Beiträge von Convaincu

    Hallo CW
    hört sich gut an!
    Beschäftigungen habe ich mir auch immer gesucht
    Ich habe auch gekocht, nicht gut, aber gerne.
    Es ist auch eine gute Übung, da richtiges Essen in
    der Abstinenz ein wesentlicher Faktor ist.
    Aber immer daran denken: nicht zuviel aufladen.
    Ansonsten: Bon Appetit

    C.

    Hallo Martin,
    wenn Du dich schämst (und es auch ernst gemeint ist) dann ist das
    ja auch gut.
    Denn es bedeutet das Du noch etwas wahrnimmst und empfindest
    Da gibt es andere, die sind über den Punkt schon hinweg.
    Ich habe im Moment allerdings so meine Zweifel an der Nachhaltigkeit
    Deiner Motivation und Selbstreflektion.
    Du erzählst Dir immer noch einen in die Tasche und erst wenn Dich
    jemand auf Widersprüche hinweist lenkst Du ein.
    Sowie gestern bei Hartmut (völlig zu Recht)
    Das hier ist keine Kirche, in der man regelmäßig nach der "Sünde"
    auftaucht, reumütig sein Haupt beugt, sich ein paar Predigen abholt
    und dann irgendwann weiter macht.
    Das bringt Dir nicht viel.
    Tust Du das alles jetzt für Dich oder nur für Deine Frau/Familie (um Dir
    die Rahmenbedingungen zu erhalten)?
    Würde mich interessieren.

    C.

    Hallo Martin,
    wenn Du Menschen aus Deinem Ort zur Therapie
    "befragst" solltest Du Dir aber eines klarmachen:
    Austausch mit Betroffenen ist gut (ist ja auch der
    Sinn von SHG's)
    Aber kannst Du einschätzen wie diese Menschen jetzt
    unterwegs sind. Sind sie abstinent oder wurden sie
    rückfällig? Wie gehen sie jetzt mit der Sucht um?
    Auf die Erzählungen von Menschen die es nach der
    Therapie zuerst einmal nicht geschafft haben brauchst
    Du wahrscheinlich nicht viel geben.
    Ist aber vielleicht auch eine gute Übung aufmerksam
    zu sein und Stimmungen und Meinungen zu reflektieren.
    Ich persönlich habe mich auf die Einschätzungen,
    Meinungen von Profis (keine Sauf-Profis) verlassen
    und bin damit sehr gut gefahren.
    :wink:
    C.

    Hallo Martin,
    ein flaues Gefühl im Magen zu haben ist durchaus ok.
    Denn Du betrittst eine Welt die Du noch nicht kennst
    und wo Du nicht weisst wer oder was Dich erwartet.
    Es wäre eher schlecht wenn es nicht so wäre.
    Das könnte bedeuten das es Dir egal ist.
    Das Einzelgängertum wird in Therapien aber abgestellt.
    denn alleine rumeiern ist ja einer der Gründe für unsere
    Probleme.
    Aber auch in Therapien gibt es Privatsphäre und Rückzugs-
    möglichkeiten. Ist ja kein Gefängnis.
    Ich habe meine Unsicherheit vor meiner Therapie reduziert
    indem ich mich über die Klinik, Konzepte, Umfeld u.s.w
    informiert habe.
    Das hat mir sehr geholfen mich intellektuell und emotional
    einzustellen.
    :)
    C.

    Hallo Roberto,
    die Idee mit einer eigenen SHG finde ich klasse. Ein konsequenter
    Schritt in einer unbefriedigeden Situation.
    Für mich war und ist das Thema SHG auch eine Baustelle die mich nicht
    wirklich befriedigt. Und ich habe schon einiges probiert. Die Online-SHG
    hier ist ein weiterer Versuch.
    Ich trage mich mit dem gleichen Gedanken und "scanne" die Umgebung und
    Möglichgkeiten ab, denn bei uns gibt es schon sehr viele SHG's
    Ich bin sehr an Deinen Erfahrungen und der Entwicklung interessiert.
    Nur nicht entmutigen lassen.

    C.
    :wink:

    Hallo CW,
    gleichfalls nice WE
    Es ist immer eine gute Idee sich "offiziell" von alten Lebensumständen
    und Gewohnheiten zu verabschieden. Und das häusliche Umfeld
    ist ja ein enorm wichtiger Bestandteil der Abstinenzentwicklung
    Ein guter Anfang.

    C.
    :)

    Hallo CW,
    wenn Du in der Gastronomie arbeitest hast Du natürlich ein Problem,
    aber das hast Du so oder so, am Ende wird kein Weg an einer
    konsequenten Entscheidung vorbei führen.
    Alles andere ist grob fahrlässig.
    Betrachte es als Absprung in ein neues Leben. Der totale Cut.
    Ich habe vor 4 Jahren eine Tätigkeit beendet und mich quasi selbst
    auf die Strasse gestellt weil ich gemerkt habe das ich mit dem Stress
    in der Tätigkeit nicht klar komme.
    Und das war bevor ich überhaupt eine bewusste Abstinenz-
    entscheidung getroffen hatte, vor Therapie und allem anderen.
    Aber ich habe gespürt das etwas nicht in Ordnung war, allerdings nicht
    konsequent durchgezogen sondern versucht mich selbst zu heilen.
    Von dieser Entscheidung bis zum Echt-Start der Abstinenz
    verging noch einmal knapp ein Jahr und mir ging es nicht gut (auch finanziell).
    Aber es war die richtige Entscheidung, denn in diesem Höllenjahr hat sich ein
    Leidensdruck aufgebaut der stark genug war ein selbstbestimmte Entscheidung zu treffen.
    Und die Erfahrung und Motivation wirkt absolut.
    Also fürchte dich nicht, es geht immer nach vorne, auch wenn Du es
    am Anfang vielleicht anders wahr nimmst.

    C.

    Sorry CW,
    aber Menschen die aus einer Keipe kommen haben zu
    meiner Wohnung keinen Zutritt. Mein Zuhause ist eine
    alkoholfreie Zone, egal in welcher Form.
    Das war mit das Erste was ich abgewickelt habe.
    Und das war gar nicht so schwer. Zu Menschen mit
    den man nur feiert und trinkt und die Basis des
    Zusamenenseins nur der Alk ist habe ich keine
    emotionale Bindung.
    Warum lässt Du das zu? Hintertürchen oder brauchst Du
    Gesellschaft um jeden Preis?
    "Du bist noch nicht soweit" - hast Du denn eine endgültige Abstinenzentscheidung getroffen
    und bist Du Dir über die Konsequenzen im Klaren oder möchest Du
    nur mal so weg weil es Dir gerade nicht gut geht.
    :)

    C.

    Hallo,
    ich kann das was bisher hier geschrieben wird nur bestätigen.
    Auch wenn es sehr unterschiedliche Therapieformen und
    Ansätze gibt. Es gibt eigentlich keine guten und schlechten
    Kliniken und Therapien, sondern "gute" und "schlechte" Patienten.
    Wenn der Patient seine Krankheit noch nicht völlig akzeptiert
    hat, nicht überzeugt und motiviert ist und hauptsächlich
    fremdbestimmt agiert liegt kein Segen darauf.
    Ich weis, dass hört sich dogmatisch an, aber ich habe in
    meiner Therapie und in den Jahren danach reichlich Menschen
    kennen gelernt die so agieren und fast alle wurden rückfällig
    und waren am jammern über Therapie, Ärzte und überhaupt.
    Hilfreich ist natürlich eine realistische Einschätzung der
    Menschen die die Sozialanamnese machen, die ist natürlich
    auch nicht unwichtig für den weiteren Weg.
    Aber dies entbindet den Patienten nicht von der Eigenverantwortung
    Alles steht und fällt mit mir.

    C.
    :)

    Hallo Chaoswoman,
    ich habe fast ein Jahr gebraucht bis Kopf und Körper wieder richtig
    belastbar waren und ich hatte vohrer reichlich Sport getrieben.
    Und die Stimmungsschwankungen habe ich teilweise selbst erzeugt
    weil ich, aufgrund der früheren Leistungsfähigkeit, zu früh zu viel gewollt
    habe und immer wieder gemerkt habe, geht nicht.
    Vor allem wollte ich, nach dem Tag voll Arbeit abends noch richtig Sport machen
    und musste bald einen Gang zurückschalten.
    BC hat recht, der Stoffwechsel braucht manchmal Jahre bis er sich wieder
    normalisiert, hängt natürlich davon ab in welchen Stadium der Sucht
    und körperlichen Zustand man den Cut macht
    Immer Geduld und schön langsam, Du schaffst das.

    C.

    Zuerst einmal Danke für's RE
    also sinnvoll wäre natürlich perfekt. Aber ich bechäftige mich auch
    mal mit Dingen aus reiner Neugier oder einfach um die Zeit zu
    vertreiben ohne das ein konreter Nutzen daraus entsteht.
    Alles ist besser als dumm herumsitzen und schlechte Gedanken
    haben.
    Das hat mir in den letzten 3 Jahren sehr geholfen.

    C.

    Hallo,
    an dieser Stelle möchte ich meinen ersten Beitrag loswerden
    :)
    ich habe mit der Abstinenzentscheidung meine Ernährung komplett
    umgestellt und treibe intensiv und regelmäßig Sport (nach Ernährungs-und Trainingsplan).
    Dafür habe ich mich vom Sportmediziner durchmessen und berechnen lassen wegen Verstoffwechslung.
    Daraus wurden dann verschiedene Szenarien entwickelt mit dem jeweiligen Verbauch an Kalorien (Fett, KH, Eiweis)
    Mit diesen Instrumenten kontrolliere und steuere ich jeden Tag meine Ernährung.
    Begleitend dazu informiere ich mich regelmäßig über Lebensmittel und habe auch Kochkurse gemacht.
    Ist nicht jedermanns Sache weil ziemlich aufwendig, aber ich halte mir die Bedeutung des Themas ständig auf dem
    Schirm und ich fühle mich pudelwohl, denn ich kann mir durch die permanente Transparenz bei der Nahrungsaufnahme
    auch Sachen gönnen die eigentlich nicht so gut sind (Kuchen, Eis!!!!!!!).
    Ich weis immer ob es geht.

    C.