten sonst noch jemand haben könnte.

    Ich bin der Meinung es steht mir nicht zu jemanden mit Ironie zu überhäufen oder ihn direkt zum Arzt/Psychiater zu schicken. Gleichwohl kann ich meine Erfahrungen weitergeben und ihn sanft anstossen dass es sich um ein Fehlverhalten handelt das ein gesunder Mensch nie an den Tag legen würde.

    Mir selber wird es auch zuviel wenn jemand sich über Monate im Kreis dreht und auf keinerlei Beiträge eingeht aber ich ziehe mich dann einfach zurück und ich respektiere es wenn jemand noch nicht so weit ist.

    Co-Abhängige sind sehr verschieden gestrickt manche schaffen es ganz alleine da raus zu kommen andere trotz vielerlei Hilfe nicht. Ich habe weder Bücher gelesen noch bin ich in eine Gruppe gegangen ich habe auf meinen gesunden Menschenverstand gehört.

    Ich habe einfach den Punkt erreicht an dem alles in mir rebellierte so behandelt zu werden und ich mein eigenes Wohlbefinden über seins stellte.

    Aber ich bin ich und ich kann meine Erfahrungen nur weitergeben in der Hoffnung jemand kann damit etwas anfangen das liegt aber nicht in meiner Macht.

    Ich bin sehr stolz auf mich und habe hart an mir gearbeitet aber ich muss immer noch auf mich aufpassen, wahrscheinlich mein Leben lang.

    Vielleicht stossen mir deswegen ironische oder abfällige Bemerkungen so auf.

    Ich mag eben nicht in einen Topf geworfen werden das mache ich mit alkoholkranken Menschen schliesslich auch nicht.

    Zu der Schuldfrage ich fühle mich weder für seine Sucht schuldig noch für meine Co-Abhängigkeit denn ich wusste es nicht besser.

    Ich kann nun auch nicht den Rest meines Lebens darüber nachdenken sondern nur nach vorne gucken und Fehler vermeiden.

    Die schlimmen Dinge von früher habe ich in eine Schublade gepackt und verschlossen denn ich will im Hier und Heute leben.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallihallo!

    Nun sind wir aber etwas weit vom Thema abgekommen meine ursprüngliche Frage lautete wie es zu solchen Vorurteilen gegenüber den Co-Abhängigen kommt.

    Hallo Jonas!

    Zitat

    Für höhrere Einkommensschichten:
    -Habe ich das Alkoholproblem meines Partners so lange geduldet und auch unterstützt, weil ich sein 6-stelligen Jahresgehalt, meinen SUV, unser Eigenheim in guter Lage, meine Designer-Kleidung und meine Shopping-Wochenenden in Paris nicht gefährden wollte? (wer von Abhängigkeit spricht, darf von den Annehmlichkeiten nicht schweigen...).

    Zitat

    Hallo,
    gut gemacht. Wenn man nach 16 Stunden aus dem Meeting heimkommt, seinen 12-Zylinder in der Doppelgarage abgestellt hat, seinem laufenden Gärtner leutselig zuwinkt und die Gattin seltsam hastig und mit rotfleckigem Gesicht aus dem Schlafgemach stürmt und unverlangt ein Wasserglas voll Single Malt zur Begrüßung reicht, wird es Zeit, die Beziehung zu überdenken...

    Ich nehme mal an das es ironisch gemeint ist sonst müsste ich wirklich annehmen dass da ein Mensch schreibt der voller Vorurteile ist oder fern jeder Realität lebt.

    Was ich eigentlich wissen wollte warum Co-Abhängige so negativ wahrgenommen werden?

    Hallo Jürgen!

    Zitat

    Sie konnte mir nicht helfen - sie trank übrigens sogar gut mit.

    Es muss dir doch bekannt sein dass sich ein nasser Alkoholiker nur selber helfen kann? Aber warum lässt er sich überhaupt auf so eine Beziehung ein?
    Um danach total schlecht über die Co zu reden die schliesslich auch krank ist?

    Naja das Gefühl dass Co-Abhängige unter Vorurteilen und Fehleinschätzungen leiden wurde eher bestätigt wenn ich so verschiedene Beiträge lese.

    Ausserdem scheinen manche noch so richtig in der altmodischen Rollenverteilung "Mann arbeitet, Frau sitzt zu Hause" zu verharren schon das ist für mich total realitätsfremd.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Jonas!

    Zitat

    Der Kranke wird abhängig von der Droge des Partners ohne sie selbst zu konsummieren. Die Droge des Partners steuert das eigene Leben.
    Der Kranke denkt und handelt wie der Drogenabhängige selbst.
    Er wird zum Komplizen des Drogenabhängigen.
    Er beschützt und verwaltet das Drogen-Leben des Partners.
    Er besorgt oft den Alkohol.
    Er verleugnet oder verharmlost den Alkoholkonsum des Partners Außenstehenden gegenüber.

    Da stimme ich dir im Grossen und Ganzen zu - aber warum macht der Co-Abhängige solche Dinge? Ich denke die Co-Abhängigkeit ist nicht immer an eine stoffliche Sucht gebunden. Was ist mit dem Partner der sich auch so verhält ohne dass Alkohol im Spiel ist?

    Aber wie kann ich das unterscheiden? Wenn jemand hier berichtet wie er unter den alkoholischen Eskapaden des Partners leidet und diese noch unterstützt und selber deswegen krank wird trifft für mich der Begriff "Co-abhängig" zu.

    Das schliesst ja nicht aus dass er noch unter anderen Störungen leiden könnte welche das sind kann ich allenfalls vermuten.

    Was ich grundverkehrt finde wenn jemand sich auf seiner Erkrankung "ausruht" und alles damit entschuldigt. In dem Moment in dem ich weiss dass ich an einer Krankheit leide ist es meine Aufgabe alles zu tun damit ich diese Krankheit in den Griff bekomme.

    Genausowenig wie es keinen Grund gibt um zu trinken gibt es auch keinen Grund in einem Zustand zu verharren den ich unerträglich finde.

    Zitat

    -Menopausalen Krisen ("Torschlusspanik", Frau sucht noch mal das große Abenteuer und schwankt dann zwischen Ehemann und Lover).

    Das finde ich nun etwas weit hergeholt es soll auch genug Männer geben die in den dritten Frühling kommen. Für mich ist das einfach ein Indiz dass in der Partnerschaft etwas nicht mehr stimmt.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Jonas!

    Zitat

    Die (echte) Co-Abhängigkeit ist eine komplizierte Symbiose, wobei Wirt und Parasit zwischenzeitlich auch vertauscht auftreten können......

    Was ist für dich eine echte Co-Abhängigkeit? Ich denke halt dass Co-Abhängigkeit sehr krass sein kann, für mich hören sich manche Dinge die ich hier lese oft richtig schrecklich an, so weit wäre ich nie gegangen.

    So wie du es beschreibst trifft es für mich eher den Punkt aber ich sehe es auch so dass die Leidensfähigkeit bei den Einzelnen sehr unterschiedlich ausfallen kann.

    Im Grunde hat der Co-Abhängige ja recht wenn er sich Sorgen um den Alkoholkranken macht da die Sucht schlimmstenfalls zum Tode führen kann.

    Es geht ja um einen Menschen den ich liebe und der sich zugrunde richtet.
    Besonders bei langjährigen Beziehungen bei denen der Alkohol anfangs keine Rolle spielte dauert es oft lange bis man die eigene Machtlosigkeit erkennt und reagiert.

    Für mich kann ich sagen als ich das erkannt habe und darauf gehört habe was ich eigentlich will war der Weg da raus gar nicht mehr schwer.

    Was mich halt störte war diese pauschale Einstufung der Co-Abhängigen und mir geht "der Hut hoch" wenn ich so etwas lese :wink: denn so bin ich ganz und gar nicht.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Jürgen!

    Zitat

    Hallo,

    Co-Abhängige klammern sich in aller Regel deshalb noch an den Alkoholiker, weil sie meinen dass bei Ihnen "allein nichts geht".
    Mit "Liebe" hat das in aller Regel gar nichts (mehr) zu tun.
    Da wird sich konsequent selbst belogen.
    Der Alkoholiker empfindet diese "Liebe" eher als klebrig und lästig.

    LG Jürgen

    Diese Aussage beschäftigt mich jetzt doch etwas, in Sternchens Thread möchte ich nicht darauf antworten deswegen dieser neue Thread.

    Wie kommst du zu solchen pauschalisierenden Aussagen? Co-Abhängige sind grundverschieden das möchte ich jetzt einfach ganz klar betonen.

    Sie einfach in einen Topf zu werfen finde ich genauso verkehrt als ob ich jeden Alkoholkranken als gleich einstufen würde.

    Ob jetzt wer sich an wen klettet sei mal dahingestellt ich habe nie geklettet sondern ihm sogar freigestellt seine 7 Sachen zu nehmen und zu gehen. Ich fand ihn als Klette und habe mich aber leider immer wieder bequatschen lassen das war mein grosser Fehler.

    Zitat

    Der Alkoholiker empfindet diese "Liebe" eher als klebrig und lästig.

    Dann frage ich mich jetzt mal ernsthaft warum so mancher Alkoholiker seinen Co-Abhängigen versucht zurückzuhalten wenn dieser auszubrechen will. Wenn es ihm so lästig ist kann er doch abhauen.

    Für mich hört sich das immer nach Schuldzuweisung an wenn der "böse" Co nicht wäre dannn ......

    Ich weiss das Co-Abhängigkeit krank ist aber das gibt niemandem das Recht herablassend zu urteilen, wir möchten genauso mit Respekt behandelt werden wie der Alkoholiker.

    Schliesslich "eiert" so mancher Alkoholiker genauso rum wie ein Co-Abhängiger und braucht viele Anläufe bis er es schafft. Warum sollte man das dem Co nicht zugestehen?

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Uschi!

    Jede Trennung tut erstmal weh aber dieser Schmerz lässt bestimmt nach im Laufe der Zeit.

    Warum hast du denn Angst bei dem Gedanken er würde sich mit anderen Frauen einlassen? Ihr seit doch getrennt und es ist sein gutes Recht sich anderweitig zu orientieren.

    Sei froh dass dir ein jahrelanger Leidensweg erspart bleibt. Es ist schrecklich wenn man zuschaut wie der Partner sich durch den Alkohol immer mehr verändert und man es nicht schafft sich zu trennen.

    Ich will NIE WIEDER etwas derartiges erleben deswegen habe ich hart an mir gearbeitet.

    Alles Gute und liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo s.E.!

    Zitat

    Punkt eins ist, dass ich leider sehr leidensfähig bin. Ich halte eine Menge aus,.....

    Hältst du wirklich eine Menge aus oder geht es auf deine Gesundheit? Unter aushalten verstehe ich etwas zu tolerieren und wegzustecken ohne dass du darunter leidest oder gar krank wirst.

    Zitat

    Sie ist wohl eine Spiegeltrinkerin. Und ich weiß, dass das auch irgendwann kippen wird. Und genau dieses Wissen ist eine absolute Belastung.

    Das kann ich gut nachvollziehen ich fühlte mich wie auf einer tickenden Zeitbombe die jederzeit hochgehen kann und das hatte massive psychische Folgen für mich.

    Zitat

    Was das Gespräch mit ihr betrifft, so bin ich mir in der Zwischenzeit im Klaren darüber, dass man sowieso alles falsch macht, wenn derjenige keine Einsicht hat.

    Das stimmt insofern wenn du sie überreden willst etwas gegen ihre Sucht zu tun. Es ist ja oft so dass der Süchtige selber nicht einsieht dass er zuviel trinkt und seine Sucht verteidigt, bagatellisiert, 1000 Sachen verspricht usw.

    Du kannst nur für dich reden und zum Beispiel sagen: "Mich stört dein Alkoholkonsum und es macht mich krank, ich möchte es nicht mehr. Das stelle ich mir unter einer Partnerschaft nicht vor."

    Sie wird versuchen dich einzulullen aber wenn du dich darauf einlässt geht es ewig so weiter, sie trinkt und du machst dich fertig.

    Mein Partner war total uneinsichtig, mir gings immer schlechter und ich fing an an mich zu denken. Ich zog mein Ultimatum durch, trennte mich und bin froh darüber.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Nys!

    Ich fände es unnormal wenn ich immer gleich gut gelaunt wäre denn ich bin ein Mensch der Stimmungsschwankungen hat wie alle anderen Menschen auch.

    Worin ich eher die Gefahr sehe dass ich nun bis ins kleinste Detail versuchen würde zu ergründen warum ich nicht gut gelaunt bin. Ich akzeptiere es einfach dass ich verschiedene Seiten in mir habe. Vielleicht fände ich ja einen Grund wenn ich lange genug überlegen würde aber bringt mir das was?

    An solchen Tagen versuche ich auszuhalten dass es so ist oder ich lenke mich ab, gehe unter Menschen oder suche das Gespräch wobei mein Thema aber nicht meine miese Laune ist.

    Wenn ein aktueller Anlass vorliegt dass meine Stimmung im Keller ist versuche ich dementsprechend zu reagieren, Punkt. Eine Gedankenkette lasse ich eher selten zu denn das wirft mich in alte Zeiten zurück und das will ich auf keinen Fall.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Aurora!

    Herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Job :)

    Ich lese immer gerne die Geschichten über deine und Renates Enkelin und muss jedesmal dabei schmunzeln.

    Ich bin ja auch in eurem Alter aber leider noch keine Oma.

    Schönen Tag noch

    Speranza

    Hallo aionic star!

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    Ich muss meine emotionale problemtik, dass ich so wahnsinnig auf meine freund fixiert bin - vor allem wenn ich mich trennen will- mit meinem psychiater lösen. Vielleicht geht es ja mit medikamenten.

    Schön wärs man nimmt Medikamente und alles ist wieder gut :wink: Leider funktioniert das nicht sondern es ist harte Arbeit an sich selbst, es geht darum das eigene Verhalten zu hinterfragen und Schritt für Schritt zu ändern.

    Wie lange das dauert hängt von jedem Einzelnen ab. Medikamente wirst du dann brauchen wenn durch das Hickhack irgendwann deine Psyche nicht mehr mitmacht und du evtl. Depressionen bekommst so wie ich.

    Einen Krebskranken mit einem Alkoholiker zu vergleichen halte ich für verkehrt. Beide Erkrankungen können zwar zum Tode führen aber der Krebskranke kämpft in den meisten Fällen um sein Leben kann es aber nicht beeinflussen ob er gesund wird.

    Der Alkoholiker hat 1000 Ausreden warum er trinkt weigert sich aber oft sich behandeln zu lassen oder selber etwas für seine Genesung zu tun. Er kann seine Krankheit beeinflussen und stoppen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo oldie!

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    Wenn die Tatsache anerkannt wird, nichts aber schon gar nichts tun zu können, ist der weitere Weg nicht gar so schwer. Das war für mich ja meine grundlegende Kapitulation. Wer will, findet dann Wege.

    Das kann ich nur unterstreichen seit ich für mich entschlossen habe wohin mein Weg führt geht es mir viel besser und meine Kraft ist wieder da.

    Alles andere was vorher war würde ich als Quälerei sehen einmal für mich und zum anderen für den suchtkranken Partner.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo aionic!

    Was mir in deinen Beiträgen immer wieder auffällt dass du dich total ambivalent verhältst.

    Deine Meinung ändert sich oft innerhalb einer halben Stunde total. Vielleicht müsstest du mal ganz für dich entscheiden was du eigentlich möchtest.

    So wie du es dir vorstellst wird es auf keinen Fall funktionieren. Einerseits sagst du du liebst ihn total, dann willst du Schluss machen dann wiederum "ihn trocken legen".

    Auf der einen Seite hast du mit seiner Trinkerei endlos Geduld und hältst es schon jahrelang aus dann wiederum bekommst du Wutausbrüche und wirfst ihn raus, um ihn kurze Zeit später wieder reinzulassen.

    Er wird weiter trinken und selber entscheiden wann er aufhören will und dir weiterhin Märchen erzählen. Du kannst dieses Trauerspiel weiterhin mitmachen oder überlegen ob du dir nicht zu schade dafür bist.

    Alles andere wird nicht funktionieren, ich kann zwar nicht in die Zukunft schauen aber wie es jetzt läuft gibt es keine Hoffnung auf ein glückliches Ende zumindest nicht mit ihm zusammen.

    Vielleicht wäre es ja mal gut du würdest ernsthaft an dir und deinen eigenen Baustellen arbeiten.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Lindi!

    Den Zustand den du beschreibst kenne ich zur Genüge. Bei mir ist es so dass ich Sachen die ich als langweilig empfinde ewig vor mir herschiebe und mir einrede so wichtig sei es nuun auch nicht sie sofort zu erledigen.

    Das scheint aber ein Teil von mir zu sein genauso wie viele Dinge auf den letzten Drücker zu machen.

    Als du von diesem Telefonat geschrieben hast fiel mir auch etwas Ähnliches ein. Ich hatte gesundheitliche Probleme und wollte meine Vorgesetzte bitten mir einen leichteren Arbeitsplatz zuzuweisen.

    Es hat ewig gedauert bis ich mich getraut habe einen Termin bei ihr zu machen. Ich malte mir immer wieder aus sie könnte mich einfach abweisen und was dann? Wahre Schreckensszenarien malte ich mir aus dass ich gekündigt würde dass man mir sagen würde ich wäre unfähig usw.

    Ich sah mich damals als unwichtig, unfähig und nicht zu gebrauchen obwohl ich viel positives Feedback bekam und als zuverlässig gelte.

    Endlich fasste ich mir ein Herz und ich machte einen Termin, legte mir alle möglichen Atworten zurecht wie ich wohl reagieren würde wenn ...., ich war aber bereit zu kämpfen.

    Nichts von alledem geschah das Gespräch dauerte nur kurz sie hatte vollstes Verständnis für mich und ich durfte mir sogar aussuchen wo ich in Zukunft arbeiten wollte.

    Verstehst du was ich meine? Das Problem lag bei mir ich schätzte mich so wenig dass ich Angst vor Ablehnung hatte und damit nicht umgehen konnte.

    Dieses Problem ist längst noch nicht vom Tisch und ich muss mich auch überwinden gewisse Dinge in Angriff zu nehmen aber wenn ich es tue fühle ich mich nachher immer sehr gut.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo aionic star!

    Vielleicht solltest du ja nochmal deine früheren Beiträge durchlesen und all die Vorschläge und Beiträge die dort geschrieben wurden etwas reflektieren.

    Im Grunde weisst du ja was Sache ist umsetzen musst du es ganz alleine.

    Ich wünsche dir viel Glück dabei.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Renate!

    Helfen ist im Grunde sehr wichtig für ein gutes Miteinander und unterscheidet sich deutlich von einem Helfersyndrom.

    Wenn ich jemanden sehe der sichtlich und akut in Not ist versuche ich auch zu helfen so gut ich kann z.B. bei dem Obdachlosen.

    Unter Hilfe würde ich dann verstehen einen Krankenwagen zu rufen damit der Obdachlose nicht erfriert. Falls er ansprechbar ist und gar keine Hilfe will würde ich meines Weges gehen.

    Hilfe kann nur soweit gehen dass man sich selber nicht dabei aufreibt und selbst dort helfen will wo die Hilfe nicht erwünscht ist oder nicht angenommen wird.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Carpenter!

    Zitat

    Geht es dem Co generell nur darum, dem Ehepartner vom Alkohol wegzubringen oder ist da tatsächlich so eine Komponente dabei, sich den Ehepartner so zu formen, wie man ihn gerne hätte ?

    Interessante Frage, bei mir war es so dass ich alle negativen Seiten des Partners darauf geschoben habe dass er trinkt.

    Ich war lange mit meinem Partner zusammen am Anfang hat er ganz selten getrunken. Durch den zunehmenden Alkoholgenuss kam es bei ihm zu einer Wesensveränderung.

    Ich kann natürlich nicht sagen ob diese negativen Dinge immer in ihm geschlummert haben und durch den Alkoholgenuss die Hemmschwelle fiel oder ob er sich durch den Alkohol so verändert hat.

    Ich wollte ihn einfach so wiederhaben wie er am Anfang war und setzte dafür alle mir möglichen Mittel ein.

    Jetzt denke ich anders über eine Partnerschaft, entweder nehme ich ihn so wie er ist (er mich natürlich auch) oder ich lasse es bleiben.

    Liebe Grüsse
    Speranza