Lieben Dank Samsara!! ![]()
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Beiträge von Lena40
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Achja, eins habe ich noch vergessen....
Ich bin heute 1 Jahr und 9 Monate trocken unterwegs...
Darauf bin ich sehr stolz und trocken zu leben ist einfach nur schön!!
Das ist Leben...
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Hallo Samsara,
ja ich habe Menschen in meinem nahen Umfeld, die mir helfen und mich unterstützen...das ist mir sehr viel wert und ich bin dankbar dafür das es so ist.
Zitat
Mit Arbeit am Kiosk verbinde ich sehr viel Menschen, die in Ausnahmesituationen Alk kaufen und Dinge, mit denen Du Dich vielleicht nicht mehr ohne Weiteres konfrontiert sehen möchtest....Willst Du Dich deshalb umorientieren (wäre aus meiner Sicht mehr als verständlich)Das ist schon ein wichtiger Punkt, weshalb ich mich längerfristig beruflich neu orientieren möchte. Doch es ist nicht der Hauptgrund, bisher habe ich mit diesen Dingen kein Problem gehabt, wäre es für mich ein Problem gewesen, hätte ich mich schon sehr viel früher von meiner Arbeit im Kiosk verabschiedet. Leider kann ich zu den aktuellen Ereignissen und Umständen hier nichts schreiben, auf jeden Fall habe ich mich diese Woche krank gemeldet. So habe ich ein bißchen Zeit, um in Ruhe über alles nachzudenken. Ich arbeite seit 8 Jahren dort und es fällt mir verdammt schwer, mich davon zu verabschieden. Ich brauche einfach 1-2 Wochen zum innerlichen Abschied nehmen, ich weiß das da jetzt recht schnell eine Veränderung ansteht. Trotzdem habe ich Angst und möchte das auch aussprechen....auch wenn ich mir vertraue und denke, es wird Zeit loszulassen....es fällt mir halt nicht leicht.
Hallo Consuela,
danke für deine Worte, damit kann ich etwas anfangen...ich akzeptiere mittlerweile meine Ängste, weil sie grundsätzlich nichts schlimmes oder schlechtes sind. Ich versuche sie anzunehmen und mit ihnen umzugehen. Doch es ist mir wichtig meine Angst auch auszusprechen und sie mir genauer anzugucken....alleine damit nehme ich ihnen schon ein Stück weit an Bedrohlichkeit....
Heute morgen hatte ich Therapie und meine Therapeutin hat mich auch gefragt, wovor ich denn am meisten Angst habe....da musste ich erstmal überlegen und wir haben dann über verschiedene Dinge gesprochen und es geht mir jetzt schon ein bißchen besser.
Wie gesagt, ich kann da nicht einfach Hals über Kopf kündigen, also von heute auf morgen...ich brauche 1-2 Wochen um mich mit diesem Gedanken auseinanderzusetzen und "anzufreunden", ich denke so ist es besser für mich. Innerlich weiß ich, das jetzt der Zeitpunkt des Loslassens gekommen ist....
Ist alles bißchen viel gerade, aber ich versuche in mich reinzuhören und ich bin sehr achtsam mit mir. Ich gucke wie es mir trotz der schwierigen Situation gut gehen kann und was ich dafür brauche und was mir gut tut.
Herzliche Grüße von Lena

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Hallo Forum,
in den letzten 1,5 Wochen überschlagen sich bei mir die Ereignisse....
Es geht um meine Arbeit im Kiosk, leider kann ich hier nicht wirklich detailliert darüber schreiben. Auf jeden Fall wird es über kurz oder lang darauf hinaus laufen, das ich dort nicht mehr arbeiten kann.
Ich habe ja schon öfter darüber geschrieben, das ich mich längerfristig beruflich neu bzw. umorientieren möchte. Doch es macht mir sehr zu schaffen, das das jetzt wohl schneller aktuell wird, als mir lieb ist. Ich habe einige psychische Einschränkungen, die es mir nicht gerade leicht machen in der heutigen Arbeitswelt. Bisher bin ich meinen neu eingeschlagenen Weg sehr konsequent, zielstrebig und zuverlässig Schritt für Schritt gegangen, und ich bin jetzt seit knapp 2 Jahren unterwegs....doch jetzt komme ich an meine Grenzen....gerade bei diesem/meinem beruflichen Thema brauche ich mehr Zeit. Es würde hier jetzt zu weit führen, euch zu erklären, warum das so ist.
Es ist eine Grenze erreicht, und ich habe ganz viel Angst, wie es jetzt weiter gehen soll? Es fühlt sich schrecklich bedrohlich an und ich fühle mich damit überfordert. Ich verliere meine Sicherheit...
In der nächsten Woche wird sich einiges entscheiden, ich halte euch auf dem Laufenden...
LG Lena

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Lieber Frank,
ich kann gut verstehen, das du deinen Urlaub herbei sehnst...ist schon eine lange Zeit, die du da durcharbeitest. Zumindest hast du deinen Urlaub in deiner Lieblingsjahreszeit, geniess es wenn es soweit ist!

Ich schicke dir ganz superliebe Grüße und klau mir mal von Matthias das "Kraftpäckel" für dich!!
Drück dich mal, Lena

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Hallo Samsara, hallo Forum,
bei mir passiert gerade so einiges....ich habe mich ja damals- im Herbst 2011 von meinem Partner getrennt. Dazu muss ich sagen, das ich mich ihm eher "entzogen" habe, sozusagen auf Abstand gegangen bin, was dann letztendlich zu einer Trennung geführt hat. Anders hätte ich es nicht geschafft, ich hatte schon öfters Schluss gemacht, jedoch bin ich immer wieder nach ein paar Tagen, manchmal auch Wochen zu ihm zurück gegangen. Ich habe abhängig getrunken und auch in meiner Partnerschaft war ich abhängig. Es war wie ein Teufelskreis, hinzu kam, das er meine große Liebe war. Diese Trennung war sehr schwer für mich, danach habe ich 2 Monate noch extremer als sonst getrunken, eine selbstzerstörerische und äusserst gefährliche Methode, meine Gefühle, die ich nicht aushalten konnte, zu betäuben. Das war mein Tiefpunkt, erst danach konnte ich mich auf einen neuen Weg machen.
Danach habe ich 10 Monate keinen persönlichen Kontakt/ Gespräch mit ihm zugelassen. Meine beste Freundin hat sich einmal mit ihm zu einem Gespräch getroffen, da er sehr viele Fragen hatte und ich habe ihm in großen Abständen per SMS über meine Pläne, Ziele und Entwicklung auf dem Laufenden gehalten. Doch ich wollte und konnte keinen persönlichen Kontakt zu ihm zulassen, da ich noch sehr labil und unsicher war auf meinem neuen Weg. Ich musste mich selbst schützen.
Mittlerweile haben wir zwar wieder lockeren Kontakt, doch bis heute hat es noch kein abschliessendes und klärendes Gespräch gegeben. Ich weiß, das ich dafür die Verantwortung trage und das es für ihn sicher nicht leicht gewesen ist, die Art und Weise wie ich mich von ihm getrennt habe. Doch es ist wie es ist und ich glaube, es ist jetzt die Zeit gekommen, dieses Gespräch zu führen....führen zu können. Ich fühle mich jetzt stabil genug, auch wenn noch so gewisse Ängste da sind, aber vom Grunde her bin ich stabil und fühle mich dem Gespräch gewachsen. Dabei hilft mir auch meine Therapeutin sehr viel.
Ich denke in den nächsten 2-3 Wochen wird es zu diesem Gespräch kommen....ich bin sehr gespannt darauf und werde vorher sehr aufgeregt sein. Ich hoffe, das es zur weiteren Klärung für mich beiträgt und ich ihn dann wirklich loslassen kann....es wird sich zeigen.
Herzliche Grüße, Lena

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Liebe Samsara,
ich wünsche dir einen schönen und entspannten Urlaub an der Nordsee! Lass dir eine frische Brise um die Nase wehen und geniesse den Strand und das Meer. Ich finde das herrlich...
Bis bald, herzliche Grüße Lena

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Guten Abend zusammen,
heute war irgendwie ein komischer Sonntag, habe viel nachgedacht und es sind einige Sachen hoch gekommen und dann habe ich einfach mal meine Gefühle aufgeschrieben. Das kam dabei heraus:
Prozess
wir waren uns einmal so nah
brauchten nicht viele worte
um einander zu verstehen
du warst alles für mich
und noch mehr
fühlte mich angekommen
aufgehoben
gesehen, geliebt und angenommen
im ganzen
habe dir uneingeschränkt vertraut
aus tiefstem herzen
hätte alles für dich gegeben
habe deinen worten geglaubt
und wurde bitter enttäuscht
es hat lange gedauert
bis ich die wahrheit sehen konnte
zu groß war der schmerz
zu tief die verletzung
erst als es fast zu spät war
schaffte ich den absprung
konnte mich endlich von dir lösen
zurück bleibt eine noch immer andauernde
traurigkeit, enttäuschung und wut
vor allem aber viele unbeantwortete fragen
um wirklich frei sein zu können
brauche ich antworten.Ich lass das jetzt einfach mal so stehen....
Wünsche euch einen guten Start in die neue Woche, LG Lena

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Hey Schnuffig,
ja, was bedeutet denn Langsamkeit heute überhaupt? Ich kann da nur für mich sprechen und für mich hat das auch ganz viel mit meiner inneren Einstellung zu tun. Ich versuche mit Hilfe der Therapie mir selbst wieder näher zu kommen und mich und meine Bedürfnisse wieder kennen zu lernen. Und ich merke, das es mir gut tut, mir Zeit zu lassen...langsam zu sein....alles eher ruhig anzugehen. Als ich noch getrunken habe, habe ich mich selbst so gut wie gar nicht mehr gespürt, bin stumpf geworden und habe mich in lauten Discos, Kneipen und auf Partys herum getrieben und war der Meinung, mich dort wohl zu fühlen- doch das war nicht so, das Gegenteil war der Fall. Nur mit Hilfe des Alkohols habe ich es überhaupt in dieser lauten und stressigen Umgebung ausgehalten und ich war ganz weit entfernt von mir selbst.
In den 20 Monaten, die ich trocken unterwegs bin, habe ich schon so einiges über mich herausgefunden. Ich brauche viel Ruhe und eine angenehme, harmonische Umgebung und ich kann es gut mit mir selbst aushalten. Und ich bin einfach langsam...ich kann mit diesem "höher, schneller, weiter" nichts anfangen...konnte ich eigentlich noch nie, aber ich habe mich davon sehr unter Druck gesetzt gefühlt, von Außen und habe meine eigenen Empfindungen oftmals mit Alkohol betäubt. Ich fühlte mich nicht richtig und hatte kein Selbstwertgefühl- ein leichtes Spiel für die Droge Alkohol.
Ich habe sehr viele Jahre gegen mich selbst gelebt und ich bin so froh, das ich meine Entscheidung gegen den Alkohol getroffen habe und einen neuen Weg eingeschlagen habe. Und ich bin gerne langsam...
Ich glaube, Langsamkeit ist heute eher negativ besetzt...ich bin da ganz anderer Meinung und ich bin mir selbst am wichtigsten und da ist mir die Meinung der Allgemeinheit einfach mal egal. Ich möchte nicht mit dem Strom schwimmen- schon gar nicht auf Kosten meiner Gesundheit und meines Wohlbefindens.
Dir einen schönen Abend, LG Lena

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Hallo Zotti, Frank, Samsara und Matthias,
ich möchte mich ganz herzlich bei euch für eure Rückmeldungen bedanken, das bedeutet mir sehr viel und ich habe mich ganz doll darüber gefreut! Ich hoffe, das es so gut für mich weiter geht, auf jeden Fall werde ich weiterhin in kleinen Schritten voran gehen. Ich möchte nichts überstürzen oder über's Knie brechen, ich versuche mich mit meiner Langsamkeit anzufreunden- früher war ich eher ungeduldig und heute bin ich das auch noch oft- aber dadurch, das es mir bewusst geworden ist, kann ich daran arbeiten.
In meiner Therapie habe ich mir ja die Schildkröte ausgesucht und ich habe das Gefühl, das ich mir intuitiv das passende Tier für mich ausgesucht habe. Klingt vielleicht ein bißchen komisch, aber mir hilft es sehr- sie ist zu einer kleinen inneren Begleiterin und Wegweiserin für mich geworden- ja ich habe sie in mein Herz geschlossen.
Nochmal lieben Dank, Grüße von Lena

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Hallo Zotti,
ich gratuliere dir zu 10 Monaten Trockenheit!
Ich denke, das ist eine gute Basis für alles, was noch so kommen mag...Du klingst sehr lebendig und ich wünsche dir weiterhin alles Gute für deinen Weg in und mit deiner Trockenheit.
Du schreibst:
Zitat
Trotzdem muss ich dem nochmal auf den Grund gehen. Irgendwas scheint da noch nicht ganz in der richtigen Spur zu sein...Ich finde es gut, das du dir Gedanken darüber machst....es zeigt, das du achtsam und aufmerksam bist- und genau das bedeutet ja unsere Trockenheitsarbeit, das wir nicht nachlässig bzw. leichtsinnig werden.
Herzliche Grüße von Lena

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Hallo Matthias,
ja, so darf s sein und so darf s bleiben.... Danke

Hallo zusammen,
gestern Nacht habe ich noch etwas geschrieben, das kopiere ich mal hier rein:
Kleine Zwischenbilanz:
Vor etwas mehr als 1,5 Jahren habe ich einen neuen Weg eingeschlagen und ich habe viel in meinem Leben und an mir selbst verändert...es gab Höhen und Tiefen, Gutes und Schlechtes, Altes und Neues...ich habe viel gelernt, viel zugelassen, ausprobiert und ganz viel geschafft.Das Wichtigste für mich dabei ist, das ich mir selbst wieder vertraue und das ich mich selbst wert schätze. Ich bin genau richtig so, mit allem was mich ausmacht und mit allem was zu mir gehört.
Es gab soviel Schweres in meinem Leben, doch es hat mich auch zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Ich bin stolz auf mich und zufrieden mit allem was ich habe.
Ganz lieben Dank an die Menschen, die mich auf meinem Weg begleiten und einfach an meiner Seite sind und mich unterstützen- das bedeutet mir sehr viel!Das Leben ist ein ständiges Auf und Ab, aber es kommt immer auf die eigene Sichtweise an und manchmal lohnt es sich, alles aus einem anderem Blickwinkel zu betrachten und dann sieht vieles schon ganz anders aus.
"Gib jedem Tag die Chance, der Schönste deines Lebens zu werden"- in diesem Sinne und bis bald...
wünsche euch einen schönen Abend, lg Lena

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Liebe Samsara, liebes Forum,
mir geht es insgesamt gut, jedoch habe ich ziemliche Stimmungsschwankungen. Meine Therapie hilft mir sehr, meine Therapeutin hat das Talent, wenn man das so nennen kann, mir sehr aufmerksam zuzuhören und sie hat eine schnelle Auffassungsgabe. Ich habe großes Vertrauen zu ihr und sie hat irgendwie die Gabe, das Wesentliche zu erkennen und mir das auch zu vermitteln. Ich habe immer noch Angst vor der nächsten Zeit, doch ich versuche meine Angst anzunehmen und zu akzeptieren. Ich bin froh, in ihr einen Menschen an meiner Seite zu haben, die mich unterstützt und mich ein Stück auf meinem Weg begleitet. Das gibt mir Sicherheit, welche ich brauche und die mich zuversichtlich macht. Ich bin sehr dankbar dafür...
Im Moment übe ich sozusagen, gelassener und geduldiger mit mir zu sein/ zu werden. Bisher gelingt es ganz gut, aber da bin ich noch ganz am Anfang und da kann/ möchte ich noch viel lernen.
Auf jeden Fall ist das alles nur möglich, weil ich mich für die Abstinenz entschieden habe. Ich denke manchmal -selten- an Alkohol, doch ich vermisse ihn nicht (mehr) und ich finde mein Leben ohne Alkohol wirklich schön! Ich habe endlich wieder Verantwortung für mein Leben übernommen und das macht mich stolz und sehr zufrieden
.Wünsche euch eine gute Zeit, liebe Grüße von Lena

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Hallo Samsara,
du schreibst:
ZitatWenn Du immer wieder das tust, was Du schon immer getan hast, dann wirst Du erneut das bekommen, was Du schon immer bekommen hast. Wenn Du etwas anderes erreichen willst, musst Du etwas anderes probieren.
...Und wenn das, was Du tust, Dich nicht weiterbringt, so sei mutig und versuche etwas völlig anderes -statt mehr vom gleichen Falschen zu tun.....ich glaube, das ist gerade mein Thema und ich kann damit sehr viel anfangen- auch wenn ich sicherlich noch ganz viel darüber nachdenken muss...
Dank dir dafür, herzlichen Gruß von Lena

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Lieber Frank,
etwas spät...
...ich wünsche dir nachträglich alles Liebe, Gute, Schöne und vor allem Gesundheit für dein neues Lebensjahr! Das beste Geschenk hast du dir ja bereits selbst gemacht....Ich trage seit ich 11 Jahre alt bin eine Brille, darum ist es für mich ganz normal, doch ich kann mich noch gut an diese Zeit damals erinnern und ich kann nachvollziehen, das es einfach total ungewohnt für dich ist. Aber ich denke, du wirst dich recht schnell daran gewöhnen, vor allem kannst du ja jetzt auch besser gucken...das fand ich damals enorm klasse
.Ich hatte auch große Probleme mit der Hitze, ich mag den Sommer gerne, aber so eine Hitze ist mir definitiv zu viel...vor allem im Kiosk haben wir keine Klimaanlage, es war schon sehr grenzwertig da zu arbeiten...7 Std. in einem kleinen Laden mit 40° und stehender Luft- das war schon brutal. Zum Glück ist es jetzt wieder kühler, da bin ich gleich entspannter.
Lass es dir gut gehen, Grüße von Lena

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Hallo Samsara,
du schreibst:
ZitatManchmal denke ich, dass ich während meiner Saufzeit permanent soviel *Spektakuläres* gelebt habe, dass es für den Rest des Lebens reicht

Mit diesem Satz sprichst du mir aus der Seele....ich habe in der letzten Zeit auch sehr viel darüber nachgedacht, was heisst eigentlich "leben". Während meiner Saufzeit wollte ich Action, Abenteuer, Freiheit, anders sein als andere (als die "normalen") und vor allem mich und meine Gefühle nicht spüren, mich selbst wegtrinken....mittlerweile weiß ich, das war kein Leben. Das war pure Verzweiflung und meine persönliche Lebenslüge.
In meiner Zeit der Abstinenz habe ich schon ganz viel lernen dürfen. Erst jetzt lerne ich MICH wirklich kennen, ganz langsam komme ich mir näher und das ist spannend und es tut mir so gut! Ich brauche ganz viel Ruhe und ich kann sehr viel mit mir selbst anfangen....ich geniesse sozusagen mich selbst. Es geht mir nicht immer gut, doch "Spektakuläres" brauche ich auch nicht mehr. Damals war das u.a. mein Weg, um meine Verzweiflung nicht mehr zu spüren- jetzt taste ich mich langsam an die Verarbeitung meiner Geschichte heran, um mich besser zu verstehen, um mich (wieder) zu spüren, damit ich wieder Platz für Hoffnung, Kraft und Energie habe. Und das braucht Zeit- aber ich habe alle Zeit der Welt.
Herzliche Grüße von Lena
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Guten Abend,
ich hatte heute wieder Therapie und es war meine 15. Stunde, zuerst ging es darum, ob ich verlängern möchte. Sie erklärte mir, das sie das immer früh genug zur Sprache bringt, damit sie genug Zeit für den Bericht für die Krankenkasse hat und auch damit es ohne Unterbrechung ineinander übergeht. Ich finde das sehr gut und sie hat mich auch gefragt, wie ich mich mit der Therapie fühle, was ich gut finde und was nicht so gut bzw. was evtl. verändert werden sollte. Da ich mich bei ihr sehr gut aufgehoben fühle und vor allem von ihr gesehen/ wahr genommen werde und mir die Therapie wirklich gut tut und weiter hilft, gab es für mich nichts, was ich verändern möchte. Auf jeden Fall freue ich mich, das meine Therapie verlängert wird, also nochmal um 25 Stunden...das gefällt mir

Dann habe ich das Thema mit meiner Mutter angesprochen, weil ich in letzter Zeit merke, das da eine große Wut, aber vor allem auch eine extreme Traurigkeit hoch kommt. Sie hat mir viele Fragen gestellt und ich habe ihr viel über meine Mutter erzählt. Nach der Stunde ging es mir nicht so gut, ich fühlte mich sehr einsam und viele Gefühle von früher tauchten wieder auf. Die habe ich jahrelang weggetrunken und es ist nicht gerade leicht, sie jetzt nüchtern zu spüren. Ich glaube es kommt eine schwierige Zeit auf mich zu, doch ich weiß, das das eine ganz wichtige Zeit für mich sein wird....aber ein bißchen Angst habe ich schon davor....
Heute Abend war ich noch in meiner SHG und auch da tut sich was, vor 2 Wochen habe ich dort aus gegebenem Anlass ganz klar und deutlich meinen Standpunkt vertreten und ich habe das Gefühl, das ist angekommen. Das ist klasse! Am Wochenende haben wir Sommerfest, und ich habe mir im Kiosk dafür frei genommen...es wird gegrillt, gespielt und geklönt.
Am Sa. hat mein Opa Geburtstag, er ist ja im Pflegeheim und er wird 95 Jahre alt. Da werde ich mit meiner Mutter hinfahren- ansonsten habe ich mich ein bißchen von ihr zurückgezogen.
Es ist gerade eine sehr spannende, anstrengende und aufwühlende Zeit für mich angebrochen....mal sehen, wo meine Reise hingehen wird.
Liebe Grüße von Lena

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Hallo Luna,
herzlich Willkommen im Forum! Ich kann mich in einigem, was du schreibst, sehr gut wiederfinden....auch mein Vater ist Alkoholiker und auch ich wollte es lange nicht wahr haben bzw. habe ich mich selbst dafür gehasst, das ich genau den gleichen zerstörerischen Weg eingeschlagen habe, wie er.
Ich wusste zwar schon sehr früh, das ich ein Alkoholproblem habe und ich habe nie heimlich, sondern sehr offen getrunken....doch mir wirklich ehrlich einzugestehen, das ich alkoholkrank bin, dafür habe ich sehr lange gebraucht.
Leider bin ich nicht im geschützten Bereich unterwegs, würde mich deshalb sehr freuen, auch hier im offenen Bereich öfter von dir zu lesen....
Wünsche dir auf alle Fälle einen guten Austausch im Forum- mir hilft es sehr, es ist ein wichtiger Baustein meiner Trockenheitsarbeit.
Herzliche Grüße, Lena

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Hallo Frank,
dann bin ich ja beruhigt....ja, es gibt wohl verschiedene Exemplare. Obwohl als ich noch getrunken habe, habe ich mich damit auch in meinen Panzer zurück gezogen und oft hat es sich, wie du so treffend schreibst, wie in einem inneren Gefängnis angefühlt. Ein sehr unangenehmer und schrecklicher Zustand!
Doch das ist Vergangenheit und ich habe mich auf meinen neuen Weg gemacht. Ich werde versuchen den Panzer als Schutz zu benutzen (zB. vor Überforderung, vor Leichtsinnigkeit und vor Unachtsamkeit) und ich werde alles dafür tun, ihn nicht mehr zu meinem inneren Gefängnis werden zu lassen. Denn da möchte ich nie wieder hin....das ist auch ein wichtiges Bild für meinen Notfallkoffer.
Auch eine Schildkröte verändert sich, wenn sie beschliesst, abstinent zu leben....
Wünsch dir und den anderen hier ein schönes WE!!

Mit einem lieben Gruß, Lena
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Hallo Matthias,
Zitatis gut geschützt - bewegt sich schritt für schritt - hält sich von alk fern und wird uuuuuuuurrrrrrrrrralt Winken
Danke
! Das klingt doch schonmal sehr gut und ist ausbaufähig....Schönen Tag,
Lieben Gruß, Lena
