Hallo gipfel!
ZitatZum eigentlichen Thema:
ich selbst habe die Erfahrung gemacht, daß Co-Abhängige Menschen ein viel intensiveres "Bewußtseins-Training" machen als Alkoholiker.
Was auch letztlich einleuchtet, weil die Art der psychischen Störung eine völlig andere ist.
Die Frage wäre ist es wirklich eine völlig andere psychische Störung und welche? Gibt es wirklich den co-Abhängigen schlechthin?
Wie kann man im Voraus wissen welchen Verlauf die Suchtkrankheit des Partners nimmt? Wenn ich das so richtig lese ist es am Besten man ergreift direkt die Flucht wenn der Partner trinkt.
Aber hält der Suchtkranke nicht oft seinen Partner in der Beziehung in dem er ihm immer wieder verspricht es wird anders, immer wieder Hoffnungen weckt auf trockene Zeiten?
@juegrenbausf
ZitatEin Co verlängert unnötig die Phase bis zur Selbsterkenntnis des Säufers, weil er ihn deckt, unnötig bemitleidet, unnötig unterstützt usw...
Da nehmen sich Co's zu wichtig - gesoffen würde auch ohne Co's, die Zeit bis zur Selbsterkenntnis oder bis zum Untergang wäre kürzer.
Hartgesottene Co's wollen mitleiden, die brauchen das, um sich selbst besser zu fühlen.
Sorry das halte ich für sehr weit hergeholt. Das hört sich für mich nach Schuldzuweisung an.
Also ich für meinen Teil habe ihn weder bemitleidet noch unterstützt noch ihn gedeckt, nur erkannt dass er krank ist. Eine Sucht ist für mich unnötig wie ein Kropf der mich auch nur belasten würde.
Ich habe nie mitgelitten sondern nur für mich gelitten und auch nie Mitleid für mich zugelassen. Ich bin durchaus nicht der Typ der sich bis zur Selbstaufgabe opfert.
Das Einzige was ich mir vorwerfen kann ich habe viel viel zu lange ausgeharrt in der Hoffnung auf bessere Zeiten und wollte lange nicht einsehen dass es keinen Zweck mehr hat.
Liebe Grüsse
Speranza