Hallo zusammen,
mir geht es zur Zeit nicht so gut, wenn ich ehrlich bin, sogar echt besch...eiden. Irgendwie habe ich das Gefühl, das ich gerade vor einigen Prüfungen stehe und es ans "Eingemachte" geht.
Auf der Arbeit ist eine Kollegin (sie ist seit letztes Jahr Juni da), die ziemlich falsch und hinterlistig ist, und darunter leidet das Betriebsklima sehr. Sie stiftet immer wieder Unfrieden und redet schlecht über andere. Dabei ist sie eine sehr laute, freche und schlagfertige Person. Sie hat am Anfang auch versucht, mich zu mobben, doch dagegen habe ich mich erfolgreich gewehrt.
Meine Chefin möchte sich auch von ihr trennen, aber irgendwie zieht sich das immer weiter hin. Ich weiß mittlerweile nicht mehr, wem ich noch vertrauen kann und ich fahre nicht mehr wirklich gerne zur Arbeit. Bin am überlegen, mich anderweitig umzuschauen, aber das ist nicht so einfach-aus verschiedenen (ganz persönlichen) Gründen, über die ich hier nicht schreiben möchte. Mir schlägt das sehr auf meine Stimmung und es macht mich einfach traurig und andererseits sehr wütend... 
Vor knapp 1 Jahr habe ich mich nach 10 Jahren von meinem Partner getrennt, bisher habe ich mich ganz konsequent um mich und meine Krankheit gekümmert und ich brauchte einfach diese Zeit für mich. Jetzt wo ich ein bißchen zur Ruhe komme, realisiere ich erst richtig, das ich alleine bin. Und ich denke manchmal an die ganzen Verletzungen, die im Laufe der Zeit in unserer Beziehung passiert sind und es kommt einfach einiges hoch und es tut immer noch sehr weh. Diese Gefühle habe ich die letzten Monate ganz gut verdrängt, das habe ich schon als Kind "gelernt", so eine Art Schutzmechanismus, um zu Überleben. Manchmal habe ich auch Angst, alleine zu bleiben, keinen neuen Partner mehr zu finden-auch unter dem Aspekt meiner Abstinenz. Dabei habe ich (langsam wieder) eine große Sehnsucht nach einem Menschen, dem ich nah sein und vertrauen kann...
Ich habe seit meiner Jugend große Probleme mit meiner Haut und einige schlechte Erfahrungen mit Hautärzten gemacht. Ich bin jetzt seit über 8 Monaten abstinent und ich habe gehofft, das sich das auch positiv auf meine Haut auswirkt-doch es ist eher das Gegenteil der Fall und an manchen Tagen macht mich das echt fertig. Jetzt habe ich mich überwunden und einen Termin bei einer Hautärztin gemacht, aber das ist mit ganz viel Angst verbunden. Mal sehen wie's wird. 
Überhaupt habe ich mit vielen Ängsten zu tun, die hatte ich vorher natürlich auch, aber die habe ich ja sehr lange mit Alkohol überdeckt. Ich habe zB. eine Spinnenphobie und ich habe ja einen sehr großen Balkon, den ich sehr üppig bepflanzt habe und da sind sehr viele Spinnen. Ich weiß auch vom Kopf her, das es nützliche Tiere sind und ich bin sonst auch sehr naturverbunden, aber nichts desto trotz ekel ich mich halt vor ihnen (vor den größeren-bei kleineren gehts). Und jetzt wo's langsam Richtung Herbst geht wird das echt zum Problem für mich-ich kriege regelrecht Panik-das ist nicht lustig....
Tja, ich hoffe ihr empfindet es nicht als totalen Stuss was ich geschrieben habe, geht mir jetzt ein bißchen besser, tut mal ganz gut, das aufzuschreiben. Alkohol ist keine Option für mich, aber ich habe schon öfter dran gedacht.
Wie gesagt, ich stehe vor einigen Prüfungen und ich muss gut auf mich aufpassen!! 
Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende
wünscht Lena