Beiträge von Marie04

    Hallo Hartmut!

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    Hallo Sperenca

    Mein Name ist Speranza und bedeutet Hoffnung, ich identifiziere mich damit :wink:

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    Ich fahre einen Diesel und wenn ich den mit Benzin tanke fährt der nicht. Trotzdem ist es ein Auto.

    Ich habe es schon verstanden, Äpfel sind auch keine Birnen und trotzdem ist es Obst. :)

    Was ich mich manchmal frage wer von den Beiden es schwerer hat seine Krankheit in den Griff zu bekommen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo BC!

    [/quote]Ich gehe sogar soweit, dass ich die Co.-Abhängigkeit mittlerweile anders für mich benenne - nämlich Beziehungssucht.

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    Dazu würde ich sagen dass Co-Abhängigkeit weit mehr ist als nur Beziehungssucht. Ich halte es für eine ausgeprägte Verhaltensstörung die aber wenn ich es selber erkenne durchaus eine gute Prognose hat.

    Sie ist geprägt von einem geringen Selbstwertgefühl, Harmoniesucht, Sehnsucht nach Anerkennung und Liebe, unendliche Rücksichtnahme anderen Menschen gegenüber. Bei mir kommt noch eine ausgeprägte Friedfertigkeit, Kampfgeist und eine positive Denkweise dazu.


    [quote]Der Alkoholiker säuft, damit es ihm (vermeintlich) gut geht - der Beziehungssüchtige hält an einer kranken Beziehung fest, damit es ihm (vermeintlich) gut geht.

    Dem Co-Abhängigen geht es gar nicht gut in der Beziehung er macht nur den fatalen Fehler seinen Partner der ihn unglücklich macht verändern zu wollen. Er lässt sich von Versprechen einwickeln und hofft immer wieder dass alles gut wird.

    Ich habe lange gebraucht zu erkennen dass mein eigenes Glück nicht abhängig vom Partner ist sondern mein eigenes Ding.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Erik!

    Normalerweise schreibe ich nur im Co-Bereich da ich nicht alkoholabhängig bin. Aber das Prinzip ist dort gleich es ist ein Forum zur Selbsthilfe.

    Das heisst für mich ich gebe Erfahrungen weiter die ich selber gemacht habe, reagiere aber auch darauf wenn mir jemand seine Erfahrungen mitteilt. Um sich auszutauschen gehören nun mal zwei und nicht immer gefällt mir was mir der andere schreibt.

    Ich fasse es nicht als Kritik auf sondern überlege erstmal was der andere damit meinen könnte. Ich gehe aber nie davon aus dass er über mich urteilen will sondern mir helfen.

    Aber wenn ein anderer mich anschreibt halte ich es für selbstverständlich ihm ein zeitnahes Statement zu geben oder zu fragen wie er es gemeint hat.

    Wie sollte ich an meinem Problem arbeiten wenn ich mich nur sporadisch melde und auf die Post der anderen nicht eingehe?


    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Leevje!

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    Wir sind sooo lange zusammen, wir gehören doch i-wie zusammen. Keiner von uns beiden, obwohl wir schon so oft darüber gesprochen haben, kann sich vorstellen ohne den anderen zu sein.

    Ich war 32 Jahre verheiratet mein Partner hat die letzten 7 - 8 Jahre massiv getrunken vorher sporadisch mit Totalabstürzen.

    Ich hätte mir auch nie vorstellen können mal alleine zu sein bis es mir so schlecht ging dass ich nur noch an mich denken konnte und musste.

    Ich sehe es mittlerweilen anders wenn einer der Partner nicht bereit ist an sich zu arbeiten und genau das tut was mich so krank macht habe ich an seiner Seite nichts mehr verloren.

    Sich zu trennen muss ja nicht bedeuten Ende und Aus für immer wenn noch Gefühle da sind. Hauptsache du bleibst konsequent und machst ihm klar dass du so ein Leben nicht führen willst.

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    Er würde ganz untergehen ..

    Das kannst du nicht wissen es könnte durchaus sein dass er dadurch aufgerüttelt wird. Es steht aber nicht in deiner Macht was er tut sondern was du tust - ganz unabhängig von ihm.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo aionic_star!

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    ist es eigentlich ungefährlich wenn er von jetzt auf gleich mit seinen (die letzten tage) 5-10 bier aufhört? Er hält nix von ambulantem entzug weil er meint er hat bisher noch kaum entzugserscheinungen gehabt. (ich musste allerdings schon mal die rettung rufen bei einem epileptischem anfall)

    (was bei ihm vielleicht noch zu erwähnen ist ist dass er eigentlich multitoxikoman ist, dh er kann sein genussmittel problemlos austauschen, es muss nur etwas beruhigendes sein, was vielleicht mit seiner (diagnostizierten) schizophrenie zusammenhängt)

    Es ist seine Sache dass er ein so hohes Risiko eingehen möchte und einen kalten Entzug versucht es ist sein Leben das er aufs Spiel setzt. Ich würde mich da komplett raushalten und den Entzug schon gar nicht in meiner Wohnung zulassen.

    Deine Sache ist es dass es dir wieder besser geht und du aus diesem Kreislauf der Lethargie rauskommst. Mir hat dabei geholfen klar Stellung zu beziehen und ihm zu sagen seine Sucht wäre sein Ding und er soll mich damit in Ruhe lassen.

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    mein umfeld nimmt meine probleme allerdings nicht sehr ernst weil es in meinem leben sehr viele positive aspekte gibt (eigentlich läuft alles super und ich mache ne menge an uni, ausbildung, freunde ect..)

    Es geht nicht darum was dein Umfeld macht sondern wie ernst du selber deine Probleme nimmst. Du fühlst dich schlecht und möchtest eine Änderung, helfen kann dir dabei im Grunde keiner.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Hartmut!

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    über was willst du dich denn austauschen , in einem Suchtforum ,wenn keine Fragen über die eine CO Abhängigkeit gestellt werden sollen?

    Ich habe nicht geschrieben dass jemand keine Fragen stellen sollte, ich war über die Zusatzfrage

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    Ist das eine CO Eigenschaft ? Hilft das von sich weg zuschauen?

    befremdet und fragte mich wiederum ob Du-Antworten im Alkoholikerbereich auch so hinterfragt werden?

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    Und was hat das mit dem Fragesteller zu tun?

    Rein persönlich gar nichts meine Aussage bezog sich auf den Fragesteller (der eben du warst) und war meine eigene Meinung die ich auch jedem anderen mitgeteilt hätte.

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    ich hoffe nun ist alles geklärt und die Aufregung legt sich damit etwas.

    Für mich ist damit alles geklärt, ich habe mich gar nicht aufgeregt sondern mir einfach Gedanken gemacht.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Melanie!

    Schwäbisch alemannische Fasnacht möchte ich auch mal sehen denn da steckt noch der richtige Sinn des Karnevals dahinter.

    Was man anzieht ist egal aber Kostüm ist Pflicht, ich schwanke noch zwischen Hexe und Chinesin :lol:

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Melanie!

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    ich lass mir meinen schreibstil den ich habe bestimmt nicht verbieten. haben einige schon versuche dem werd ich nicht verändern nur weils anderen nicht passt.

    Verbieten wollte ja niemand etwas ich war nur etwas verwundert dass Co-Abhängige so schnell gefragt werden ob sie so tun und handeln weil sie von sich ablenken wollen. Für mich war es klar dass ich ob in der Du-Form oder Ich-Form schreibe einfach Erfahrungen weitergebe.

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    alledings hab ich die frage auch nicht so bewertet als wär das der hintergrund. er bewegte lediglich zum nachdenken. manche antworten fand ich für mich aufschlussreich.

    Ich hätte sie auch nicht so bewertet wenn nicht dieser Zusatz "von sich ablenken" gewesen wäre.

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    du schreibst es ja so schön, jeder hat seine persönlichkeit die es ja im grunde gild wahrzunehmen und an zu nehmen und zu sich selbst stehen

    Genau und wenn mir etwas nicht passt bringe ich es zur Sprache.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo BC!

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    ch zerreiße mal Deinen Post - wenn ich darf - denn mir ist ein Satz besonders ins Auge gestochen

    Mich stört es nicht wenn du nur auf Teile meines Postings antwortest.

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    Warum hast Du dazu kein Recht?

    Ich meinte das eher so dass ich kein Recht habe anderen Menschen Befehle zu erteilen und wenn ich die Du-Form benutze hört es sich so an.

    Aber vielleicht habe ich da Co gedacht denn du hast recht mein Gegenüber kann mir ja sagen wenn ihm das nicht passt, ich bin ja nicht unhöflich oder unverschämt.

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    ich darf sagen, wenn mir etwas aufstößt, denn genau das ist es doch, was ich mir die ganzen Jahre verboten habe: meine Stimme zu erheben und für mich einzustehen.

    Das mache ich Realleben bereits so zum Beispiel ich sage am Arbeitsplatz wenn mir etwas nicht passt das heisst ja nicht dass ich meinen Arbeitgeber insgesamt ablehne.

    Hier im Forum ist noch vieles neu für mich und da kommen manchmal schon noch Unsicherheiten in mir auf.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo zusammen!

    Jetzt habe ich meinen eigenen Thread wieder hochgeholt ich musste ganz schön wühlen um ihn wiederzufinden :wink:

    Jetzt habe ich folgende Gedanken sie mir durch die Diskussionen und Beiträge der letzten Tage so durch den Kopf gegangen sind.

    Manchmal habe ich das Empfinden dass Co-Abhängige einfach in einen Topf geworfen werden. Sicher weisen sie gleiche Merkmale auf wenn man die Grundsteine durchliest - trotzdem hat jeder seine eigene Persönlichkeit.

    Ich verstehe nicht ganz warum jemand (Hartmut) fragt ob ein Co-Abhängiger von sich ablenken will wenn er anderen seine Erfahrungen mitteilt oder in der Du-Form schreibt.

    Warum ich nicht in der Du-Form schreiben sollte ist mir schon klar das ist übergriffig und dazu habe ich kein Recht.

    Ist es nicht entscheindend wo der Co-Abhängige gerade steht? Co-abhängig bleibe ich mein Leben lang genau wie der trockene Alkohiliker sein Leben lang krank bleibt aber ist es nicht entscheidend dass ich gewillt bin mein Problem anzugehen?

    Ich nehme ja auch nicht an dass ein trockener Alkoholiker von sich ablenken will wenn er seine Erfahrungen seinerseits weitergibt und nicht selten auch die Du-Form gebraucht.

    Bitte jetzt nicht als Kritik am Forum verstehen das liegt mir total fern.

    Ich versuche bloss meine Gedanken zu entwirren die mir momentan so einfallen und hoffe auf Antworten die mich ein Stück weiterbringen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    mir tut gut wieder zu mir selber zu finden
    meine Zukunft zu planen
    meinen momentane Urlaub geniessen und lange schlafen
    ein Buch zu lesen
    mit meinen Katzen zu kuscheln
    meine Gedanken zu sortieren

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo topas!

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    Aber wie sage ich das am besten meinen xy ( finde die bezeichnung gut)?
    Angst habe ich nur, daß er mich wiederüberredet. Bedroht oder schlimmeres.
    Am besten wäre es ihn vor vollendete tatsachen zu stellen...
    Oder was meint ihr?

    Das kommt auf den Partner an wie weit er mit sich im Vorfeld reden lässt.
    Ich habe ihm die Trennung mitgeteilt obwohl ich noch keine neue Bleibe hatte.

    Wenn ich natürlich befürchten müsste dass der Partner gewalttätig reagiert
    würde ich es ihm erst dann sagen wenn ich eine Wohnung hätte.

    Ich würde ihm ohne Vorwürfe zu machen einfach sagen dass ein Zusammenleben mit ihm mir nicht mehr möglich ist, die Gründe kennt er bestimmt, wozu alles wiederholen?

    Ich habe mich auf keinerlei Diskussionen mehr eingelassen das kostet Kraft und führt zu nichts.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Sultanine!

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    mich die Co-Abhängigkeit bereits mein ganzes Leben begleitet und das erschreckt mich sehr, da ich immer dachte und auch gesagt bekam, was ich doch für eine starke Frau sei.

    Ich bin auch eine dieser starken Frauen das Problem liegt darin dass ich diese Stärke immer nur dazu aufgebracht habe für andere dazusein und mich zu vergessen.

    Jetzt setze ich diese innere Stärke ausschliesslich für mich ein, es ist ja kein Fehler stark zu sein es kann sehr hilfreich sein um Dinge zu planen und umzusetzen, die Hauptsache ist doch es geht in die richtige Richtung.


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    Warum habe ich meinem AG die Alkoholsucht meines Mannes verschwiegen? Heute denke ich, es geht ihn (meinen AG) doch etwas an. Es hat Einfluss auf meine Arbeit, auf mein eigenes Wohlbefinden, auf meine Konzentrationsfähigkeit.

    Das ist für mich ein zweischneidiges Schwert denn so manchen Arbeitgeber interessiert nur die Leistung die man erbringt und nicht was für private Probleme man hat. Der Schuss könnte sogar nach hinten losgehen dass man sich angreifbar macht.

    Bei mir wissen meine Kolleginnen Bescheid aber nicht meine Vorgesetzten das geht sie auch nichts an. Die Kolleginnen haben sehr nett und verständnisvoll reagiert das mag aber auch daran liegen dass ich auch beruflich unter anderem mit Suchtkranken zu tun habe und jeder von uns weiss wo das Problem liegt.

    Wenn mich meine Vorgesetzten ansprechen würden wäre ich ehrlich aber würde nur knapp und kurz erzählen dass ich mich trennen wollte.

    Hallo Matthias!

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    zwei "fröhliche zecher" (bis zur besinnungsloßigkeit besoffen) - wer sollte dem andern irgendwelche vorwürfe machen?

    Ich denke schon dass bei zwei trinkenden Partnern eine Co-Abhängigkeit entstehen kann wenn es vielleicht auch anders abläuft.

    Gegenseitige Schuldzuweisungen damit sich keiner mit sich selbst beschäftigen muss werden nicht selten sein.

    Bei trinkenden Partnern wird sich auch einer in der Opferrolle und einer in der Täterrolle fühlen.

    Ich glaube kaum dass nur der Suff solche Paare zusammenhält denn dann müssten diese Beziehungen ja gut funktionieren.

    Ich habe beruflich schon öfters erlebt dass die trinkende Frau sich wahnsinnige Sorgen um ihren trinkenden Mann gemacht hat ohne ihr eigenes Problem wahrzunehmen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo topas!

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    Letztes jahr gab es zeiten da habe ich nichts gespürt. Nichts. Ich wollte nur das es aufhört. Als ich anfing mich mit mir selbst zu beschäftigen konnte ich wenigstens fühlen was ich nicht mehr will.

    Das kenne ich auch es war ein Gefühl innerlich tot zu sein und nur noch irgendwie zu funktionieren. jetzt fühle ich wieder so vieles, Hoffnung, Perspektiven, Freude, Trauer.

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    Ich weiß ich bin im recht das für mich zu tun, aber mich begleitet da ein furchbar schlechtes gewissen und das gefühl ihn zu verraten. Obwohl eigentich ja er uns verraten hat.
    Das ist doch kraß oder.

    Ist es nicht seltsam dass man trotz aller negativen Dinge die man mit dem nassen Partner erlebt noch so denkt? Meine Gedanken waren ähnlich bis ich dachte er ist es doch selber schuld wenn ich gehe. Es ist mein gutes Recht für mein Wohlbefinden zu sorgen.

    Liebe Grüsse
    Speranza