Beiträge von Marie04

    Nachtrag:

    Mir hilft es durchaus nicht von mir wegzuschauen oder von mir abzulenken - das wäre fatal - ich empfinde es so dass ich meinen Weg schon so weitgegangen bin dass ich so stabil bin anderen Menschen meine Erfahrungen mitzuteilen ohne in Gefahr zu geraten selber wieder "rückfällig" zu werden.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Hartmut!

    Mir geht es so dass ich es manchmal einfach "vergesse" immer wieder meine eigenen Erfahrungen niederzuschreiben.

    Wenn jemand aber intensiv hier liest wird er erkennen dass es vielen von uns Co-Abhängigen ähnlich ergangen ist und wir wissen wovon wir reden.

    Ich reagiere natürlich auch auf Situationen von denen jemand berichtet die ich nie erlebt habe.

    Wenn jemand zum Beispiel schreibt er wird körperlich misshandelt (diese Erfahrung habe ich nicht) kann ich natürlich nicht meine eigenen Erfahrungen einbringen aber trotzdem dem anderen raten.

    Ich persönlich war nie in einer Selbsthilfegruppe aber arbeite in der Psychiatrie und von daher kenne ich beide Seiten, im Grunde kann die Lösung aller Probleme nur lauten "Hände weg vom Suchtmittel und Verhaltensänderungen herbeiführen damit es MIR wieder besser geht".

    Vielleicht solltest du das aber nicht zu eng sehen wie man anderen schreibt denn im Grunde wollen die meisten nur Hilfestellung geben.

    "Du musst", "du sollst", "du kannst" hört sich eindringlicher an, vielleicht um den Anderen besser zu erreichen oder aufzurütteln.

    Im Realleben würde ich auch zu jemanden der mir so etwas immer wieder erzählt sagen: "Nun komm endlich in die Puschen und unternimm was, jammern bringt dich auch nicht weiter".

    Das ist ein Erfahrungswert meinerseits den ich weitergebe ohne das immer wieder zu betonen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo aionic_star!

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    BIN den ganzen tag nicht aufgestanden, liege im bett und surfe internet, hab mich bisher nur geduscht. di ewohnung ist sehr unordentlich un dalles gehört geputzt, und meine tochter die verkühlt ist hat den ganzen tag keinen tee bekommen, ich hab uns bloß palatschinken un d pizza bestellt weil ich auch für einkaufen und kochen zu faul war.

    Anscheinend herrscht nicht nur in deiner Wohnung Chaos sondern auch in denem Inneren. Du musst ihm nichts klarmachen sondern erstmal BEI DIR dass Chaos beseitigen was nicht gelingen kann wenn du nur im Bett liegst und an ihn denkst.

    Wenn du so wenig Antrieb hast brauchst du vielleicht ärztliche Hilfe aber auch einen eigenen Willen und Tagesstruktur. Auch wenn es dir schwerfällt rappel dich auf und tu was!

    Es geht um DICH und DEINE Kinder :!:

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo aionic_star!

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    Die fairness gebietet es trotzdem zu reden, dann sag ich klar was ich für ein problem habe und zurück kommt immer die forderung ich soll mich ändern damit er sich dann irgendwann ändert.

    Reden kann man ja aber nicht immer weiter was da abläuft ist Manipulation seinerseits. Das ist aber ganz typisch für einen nassen Alkoholiker. Würdest du dich ändern würde ihm wieder etwas anderes einfallen. Die Gespräche drehen sich im Kreis und sind sinnlos.


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    ich habe gsagt ich packs zur zeit wieder nicht wieviel du trinkst und er sagt ich soll weniger depressiv sein und ihn emotional mehr unterstützen/motivieren dann wird er wieder weniger trinken (dann wenn die beziehung positiver läuft weil ich mehr energie reinstecke).

    es ist nicht deine Sache wieviel er trinkt das liegt an ihm und du kannst es nicht durch dein Verhalten beeinflussen. Mein Ex hat auch solche Spielchen mit mir getrieben bis ich ihm eines Tages sagte er könne doch gehen wenn ich an allem schuld wäre.

    Aber für Süchtige ist es normal dass sie so reagieren wenn du es nicht bist sucht er jemand anderen der cö-abhängg ist.

    Das einzige was du versuchen könntest sind klare Ansagen in denen du DEINE Wünsche sagst und was du von ihm erwartest.

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    Es ist schwer weil erstens ich nicht durchhalte und der mich nicht lässt.

    Ich werde morgen mit ihm darüber reden, vielleicht kann er es so verstehen ohne sich bedroht zu fühlen, weil er macht zur zeit auch ein drama weil ich so faul bin und dauernd fernsehe..

    Ob du faul bist oder nicht ist deine Sache und ob du dauernd Fernsehen guckst auch, wenn ihm das nicht passt kann ja er etwas daran ändern aber über dich so zu bestimmen oder gar etwas zu verbieten hat er kein Recht.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Nat!

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    Das schlimme an der Geschichte ist aber, das das war er gerade abzieht er schon mal abgezogen hat.
    Nach der ersten Entgiftung, nach der zweiten und nach der dritten.

    Nun liegt es ganz an dir was du aus der Situation machst. Dich weiterhin auf solche Spiele einzulassen oder einen Neuanfang zu machen indem so ein Partner keine Rolle mehr spielt.

    Auch wenn du momentan noch so traurig bist wird es dir besser gehen wenn du dich nur auf dich besinnst und für dich sorgst.

    Alles Gute
    Speranza

    Hallo aionic_star!

    So ganz verstehe ich jetzt nicht was du schreibst.


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    leider ist es zu schön mit ihm, die beziehung zu positiv bis auf seine psychischen ausfälle und saufphasen und zusammenbrüchen.


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    ich sollte weiterdenken und was für nene schaden meine kids kriegen wenn sie ihn 2 mal die woche auch sehr besoffen erleben oder hier die dosen rumstehen und alle paar monate ein streit mit ärgsten beschimpfungen ect wenn er die nerven verliert (er wird dann wirklich verrückt in solchen phasen, hat auch eine schizophrenie diagnose)

    da frage ich mich was du da noch schön findest an seiner Seite. Er trinkt ist unberechenbar schreit rum was findest du da noch Positives?

    Er leidet an einer Schizophrenie und trinkt :!: weisst du überhaupt dass bei solchen Erkrankungen Alkohol weitere Schübe auslösen kann und er noch unberechenbarer wird?

    Er spielt mit seinem Leben und hatte bereits Entzugskrämpfe die unter Umständen auch tödlich verlaufen können.

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    es ist ein komisches gefühl hier zu sitzen und auf ein drohendes unheil vorauszublicken und keinen finger zu rühren irgendwas zu tun weil alles sinnlos erscheint.

    Dann verstehe ich deine Aussage nicht dass das Schöne überwiegt, immer die Angst im Nacken zu haben was wieder passieren wird kann kein schönes Gefühl sein.

    Wenn du dir selber so wenig wert bist dass du das alles aushalten willst und auch noch schönredest denke wenigstens an deine Kinder die das alles ertragen müssen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Schmetterlingsfee!

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    Zur Zeit trinkt "er" nicht. Aber ich habe große Angst, dass er wieder anfängt.

    Das ist ein übler Kreislauf in dem du dich befindest deine Gedanken kreisen nur um seinen Konsum. Ich kenne das auch mich hat es seelisch fertiggemacht. Immer wenn ich etwas Hoffnung hatte kam die bittere Enttäuschung.

    Ich konnte überhaupt nichts mehr geniessen und nachts nicht mehr schlafen weill ich so angespannt war. Ich habe Ängste und Depressionen entwickelt bis ich begriffen habe egal was ich mache es steht nicht in meiner Macht ob er trinkt.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Nat!

    Ich hätte mal eine Frage warum hat dein Freund diese Therapie gemacht aus eigenem Antrieb und eigener Einsicht oder auf Druck deinerseits?

    Mein Mann hat eine Therapie gemacht aber nur weil ich ihm ein Ultimatum gestellt habe das ging voll daneben. Er gab mir auch das Gefühl was er doch für mich tun würde und sagte das auch, das hat mich total verunsichert.

    Er hat sich mir gegenüber nie so schlimm benommen wie während seiner Therapie. Manchmal dachte ich er hasst mich förmlich weil ich ihm den Alkohol wegnehmen wollte.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Melanie!

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    kannst du erkennen das es deine unfähigkeit ist für dich zu sorgen und dich um dich zu kümmern, das du dein leben in die hand eines alkoholikers gibst und hoffst ausgerechnet er hilft dir ein schönes leben zu führen?

    Es war durchaus nicht die Unfähigkeit für mich zu sorgen zumindest was meinen Lebensunterhalt betrifft. Es war eher die Unfähigkeit zu erkennen dass ich IHN nicht ändern kann sondern nur mich selber.

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    wie tief ist denn dein selbstwert gesunken als das du dich so herablässt auf eine solche ebene die von sucht, lug und trug geprägt ist.bist du dir selbst so wenig wert?

    Mein Selbstwert war eher schwach ausgeprägt und ich habe mich über Ehe und Familie definiert und war darauf bedacht heile Welt zu spielen um nach aussen etwas darzustellen.

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    bist du nicht in der lage allein für dich zu sorgen, dich um deine angelegenheiten zu kümmern?

    Natürlich bin ich das aber zu meinen Angelegenheiten gehörte an erster Stelle seine Trockenheit und die damit verbundene Hoffnung auf ein schöneres Leben.

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    brauchst du einen anderen menschen den du betüddeln kannst, bestimmen kannst, mannipulieren kannst um dich grossartig zu fühlen, weil du ohne ihn ja nichts mehr hast?

    Ganz deutliches NEIN ich empfand es immer schon als Last jemanden zu betüddeln oder über ihn zu bestimmen ich fühle mich dabei nicht grossartig sondern bin genervt. Vieles geschah aus Pflichtgefühl heraus.

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    kann es sein das du ihn brauchst weil du ohne ihn nichts bist?

    So habe ich nie gedacht ich habe mir nur immer gewünscht er würde sich meinen Wünschen anpassen.

    Ich würde von mir sagen dass ich eine starke Persönlichkeit bin was das Leben allgemein angeht, mich haut so schnell nichts um. Aber was Beziehung betrifft lag ich wohl total daneben und habe mir lange Zeit auch die Mitschuld gegeben.

    Mein Problem war eher dass ich zwar in die richtige Richtung dachte aber es einfach nicht umgesetzt habe was der gesunde Menschenverstand mir sagte.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Melinak!

    Meine Meinung co-abhängig ist man bereits vorher es hängt mit der Erziehung zusammen. Wenn ich als Kind immer nur dann Zuneigung erfahre wenn ich "brav" bin werde ich ein Gefühl entwickeln dass Zuneigung damit gekoppelt ist das ich etwas dafür tun muss.

    Ich selber bin kein EKA und trotzdem co-abhängig daran sieht man dass andere Faktoren eine Rolle spielen. Als Kind hatte ich immer das Gefühl alles was ich leiste ist nie genug um die Zuneigung meines Vaters zu bekommen und habe mich immer mehr angestrengt.

    Mein grösster Wunsch war immer dass er einmal zu mir sagt "Ich mag dich so wie du bist, ich bin stolz auf dich".

    Dieses Verhalten hat sich in der Ehe fortgesetzt obwohl anfangs Alkohol kaum eine Rolle spielte. Dieses Muster aufzubrechen war für mich wahnsinnig schwer und ich hatte grosse Ängste die Liebe und Zuneigung meiner Familie zu verlieren.

    Ich fand die hohen Ansprüche die mein Partner an mich stellte unerträglich, ich sollte so sein wie er es sich vorstellte. Er hingegen vertrug keinerlei Kritik von meiner Seite.

    So habe ich langsam alle Mauern eingerissen und fühle mich frei wie noch nie im Leben.

    Co-abhängig bin ich dann wenn ich Dinge mache die ich eigentlich gar nicht will aber damit erhoffe positive Resonanz zu bekommen, wenn ich mich aufopfere ohne an mich zu denken. Wenn mir das Wohl anderer Leute wichtiger ist als mein eigenes, dabei spielt es weniger eine Rolle ob mein Partner Alkoholiker ist oder mich betrügt oder oder ...

    Mit Hilfsbereitschaft hat das wenig zu tun ich lasse mich ausnutzen, mir untragbare Dinge gefallen und wundere mich dass keiner für mich da ist wenn ich Hilfe brauche.


    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Damion!

    Erstmal herzlich willkommen hier im Forum :)

    Wenn ich deinen Beitrag durchlese würde ich aus meiner Sicht sagen dass du von Anfang an co-abhängig warst.

    Wahrscheinlich warst du es schon in deiner Ehe denn du bist von einer schlimmen Beziehung direkt in die nächste gerutscht.


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    war ich in dem moment schon Co.? weil ich ihn unterstützen wollte. Ihm den Weg erklärt habe, den er gehen muß, wenn er wirklich da raus will?

    Das ist co-abhängig denn der Weg aus seiner Sucht ist sein Ding nicht deins.


    Zitat

    Ich habe ihn gewarnt, habe gesagt er muß unbedingt psychologische Hilfe in Anspruch nehmen. Was er auch tat (aber nur weil er seinen Führerschein wieder haben wollte- und das mit Gewalt am liebsten gestern

    Seine Motivation um trocken zu werden waren dein Druck und weil er den Führerschein wieder haben wollte und nicht eine zufriedene Trockenheit zu erreichen. Deswegen ist er auch rückfällig geworden weil er nicht an sich gearbeitet hat.

    Dass du ihn rausgeschmissen hast war eine gute Tat, was du falsch gemacht hast war ihn zu unterstützen. Das fördert die Sucht und hilft ihm nicht weiter.

    Es ist aber auch nicht deine Sache dass er trinkt sondern seine. Du musst jetzt für dich selber sorgen dass es dir wieder besser geht. Überlege mal warum du dir hast soviel gefallen lassen und dein Leben so von ihm abhängig gemacht hast.

    Ich war auch eine sehr lange Zeit co-abhängig aber im letzten Jahr sind mir so viele Lichter aufgegangen und ich frage mich heute noch warum ich mir das angetan habe.

    Ändern kann ich es nicht mehr nur in Zukunft besser machen, einfach nach mir schauen und mich wichtig nehmen. Auf das zu schauen was mir guttut und mich abzugrenzen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Else!

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    hallo speranza..
    ooohhh ..hab mich grade ein wenig erschrocken...
    die beispiele die du mir genannt hast kenn ich alle

    Nasse Alkoholiker haben fast immer die gleichen Sprüche drauf und doch glauben wir Co-Abhängigen bis zu einem gewissen Zeitpunkt daran.

    Ich habe auch jahrelang gehofft und immer gedacht er muss es doch begreifen. Leider denken Alkoholiker ganz anders eben in süchtigen Gedanken.

    Wenn du es zulässt zerstört er alles in dir, Glaube, Hoffnung und Liebe. Er ist kein böser Mensch er ist krank und begreift es (noch) nicht.

    Ich hatte nicht mehr die Geduld zu warten ob er vielleicht eines Tages trocken wird, ich konnte seine Sprüche nicht mehr hören und seine Rücksichtslosigkeit nicht mehr ertragen - ich wollte so nicht mehr leben.

    Mit einem nassen Alkoholiker ist es unmöglich eine normale, gesunde Beziehung zu führen das macht krank.

    Ob er trocken wird interessiert mich nicht mehr, er hat sein Leben und ich meins.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Else!

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    Marie04 : ja,genau das habe ich auch gedacht,dass diese verzweiflungsausbrüche dann " nur " lichte momente sind .aber irgendwo hofft man ja doch ,dass es "durchgedrungen" ist,oder ?

    Nein es ist nicht zu ihm durchgedrungen diese Sprüche machen alle nassen Alkoholiker.

    Ein paar Beispiele:

    "Es tut mir leid was du mit mir mitmachen musst"
    "Ich bin ein totaler Versager und schaffe es nicht"
    "Du hast dir Besseres verdient als so einen Looser"
    "Mir kann eh keiner helfen"
    "Die Ärzte/Therapeuten reden eh nur Blödsinn"
    "Ich bin ja so krank und muss trinken"
    "Hab Geduld mit mir ich schaffe das irgendwann dann machen wir uns ein schönes Leben"
    "Wenn du mir nicht Druck machen würdest könnte ich bestimmt aufhören"

    usw.

    Wenn sich dein Freund als Looser sieht und deswegen nicht zum Arzt geht hat ihn die Sucht fest im Griff. Er begreift nicht dass er ernsthaft krank ist und verteidigt seine Sucht mit allen Mitteln.

    Diese Sprüche sollen unser Mitleid erregen und wir sollen unsere Aufmerksamkeit auf ihn richten. Ändern wird sich dadurch nichts, im Gegenteil wir werden schamlos ausgenutzt.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Sultanine!

    Das hört sich doch recht positiv an ich drücke dir die Däumchen dass es so klappt wie du es dir vorstellst.

    Du wirst sehen wenn du den ersten Schritt gemacht hast fallen dir weitere Schritte einfacher. Denn nichts ist schlimmer als bei einem trinkenden Partner zu sein der einem das Leben schwer macht.

    Alles Gute
    Speranza

    Hallo else!

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    nur mir ist aufgefallen,seit demich ihm gesagt habe,dass mich der alkohol aneekelt und ich mich jetzt um mich kümmere, da ist er nun schon drei mal in verzweiflung ausgebrochen.das heisst er selber sagt er weiss nicht mehr weiter,er kann nicht mehr und will das nicht mehr.jedes mal wenn er zur flasche greift möchte er sich eine reinhauen ,damit er endlich klar wird ..er weint dann sehr und ich höre wie verzweifelt er ist.

    Wenn er nicht mehr kann hat er doch die Möglichkeit sich helfen zu lassen und ganz ernsthaft eine Therapie zu beginnen.

    Wenn er mal einen lichten Moment hat ist ihm seine Lage bestimmt bewusst aber die Sucht ist einfach stärker. Deswegen denke ich ist er momentan noch nicht bereit die Sucht anzugehen.

    Distanziere dich weiterhin von seiner Sucht ob das aber ausreicht ihn zum Umdenken zu bewegen steht in den Sternen denn nur er kann etwas machen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Sultanine!

    Wer betreut deine Tochter momentan wenn du Schichtdienst hast? Natürlich ist es unmöglich dein Kind so lange alleine zu lassen aber wenn du dich trennst ist dieser Job für dich und das Kind überhaupt zumutbar?

    Schade dass sich dein Arbeitgeber so quer stellt aber heutzutage nimmt kaum jemand Rücksicht auf alleinerziehende Mütter.

    Auf jeden Fall musst du versuchen aus der Misere rauszukommen und du nimmst deinem Kind auch nicht den Vater weg, er hat ja die Möglichkeit das Kind zu besuchen wenn er nüchtern ist.

    Auf Dauer ist dieser Zustand auch nicht gut für das Kind, er trinkt du bist frustriert und ich kann mir vorstellen dass desöfteren dicke Luft bei euch herrscht.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Sultanine!

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    ..........meines Erachtens wurde dort völlig ausser acht gelassen, dass ich meinem Mann gegenüber ja Unterhaltspflichtig bin und dass, wenn ich die Kosten für das Haus und Strom, Wasser, etc. nicht übernehme, wir irgendwann auf der Strasse stehen

    Ich bin nun keine Expertin aber meine Frage wäre bist du wirklich ihm gegenüber zu Unterhalt verpflichtet? Er besitzt doch ein Haus und wenn er das nicht unterhalten kann weil er nicht arbeiten geht kann er es verkaufen und davon leben.

    Solange du und deine Schwigereltern ihm immer wieder unter die Arme greifen wird er wenig ändern es ist doch bequem für ihn.

    Zitat

    Was nütz es mir und meinem Kind hier wegzugehen, wenn man nicht weiss, wohin und wovon man leben soll? Dazu muss ich sagen, dass ich etwa 100km von meiner Familie entfernt wohne und nicht wirklich die Möglichkeit habe, irgendwo unterzukriechen.

    Hättest du nicht die Möglichkeit dir eine kleine Wohnung zu nehmen, du bekommst doch sicher Kindergeld und dein Mann ist gegenüber dem Kind unterhaltspflichtig.

    Strom und Wasser finanzierst du jetzt schon und Lebensmittel bräuchtest du nur noch für zwei Personen. Vielleicht müsstest du es dir mal genau durchrechnen?

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Frozen Tears!

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    gib ihm doch einfach die zeit, dass er wieder von alleine auf dich zukommen kann. und stelle im moment einfach mal die trockenheit an erster stelle. das hattest du dir doch gewünscht. es ist doch eine krankheit und da geht es um ihn.

    Ich möchte mich mal bei diesem Satz einhaken. Das hört sich für mich sehr co-abhängig an. Es geht um IHN, SEINE Trockenheit steht an erster Stelle, Nat soll sich total zurücknehmen und ständig Rücksicht nehmen was ihren Partner betrifft.

    Es ist SEINE Trockenheit und die muss er selber erarbeiten. Ob aber dazugehört dass er nur noch vor dem Pc sitzt und so abweisend ist sei dahingestellt.

    Es ist schon richtig dass es sich um eine Krankheit handelt aber Krankheit entschuldigt nicht alles. Als Partner würde ich erwarten dass er mit mir gemeinsam an der Beziehung arbeitet. Sicherlich sollte jeder seine eigenen Interessen entwickeln aber
    wenn jeder nur noch sein Ding macht?

    Es geht doch darum was sich Nat für SICH erwartet und wenn sie diesen Zustand unerträglich findet bleibt die Frage ob SIE das auf Dauer akzeptieren kann.

    Sorry Nat dass ich dir nicht persönlich geschrieben habe aber bei diesem Beitrag von Frozen Tears wollte ich mich einfach mal einhaken.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo Hans!

    Der Co-Abhängige spielt beim Süchtigen eher eine untergeordnete Rolle - damit will ich sagen dass die Sucht wichtiger ist wenn er von sich aus nicht einsieht dass er ein Problem hat.

    Bei mir war es so dass mein Partner weitergetrunken hat als ich ihm die Trennung mitteilte, er trinkt immer noch obwohl sich sein Bruder und unser Sohn von ihm abgewandt haben.

    Er zeigt sich zwar einsichtig dass er durch seine Sucht viel kaputtgemacht hat aber aufhören will er trotzdem nicht.

    Bei manchen Süchtigen ist es leider so dass sie ihren persönlichen Tiefpunkt nie erreichen.

    Liebe Grüsse
    Speranza

    Hallo nat!

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    Ich denke im Moment das er vielleicht einen Rückfall baut...auch ist er eventuell überfordert im Job..

    Da er nicht mit dir darüber redet kannst du nicht wissen was in ihm vorgeht und es soll dich auch nicht interessieren - sorge nur für dich!
    Entschuldige sein Verhalten nicht und suche auch keine Gründe, die Frage ist wie hältst du das aus?

    Mache dich unabhängig von ihm - ich weiss das fällt schwer aber so bleibst du ständig in der Schwebe und kommst in der Beziehung viel zu kurz.


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    Vielleicht will er einfach das ICH die Beziehung beende...vielleicht ist es seine Art sich aus der Affäre zu ziehen.
    Ich will bloß wissen wo ich dran bin.

    Dann frage ihn in aller Deutlichkeit dann weisst du wo du dran bist. Lasse dich nicht länger hinhalten besser Klarheit auch wenn es weh tut.

    Zitat

    Ich bin gerade so verzweifelt...ich traue meinen sinnen nicht....ich verstehe es nicht.

    Das ging mir auch lange Zeit so mittlerweilen habe ich es aufgegeben es zu verstehen, ich habe meine eigene Haut gerettet und an mich gedacht.

    Ich wollte so eine Beziehung nicht mehr da ich gelitten habe ohne Ende.

    Liebe Grüsse
    Speranza