Hallo Yvonne
Bin auch mal bei dir vorbeigeschnuppert
Aber noch nicht durch
Zitat
Ich helfe mir selbst, in dem ich anderen helfe, die wiederrum mir helfen....
Wenn man deine Anfänge liest ist das Bestimmt kein einzelfall,aber man sieht auch da kann man raus.
Du bist ja seit 2008 raus.
Nachfollziehenn kann ich das ,Kinder sind aus dem Haus Kein richtiges Hobby und und und ...
Da ist der griff zur Flasche nur zu nah.
Du hast ja selbst den Anfang gemacht,bei anderen sind es andere bis es Klick macht.
Da du ja liest,besorge dir mal das Buch die 10 geheimnisse des Glücks,da findest du dich wieder
Letztes Jahr hatt ich ja das Glück,und eine Richterin fragte mich im Krankenhaus,ob ich denn Freiwillig hier bleiben wollte,und ich sagte ihr:
Hier Freiwillig,nie im Leben 
Das hat mir aber Trotz allem 10 Tage Pyich KG eingebracht,aber auch 10 Tage zum Nachdenken....
Unter anderem lernte ich dort eine Frau ca.60-65 Kennen,sie sahs im Rollstuhl.
Auf Nachfragen:Alkoholprobleme hatte sie nicht,nur beim Essen,schaffte sie noch nicht mal einen Löffel zum Mund zu führen.
Na ja wir wissen von der Kunst der Schauspielerei
Ist ja schön ,wenn man so durch die Gegend geschoben wird.
Längere Gespräche ergaben dann,das sie ZUhause einen Rollator Hat.
Und ich sagte dann warum sitzt du hier im Rollstuhl?
Lassen wir doch mal die Pfleger fragen,ob sie keinen haben,da es Wochenende war,wurden wir auf Montag vertröstet.
Da wir mehrere Pfleger angesprochen hatten ,kam irgendwann Nachmittags ein Rolli ins Raucherzimmer.
Na siste,sagte ich,man muss nur mit den Leuten sprechen,Dann geht das auch.
Es schien ihr aber ganr nicht recht zu sein,denn sie wellte nicht so recht mit diesem Rolli laufen.
Wir standen unter Beobachtung,nicht von den Pflegern,sondern
von den anderen Patieenten.
Langer Rede: ich versuchte ihr Klarzumachen,das es doch besser sei alleine zu laufen,alleine zu Duschen,unabhängig zur Toilette ....
Nach langen Labern,ging es dann los.
Erst Kleine Runden,dann wurden sie grösser.
Und immer wieder Motivationsarbeit:
Mir brachte es Abwechselung ihr selbstsicherheit und den Anwesenden brachte es auch was.
Sonntags nach Schichtwechsel kam eine Schwester und verbot mir mit der Frau zu laufen,das war nicht schön....
Aber sie konnte ja alleine Üben.
Und irgendwann ist mal schluss.
Alle haben den Fortschritt gesehen,und wir beschlossen die Begleitung der Frau abwechseld zu übernehmen,was wir auch gemacht haben.
Sonntagsabendswar sie dann soweit das sie mit ihrem Rolli dann das erst
mal zur Tablettenausgabe gehen Konnte.
Alle Türen wurden aufgehalten,für die ganze Station hat es etwas gebracht.Vor allem Für die Frau.
Später Abends habe ich dann von einem Pfleger erfahren,das ich aus Versicherungstechnichen Grüneden nicht mit dieser Frau laufen durfte,und sie doch ein Hoffnungsloser Fall ist.
Sie ist schon so oft hier gewesen,das hat doch Keinen Zweck.
Montags kam das ganze noch beim Stationsgespräch auf wo das lobend erwähnt wurde.....
Danach hatte ich ein gespräch mir dem Artzt der mir sagte,ich könne auf eine andere Station,oder nach Hause....
Einmal darfst du raten,für was ich mich entschieden habe..
Wochen später habe ich dann mit der Frau Tel.so wie sie sagte leuft sie noch mit dem Rollator,und hat sich auch noch mal hilfe geholt.
Was ich aber eigentlich zum Ausdruck bringen wollte es ist nie zu Spät
Dir noch Schönes Trockenes Jahr
LG hans