Hallo inbetween, Carpenter, schnuffig, Lena und Forum!
Als ich schrieb, "irgendwas" fehle, da meinte ich alles mögliche ("irgendwas" heißt ja daß ich mir selbst nicht ganz sicher bin was), aber eine (neue) Partnerin, das meinte ich ganz bestimmt nicht. Will ich ja gar nicht für den Rest meines Lebens ausschließen. Aber das würde Zeit brauchen, und zwar recht viel... ich habe auch gar kein Bedürfnis danach, mein Leben mit jemandem auf eine so intensive Art zu teilen, einfach weil ich dieses lebens ja erst Stück für Stück und nach und nach neu aufbaue. Ich genieße es sehr, das tun zu können ohne andere Rücksichten nehmen zu müssen als die auf die Arbeitsrealitäten, die Kinder und diverse Sachzwänge. Aber ansonsten lebe ich relativ frei und nach meinen eignen Regeln und das darf auch gern noch eine Weile so bleiben. Da hab ich mich vielleicht ein bißchen mißverständlich ausgedrückt...
Was da "fehlt" ist mir, wie gesagt, selbst nicht ganz klar, es ist ein eher diffuses Gefühl daß ich einen (weiteren) Schritt nach vorn zu machen habe, daß ich es mir in meiner Welt soweit ganz gut eingerichtet habe, aber daß irgend etwas kommen muß. Wenn es kommt werde ich es erkennen. Ich bin selbst gespannt.
qschnuffig: was ich wirklich witzig finde ist, daß ich die Idee mit einer Katze aus dem Tierheim auch schon hatte, und zwar in einer Situation, in der ich auf Messers Schneide stand, in einer absoluten Umbruchsituation, nämlich als ich im Winter 2011/12 in der Entgiftung (und danach noch zwei Wochen auf einer andren Station, für "Sucht und psychische Problematiken"), verbracht hab. Damals dachte ich: Wenn du ein Jahr trocken bist, nach Langzeittherapie und wieder arbeiten und einer generellen Lebensumstellung, dann holst du dir wieder ne Katze.
Hab ich nicht gemacht. Erstens weil meine beiden Gäste dann keinen Platz mehr bei mir hätten, und sie sind mir ans Herz gewachsen. (Weihnachten kommen sie für zwei Wochen wieder!!) - Zweitens, ich hab das Geld nicht. Für Futter und Streu wohl, aber nicht für eventuell anfalölende Tierarztkosten. Und das muß man schon haben, Katzen sind ja auch Verantwortung. Drittens bin ich zu viel auf Arbeit, so viel alleinsein ist nix für die Schnurrer. Und Viertens hatte ich früher (nacheinander) zwei Kater, und als die starben war ich sehr am Ende... das will ich nicht nochmal haben.
Aber du hattest da meine alte Idee... sowas ist sicher nicht zufällig... und freute mich 
@ Lena: Über eine Therapie denke ich immer wieder mal nach; ich glaube nur, daß es verdammt schwer ist einen wirklich guten Therapeuten (Therapeutin wär in meinem Fall geeigneter) zu finden, aber an der idee kau ich schon recht lang, ist vielleicht ein Projekt fürs nächste Jahr. Ich bleib dran und berichte...
Ich sitze noch auf Arbeit, was man unschwer daran erkennen kann, daß ich nicht mühsam einen Text auf dem Handy zusammenstümpern muß sondern mich mal ein bißchen ausbreiten kann weil ich einen richtigen Computer hab hier. Alles hat sein Gutes 
Ich wünsche allen einen warmen Abend in einer so bitterkalten Nacht!
LG Frank