Beiträge von garcia

    Hallo OF, wenn das für dich gut so ist ist es auch richtig. Für mich ist es jammerschade. Vielen Dank für alles was du hier hinterlassen hast! Ea war mir wichtig und bleibt es und hat mir viel Respekt eingeflößt. Habs gut und paß auf dich auf - es kann ne kalte Welt sein. LG Frank!

    Kannst du in meinem Thread so stückweise ("am Beginn eines langen Weges), ich kann leider nie so viel schreiben wie ich gern würd da ich kein Computer hab und alles mit nem Handy machen muß. Und das schmeißt mich bei längeren Texten ausm I-Net raus...
    mit Gemeinsamkeiten meinte ich 70er/80er Jugend, diese totale Unterschätzung von Rausch die ja "dazugehörte", auchLZT-Erfahrung und die Erkenntnis daß danach erst alles anfängt: die Alltagsgestaltung. Das hat mich sehr angesprochen. Normalerweise äußere ich mich nicht im Bereich der Längertrockenen sondern lese und versuch zu lernen weißt? Aber das fiel mir auf. LG

    Hallo Naomi, danke für deine Geschichte und deine Offenheit. Ich habe darin eine Menge Parallelen zu meinem eignen Leben geseheb (ähnliches Alter, ähnliche früh erlebte Einstellungen zum Alkohol); ich bin nicht so lange trocken wie du, bei mir beginnt gerade die Nachsorge und die Rückkehr in das normale Alltagsleben - und damit die Suche nach Wegen und Strategien dieses trocken und dabei zufrieden leben zu können. Ich freue mich auf einen guten Austausch der Erfahrungen dabei. Willkommen! LG Frank

    Liebe Marion, ich möchte Dir einen wirklich schönen und wertvollen und wohltuenden Tag wünschen, trotz, neben, hinter der Trauer die Du fühlst. Trauer hat ja auch eine heilende Kraft wenn man ihr die Zeit gibt die sie braucht - und irgendwann merkt man daß man von einer Last befreit ist, derer man sich gar nicht richtig bewußt war (schon gar nicht mit Alkohol), und das Leben bekommt einen neuen Glanz. Das wirst Du erleben. Ich finde stark wie Du damit umzugehen scheinst. LG Frank

    Hallo Kleinerkolibri! Erstmal herzlichen Glückwunsch zu deinen 5 Monaten ohne Alk. Kannst stolz sein! -- Das "Smartphone-Problem" hab ich auch und ebenfalls kein Geld fürn PC. Oft ärgere ich mich daß ich nicht so ausführlich schreiben kann wie ich gern möchte. Aber es bringt trotzdem viel...dann eben kurz und knackig... wünsch euch drüben Regen, wir haben hier mehr als genug davon und können was abgeben! LG Frank

    Hallo Wacholderfrau, nach einer so kurzen Trockenzeit würd ich mich einer Situation in der ich Sekt ausschenken müßte nicht aussetzen - oder wirklich dafür sorgen daß das einmalig bleibt. Solche Situationen können ja auch im Nachhinein triggern und das ist ein Risiko das ich nicht eingehn würde. - Diese SHG hat viele Vorteile, aber in einer "realen" ist derAustausch doch nochmal intensiver (find ich); wieviel müßte man hier schreiben um ein 15-min-Gespräch wiederzugeben? Was ja nicht heißt das dies hier nicht sehr wertvoll wäre, in einem sehr REALEN Sinn. Wünsch dir Kraft für morgen wenns denn nicht mehr zu umgehen ist. Paß auf dich auf, auch für die Zukunft! LG Frank

    Hallo,
    heute war das erste Gespräch im Rahmen der Nachsorge, die dann kommende Woche "in echt" beginnt. Ich hab mit der Therapeutin die wichtigsten "Baustellen" in meinem derzeitigen Leben beredet und glaube daß ich dort im nächsten halben Jahr eine wirklich gute Unterstützung haben werde. Dementsprechend gehts mir heute richtig gut --- den Katzen auch --- und nun kommt sogar die Sonne raus. Lächelnde Grüße Frank

    Hallo TT, ich hab Jahrzehnte lang Schichtdienst gearbeitet und brauche für mein trockenes Leben eine regelmäßigere Tagesstruktur. Bedenken hab ich einmal ob mein Arbeitgeber mir da etwas Passendes anbieten kann/will und dann muß ich gucken was für eine Art Tätigkeit das denn wär... jedenfalls kommen, nach 7-8 Monaten "draußen", ganz tiefgreifende Veränderungen auf mich zu und das ist Chance und Gefahr zugleich. Ich werd gut auf mich aufpassen muüssen - und das werd ich tun. LG Frank

    Hallo TT, das klingt so als hättest du eine ganze Menge zu geben: Ruhe, Sensibilität, die Fähigkeit kein Öl ins Feuer zu gießen, die Fähigkeit sich nicht zum Nabel der Welt zu machen und Andre sie selbst sein zu lassen. Ich find das verdammt viel. Wozu da "Unterhaltungswert"?! LG Frank

    Hallo Marion, ich glaube, auch kleinste Lebenszeichen kosten große Kraft - war jedenfalls bei mir so. Aber als ich die Kraft zu trauern fand (und meine kleinen Lebenszeichen abbrechen konnte) wurde ich von meiner ungesunden Bindung auf eine so endgültige Weise frei wie es beim Alkohol nie mehr möglich sein wird... ich wünsch dir einen wunderschönen Sonntag! Frank

    Hallo Forum, seit ein paar Tagen hab ich 2 Katzen bei mir in Pflege für einen Freund der in Urlaub ist. Nachdem sie sich einige Zeit verunsichert und verschüchtert in irgendwelchen Winkeln meiner Wohnung verkrochen haben sind sie jetzt warm geworden, wolln ständig kuscheln, klaun mir nachts mein Kopfkissen und tagsüber die Wurst vom Brot und toben gern mal von 2-3 Uhr durch die Wohnung (nachts natürlich)... das macht extrem Spaß mit den Beiden und hält mich auf Trab. Erfahrungen die in Saufzeiten undenkbar gewesen wären. Freu mich auf meine eigne Katze die ich so im Frühherbst aus dem Tierheim zu mir holen werd! LG Frank

    Hallo ML, was du schreibst kenne ich gut von mir selbst; vor allem:"Ich stelle fest, dass je weiter der Abstand
    wird, umso mehr meine Erinnerung an "das
    Gute" in unserer Beziehung überwiegt.
    Ich glorifiziere ihn/unsere Beziehung immer
    noch, was mit der Realität wenig bis überhaupt
    nichts zu tun hat."
    Ich hab für mich gemerkt daß ich durch dieses Glorifizieren und das damit verbundene Verdecken dessen was mir gar nicht gut getan hatte auch viel von meiner Würde verloren habe; und daß das ein Mechanismus ist, der dem, was beim Trinken ablief, erschreckend ähnlich ist. Seitdem wurde es besser und heute hab ich mich innerlich gelöst, und das gibt Kraft die ich anderswo dringend brauche. Diese Kraft wünsch ich Dir. LG Frank

    Hallo ohnerausch, ist halt die Frage ob ich die LZT wirklich so gut hab nutzen können... gegen Ende der Zeit war ja die Euphorie. Trockenarbeit ist das tägliche Klein-Klein im Alltag, die LZT war weit weg vom Alltag im geschützten Raum. Heut bin ich viel demütiger und will nicht viel mehr als jeden Abend nüchtern schlafen gehn egal welche negativen Gefühle mir am Tag begegnet sind (z.B. Ängste wegen Wiedereinstieg ins Arbeitsleben). Und mir jeden Tag irgendwas Gutes tun (in die Natur gehn, was kochen). Ich denk die Nachsorge wird mir da mehr helfen als die LZT - sie findet im Hier und Jetzt statt. LG Frank

    Hallo OhneRausch, du schreibst:"Was ist diesmal anders? Ich habe
    festgestellt, dass "einfach nur nicht mehr
    saufen" nicht reicht, und ich wirklich was tun
    muss. Nicht ausschließlich gegen das Trauma,
    sondern auch für ein trockenes Leben. ". Ja!
    Das trifft den Nagel auf den Kopf find ich. Ich bin gerad ein paar Wochen aus meiner LZT zurück und lern jetzt erst so ganz langsam was das heißt... ein langer, lohnender Weg der ganz kleinen Schritte. Nach der Therapie dacht ich ich sei weit. Heut weiß ich daß ich noch ganz am Anfang stehe. Wünsch dir viel Kraft und schön daß du hier bist

    Glückwunsch und alles Gute Lena! Klingt super was du schreibst. Ja ich find auch: die "Trockenarbeit" fängt erst jetzt nach der LZT an. Leben ist halt nicht einfach. Aber lohnt sich hm? Freu mich daß du so gut auf dich aufpaßt. Alles Liebe

    Hallo Forum, heut ist die Kostenzusage für meine Nachsorge gekommen was mich sehr gefreut hat. Da ich Ende des Monats langsam wieder in meinen Beruf einsteigen werde (was nach ca 8 Monaten schon ein etwas mulmiges Gefühl macht) werde ich das als Unterstützung gut brauchen können. -- Sonst gehts mir ganz gut. Anfängliche (ungesunde) Euphorie nach der LZT ist einem realistischen Blick auf die Höhen und Tiefen des Alltags gewichen; ich spüre gute und schlechte Stimmungen eben viel klarer als früher und achte auf einen guten Ausgleich zwischen An- und Entspannung, lese viel, bin viel in der Natur und versuch Denken nicht in Grübeln ausarten zu lassen. Kleine Schritte eben, dem Leben angepaßt. LG Frank

    Hallo Lena, zu dem was du zuletzt schriebst möcht ich bald mehr antworten aber ich muß dazu an einen "echten" Computer ran. Also bald ja? Kurz: auch ich merk jetzt nach der LZT daß die Arbeit erst anfängt und ich die theoretischen Therapieerkenntnisse erstmal leben muß. Was schwer ist. Ich halt mich viel an Langzeittrockne hier und real und das ist anders... besser... schwerer... aber bald ausführlicher ok? Bevor mich die Technik überlistet dafür musses reichen: halbes Jahr nüchtern, RESPEKT HOCHACHTUNG UND GRATULATION. Ganz besonders LG Frank

    Hallo Lena, mir gehts etwas durchwachsen. Nach der LZT fängt, das merk ich, die Trockenarbeit erst richtig an. Im Alltag merk ich gerade wo und in welchem Maße ich noch Instabilität Spannungen etc habe und muß Wege finden wie ich Stück für Stück damit umgehe. Das heißt nicht mir ginge es schlexht; aber eine gewisse erste Euphorie ist weg und ich hab ganz schön zu tun den Boden der Tatsachen zu beackern. Und Leider hab ich bissel Probleme hier zu schreiben weil mein Handy etwas spinnt sonst hätt ich in deinem Thread geantwortet. Mach ich aber die Tage notfalls in Internetshop. Aber ich les viel im Forum. Neulich zB Silberkralles ganzen Thread der mir viel Kraft gibt. Und SHG ist grad sehr wichtig. LG