Beiträge von topas

    habe heute gerade gehört
    manchmal sind schwere entscheidungen oder situationen einfach schwer, aber vertrengen hilft nicht man muß sich dessen bewußt sein und sie trotzdem tun. Nur dann wird es besser und verliert seinen schrecken. Außerdem macht angst manipulierbar.

    Ich habe die letzten jahre so viel ausgehalten und ertragen.
    Was kann mir da schon sclimmeres passieren?
    Im aushalten bin ich weltmeister als sollte ich meine energie in die richtige richtung lenken.
    Ich habe in 2 wochen urlaub. Vielleicht kann ich mir da schon mal ein paar wohnunen ansehen?
    Bin gerade voller tatendrang und energie...

    Aber wie sage ich das am besten meinen xy ( finde die bezeichnung gut)?
    Angst habe ich nur, daß er mich wiederüberredet. Bedroht oder schlimmeres.
    Am besten wäre es ihn vor vollendete tatsachen zu stellen...
    Oder was meint ihr?

    LG
    Topas

    mir tut gut
    hier im forum zu lesen
    von einer schöneren zukunft zu träumen
    warm eingepackt in der wintersonne mit meinen hund spazieren zu gehen
    mich mit ihr auf dem sofa zusammen zu kuscheln
    ein schöner heißer kaffe

    LG
    Topas

    hi
    auch ich habe es nie jemanden auf arbeit erzählt. Wenn nichts ging war ich krank. Bis ich einmal letzten jahres mit veilchen,geschwollenen gesicht und total verheult zum spätdienst gegangen bin. Da war die katze aus dem sack.
    Ich bekam verständnis mitgefühl und unterstützung.
    Klar kann meine chefin keine rücksicht nehemen, aber wenn ich mal nicht so fit bin oder etwas unkonzentriert dann wissen alle, daß es zu hause streß gab. Natürlich kann ich mich nicht darauf ausruhen und versuche immer alles auf arbeit zu geben aber manchmal merkt man es eben.
    Außerdem gab es 2 ältere kollegen die das gleiche erlebt hatte und mir ihre geschichte und erfahrungen erzählt haben.
    Das tat gut und macht hoffnung. Die erfahrung ich kann auch auf hilfe im notfall von meinen kollegen rechnen.
    Ob ich diese anneheme liegt ja dann bei mir.
    Aber es entlastetmich nicht mehr alles verheimlichen zu müssen.

    LG
    Topas

    Genau das beimir bleiben ist warscheinlich mein gößtes Problem an dem ich hart arbeiten muß.
    Ich kann um für andere zu sorgen unheimlich viel energiefreisetzen wenn es um mich geht fehlt mir die kraft... Da könnte ich mich einfach ins bett legen und die decke über den kopf ziehen.
    Ich möchte auch nicht nur in der vergangenheit leben und nur an seinen konsum denken. aber oft ist das nur mit disziplin für mich möglich. Mich ständig selbst daran zu denken, ich bin mir jetzt wichtig und mir muß es wieder gutgehen.
    Er muß für sich selber sorgen.
    Letztes jahr gab es zeiten da habe ich nichts gespürt. Nichts. Ich wollte nur das es aufhört. Als ich anfing mich mit mir selbst zu beschäftigen konnte ich wenigstens fühlen was ich nicht mehr will. Keine angst mehr zu haben nicht mehr so ein leben zu führen. Erst in den letzten wochen konnte ich wieder spüren was ich mir für eine zukunft wünsche. Was ich gerne machen würde ohne das mir jemand alles untersagt, vermießt oder kontrolliert.
    Und die gedanken daran machen mich glücklich und wie gesagt das erste mal seit jahren hoffnungsvoll.
    Klar wäre ein einmaliger befreiungschlag das sinnvollste und auch das beste. Aber ich muß warscheinlich ein schritt nach dem anderen gehen.
    Ich weiß ich bin im recht das für mich zu tun, aber mich begleitet da ein furchbar schlechtes gewissen und das gefühl ihn zu verraten. Obwohl eigentich ja er uns verraten hat.
    Das ist doch kraß oder.

    LG
    Topas

    hallo
    ich lese schon seit dem sommer hier regelmäßig im forum mit und habe deine geschichte von anfang an mitverfolgt. Das hat mir die letzten monate mut gemacht auf meine eigene wünsche und träume zu hören und sie mir bewußt zu machen. Ich bewundere deinen elan und deine kraft die du in die verwirklichung deiner träume steckst.
    Auch ich habe träume von einen eigenen kleinen reich.
    In dem ich mich verwirklichen kann. Du und alle andere geben mir kraft und hoffnung das auch ich es schaffen werde. Auch wenn die angst alleine zu sein oft an mir nagt.

    Wie weit bist du mit deinen häuschen?

    LG
    Topas

    mein mann hat messiveranlagung!
    Ich habe mal versucht alles liegen zu lasse als er mal wieder keinen job hatte. Ich konnte mich teilweise nur noch in gängen durch die wohnung bewegen...
    Wenn ich den müll nicht runtebringe wirds echt unangenehm.
    Und wenn ich nicht sauber mache und seine mutter schlägt hier auf heißt es sie muß bei uns putzen und ich bin eine schlampe das ihr goldjunge zu hause ist und ich zeitweise bis zu 60 stunden in der Woche gearbeitet habe war völlig uninteressant.
    Aber wenn er hundehaare von meiner maus findet regt er sich auf...
    Ich kann auch in solch einen dreck nicht leben
    Müßte ich auch nicht wenn ich endlich in die gänge kommen würde.
    Langsam habe ich aber das gefühl ich schwimme mich frei.
    Ich denke auch nicht mehr ich tue mir das an weil ich ihn noch liebe. Das gefühl ist weg. Zu oft bin ich enttäuscht worden. Zu oft belügt, angeschrien, geschlagen und gedemütigt worden.
    Das kann keine liebe sein. Das ist krank.
    Ich habe das gefühl langsam aufzuwachen... Und mit einmal reibe ich meine augen und sehe klarer was mit mir und um mich herum passiert...

    Liebe Grüße
    Topas

    hi
    ich weiß nicht ob ich anstubsen kann, mein stand entspricht ungefähr den deinen.
    Aber ich denke wenn man das ziel vor den augen hat (selbstbestimmtes leben), dann muß man halt nur noch den weg dahin finden. Manchmal halt über umwege( notfalls mit plan B).

    Ich war immer das ungeplannte und ungeliebte kind. Habe alles gemacht um ein bischen liebe und anerkennung zu erhalten. Mein bruder der kronprinz durfte dagegen alles und war immer der beste. Ich glaube schon das das Co verhalten in der kindheit angelegt wird. In dem moment wo ein kind das gefühl bekommt er muß dieverantwortung übernehmen oder etwas für die eltern tun, wen die verantwortung von den eltern auf die kinder wechselt... Naturgemäß sollten eltern ihre kinder trösten, beschutzen umsorgen und nicht umgekehrt!

    Hast du schon mal an eine therapie gedacht um das alles aufzuarbeiten?
    Mir hilft es. Es hat mich mit meiner kindheit und meinen eltern ausgesöhnt.

    LG
    Topas

    Danke Sultanine.

    Am schlimmsten war die jahrelange Einsamkeit...
    Ich habe mich einfach geschämt. Freunde habe ich schon lange nicht mehr. Die familie wußte auch nichts. Als ich im sommer mal wieder in der retungsstelle aufgeschlagen bin wußte ich, das habe ich nicht verdient und das kann er nicht wert sein.
    Langsam baue ich mir soziale kontakte auf, was mir sehr schwer fällt.
    Ich dachte immer es interessiert keinen so lange ich nach außen hin funktioniere.
    Seine familie ignoriert es...
    Natürlich in seinen Elternhaus wurde und wird immer noch getrunken. Ich weiger mich dort mit hinzu fahren. Es widert mich an...
    Ich versuche einfach etwas gutes für mich zu tun und nicht daran zu denken.
    Ich träume von einer kleinen Wohnung für mich und meinen süßen kleinen hund.
    Irgendwann bin ich hoffentlich so weit diesen schritt zu gehen.

    Er hat mir immer eingeredet, ich mußte dankbar sein was er alles für mich tut. und ich war dankbar.
    Langsam dämmerte es mir aber, das das nicht wirklich viel ist.
    Wenn ich wochenende von arbeit kamm sah die wohnung aus wie ein schweinestall. Auf meine frage antwortete er, er sei müde und außerdem dachte er ich wolle das machen! Hallo?
    Jetzt habe ich mir eine liste gemacht wer wann was im haushalt macht. Um MIR selbst zu beweisen und mir klar zu machen es gibt nichts wofür ich ihn dankbar sein muß.
    Ist das auch schon wieder Co?
    Ich denke ich versuche mir einfach noch mehr gründe zu geben um endlich zu gehen.

    Gruß
    Topas

    hi ich bin neu hier.

    Für mich bestand mein leben bisher aus
    Du trinkst zu viel
    Du bist nie nüchtern
    wenn Du aufhörst geht es uns besser
    Du tust nichts für uns
    Du gehst nicht arbeiten
    Du tust mir weh
    Du verletzt mich
    Du behandelst mich wie Dreck
    wenn Du...

    Und jetzt nachdem ich meine Coabhängigkeit erkenne heißt es
    ich muß nur für mich einstehen
    er kann mich nur so behandeln, wie ich es zulasse
    ich muß etwas ändern für mich
    ich habe das recht auf ein eigenes leben nur ich kann etwas für mich tun.

    Damit ist die Du form für mich ein Zeichen meiner Coabhängigkeit
    und ich der Indikator, dass ich mich verändere , ich mir dessen bewußt werde.

    Wenn allerdings jemand zu mir sagt Du mußt ihn verlassen weil er ein gewaltätiger Trinker ist, dann ist das nicht co sondern Sorge.
    jedenfalls für mich. Was ich daraus mache, das entscheide ICH.

    Gruß
    Topas

    hallo
    ich möchte mich gern hier im forum austauschen. Ich bin coabhängig und mein mann ist alkoholiker.
    Ich lese hier seit vielen monaten hier mit und vor 2 monaten habe ich mich angemeldet un bin jetzt freigeschaltet...
    Mein mann ist spiegeltrinker und in den 10 jahren seit wir zusammen sind habe ich ihn noch nie nüchtern gesehen.
    Aber er streitet ab das er trinker ist. Ausreden brauche ich nicht zu wiederholen. Das sind die selben wie in all den anderen beiträgen.
    Ich versuche mich jetzt auf mich zu konzentrieren aber ab und an verfalle ich in das typische coverhaltenz.b. Kontrolliere und suche leere flaschen... Dann ärgere ich mich über mich und hasse ihn.
    Ich habe schon meine sachen sortiert und wichtiges bei meinen eltern deponiert.
    Papiere immer bei mir und war bei einer anwältin zur rechtsberatung.
    Habe im internet nach wohnungen gesehen, aber der letzte schritt eine wohnung zu mieten und auszuziehen fehlt noch.
    Und es liegt nicht daran weil ich ihn noch liebe. Das ist mir immer klarer geworden.
    Liebe empfinde ich nicht mehr für ihn.
    Gemeinsamme kinder haben wir auch nicht also was hält menschen wie mich noch? Ich weiß ich muß hier raus. Denn mit ihm werde ich nie ein glückliches leben habe.

    Gruß
    topas