Klingt doch super. Und anderthalb Jahre ist ja echt ne gute lange Begleitung. Mit nem guten Umfeld und ner gewissen Grundstabilität kannst da echt was rausholen. Drück die Daumen! (Suchtberatung empfehl ich trotzdem die können dir auch ne Menge an bürokratischem Antragskram abnehmen) LG
Beiträge von garcia
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Hi blubbber (3bs nä?!),
ich hab ne stationäre LZT gemacht. Ob stationär oder ambulant hängt viel von deiner persönlichen Situation ab. Hast n stabiles Umfeld? Gute soziale Kontakte? Kannst mit Hilfe abstinent sein? Dann ambulant: das läuft über anderthalb Jahre und du kannst alle Probleme des Alltagslebens gleich da besprechen. Und hast keine "Käseglocke" aus der du erstmal wieder rausfinden mußt. Oder: bist du ausgebrannt und kannst ne längere Auszeit brauchen? Ist dein Alltagsumfeld ungünstig, veränderungsbedürftig, Job ist ne Qual, Gesundheit schlecht, Kraft am Ende? Dann gönn es dir und geh mal aus allen Belastungen raus und maches stationär, bau dich von Grund auf wieder auf. Dann hasts dir verdient. Guck auf deine Situation innerlich wie äußerlich. Bist unsicher? Suchtberatung hilft am besten. LG -
Ich drück dir sämtliche Daumen die ich hab TT, und nebenbei bedank ich mich mal für deinen gesamten Thread den ich immer verfolge und der mir viel bringt, auch wenn ich selten was reinschreibe - einfach weil dus gut machst und ich eher lern als dir viel sagen zu können. Viel viel Glück!
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... weißt du ich will dir nix nehmen; aber ich hab so oft versucht auf Sahne ein Fundament zu bauen, und es ist zusammengebrochen und tat so weh -- paßt vielleicht nicht auf dich (dann vergiß was ich schrieb), aber ich hatt das Gefühl ich geb diese Erfahrung einfach mal weiter: zum Damit-Machen-Was-Paßt ok?
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Hallo Marion, vielleicht tuts auch erstmal Zufriedenheit als Basis für alles... «Liebe» mag ja dann dazukommen, als unverhofftes Glück; aber sie löst nichts was nicht vorher gelöst war und kann flüchtig sein... Zufriedenheit und Stabilität sind ein Fundament auf das man ein Haus bauen kann. «Liebe» ist dann ein Sahnehäubchen und etwas Wunderschönes - aber als Fundament taugt Sahne nicht egal wie süß sie schmecken mag... nun ja das ist jedenfalls meine Erfahrung und mehr kann ich hier ja nunmal nicht schreiben... GLG
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Hallo bloona, du schreibst:"eigentlich sehe ich nicht, was sich "bloß" durchs Nichts-Trinken, grundlegend ändern oder
verbessern sollte."
Was sich ändert ist daß die stetige unaufhaltsame Abwärtsspirale aufhört. Hochklettern muß man dann selber, und das kann dauern und mühsam sein; aber solange die Abwärtsspirale dauert geht es nicht. Alk war eine Hilfe, aber eine vergiftete - eine die wirkliches Leben, Selbstentwicklung, Zufriedenheit unmöglich machte... ich wünsch dir du kannst das sehen, und ich wünsch dir die Kraft die daraus entsteht daß du auf dich aufpaßt. Es lohnt sich. LG Frank -
"Glück Auf" für deinen Alltag Matthias! (wenn man dieaen alten schönen und durch dein Beispiel liebgewonnenen Gruß auch als Nichtbergmann verwenden darf -- ich nehms mir einfach mal raus)
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Hallo Marion,
das mit dem Lesen find ich sehr klasse (eine lebenslange Leidenschaft von mir), das mit dem Garten ebenfalls (ich hab immerhin nen Balkon); ob man Eltern verzeihen muß weiß ich nicht, ich glaub es reicht wenn man keinen Groll hegt der einen ja bloß selbst belastet am Ende und nirgens hinführt. Mir fiel es leichter diesen Groll loszulassen als ich anfing zu bedenken was für eine miese besch*** Kindheit meine Eltern selbst hatten (Kriegskinder Gewalt etc...) - die Hebamme die wir damals hatten als ich selbst Vater wurde sagte mal, daß sich manches über Generationen erst klärt. Das half mir sehr damals. War ne sehr kluge Frau diese Hebamme... LG! -
Heute war der erste Lauf, an dem ich die Gehpausen halbiert hab - d.h. nicht 1 min. Laufen und 1 min. Gehen im Wechsel sondern immer 2 min. Laufen und 1 min. Gehen. Ich hatte ja so meine Bedenken ob das funktioniert... aber es war völlig ok. Eine andre Belastung aber ich fühlte mich gut dabei und auch jetzt danach. Mann bin ich froh. Schmachter hab ich trotzdem... aber ich weiß wofür! Langsam fühlt es sich wirklich nach Laufen an - und nicht nur nach Schnaufen; und in 2,3 Wochen lauf ich dann schon 4 Minuten, etwas was ich mir nimmer mehr zugetraut hätte. LG von dem Garcia der sich mitm breiten Grinsen im Gesicht aufm Sofa entspannt
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Danke Marion,
ein Nebeneffekt außer Geldsparen ist z.Zt. leider noch: keine Nacht mehr als 4,5 Std Schlaf... nervt etwas aber wird sich geben. LG! -
Hallo Kleinerkolibri, danke für deine Geschichte! Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung... ein Satz allerdings, über den bin ich gestolpert. Du schriebst: "mein neuer partner trank alkohol in hohen mengen. wir beide waren nicht krank, nur naiv gluecklich verliebt."
Hmm nicht krank... aber doch alkoholkrank? Oder? LG aus Hamburg wo der Sommer ganz langsam nen Herbsttouch kriegt! -
Hallo Forum,
@Correns, ich werd mir zu Herzen nehmen was dein Vater sagt - im Moment ists gerade hart mit dem Aufhören, 32 Jahre alle halbe, dreiviertelstunde Stunde eine Kippe das sitzt doch tief... aber ich sag mir "jetzt erst recht". Und "hart" heißt nicht unerträglich. An Lauftagen ist es leichter (wenn ich Schmachter hab dann abends und da lauf ich), und morgen ist ein Lauftag. - Sonst ist alles gut bei mir, außer extremen Geldmangel...naja... kenn ich ja. LG Frank -
Hey Deliah, auch von mir alles Gute, ich drück dir die Daumen daß dirs bald besser geht! LG Frank
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Hallo Lena,
ich wünsch Dir mal kurz einen schönen (Rest-)Sonntag und hoffe, daß Du Dich ein bißchen besser fühlst als vorgestern. Hab einen guten Start in die Woche - und laß Dich nicht ärgern! Hast nicht nötig... LG Frank -
hallo deliaaurora!
Ich fang mal mit dem Lesen an: das finde ich völlig ok und das halte ich auch für ein gutes Zeichen, viel zu lesen. Egal ob die Bücher sich um die Alkoholthematik drehen oder nicht. Die Welt hat doch so vieles zu bieten (Bücher gehören dazu), was wir als trinkende gar nicht mehr oder nur noch durch einen Nebel hindurch wahrgenommen haben - und sich das wiederzuerobern ist ja auch "Trockenarbeit". Ich bin immer ein leidenschaftlicher Leser gewesen. Bis auf die letzten drei, vier Jahre Trinken; da hats nur noch zum Vor-der-Glotze-sitzen gereicht. Jetzt lese ich wieder sehr viel, und das habe ich auch schon in meiner stationären LZT so gehalten. --- Mit dem Arbeiten ist es eine individuelle Sache denk ich. Ich selbst war am Ende meiner Trinkerkarriere ja völlig ausgebrannt und froh, für eine lange Zeit aus dem Arbeitsleben verschwinden und mich einmal nur um mich kümmern zu können. Das sieht aber bei jedem anders aus. Wenn arbeiten gehn für dich persönlich etwas bereicherndes darstellt, etwas, was wichtig für dich ist um an der Welt teilzuhaben, was nicht belastet sondern Selbstwertgefühl und Freude bringt: dann MACH ES. Ich glaub gar nicht daß es so viele Regeln gibt, die man beachten muß (allerdings finde ich die Grundbausteine und die Risikominimierung sehr wichtig), ich glaube wichtiger ist es in sich hineinzuspüren was einem gut tut, was Sicherheit, Spaß und Lebensfreude ohne Alkohol vermittelt; und das ist dann nicht nur "erlaubt" (von wem eigentlich?), das sollte man sich gönnen. --- Ich hab keine ambulante Therapie gemacht sondern eine stationäre aber in der Gruppe in der ich jetzt wegen meiner Nachsorge bin sind viele, die diese Gruppe im Rahmen ihrer ambulanten Entwöhnung besuchen. Mein Eindruck ist nicht daß da sonderlich viel in Kindheitserinnerungen und tiefen Ursachen herumgesucht wird; es geht vielmehr ganz konkret um eine gute Bewältigung der Herausforderungen des Alltagslebens, das kann Liebeskummer sein, Probleme auf der Arbeit (oder mit Arbeitslosigkeit), Hobbies, etc.pp. Wie es in den Einzelgesprächen aussieht weiß ich nicht, aber ich denke das kann man ja mit dem Therapeuten individuell im eigenen Sinne gestalten. Gedrängt wirst Du sicher zu garnichts, und wenn Du schon einmal eine Analyse gemacht hast kann das nur gut sein für Deine Entwöhnung. Ich glaube eher Du hast da eine spannende und wertvolle Sache vor Dir. --- Um eine reale SHG werd ich persönlich mich nach der Nachsorge kümmern... was "zuviel" ist und was gerade richtig bestimmst DU! LG Frank -
Hallo deliaaurora, liebes Forum!
Bei mir ist alles soweit ok. Gestern bis jetzt eben war mein größerer Sohn bei mir, und wir hatten eine gute Zeit (der Kleine war über Nacht auf einen Geburtstag eingeladen und kam diesmal nicht mit). Ich rauche immer noch nicht, hatte gestern aber einen harten Tag mit dem Aufhören... Unruhe... Rauchverlangen immer wieder einmal... aber ich bin froh daß ich dem nicht nachgegeben habe. Heute sieht es hinsichtlich des Rauchens wieder besser aus; und nachher werde ich laufen, danach ging es mir eigentlich immer sehr gut.
@deliaaurora: Meinem Rücken geht es wieder recht gut - aber ich merke daß es ihn gibt, sozusagen; das war früher nie so und wie früher wird es auch nicht mehr werden. Es gibt immer noch diese und jene Verspannung, ein bißchen Verschleiß ist auch dabei; aber es ist kein Vergleich zu dem Zustand, in dem ich jahrelang vor der OP herumgekrüppelt bin. Ein bißchen Zwicken eines Menschen der in einem Jahr 50 wird ich seh das undramatisch, und meinen Arzt hab ich wegen Laufen / Rücken nicht gefragt. Laufen verschlimmert keine Beschwerden und darauf kommts mir an. -- Stimmt, schreiben wollte ich immer schon; das ist eine der Dinge, die mir im Zuge des immer mehr überhandnehmenden Trinkens verlorengegangen sind. Ich denke irgendwann fange ich wieder an; aber ich bin noch nicht soweit. Schreiben ist anstrengend (wenn auch sehr befriedigend), und ich möchte erstmal langsam in mein Alltagsleben zurück bevor ich mich in große Projekte stürze - ich glaube das ist gesünder für mich.
Allen einen schönen Sonntag! -
Hi Lena, ich steh auch kurz vor der Wiedereingliederung innen Beruf. Ich hab auch ne Kollegin die gern mobbt und ihre Supiausstrahlung als Mittel nutzt um sich zu präsentieren. Auch wenn ich sehr viel draufhab (fachlich) hab ich Angst ihr nicht gegenzuhalten zu können... bin eben introvertiert und das hat wenig Außenwirkung... ich hab keine Lösung. Aber eins sag ich: ich kenn dich nicht aber erleb dich hier. Und du machst nen supertollen Eindruck. Ich hab Hochachtung vor dem was du schreibst. Du bist viel Wert. Jedenfalls mir... drück dich mal und mach dir Mut. Haut? was in dir ist zählt. Laß dir Zeit. Will garnicht so tun als hätt ich Lösungen aber ich nehm teil -- du bist wichtig und gut wies gerad bist & sein kannst! LLG
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Hallo Marion! Schön daß dirs gut geht heute. Ich habe die Erfahrung gemacht - in meiner verkorksten Liebe, die auch immer mal wieder hochkocht (aber selten), daß es mir immer dann gut ging wenn ich in der Gegenwart war; und immer dann schlecht wenn ich zugelassen hatte daß mein Denken das Kommando über mein Erleben übernahm. Und das Denken war/ist in der Vergangenheit verhaftet und hat diese hochgekocht... und ich hab mich in Phantasien Träumen Luftschlössern verlorn - und dann passierte was silberkralle schrieb: ich wühlte in Wunden rum die nicht heilen konnten... 2 Buchtips die mir halfen: W.Schmidtbauer "Die Angst vor Nähe", Joko Beck:"Zen im Alltag". Hab ne gute Nacht! LG
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Tag 4 war gut auszuhalten; der Nikotinentzug scheint langsam nachzulassen, ich fang an vermehrt Schleim abzuhusten (die Lunge erholt sich), hab lang geschlafen, laufen war schön und die doofe Hitze ist auch weg --- fühlt sich alles gut an im Moment. Ich les viel aber irgendwie bin ich schreibfaul...
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Danke Marion!
Bloß ist die Kehrseite vom Mittagsschlaf ein gestörter Nachtschlaf... tja... drum las ich heut Nacht um halb 3 hier rum, auch bei Dir; ich schreib Dir was zu deinem letzten Text, aber ich möcht da joch ein bißchen drüber nachdenken. Du hast da Wichtiges geschrieben das auf mich auch zutrifft.
Ob Tag 4 leicht wird weiß ich nicht: aber lohnend sicher.
Dir auch einen glücklichen Tag! LG