Beiträge von Maggyxxx

    Hallo,

    ich wollte dann mal berichten, wie es mir ergangen ist.

    Also, er hat sich am Stammtisch NICHT beteiligt. Er ist eingeschlafen....oder was auch immer. Wäsche hat er sogar auch gewaschen!!!!

    Als ich zu ihm kam, war er trocken. Vielleicht hab ich das schon durch meine Angst auf ihn projiziert. Er war dann wohl noch verschlafen und ich hab es als "lallen" gedeutet.

    Nunja...er war also trocken und mir ist aufgefallen, dass mir ein stein vom Herzen fiel, dass er nicht am Stammtisch war. DAS sollte mir eigentlich egal werden. Also daran muss ich arbeiten.

    Der Abend verlief so, dass ein Kumpel mit nem Kasten Bier vorbeikam und dann auch noch da geschlafen hat. Die haben zu zweit den Kasten leer gemacht.

    Ich habe beobachtet.....

    Der Kumpel ist mir allerdings angenehmer als der andere, der ihn immer bis morgens um 6 Uhr bei sich "festhält".

    Haben viel geredet, auch über das Thema Alkohol und dieses "festhalten" und "überreden" von dem anderen Kumpel.....mein Partner sagte zu seinem Freund, dass ich ihm schon etwas die Augen geöffnet habe und das er viel nachdenkt und dass es nicht so weiter gehen kann.....das er es nicht schafft, ständig so viel zu sauffen. Und immer, wenn sie sich treffen, dann nur wg. dem Suff und dann sitzen sie rum und lassen sich volllaufen.
    Sie wollten mal versuchen, sich nur zum "Tee" zu treffen...

    Da habe ich gemeint, dass das so nicht funktionieren wird und das wissen beide auch. Und dass ich es traurig finde, dass mir aufgefallen ist, dass die Freundschaften NUR über den Alkohol existieren!!!!!!

    Die Katze beisst sich da in den Schwanz. Beide konnten da nix mehr sagen und haben mich bestätigt, dass ich Recht habe.

    Das gab mir schon irgendwo ein gutes Gefühl, da mein Partner genau den Punkt erkannt hat.

    Ich habe nichts verboten, nicht gemeckert, habe nur meine Meinung dazu gesagt.

    Aber die Hauptsache ist, dass ICH weiter an mir arbeite und auf dem Weg weitergehe, der vor mir liegt....egal ob mit oder ohne ihn!

    Es werden noch paar Hammer kommen...da bin ich mir ziemlich sicher und da wünsche ich mir, dass ich dann souverän reagiere.

    Liebe Grüße
    Maggy

    Hallo Speranza,

    Zitat

    Es kann aber auch sein dass er nicht mit dir zusammenleben will weil ihm die Sucht wichtiger ist als du.

    Wenn er noch so in seiner Sucht gefangen ist gehst du ihm schlichtweg am Allerwertesten vorbei.

    Boahhh....das ist hart zu hören...echt....aber gehört dazu, ich brauche das!!!! :cry:

    Daran sehe ich, dass ich erst ganz am Anfang stehe....

    Zitat

    Und was machen die braven Cos dann?? Sie versuchen ihn davon abzuhalten...womit auch immer. Das er das dann irgendwann als Klammern bezeichnet und es ihm zu eng wird ist nur eine Frage der Zeit.
    Warts ab...es wird noch schlimmer xD


    ...Ohje....noch schlimmer????

    Zitat

    und sogar hier im Forum entschuldigst du ihn bei uns und suchst Ausreden für ihn

    Danke, dass ist gut, mich darauf aufmerksam zu machen. Man selber erkennt es gar nicht so.

    Ihr habt ja alle sooo recht...mir fehlt noch der Stupser!!
    Ich denke, es wird auch nochmal vorwärts gehen, sobald ich einen Job habe!

    Werde jetzt zu ihm fahren....er hat am Telefon gelallt. ich habe ihn nicht, gefragt, was er gestern gemacht hat.
    Ich sehe es als abschreckendes Beispiel an, ihn so sehen zu wollen.....jedes negative Mittel ist mir recht, um dadurch noch besser sehen zu können.

    Ich habe erst seit ca. 2 Wochen die rosarote Brille unten. Bitte habt Verständnis dafür, dass ich in kleinen Schritten gehen muss!!!

    Ich halte euch auf dem Laufenden.

    LG Maggy

    Was ich sehr interessant fande, dass in erster Linie Co-Abhängige versuchen, den Süchtigen aus der Sucht zu befreien und ihm das Leben zu erleichtern.

    So will man ihm jegliche Möglichkeit des Konsums versagen, indem man mit dem Betroffenen Tag und Nacht zusammen ist.

    Das hatte ich vor 4 Wochen ganz stark erlebt....wollte ja auch mit ihm zusammen ziehen...und UNBEWUSST genau aus DIESEM Grund!!!! Nicht, weil ich es wollte....das war mein Unterbewusstsein!!!

    Der Süchtige fühlt sich durch dieses Verhalten entmündigt, gefangen und versucht sich aus diesen „helfenden Fängen“ zu befreien.
    So kommt es dass der Süchtige dann auch mal für einen größeren Zeitraum spurlos verschwunden, oder nicht erreichbar ist.

    Und genau das ist in meinem Fall passiert!!!! Er ist 6 Tage bei seinem Saufkumanen verschollen, hat mich versetzt und es war ihm egal.

    Und als Antwort gab er mir, es wurde ihm "zu eng" ....ich hab so geklammert.....ein Ausbruch von ihm, weil ICH so gekammert habe!!!! Neee.....

    Erkenntnis: Er wollte mit mir nicht zusammen ziehen, damit er bei sich zu Hause in seiner Wohnung "in Ruhe" weitersaufen kann, ohne seine Beklemmungen. Weil wenn ich dort wohnen würde, könnte er nicht so trinken, weil er selbst so ein schlechtes Gewissen hätte! Obwohl ich ihm nichts verbiete oder Vorwürfe gemacht habe!!!!!!
    Ich schreie ihn nicht an und nix.....deshalb denke ich, dass es einfach sein Gewissen ist, dass sich selbst bei ihm meldet.

    Das ist schon momentan sehr interessant für mich!

    Ich fange an, es zu begreifen, dass ich es nicht persönlich nehme, dass er nicht mit MIR zusammen ziehen wollte, sondern, dass er nicht kann, weil er sich schämt, wenn ich ihn jeden Tag im Suff erlebe!

    LG Maggy

    Hallo Lottemotte,

    dass er sterben will, sagte er wohl schon öfters auch in der Anfangszeit.

    Ich verstehe dich sehr gut und ich stehe noch ganz am Anfang. Wenn ich deine Geschichte lese, bin ich sehr traurig, weil sich das so lange bei dir schon hinzieht.

    Mein Freund sagte auch schon desöfteren, dass ich mir einen Mann suchen solle, der mich glücklich macht. Er hat nix zu verlieren, steht mit dem Rücken an der Wand....

    Das sind Gedanken, die ich niemals zu ihm sagen würde, dass er sich eine andere suchen soll. Ich denke, diese Reue gehört zu dem Bild, was Alkoholiker aufweisen.

    Er hats ja jetzt in der Zeit auch geschafft, irgendwie weiter zu leben.

    Diese leere spüre ich auch....wir sind noch zusammen, aber ich habe auch das Gefühl, dass ich mich erst trennen kann, wenn ich einen anderen Mann kennen lerne.

    Das war bei mir schon immer so...auch bei nicht-Alkoholikern. Und diese Situation jetzt ist natürlich extrem.

    Aber es heisst ja, man kriegt so lange immer dieselbe Situation vor die Füße geschmissen, bis man daraus lernt und man selbst etwas daran ändert.

    Bei mir ist es dann, dass ich mich alleine mit mir auseinandersetzen soll....ohne einen anderen Mann.

    Wir wissen ja alle, was zu tun ist....die Umsetzung ist das schwerste!

    Ich wünsche dir viel Kraft, dass du stark bleibst!!!!

    LG Maggy

    Hallo Meikel,

    vielen Dank für dieses Thema.

    Zitat


    Ich kenn auch trockene Alkoholiker, die bis heute nicht zugeben, dass sie Entzugserscheinungen hatten, die erfinden dann Nervenkrankheiten und so weiter nur um die vergangene Situation schön zureden vor lauter Scham.

    Das kenne ich auch vom meinem XY. Es ist immer etwas anderes, aber nie der Alkohol...Er "versteckt" alle seine Wehwehchen hinter seinem Blutdruckproblem!

    Die Frage, die desperateS gestellt hat:

    Zitat

    Wenn der Alkoholiker vom Partner verlassen wird, den Job verliert oder sonst irgendwelche drastischeren Konsequenzen seiner Trinkerei zu spüren kommt, aber dennoch weitertrinkt:
    was geht dann in diesem Menschen vor?

    ...würde mich auch sehr interessieren!

    Ich befinde mich leider noch ganz am Angang und lese sehr viel darüber, damit ich wieder zu mir selbst finden kann.

    Liebe Grüße
    Maggy

    Hallo DesperateS,

    ich weiß auch leider nicht mehr genau, was da editiert wurde. Viel kann es nicht sein. Man ist halt manchmal so drin im Schreiben und in den Gefühlen, dass man es selbst nicht mehr merkt.

    Leider ist es so, dass ichs heute nicht ausgehalten habe und von ihm keine Meldung kam und leider war ich wieder diejenige, die sich abends gemeldet hat. Er hat sich gleich entschuldigt und geschrieben, dass er grad Suppe kocht.
    Ob er heute zum Stammtisch gegangen ist, weiss ich nicht und habe auch nicht weiter gefragt...was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss... :(

    Habe ihm auch schon wieder 2 sms geschickt.....schande über mich....natürlich kam nix und ich weiss leider auch, dass wir morgen verabredet sind und ich garantiert wieder die erste bin, die sich meldet.

    Ich kann mich da aber auch nicht zurückhalten!!! Schlimm...

    Ich hoffe nur, dass ich den Job bekomme und mich dass dann auf andere Gedanken bringt.

    Da ist man dann ja auch etwas abgelenkter, wenn man arbeitet.

    Heute abend bin ich ok...mache mir nicht soviel Gedanken. Ich werde sehen, wie es morgen weiter geht.

    Liebe Grüße
    Maggy

    Hallo ihr Lieben,


    Zitat

    Vielleicht noch eine Anmerkung. Nach meiner persönlichen Einschätzung ist Dein Freund auch ohne Alkohol ein A.. absoluter Totalausfall.
    Weil:

    1. Wollte Dich am Anfang doch nur fürs Bett
    2. Hat dann gemerkt, dass Du ja super viel für ihn machst (Haushalt, Urlaube, Einkaufen, Kochen)
    3. Wollte nicht mit Dir zusammen ziehen (Warum auch, Du machst doch für ihn alles (siehe 2.)und seine eigene Bude zum saufen wollte er gern behalten)
    4. Kümmert sich gar nicht um seinen Sohn aber jammert um seine schlimme Kindheit
    5. Der Saufkumpan ist MAL ein übler Alkoholiker der es immer übertreibt, aber sonst sein bester Freund... (schon klar, er ist eben einer der seine Fahne in den Wind hängt - was meinst Du was der so über Dich redet, wenn er und sein Saufkumpan alleine sind.... ich wette Dir klingeln die Ohren)

    Hallo Emma,
    zu Punkt 1 kann ich mir nicht vorstellen, da er 13 Jahre lang ohne Fremdgehen in seiner vorherigen Beziehung verharrt hat. Das hat er mir erzählt, da ist noch lange nix zwischen uns gelaufen.
    2. Stimm ich dir vollkommen zu - war von gestern auf heute bei ihm und der Wäscheberg quillt über...aber wie gesagt - ich mache da nix mehr.
    3. Er sagte zu mir, dass er seine Freiheit (zum saufen?!) braucht und ihm das zu schnell ist nach 1 Jahr Beziehung.
    Punkt 4 finde ich genau auf den Punkt getroffen!!!!!!!
    5. Ich wills gar nicht wissen...der Saufkumpane meinte am Anfang: "Du bist eine von uns, du bist genau wie wir!"
    Neeeee......ich bin besser! ;)

    desperateS :

    Zitat

    Meine Güte, bist Du sicher, dass wir nicht über den selben Mann reden?

    *laaaach*......wer weiß!!?? Vielleich hab ich ja deinen Ex abgekriegt! lol

    Schon verwunderlich, wie sich die Bilder alle gleichen...habe mich noch nie so damit befasst und das so auch mal von anderen Betroffenen zu hören erleuchtet mich regelrecht!


    Ich habe wirklich (noch) nicht den Mut dazu......ihr müsst mich verstehen... *schäm* ich liebe ihn wirklich.
    Aber es tut auch sehr gut, mich wieder mit meiner Wohnung anzufreunden und Dinge für mich zu erledigen!
    Ich hatte heute ein Vorstellungsgespräch und werde wohl zu 99% genommen.....das gibt mir wieder Mut und Hoffnung, dass es weiter geht und ich neue Menschen kennen lernen werde.....und abgesehen davon, was mit meinem, Freund wird....Das ist wohl als erstes mein kleines Ziel...immer kleine Schritte gehen....

    - edit -

    Was ich an mir an mir aufgefallen ist - je mehr er säuft, desto weniger schmeckt mir der Alkohol!!!

    Das kannte ich gar nicht!!!

    @Spezanza:

    Zitat

    Ich will auch in diesen Club der nörgelnden Spassbremsen wie können wir aber auch so böse sein und ihm das 20. Bier nicht gönnen

    looooooooooooooool....GENAU....wir gönnen denen nicht das 20. Bier!!!!!!
    Ich darf ja meinen Humor auch nicht verlieren!!! Aber das ist mal gut überspitzt getroffen!!!!!!!
    Alle Spaßbremsen.....unglaublich!

    Zitat

    Und du bist nicht allein, du hast Freunde, du hast ein Forum voller verständiger Menschen...

    Das tut gut, sowas zu hören!!!! Danke danke danke!!!!
    :)


    - edit, bitte hier keine Details über andere ins öffentliche Internet schreiben, Linde -


    Ich werde euch auf dem Laufenden halten, wenn das ok ist....


    Allen eine schöne Nacht!!!

    Liebe Grüße
    Maggy[/quote]

    Hallo Ihr,

    also ich gebe mal einen Zwischenbericht ab.

    Ich habe ihn am Freitag abgeholt und wir haben einen Ausflug gemacht. Er war das ganze Wochenende bei mir weg von seinen Saufkumpanen und waren sogar mal bei MEINEN Freunden über Nacht.
    Insgesamt 5 Tage am Stück und gestern hatten wir 1-jähriges.

    Ich hatte noch paar Flaschen Bier bei mir zu Hause, die hat er getrunken und dann war alles weg - ich werde auch nichts mehr besorgen. Wenn er was will/ braucht, dann soll er sich selbst was kaufen.

    Ich habe jetzt man ein ganzes WE beobachten können und habe auch mit ihm gesprochen. Er sagt, er ist kein Alkoholiker, sondern eher ein Suff-Kopp...habe gemeint, da gibt es für mich keinen Unterschied und dass er es wohl braucht. Er meinte, dass er halt gern Bier trinkt und auch schon öfters mal 1 Jahr nix getrunken hat und dass er es selber von seinem Besten Sauffkumpel nicht gut findet, dass dieser so übertreibt. Aber wenn er bei ihm ist, dann kann er nach dem 5. Bier nicht "Nein" sagen und dann wird es zum Selbstläufer. Schlafstörungen hat er nur, wenn er 1 Woche durchgesoffen hat. Wenn er nicht viel trinkt, dann kann er auch gut schlafen. Eine Entziehungskur hat er nicht nötig, weil er ja auch so aufhören kann und er wird auch älter und das wird ja auch immer weniger hat er zu mir gesagt....

    Er hat am WE nicht soviel getrunken und gestern an unserem Jubiläum "nur" 2 x0.5 Ltr. Bier und ein kleines, was er hat stehen lassen getrunken.
    Sein Saufkumpel hat uns zum Kaffe eingeladen...zum Glück waren wir bei meinen Freunden, weil ich genau weiß, dass nach dem "Kaffee-Vorwand" wieder das Bier bis 6 Uhr früh geflossen wär!
    Dieser Kumpel hat ihm auch auf die Mailbox gelallt, wo er bleibt, es gibt bei ihm Party....

    Insgesamt hatten wir am WE eine schöne Zeit verbacht. Er war sehr aufmerksam, liebevoll und war wirklich ok.
    Ich werke jedoch, da am kommenden Fr. Stammtisch ist, dass ich schon wieder nervös werde und einfach "die Schnauze voll" hab, ihn so zu erleben. Ich kann das nicht mehr.
    Ich kann mit ihm offen über alles reden und er sieht auch vieles ein...also es rattert da schon im Hirn und Einsicht ist ja schon mal was. Vielleich sehe ich das auch alles zu extrem? Ihr kennt ja nur meine Seite und ich will auch nicht alles so extrem darstellen.

    Er hat mir offen erzählt, dass er eine sehr sehr schlimme Kindheit hatte....das schlimmste was man sich vorstellen kann - da gehört auch Mut dazu, so etwas zu erzählen. Und dass er mit mir darüber sprechen kann.... Ich kann mir sein Verhalten schon erklären, warum wieso weshalb....aber trotzdem - ich hatte es auch nicht einfach als Kind, was ich ja schon geschrieben habe, aber ich fange langsam wirklich an, an mir zu denken. Kann natürlich auch die Wirkung von dem Antidepressiva sein. Ich teffe mich mit meinen Freunden, möchte mir jetzt eine Katze anschaffen, habe heute 5 Std. meine Wohnung komplett sauber gemacht....das alles ging letzte Woche noch nicht....der Antrieb fehlte mir. Ich bin froh, dass ich langsam an mich denke.

    Heute habe ich ihn zum Bahnhof gebracht und abends noch einmal mit ihm telefoniert. Er hat sich am Kiosk wieder einen 6-Zylinder geholt und vor Ort ein Bier getrunken mit den ganzen Alkoholikern, die da so rumstehn....das ist so bitter dieses Bild vor Augen!

    Ich mach mir auch Gedanken, was ist, wenn wir das nächste mal einen "Kochabend" bei seinem Sauffkumpel haben. Ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll....ob ich mitgehen soll oder nicht....was ich sagen soll.
    Es ist sein bester Freund...wie ein Bruder für ihn....verbunden durch den Alkohol.

    Ich denke, ich werde sagen, dass ich nicht wieder alleine nach Hause gehen will und dass sowas nicht mein Leben ist, dass ich bis 6 Uhr früh bei dem Kumpel sitze und trinke. Ich möchte, dass wir schon vorher eine Uhrzeit ausmachen, wann wir nach Hause gehen....oder, dass ich jedenfalls nicht alleine gehen will oder er soll direkt alleine zu ihm - dann steh ich wieder als die "nervende Spaßbremse" da.
    Da hab ich auch keine Lust drauf, weil ich ja immer mit Party gemacht habe. Aber ich will halt nicht "enttäuscht" werde, dass ich wieder alleine heim muss....ist bis jetzt 1x vorgekommen.

    Könnt ihr mir einen Rat geben, wie ich mich da am besten verhalte?

    Ich wünsche euch allen eine gute Nacht.

    Liebe Grüße
    Maggyxxx

    Es gab 2 Männer in meinem Leben denen es wirklich ernst mit mir war.

    Und das äußerte sich für mich so, daß ich nicht !!!! traurig oder verzweifelt war, keine Zweifel über die Beziehung haben musste, ich mir keine Gedanken darüber machte ob oder wann sie anrufen, ich mich 100 % auf sie verlassen konnte, ich nicht eifersüchtig sein musste, ........und und und.


    Hallo Marion,

    Genau DAS ist der Punkt....ich zweifel so dran und habe Angst, meldet er sich...medlet er sich nicht??? Das macht einen tota, fertig!!!
    Ich habe ihm gestern abend eine sms geschickt und da kam nix zurück....heute rief ich an, wann ich kommen soll. Ja um 12 Uhr.....ich werde heut wieder darauf achten, wie es mir geht...meine Gefühle....auf mich selber auchten.

    Es ist echt fatal alles und so ambivalent....da kommt kein Mensch mit.

    Ihr schreibt alle so hart, was ich aber gut finde....nein, sehr gut! Nur so kann man mir die Augen öffnen. Das Umsetzen fällt einem immer am schwersten. :(

    Ja das mit dem Kämpfen...ich habe so Angst davor. Wenn ich mich trennen würde, es wäre ihm egal....40 sms würde ich nie bekommen.
    Wie bist du nur so stark geblieben, um darauf NICHT zu reagieren??? Das ist ja Wahnsinn!

    Habt ihr alle keinen Kontakt mehr zu euren Ex? Und ist dieser nach der Trennung noch mehr abgestürtzt? Was hört ihr heute so von ihm.
    Meldet er sich noch ab und zu oder gar nichts mehr?

    Liebe Grüße an alle....

    Hallo Melanie,

    das ist eine gute Frage....ich denke, vor 3 Wochen war ich auf jeden Fall komplett einvernommen...also ich hab nur für "ihn" gelebt.

    Gestern war es irgendwie anders. Ich habe ihm ja auch gesagt, dass ich heim fahre. Und das hab ich aber gemacht, weil ICH es wollte....nicht, weil es ihm recht war. Er hat dann auch gefragt, ob es ok ist, dass ich heim fahre....ja, war es.

    Ich kann natürlich jetzt nicht sagen, ob das schon die Wirkung von den Anti-Depressiva ist oder mein eigenes Bedürfnis.

    Aber das ist gut, dass du mir das sagst, dass ich auf meine Bedürfnisse achten soll, wenn ich bei ihm bin.
    Ich werde mal darauf achten.

    Danke

    Hallo Marion,

    vielen Dank für deine Worte...ich denke auch, dass ich da nix beschleunigen kann und mein Tempo akzeptieren muss.

    desperateS :
    Ich habe mir deine Geschichte durchgelesen. Leider kann ich dir keine PN schicken.

    Was mir aufgefallen ist, mein Partner hat auch diese Schlafstörungen!!!!!! Er kann sehr spät einschlafen und wacht um 4 Uhr bzw. auch nach ca. 4 Std. immer auf. Dann legt er sich später nochmal hin und schläft quasi in Etappen.

    Er meint, es kommt von seinen Bluthochdrucktabletten, dass er nicht schlafen kann.

    Ich hab ihm schon einmal gesagt, dass ich denke, dass das Entzugserscheinugen sind, weil er nichts trinkt und das der Körper das merkt.

    Mein Freund ist auch kein Typ, der irgendwie um mich kämpfen würde...bis jetzt.

    Was mich interessieren würde, wie war das bei euch so? Haben die Männer um euch gekämpft, als schluß war? Haben die sich trotzdem gemeldet bei euch, auch wenn es ihm vorher "egal" war?

    Ich befürchte, dass er dies nicht tun würde und das tut mir weh.

    Ausser, wenn er in der Gosse liegen würde und ich denke, seine Kumpels werden ihn auch nicht immer unterstützen (können). Evtl. würde er dann auf mich zurückgreifen und auf meine Unterstützung hoffen. Wäre aber noch ein langer Weg bis dahin. Er bekommt jetzt schon finanzielle Probleme. Ich habe diese noch nicht. Aber er wird dann wohl aus dem Grund zu mir kommen und da muss ich aufpassen, dass ich das nicht mit "Aufmerksamkeit" an meiner Person deute.

    Liebe Grüße
    Maggy

    Oh ich danke euch so sehr für die netten Worte....

    Ich denke auch, dass das der erste Schritt ist, an mich zu denken.

    @ DesparatS:
    Ich war diejenige, die zu ihm ziehen wollte....unbedingt unbedingt wollte ich das! Wir würden Miete sparen...habe ihn ständig drauf angesprochen....Jedoch hat er (wohl zu meinem Glück) ein Bindungsproblem und will seine Freiheit (zu trinken??) nicht aufgeben.
    Ich war sehr traurig, dass er das nicht wollte.....ich finde, es ist schon mal ein guter Schritt von mir, einzusehen, dass mich das wohl auch irgendwo rettet?????????
    Wenn ich noch mit ihm in der Wohnung wäre, würde ich wohl die Hölle erleben.
    Er wollte ja sogar erst keine Beziehung eingehen und ich habs dann doch geschafft.

    Fakt ist, dass er selbst sehr labil ist und zu Depressionen neigt. Jedoch ist er sehr intelligent! Er liebt seinen Sohn, kümmert sich nicht um ihn, da er mal selbst zu mir sagte, dass er ein schlechtes Vorbild ist und nicht will, dass sein Sohn einen betrunkenen Vater sieht. Das sind auch fragliche Prioritäten.

    Marion :
    Ich habe meine beste Freundin, der ich sms schicke und wir speichern unsere gegenseitig und in einer schwachen Phase schicken wir uns diese zurück. Ist nicht verkehrt.


    So und jetzt das:
    Das Handy-anstarren hat sich gelohnt...er schrieb mir auch. Ich rief ihn an und habe ihn gefragt, ob ich vorbeikommen darf. Mir war es wichtig, nach dem Streit zu sehen, wie es sich anfühlt. Ich bin hingefahren und er war nüchtern. Er hat sich auch sehr bemüht und war liebevoll.....also er kam mir entgegen.

    Ich habe ihm meine Gefühle gesagt und dass ich mit so wenig Kontakt (noch) nicht kann. Hab ihm den vergleich geliefert: Das ist so, wenn du dir sagst, du trinkst nichts. Dann musst du erst recht den ganzen Tag ans Bier denken.

    Ich versuche, einen Abschied auf Raten, weil ich mich wirklich noch nicht trennen kann. Ich brauche leider noch paar Schläge auf den Hinterkopf und werde die Zeit als "Beobachter" nutzen.

    Wie heisst es doch: Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung!

    Und ich bin froh, dass ich schon mal diese Erkenntnis habe!Letztendlich würde ich jetzt bei ihm sein und seine Bude putzen oder Wäsche waschen.
    Also immer kleine Schritte gehen.

    Bin heute natürlich gleich nach Hause gefahren und habe in mich reingehört. Es ist für mich sehr wichtig, mich mit der Situation zu Konfrontieren...das ist ein Prozess, der arbeitet und Zeit braucht. Es sind ja Gefühle und Emotionen im Spiel.

    Ich bin sehr froh, dass ich euch gefunden habe und dass ihr mich auf diesem schweren Weg begleitet....
    Ich brauche das so sehr!

    Vielen Dank an alle, die sich die Mühe machen, den Text zu lesen und mir auch antworten.

    Danke!!!!!

    LG Maggy

    Vielen Dank Euch!!!

    Das schlimme ist, dass ich dazu noch arbeitslos bin. Auch wenn ich Arbeit hätte, ich könnte momentan in meinem Zustand gar nicht arbeiten gehen.

    Ich habe nächte Woche ein Vorstellungsgespräch und ich hoffe, dass bis dahin die Anti-Depressiva ihre Wirkung entfalten.

    Wenn man zu Hause sitzt, alle Freunde sind arbeiten, dann kann mich sich den ganzen Tag ganz viele Gedanken machen...

    Es fällt mir schwer, mich abzulenken oder den Hintern hoch zu heben.

    Ich starre die ganze Zeit auf mein Handy und hoffe, dass er anruft/ schreibt....

    Gestern Abend habe ich ihm eine Gute-Nacht-sms geschickt und es kam von ihm: Ja danke - dir auch, schlaf gut

    Ich nehme diese sms auseinander und bin enttäuscht, dass er nix lieberes geschrieben hat.

    Ich muss mich heut extrem zusammenreissen, dass ich mich nicht melde.. Wir sind am Freitag verabredet und ich würde am liebsten heute schon hin, um zu sehen, wie meine Gefühle sind....wo sie stehen....dieses nix-tun und abwarten macht mich WAHNSINNIG!!!!

    Ich muss immer Aktionen machen.... habe schon früh gelernt, zu kämpfen und ich mache es heute immernoch....kämpfen ohne zu ruhen!!!!

    Mein kopf sagt, das es gut ist, etwas Abstand zu gewinnen, aber mein herz vermisst ihn, er fehlt mir....die Nähe fehlt mir.....

    Wie kann ich ihn Freitag ansprechen auf sein Problem mit dem Alkohol bzw. dass er eine Therapie macht?

    Wie habt ihr den Anfang eines Gesprächs gemacht?

    Ich danke euch und bin sehr froh, dass ich dieses Forum gefunden habe..

    Liebe Grüße
    Maggy

    Hallo,

    ich bin neu hier.
    heut ist mir bewusst geworden, dass ich Co-abhängig bin.
    Mit meinem Partner kam ich vor 1 Jahr zusammen (ehem. Arbeitskollege). Ich war noch nie so verliebt gewesen.Bevor wir zusammen kamen, haben wir 3 jahre lang zusammen gearbeitet. Vor 1,5 Jahren hatte er sich von seiner Ex getrennt (1 unehelichen 10jährigen Sohn, 13 Jahre Beziehung). Ich hatte davor eine 7 jährige Beziehung.
    Wir waren somit beide Single und ich fand plötzlich seine charmante Art so anziehend. Auf einer Party haben wir uns geküsst. Er teilte mir von Anfang an mit, dass er keine Beziehung wollte. Ich jedoch habe um diesen Mann gekämpf und ihn auch bekommen.....leider.....er ist eine Beziehung mit mir eingegangen und wir hatten beide die schönste Zeit unseres Lebens....haben beide noch nie solche Gefühle erlebt.

    Im April wurde ich arbeitslos....er war in dieser Firma so überfordert, dass er sich hat kündigen lassen und wurde 3 Monate später ebenfalls arbeitslos.

    Am Anfang waren wir so verliebt und er hat auch schon immer ganz gut getrunken und verträgt auch viel. Ich sah alles durch eine rosarote Brille und habe es nicht so wahr genommen, da mir dieser Mann alles bedeutete...ich habe ihm seine Wohnung geputzt, Wäsche gewaschen, Bier gekauft, Zigaretten spendiert, Urlaub spendiert, Geld gegeben etc....

    Er hat einen Saufkumpanen (der keine Kinder hat und der Anlaufpunkt für alle ist, die mal einen trinken wollen - wie eine Kneipe), der ihn immer wieder zu sich in die Wohnung holt und ihn bis morgens "fest hält" zum trinken. Die anderen Männer in der Runde haben Kinder und Familie, somit ist mein Partner der einzige, der in dem Sinne - und jetzt auch noch durch die Arbeitslosigkeit bedingt - "Frei" ist. Und da mein Partner momentan kein Geld hat, kommt ihm der Kumpel sehr gelegen, der ihn mit allem versorgt.

    Um seinen Sohn kümmert er sich nicht und es interessiert ihn auch wenig.

    Wir haben die letzten Monate zu sehr aufeinander gegluggt und letzte Woche ist er komplett ausgerastet. Ich bin durch ein Burn-Out und durch die Belastungen depressiv und nehme seit 1 Woche Anti-Depressiva (eine Kur ist beantragt).

    Ich war in größter Not und rief ihn an, als er bei seinem Sauf-kumpel war und er schrie mich an, dass er sich verfolgt fühlt und kontrolliert fühlt....ich wollte nur mit ihm reden, da ich heftig auf die Tabletten reagiert habe.

    Nach diesem Streit hat er 6 Tage lang durchgesoffen und bei seinem Kumpel gehaust. (Wir haben getrennte Wohnungen)
    Sonntag waren wir verabredet und er hat mich versetzt und nicht mal abgesagt, obwohl er wusste, dass ich dringend ein Gespräch brauche.

    Ich bin vorgestern einfach zu ihm gefahren, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe und er hatte einen Kater.....zeigte Reue....ihm war es zu eng geworden und deshalb der "übertriebene" Ausbruch. Er ist selbst sehr labil und sensibel...im nüchternen Zustand sehr charmant und freundlich und ein sogenannter "Symphatieträger", der überall gut ankommt.

    Wir wollen es noch einmal versuchen....

    Es ist soviel kaputt gegangen...mir wurde von einem Tag auf den anderen die rosarote Brille kaputt gemacht und ich habe Angst, dass er wieder zu seinem Kumpel geht und wieder trinkt.....oder dass noch einmal so eine 6-tägige "Phase" anfängt. Er hat auch schon öfters aufgehört...paar Tage....er nimmt dazu noch starke Tabletten gegen hohen Blutdruch und lag auch schon 4 Wochem im Krankenhaus wg. dem Bluthochdruck.

    Wenn er eine Butdruckentgleisung hat, dann hört er wieder paar Tage auf...bis es geht, dann fängt er wieder an, "Party" zu machen.

    Ich befinde mich seit 4 Jahren in Therapie und habe nicht gedacht, dass ich mich nochmal so verlieben werde. Und jetzt das....den Mann, den ich liebe, ist Alkoholiker.

    Er hat auch schon zugegeben, dass er Alkoholiker ist....ich habe nur die Liebe gesehn und ihn unterstützt und habe alles nicht so schlimm gesehen....bis letzte Woche.

    Jetzt "darf" ich mich nicht mehr so oft melden, sonst ist er wieder genervt und ich verliere ihn...ich habe geklammert...ich weiß....aber ihn hatte es bis vor paar Wochen nicht gestört...habe fast bei ihm gewohnt und jetzt habe ich meine Sachen wieder mitgenommen und werde jedenfalls nicht mehr putzen und Wäsche waschen, Auto leihen etc....

    Es tut so schrecklich weh und ich weiß, ich kann ihm nicht helfen....diese Hilflosigkeit ist für mich unerträglich!!!

    Duch den 6-Tage-Suff-Marathon hat er sich komplett verändert....meldet sich nur selten....alles kommt von mir aus. Er fehlt mir und ich vermisse ihn so schrecklich.

    Gibt es auch Beziehungen mit Alkoholikern, die es geschafft haben oder ist alles zum Scheitern verurteilt?

    Ich bin verunsichert und weiss nicht, wie ich mich verhalten soll....ihm gegenüber.....ich kann nicht so tun, als ob nix ist. Er hat mich sehr verletzt und es ist einiges kaputt gegangen, aber ich kann mich (noch) nicht trennen.

    Davon abgesehen bin ich sehr einsam und alleine, habe keine Geschwister und keine Familie...nur eine Mutter, die selbst Alkoholikerin ist und dazu noch eine Schizophrenie hat. Den Kontakt habe ich abgebrochen, als mein Vater vor 6 Jahren starb, da ich es nicht mehr ausgehalten habe.

    Ich denke, deshalb habe ich schlimme Verlustängste und klammer dann auch so.

    Bitte helft mir....

    Liebe Grüße Maggy