Hallo Hartmut,
mit deinen Gedanken konnte ich viel anfangen. Ich sehe es ebenso... aber eine Bestätigung von jemandem der den Weg des Trockenwerdens so ange und so kosequent geht wie du es tust bedeutet mir viel. Danke dafür!
Hallo Nys,
dir Danke für deien charmanten Geburtstagsgruß! Auch Hamburger Jungs werden alt (ok: Älter...) - und auch ich. Aber ich werde gern älter. Dinge vergehn, aber andre kommen, und die sind mir wichtiger. Das alles fühlt sich gut an.
Hallo Samsara,
ja,natürlich praktiziere ich das Sitzen nach wie vor - es ist für mich die Grundlage all dessen was mein Leben ausmacht. In der Regel sitze ich nach dem Aufstehen 50 min. (zweimal 25 mit 5 Minuten Kinhin dazwischen)) und vor dem Schlafengehen 25. Gelegentlich mal kürzer oder abends nicht, aber einmal am Tag mache ich mir zur Pflicht.
Eine der Folgen dieser Praxis ist ja eben daß diese "Höhenflüge ohne zureichendes Fundament" bewußter werden... ich glaube wir Menschen haben sie alle, jedenfalls von Zeit zu Zeit, und meist ohne sie recht zu bemerken. Phantasie und Tagträume kommen ja gern durch die Hintertür geschlichen und wärmen dann so schön und -schwupps- ist die Realität wieder verpaßt...
Es sieht in Hamburg leider mau aus mit Gruppen die auch einen Lehrer haben. Was ich suche ist ein Lehrer - ich finde hier nur Gruppen die dies nicht haben. Also behelfe ich mich mit Büchern, da steht mir Joko Beck besonders nahe und seit einiger Zeit auch Sheng Yen, ein vor einigen Jahren verstorbener Chang-Meister aus China, der in Taiwan und Amerika lehrte. Guck mal bei amaz***n! Schwierig ist auch daß ich immer bis 21,22 Uhr arbeite; Gruppentreffen sind meist gegen 19 Uhr, kaum morgens...
Aber das alles wird sich finden. Wichtig ist nur das Sitzen selbst, und die stetig steigende Achtsamkeit im Alltag, die Raum bekommt weil das Gedankekarussell an Wichtigkeit verliert. Es ist ein harter Weg, manchmal. Aber der einzige den ich noch lohnend finde für mich. Ich geh ihn gern (natürlich sitz ich manchmal auf dem Kissen und fluche aber auch das kann ja ganz interessant sein, wenn der Affe rumflucht und rumspringt 