Beiträge von Marie04

    Hallo hopeless,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Mit Deinem Problem bist Du bedauerlicherweise nicht allein. Hier im Forum gibt es einige Betroffene die gut verstehen wovon du schreibst. Du mußt dich nicht als Versagerin fühlen, wenn dein Mann trinkt und nicht aufhören will bist du machtlos.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben. Dann wirst Du freigeschaltet und Dein Thema in den Bereich "Erste Schritte für Angehörige" verschoben.

    Manchmal denk ich mir,es gibt ja auch gute Zeiten und bei jedem Absturz vom ihm geht es mir dann nicht gut.

    Das stimmt aber immer darauf zu warten daß er mal weniger trinkt ist auch nicht das Wahre. Bei mir wurden die Momente des Glücks immer weniger, der Frust, die Enttäuschung und die Traurigkeit haben überwogen, ich ging seelisch zugrunde. Was noch dazu kam, er benahm sich schrecklich wenn er getrunken hat, er wurde laut und streitsüchtig, benahm sich primitiv und Schuld war immer ich auch daß er trinken muß.

    Hallo kirschle!

    Ich habe das Elend 32 Jahre mitgemacht und im Laufe der Jahre wurde seine Sucht immer schlimmer. Natürlich gab es auch schöne Zeiten die ich oft gar nicht geniessen konnte. Mein Mann fand immer einen Grund um zu trinken und ich fand nie den Mut auszubrechen.

    Ich habe so viele Dinge versucht um ihn von der Flasche weg zu bekommen aber er wollte nicht. Lange Zeit sah er seine Sucht nicht und das Problem damit hatte ich und nicht er. So ging das viele Jahre mit vielen unangenehmen Ereignissen. Ich habe im Laufe der Jahre jeglichen Respekt vor ihm verloren und die Liebe wurde auch immer weniger.

    Irgendwann hatte ich das Gefühl ich muß mich selber retten, ich musste etwas ändern, ihn zu ändern hatte ja nicht geklappt. Da blieb ja nur die Trennung, er wollte weitertrinken und ich konnte es nicht mehr ertragen. Ich war erleichtert daß ich endlich diesen Schritt gegangen bin.

    Ich habe lange davon geträumt daß er aufhört zu trinken und alles wird wieder gut. Mit einem Mann der abhängig trinkt kann man keine zufriedenstellende Beziehung führen da geht die Spirale nur abwärts. Ich kenne Niemanden der mit einem trinkenden Partner glücklich und zufrieden lebt.

    Für mich war die Trennung die einzige Möglichkeit um wieder glücklich zu werden.

    Hallo Pilatesqueen!

    Was ich hier immer Koch nicht so ganz gefunden habe, ist jemand mit Erfahrung mit einem sogenannten Gammatrinker

    Mein Mann war anfangs ein Gammatrinker. Bis zur Hochzeit habe ich noch nichtmal gemerkt daß er ein Alkoholproblem hat, wir wohnten da noch nicht zusammen. Er hat sich dann bei jeder Feier total abgeschossen er konnte nicht mehr aufhören zu trinken. Aber ich finde das genau so schrecklich als wenn er jeden Tag trinken würde. Irgendwann war ich schon total angespannt wenn wir eingeladen waren und er anfing das Zeug reinzuschütten, ich habe mich total geschämt wenn er so besoffen war.

    Nach seinen Abstürzen war erstmals wieder Ruhe und er hat dann oft wochenlang gar nicht getrunken. Aber die Abstände wurden mit der Zeit immer kürzer bis er zum Schluß fast täglich getrunken hat. Ich konnte mich lange nicht lösen weil ich immer wieder gehofft habe und er es mir versprochen hat nicht soviel zu trinken.

    Aber ich würde sagen alle Alkoholiker können - warum auch immer - mit Alkohol nicht umgehen und ob sie jeden Tag trinken oder nur einmal pro Woche finde ich es eigentlich egal. Wenn du hier liest wirst du merken daß die Partner von Alkoholikern an ihre Grenzen kommen und verzweifelt sind.

    Wir müssen uns auf uns besinnen und unser Leben wieder in die Hand nehmen damit es uns besser geht.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Pilatesqueen.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Pilatesqueen,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Mit Deinem Problem bist Du bedauerlicherweise nicht allein. Bitte schreibe nicht so ausführlich über dein Problem, man könnte dich im Internet erkennen und wir legen auf Anonymität grossen Wert. Wie meinst du deine Überschrift, dein Mann trinkt doch? Ich habe zur besseren Lesbarkeit einige Absätze eingefügt.

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    Hallo Krümel!

    Er hat den Spieß zu 100% herum gedreht. Er hat mit seinen Eltern, mit einem Freund und sogar mit meinem Bruder gesprochen. Ich weiß nicht, was er gesagt hat und nicht was sie gesagt haben. So wie er klingt bescheinigen durch die Bank alle mir eine hochgradige psychische Störung. Er hat kein Problem. Dass er jemals darüber nachgedacht hat, dass ein Problem bestehen könnte, liegt ausschließlich an meiner negativen Art durchs Leben zu gehen. Es wäre nicht verwerflich an seinem Konsum, da es nur 10x/Jahr vorkommt. Dass ich damit nicht zurecht komme liegt an meiner mentalen Gesundheit.

    Achja also bist du jetzt schuldig und hast eine hochgradige psychische Störung? Unverschämter geht es wohl nicht mehr, er will dich mundtot machen daß du seine Eskapaden stillschweigend tolerierst. Erstens ist es ganz mies hinter deinem Rücken über dich zu reden, zweitens weißt du gar nicht ob und was da besprochen wurde. Es ist aber auch egal ob überhaupt etwas besprochen wurde, es geht ja um dich, DICH stört es daß er so besoffen ist.

    Vor vielen Jahren ging es mir ähnlich, niemand fand es angeblich schlimm daß sich mein Mann so abgeschossen hat (ähnlich wie deiner) ich war die Spaßverderberin. Ich weiß bis heute nicht was daran so spaßig sein sollte wenn jemand so betrunken ist, mir war das Lachen schnell vergangen.

    Ich hatte ähnliche Gedanken wie du, vielleicht lag es ja an mir und ich sah die Sache nicht richtig, irgendwann habe ich selbst daran geglaubt und viele Jahre hingenommen. Mir ging es immer schlechter und ich ekelte mich förmlich vor meinem Mann. Ich habe immer noch ausgeharrt bis ich nicht mehr konnte und dachte ich muß da raus oder es passiert etwas Schlimmes.

    Hätte ich nur viel früher meinem Empfinden vertraut, ich hätte mir so viel ersparen können. Solltest du wirklich mit ihm zur Suchtberatung gehen leg die Karten offen auf den Tisch. Aber wie gesagt DU und deine Kinder müssen damit leben und das ist das Wichtigste überhaupt.

    Hallo releaseme!

    Was du heute mit deinem Mann erlebt hast kenne ich zur Genüge. Genau nach diesem Schema lief es bei uns auch immer ab. Wenn ich es wagte mich über seinen Konsum aufzuregen wurde er sehr beleidigend und natürlich hat er mir die Schuld gegeben. Er hat immer von sich abgelenkt und machte mir unsinnige Vorwürfe. Er hatte auch selten Lust etwas mit uns zu unternehmen und hat dann immer Streit von Zaun gebrochen.

    Ich hatte dann immer ein schlechtes Gewissen weil ich mich getraut habe etwas was mir auf der Seele lag zu sagen. Irgendwann habe ich nichts mehr gesagt und mich innerlich total zurückgezogen. Meine Liebe zu ihm ist auf der Strecke geblieben und so konnte ich endlich die nötigen Schritte zur Trennung unternehmen.

    Meine Kinder haben mich oft gefragt warum ich mich nicht schon viel früher von ihm getrennt habe. Natürlich würde ich jetzt so manches anders machen.

    Hallo Krümel!

    Ich habe mir jetzt einige "Lebensläufe" hier im Forum, speziell auch von Angehörigen, durchgelesen und bekomme noch mehr das Gefühl, dass ich in meiner Wahrnehmung übertreibe.

    Das tust du überhaupt nicht ich finde wenn jemand sich so abschiesst wie dein Mann ist das sehr schlimm und auch der Kontrollverlust beim Trinken ist ein Zeichen daß er wahrscheinlich Alkoholiker ist. Mein Mann war am Anfang auch Quartalssäufer und konnte nicht gemässigt trinken. Er hat sich regelrecht abgeschossen und hat manchmal 20 Bier an einem Abend getrunken. Dann war wieder für längere Zeit Ruhe - bis zum nächsten Mal. Im Laufe der Jahre wurden die Abstände immer kürzer, irgendwann hat er täglich getrunken.Als wir uns kennen lernten hat er in meiner Gegenwart nicht getrunken, ich hätte nie erwartet daß er solche Probleme hat.

    Ich fand und finde es immer noch abstossend und es ekelt mich an wenn jemand zuviel trinkt. Ich hatte viele Jahre ähnliche Gedanken wie du und irgendwann war das Maß voll und ich habe mich getrennt, ich konnte es nicht mehr ertragen. Er ist an seiner Sucht gestorben. Er hat wirklich oft versucht weniger zu trinken aber das klappte überhaupt nicht. Ganz aufhören wollte er aber nie obwohl er mir das immer wieder versprochen hat.

    Aber trotz meines Empfindens dass ich es einfach nur noch hasse, dass mir schon schlecht wird, wenn ich weiß, dass eine Feier ansteht - sooo viele andere trinken auf Partys auch bis Ultimum und dann eben tage-/bis wochenlang nichts mehr.

    Aber es ist doch nichts Schönes oder Lustiges daran wenn sich auf einer Feier die Leute so betrinken, mich nervt das sehr. Ich möchte mich ja auch nett unterhalten und das geht mit Betrunkenen überhaupt nicht. Natürlich ist es leicht an Alkohol zu kommen aber so einen Mißbrauch zu betreiben ist nochmals ein Unterschied.

    Ich finde es schlimm wenn sich das ganze Leben nur noch um den Alkohol dreht und man irgendwann jede Hoffnung auf Besserung verliert. Ich bin damals regelrecht krank geworden und ich habe sehr lange gebraucht das alles zu verarbeiten.

    Hallo Rhino82,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Ein Alkoholiker kann nicht kontrolliert trinken, er muß abstinent leben. Es ist sehr schwer es alleine zu schaffen, ohne Hilfe klappt es in den meisten Fällen nicht.

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    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Haferflocke.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Haferflocke,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Du hast ja schon einiges umgesetzt, damit es dir wieder besser geht. Ich habe mich auch getrennt weil ich so nicht mehr weiterleben wollte, das war ein sehr wichtiger Schritt.

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    Hallo josy,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Mit Deinem Problem bist Du bedauerlicherweise nicht allein. Wenn er nicht aufhören will zu trinken bist du machtlos. Du kannst nur dafür sorgen daß es dir wieder besser geht.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke folgenden Link an:

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