Beiträge von Marie04

    Hallo Karsten!

    Na dann bin ich aber beruhigt :lol:

    Zitat

    Ich habe mich versucht, durch das Thema zu lesen, aber irgendwie nicht mehr verstanden, worum es geht.

    Das ging mir genauso ich habe ja nur höflich etwas gefragt, aber ich bleibe weiter beim Thema auch wenn ich nicht jede Antwort verstehe. :lol:

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Karsten!

    Es lag nicht in meiner Absicht diesen Thread zu verfremden ich stellte nur aus reinem Interesse eine Frage die für mich zum Thema gehörte und bin über die Antwort die ich bekommen habe sehr erstaunt bzw. finde ich sie total überzogen.

    Ich frage mich jetzt ernsthaft ob es nicht legitim ist etwas zu fragen?

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Melanie!

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    wenn mir einer sagt ich verstehe dich nicht, du hast so zu sprechen mit mir wie ICH es verstehen kann, ist das mannipulation. da gebe ICH die verantwortung meines verstehens an den anderen ab, indem ich IHN auffordere das zu ändern.

    Wenn ich den anderen ganz höflich frage weil ich über etwas mehr Klarheit haben möchte ist das keine Manipulation sondern eine Bitte oder Interesse an seinem Beitrag.

    Wenn ein anderer eine höfliche Nachfrage so auslegt sollte er wirklich besser unter jedem seiner Beiträge darunterschreiben "Bitte nicht antworten".

    Da ich weder chinesisch noch russisch schrieb sondern einfaches klar verständliches Deutsch werde ich meine klar definierte Frage nicht umformulieren.

    Was der andere sich wieder zurechtstrickt oder wittert ist nicht mein Ding, ich frage nach und vermute nicht etwas das wäre für mich Manipulation oder Unterstellung.

    Ich bin auch nicht für die Empfindlichkeiten anderer Menschen verantwortlich. Ich habe auch von niemandem verlangt so zu sprechen dass ich es verstehe sondern um etwas gebeten, ein kleiner aber feiner Unterschied.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Melanie!

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    weil ich den eindruck habe, hier startet der versuch der ein oder anderen person die kontrolle darüber zu bekommen indem er schreibt, ich möchte nun das alle gleich schreiben möchte ich darüber mich auch nicht austauschen.

    Diesen Satz habe ich nicht verstanden, kannst du mir Näheres dazu mitteilen?

    @ all

    Gerade in diesem Thread finde ich wenn ich die Beiträge lese vieles verwirrend. Uwes Aufforderung zu einem Experiment kommt bei mir keinesfalls so an als würde jemand den Versuch machen mich zu manipulieren oder zu ändern oder mir etwas aufzudrängen.

    Noch viel weniger betrachte ich es als Vorschrift oder Verbot was meinen Schreibstil oder meine Ausdrucksweise betrifft.

    Er hat ja (noch) nicht geschrieben warum er sich so einen Austausch vorstellt deswegen kann ich nur darüber mutmassen, nachfragen oder mich eben klar abgrenzen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo zusammen!

    Ich bin der Meinung wenn jemand sich hier anmeldet hat er ein Problem und sucht Hilfe wie er das Problem bearbeiten kann.

    In erster Linie möchte ich den Anderen mit meinen Worten erreichen ob ich nun in der "Ich-Form" oder in der "Du-Form" schreibe.

    Ich betrachte es nicht als Vorwurf wenn jemand immer wieder rückfällig wird und hier "den Kopf gewaschen bekommt" sondern als Anregung wie er es besser machen könnte.

    Dazu schreibe ich in der "Du-Form" weil ich aus meiner Erfahrung heraus seinen Fehler erkannt habe und ihm das mitteile.

    Er wird es dann als Vorwurf sehen wenn er in seinem tiefsten Inneren noch nicht bereit ist alles dafür zu tun um einen Lebenswandel herbeizuführen.

    Lange Rede kurzer Sinn ich schreibe einfach aus meinen realen Empfindungen heraus, ich bin eher ein "schwarz-weiss" Denker und kann mit philosophischen Gedanken oder Metaphern recht wenig anfangen.

    Ich möchte auch nicht jeden Satz oder jede Äusserung die ich mache hinterfragen oder zerpflücken wie es denn nun beim Anderen ankommt das ist nicht meine Realität.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo arwen!

    Ich habs wie oldie gemacht und mich getrennt obwohl solche Szenen wie du habe ich nie erlebt.

    Was mir jetzt so auffällt du gibst ihm für alles die Schuld. Dass du zugenommen hast, dass du die Hausarbeit alleine erledigst, dass du alleine im Wohnzimmer sitzt weil er betrunken ist usw.

    Er ist nasser Alkoholiker und verhält sich so wie sich viele Alkoholiker verhalten. Warum nimmst du das hin und lässt es dir gefallen?

    Du musst weder zuviel essen, noch seinen Biergeruch oder seine blöden Sprüche ertragen, noch seine Putze oder sein Fussabtreter sein.

    Es liegt in deiner Hand wieviel du aushalten willst. Er will sich nicht ändern das merkst du schon seit 10 Jahren dass es sich immer wieder wiederholt.

    Er widert dich an, er kotzt dich an, er gammelt nur noch zu Hause herum was willst du noch an seiner Seite?

    Du kannst jetzt noch 10 Jahre so weitermachen du kannst aber auch mal ganz konkrete kleine Schritte tun um da rauszukommen, immer nur auf ihn zu schimpfen hilft dir nicht weiter.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo gipfel!

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    Ich habe mit meinen Kindern bis ins Detail geklärt, was für sie/uns wichtig war. Wie andere Eltern das handhaben kann ich nicht beurteilen.

    Das ist ein sehr wichtiger Aspekt von dem du bis jetzt nichts erwähnt hattest, ähnliches schrieb ich ja auch.

    Zitat

    "Ich muß auch niemand um Vergebung bitten, weil ich an dieser Sch***sucht erkrankte. Ich hab's mir nicht ausgesucht !"

    Darauf bezog sich meine Antwort. Alkoholismus ist eine Krankheit, von Charakterschwäche davon habe ich nichts geschrieben.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo gipfel!

    Das sehe ich auch etwas anders, einfach nur zu sagen "Ich muß auch niemand um Vergebung bitten, weil ich an dieser Sch***sucht erkrankte. Ich hab's mir nicht ausgesucht !" ist für mich zu einfach.

    Wenn Kinder so aufwachsen müssen ist es immer noch anders als wenn eine Ehefrau bei dem Alkoholiker ausharrt. Kinder können sich nicht wehren und sind voll ausgeliefert. Bis sie erwachsen sind ist die Seele kaputt und natürlich geben sie dem suchtkranken Elternteil die Schuld.

    Der hat ja in ihren Augen nichts getan um diese Qual für das Kind zu vermeiden, er hat immer weiter gesoffen obwohl mir keiner erzählen kann dass er nicht gemerkt hat wie unglücklich das Kind ist.

    Die Kinder sind verstört, weinen und haben Angst das bemerkt der Suchtkranke nicht? Wenn er sich eines Tages vielleicht entschliesst mit dem Trinken aufzuhören bleiben viele Scherben zurück um die er sich dann nicht zu kümmern braucht weil er kann ja nichts dafür?

    Ich würde mir zumindest eine gemeinsame Aufarbeitung vorstellen, ein gemeinsames Reden und nicht wiederum die Missachtung der Gefühle die die Kinder haben.

    Gutmachen kann man nichts mehr sicherlich müssen die Kinder lernen mit der Vergangenheit zu leben aber wenn sich der Suchtkranke vollkommen rauszieht aus der Verantwortung und negiert was alles vorgefallen ist wird es sehr schwer für das Kind.

    Das gilt natürlich für den trinkenden Teil sowie für den Co-Abhängigen.

    Zum Glück waren meine Kinder schon erwachsen als mein Ex anfing massiv zu trinken und trotzdem leidet die Familie darunter, es ist ja schliesslich ihr Vater und sie können noch weniger verstehen dass er seine Sucht über alles gestellt hat.

    Für ein Kind ist es noch viel schwerer den Vater oder die Mutter fallenzulassen als für einen co-abhängigen Partner.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Zitat

    Naja - dass passiert aber nicht nur co.-abhängigen.... wenn jemand so tickt, dann liegt es ja an mir, zu reagieren ......

    Da gebe ich dir recht und ich reagiere dann auch dementsprechend. Früher hätte ich mich wahnsinnig geärgert und es hingenommen jetzt sage ich laut und deutlich was ich davon halte und ich bin nicht auf den Mund gefallen :wink:


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    Was bringt es, sich über etwas zu ärgern, was wir sowieso nicht ändern können?

    Ich kann mir aber den nötigen Respekt verschaffen dass derjenige sich erst gar nicht mehr traut mich ausnutzen zu wollen wenn es eine Person handelt mit der ich z.B. arbeiten muss.

    Ärgern tuts mich trotzdem, ich finde solange ich den Ärger nicht in mich hineinfresse ist das auch okay für mich.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Die Frau!

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    Ich habe immer klar und deutlich geredet. Aber das was ich fühlte war im Grund meinem xy egal. Es wurde Besserung geschworen, aber es änderte sich nichts. Reden hilft also nicht immer.

    Das Problem haben (hatten) wir ja im Grunde alle, ich habe auch Klartext gesprochen aber lange nicht durchgesetzt was ich gesagt oder angekündigt habe.

    Ich musste erst mich selber entwickeln um das Gesprochene auch konsequent in die Tat umzusetzen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Melanie!

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    wo wir wieder bei der rolle des alkoholkranken und des coabhängigen sind, das da ein ungleichgewicht da ist und es dort im verhalten miteinander eben genau so abgeht

    Ja sicherlich aber das kann auch zum Problem in allen Lebenslagen werden. Es gehört natürlich eine grosse Portion Eigenegoismus dazu sich aus solch kranken Strukturen zu lösen da der alkoholkranke Partner immer versuchen wird diesen Egoismus zu manipulieren.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo BC!

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    Denn in den Augen des Anderen, verhält er sich für sich selber ja korrekt, sonst würde er sich ja nicht so verhalten.

    Das sehe ich wiederum etwas anders, ich denke schon dass manche Menschen sehr berechnend sind und sich einfach einen Dummen suchen den sie um den Finger wickeln können. Ich kenne jemanden der dann sagt:" Naja wenn der so dumm ist und sich ausnutzen lässt" also erkennt er ja dass er nicht richtig handelt.

    Da hilft nur eine klare Ansage dass man so etwas nicht mit sich machen lässt.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo oldie!

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    Dazu muß der Partner allerdings gesprächsbereit sein, nicht sofort immer mit Schuldzuschreibungen kommen, Kompromisse nicht bereits als Niederlage ansehen und ein Nachgeben nicht als eine beleidigende Besiegung ansehen..... bei meinem Mann sind Gespräche dieser Art nach wie vor (fast) unmöglch.

    Das kenne ich zur Genüge aber ich glaube jeder nasse Alkoholiker ist sowieso ein krasser Egoist mit dem Gespräche oder Kompromisse unmöglich sind.

    So in etwa lief es bei uns auch er hat zwar manchmal nachgegeben aber mir es immer wieder vorgehalten und alles mies geredet oder mir gesagt wie gut er doch wäre zu mir wäre da er auf meine Wünsche eingegangen wäre. :roll:

    War ich zu einem Kompromiss bereit musste ich mir anhören wie toll doch seine Entscheidung wäre, wie froh ich doch sein könnte auf ihn gehört zu haben und und ....

    Ich selber empfinde mich mittlerweilen mittig was meinen Egoismus angeht, ich lerne mich einerseits abzugrenzen wenn jemand mich ausnutzen will auf der anderen Seite gehe ich aber auch auf Bedürfnisse anderer Menschen ein.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Uwe!

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    Es gehört, aus meiner persönlichen Erfahrung, aber nicht gerade zur hervorstechendsten Eigenschaft eines Alkoholikers – Wertschätzung der eigenen Person zu betreiben.

    Das trifft auf Co-Abhängige genauso zu und ich musste dieses Selbstwertgefühl mir erst mühsam erarbeiten dazu brauchte ich Jahre und viel Geduld mit mir selber.

    Zitat

    Wenn das Ändern der Einstellung zu mir selbst, so einfach wäre, Speranza, dann wäre es für mich kein Thema. Ich übe jedenfalls noch und freu mich für jene, die das schon überwunden haben.

    Ich übe auch noch und je nach Stimmungslage empfinde ich es als ein Aushalten eines unguten Gefühles. Aber es schwächt sich immer mehr ab und wird immer leichter auszuhalten.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallöchen!

    Heute gehen mir Gedanken über Egoismus durch den Kopf, Egoismus ist ja etwas sehr wichtiges, aber wie weit sollte Egoismus gehen?

    Gesunder Egoismus ist für mich Selbstwahrnehmung um mich wohlzufühlen, es nicht jedem recht machen zu wollen und mich nicht in die Helferrolle drücken zu lassen. Es gehört auch dazu gut für mich zu sorgen mir etwas zu gönnen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, mittlerweilen schaffe ich das auch richtig gut.

    Ich kenne aber auch Leute die in meinen Augen sehr egoistisch sind und nur an ihren Vorteil denken. Leute die nur noch sich wahrnehmen und sich für den Nabel der Welt betrachten und alles soll sich um sie drehen.

    In mir kommt sehr schnell Unmut auf wenn ich mit solchen Leuten näher zu tun habe und es ärgert mich.

    Für mich gehört zu einem gesunden Egoismus keinesfalls dazu mich total in den Mittelpunkt zu stellen und zu erwarten alle sollen sich nach mir richten.

    Für mich ist es auch wichtig gesprächsbereit zu bleiben, nicht immer auf meiner Meinung zu beharren sondern auch Gegenargumente und Kritik zuzulassen denn nur so kann ich Fortschritte machen.

    Über andere Meinungen würde ich mich freuen auch gerne in der "Du-Form".

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo zusammen!

    Ein interessantes Thema aber auch ein Schwieriges. Als ich neu hier ankam musste ich mich erst an die Art des Austausches hier gewöhnen.

    Es ist etwas anders hier als in anderen Foren in denen ich mich austausche aber das sind keine Suchtforen.

    Teilweise empfand ich den Austausch als unhöflich oder kurz angebunden.
    Ich stellte mir vor jemand würde sich real so austauschen, da sitzt dann eine Gruppe Menschen zusammen, jeder erzählt von sich und fertig, als würde jeder einen Monolog führen.

    Das war mir total ungewohnt ich kenne Austausch etwas anders, dass man nachfragt, sich auch für den anderen interessiert, in der "Du-Form" auf ihn eingeht.

    Mir ist auch fremd dass jemand dann direkt einen Vorwurf wittert oder denkt ich wolle ihn verändern. Es ist mir vollkommen neu dass meine Art des Schreibens so bei anderen ankommen könnte da ich das ja gar nicht beabsichtige.

    Zitat

    "was juckt's die alte Eiche"

    So eine Aussage würde ich nie machen bzw. auf Dauer kommt das sehr negativ und rechthaberisch bei mir an, der Austausch wird für mich schwierig bis unmöglich ich habe das Gefühl zu kurz zu kommen.

    Eins habe ich aber hier gelernt mich nicht mehr verantwortlich zu fühlen wenn der Andere in meinen Augen seltsam "tickt" das ist dann auch nicht mehr mein Problem und ich kann ihn nicht beeinflussen aber ihm aus dem Weg gehen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Lindi!

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    In "normalen" Beziehungen kommt man eben zum Ende, weil man den "Mensch" nicht mehr mag, sich entfernt hat, was auch immer.

    Auch in "normalen" Beziehungen gibt es einen Grund wenn man sich trennt, in dem Fall ist die Beziehung nicht mehr normal sonst würde man sich ja nicht trennen.

    Bei mir war das auch in der Beziehung zu einem Alkoholiker so, ich konnte ihn nicht mehr lieben, ich mochte ihn nicht mehr, ich war wütend, genervt, traurig und irgendwann war es mir egal wie er zurechtkommt.
    Das war ein sehr langer Prozess.

    Was nützt es wenn er mal "ganz anders" ist, wieder Hoffnung aufkeimt und dann wieder die Enttäuschung folgt.

    Das Ekel kann nur er verschwinden lassen und wenn er die Chance nicht ergreift bin ich machtlos.

    Zitat

    Ich wuensche mir einfach jetzt, dass langsam die Gefuehle der Erleichterung, des Aufbruchs, des zu mir findens einsetzen ....bisher noch nicht der Fall, obwohl ich praktisch weiter arbeite, organisatorisch....

    Das wird auch noch dauern dazu gehört auch ein gewisser Abstand und du musst erst zur Ruhe kommen.

    Ich wünsche dir alles Gute und halte die Ohren steif.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo else!

    Zitat

    von aussen hört man dann manchmal " dann verlass ihn" doch das is nicht so einfach

    Stell dir einfach deinen Alltag mit ihm so vor wie das Wochenende verlaufen ist, möchtest du so leben in Zukunft?

    Einsame Abende, du sitzt alleine auf der Couch er sitzt vor dem Pc und trinkt, du möchtest schön grillen und er ist total betrunken. Mit ihm ein Gespräch zu führen ist auch nicht möglich, tagsüber ist er arbeiten und abends kümmert er sich nur um seinen Alkohol.

    Ihr seht euch nur selten und dann so ein Chaos, wie mag es sein wenn ihr zusammen wohnen würdet? Auch jetzt fehlt dir die Unbeschwertheit in der Beziehung und dein Gedanke wenn du an ihn denkst ist sein Alkoholkonsum und ob er etwas dagegen macht.

    Momentan denkt er nicht im Traum etwas zu ändern und alles was er sagt sind leere Versprechungen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallöchen!

    Heute beginnt der Alltag wieder und Ostern verlief recht friedlich. Ich habe Gutes für mich getan und mich einfach treiben lassen.

    Ich habe gelesen, trotz schlechtem Wetter war ich weite Strecken in der Natur unterwegs und ansonsten habe ich releaxt. Gestern war ich meinen Sohn besuchen wir gingen am Rhein entlang und anschliessend schön essen.

    Unsere Gespräche drehten sich um alles mögliche ab und zu kam auch "das Thema" zur Sprache, er will nach wie vor keinen Kontakt zu seinem Vater und ich akzeptiere seine Entscheidung.

    Trotzdem kommt auch etwas Wehmut in uns hoch wie es hätte sein können wenn ....

    Heute ist mein erster Arrbeitstag ich muss zur Nachtschicht, zum Glück nur diese eine denn ich mache sehr ungerne Nachtschicht. Das wirft mich schlafmässig immer aus der Bahn und ich finde es sehr anstrengend.

    Naja - das Leben geht weiter und das ist gut so :)

    Liebe Grüsse
    Speranza