Beiträge von garcia

    Hallo Two Times, den Titel deines Threads finde ich schlichtweg genial. Schön daß du hier bist.
    Du schreibst: "Aber was
    viel schlimmer war...ich hatte das Gefühl mich
    verlassen zu haben. Mich im Stich gelesen zu
    haben. Das war so ziemlich das mieseste
    Gefühl, dass ich erinnern kann." Das kenn ich sehr gut von mir. Jetzt läßt du dich nicht im Stich und das ist neu und stark. -- Lesen ist auch eine meiner Schwächen. Kennst "Wege weg vom Alkohol" von A.Werner? Ich hab seinerzeit allerdings 2 Jahre gebraucht bis ich mich traute damit an die Kasse zu gehn. Hat sich aber gelohnt...LG schreib mehr bin gespannt drauf

    Ich faß mich mal kurz da ich n bißchen Probleme hab mit meim Handy längere Sachen zu posten... mir gehts soweit gut, etwas Liebeskummer ist in meim Leben drin (hatte ich ja viel drüber geschrieben und es ist nicht ganz durch da ich so hartnäckig bin und auch für hoffnungslose Sachen meine Zeit brauch um sie fallnlassen zu können), hab aber mich sehr sehr über alle Rückmeldungen gefreut ( hatten mir Kraft gegeben und die hab ich sehr gebraucht) und grüß euch alle -- Frank

    Hi Lena ich freu mich immer zu lesen daß dirs gutgeht. Mein Handy muckt rum drum kann ich nur kurz schreiben...und schreib weniger in meinem eignem Thread als ich möchte... alles was du schreibst klingt gut, auch die Vorsicht. Und vieles erinnert mich an mich. Bevor mein Handy mich rausschmeißt: mach so weiter! Und der Sommer kommt. (die andren Jahreszeiten haben auch ihre Schönheiten) Ganz Lieben Gruß von Frank

    Hallo Enja, ich hab gerade die lange Dauer der Therapie als wohltuend empfunden da ich mich in meinem Tempo Stück für Stück an Dinge herantasten konnte die ich lange verdrängt hatte, und das in einem geschützten Rahmen fern all der Alltagsprobleme. Das hat mir sehr viel gebracht, weit über bloßes Trockenbleiben hinaus. Meine Erfahrung war daß ich von der Therapie um so mehr profitierte je offener ich war. Und fürs Offenwerden hat's Zeit gebraucht... das ist normal. Was du nicht in der Gruppe behandeln möchtest kannst du in Einzelgesprächen angehen, das war mir sehr wichtig. Und es gab ja auch Vieles was einfach Spaß gemacht hat und schön war (Entspannung, Kunst). Ich wünsch Dir gute Erfahrungen in deiner LZT, es ist etwas worauf man sich durchaus auch freuen kann. Und eine Riesenchance. Ein Tip: Halt dich an die Mitpatienten die die Therapie ernst nehmen - das werden nicht alle sein (jedenfalls wars bei mir so), dann wirst du viel davon haben. LG Frank

    Hallo Correns, hallo Zoolander, danke für eure netten Rückmeldungen. Ja mir gehts auch ganz gut (vom Rücken mal abgesehen), aber ich hüte mich vor Euphorie. Es wird noch ein paar Wochen dauern bis ich langsam wieder in meinen Beruf einsteige, und dort wird einiges anders werden; ich hatte meine Chefin in die LZT eingeladen und dort ein sehr gutes Gespräch mit ihr und meiner Therapeutin. Meine Tätigkeit wird sich ändern, kein Schichtdienst mehr, weniger Pflege aber mehr "Kopfarbeit" und Verantwortung (sie hatte mir sowas früher schon vorgeschlagen aber als Trinker hab ichs mir nicht zugetraut).
    Es kommt also einiges auf mich zu was mich einerseits freut, andrerseits aber auch ganz schön fordern wird... ich laß mir Zeit ins Leben zurückzufinden und versuch es gründlich zu machen. Ich brauch auch noch viel Zeit für mich und bin ganz gern allein oder mit den (wenigen) Leuten zusammen, die auch ins trockene Leben passen. Auch an der Trennung von der Katastrophenbeziehung knaps ich noch herum, Gefühle können hartnäckig sein (was ok so ist)...
    Lieber langsam und stetig aufwärts als übereilt stolpern. Allen einen schönen Sonntag wünscht Frank

    Hallo Lena, ganz herzliche doppelte Gratulation: zu deinen trockenen sechs Monaten (kannst sehr stolz auf Dich sein) und auch zum neuen Rad! -- Was Du neulich schriebst - "Ich brauche im Moment ganz viel Zeit für mich und bin auch oft alleine. Manchmal fühle ich
    mich ein bißchen einsam, aber ich bin froh, das
    ich das ohne Alkohol aushalten kann." -, das geht mir im Moment ganz ähnlich. Bei mir ist es glaub ich eine Folge davon daß ich im Rahmen der LZT recht tief in mich gegangen bin und da noch einiges zu bearbeiten hab, aber ich kann die Zeiten des Alleinseins auch oft genießen. Wünsch Dir ganz viel Sonne -- im Herzen und draußen fürs Radfahrn! Der Sommer fängt ja grad erst an... LG Frank

    So, seit zwei Tagen bin ich nach der LZT und einer direkt danach nötigen Rücken-OP wieder zuhaus und komme langsam wieder in mein Leben rein.
    Es war eine sehr intensive, manchmal nicht einfache aber sehr sehr lohnende Zeit. Ich hab vieles klären können (innerlich wie äußerlich), Seiten an mir kennengelernt die ich höchstens dunkel geahnt hab (positiv wie negativ),und einiges wird sich ändern in meinem Leben (z.B. beruflich, dazu ein andernmal mehr). Ich hab das Gefühl mir eine Grundlage geschaffen zu haben auf der ich weiterarbeiten kann.
    - Ich werde erstmal noch ein paar Wochen krankgeschrieben sein und mich körperlich auskurieren, bevor ich langsam wieder ins Berufsleebn einsteige. Demnächst beginne ich eine ambulante Nachsorge; im Ganzen sehe ich optimistisch in die Zukunft, vor allem weil ich die Kraft und den Willen habe Herausforderungen und Probleme aktiv anzugehen - ein noch ziemlich neues Gefühl. Schön wieder hier zu sein. LG ans Forum, Frank

    Herzlich willkommen zurück Lena! Schön daß du wieder da bist und noch schöner daß die Therapie dir gutgetan hat. Das freut mich, auch weil du ja so kämpfen mußtest um die Bewilligung! Laß es langsam angehen mit dem Ankommen und sorge für einen sanften Übergang, das ist meine Erfahrung. Meine LZT läuft noch 8 Tage, aber ich bin in der " teilstationären Entlassungsphase" d.h. ich bin nachts und am Wochenende schon wieder zuhaus. Ich berichte demnächst ausführlich in meinem Thread. Aber erstmal: alles Liebe für den Wiedereinstieg in dein Leben! Frank

    Herzlich willkommen zurück Lena! Schön daß du wieder da bist und noch schöner daß die Therapie dir gutgetan hat. Das freut mich, auch weil du ja so kämpfen mußtest um die Bewilligung! Laß es langsam angehen mit dem Ankommen und sorge für einen sanften Übergang, das ist meine Erfahrung. Meine LZT läuft noch 8 Tage, aber ich bin in der " teilstationären Entlassungsphase" d.h. ich bin nachts und am Wochenende schon wieder zuhaus. Ich berichte demnächst ausführlich in meinem Thread. Aber erstmal: alles Liebe für den Wiedereinstieg in dein Leben! Frank

    Herzlichen Glückwunsch Lena! Siehste was lange währt wird endlich gut... das freut mich sehr, daß es endlich geklappt hat. Ich wünsch Dir eine gute und wertvolle Zeit in der LZT. Meine Erfahrung hier nach zwei Wochen ist daß ich umso mehr rausziehen kann je offener ich bin - was nicht immer leichtfällt aber sich immer lohnt. Es ist sehr intensiv, manchmal anstrengend, macht aber auch Freude. Das wünsch ich Dir auch auf Deinem Weg! LG Frank

    Hallo Lena, da meld ich mich doch mal aus der LZT. Die Rentenversicherung wird nach 10 Wochen Trockenheit keine körperlichen Entzugserscheinungen erwarten. LZTs befassen sich ja gerade mit den psychischen Symptomen, es ist ja eine Entwöhnungsbehandlung und kein Entzug. Wenn Trinkmengen und eine genauere Beschreibung der psychischen Dinge nicht im Antrag standen war der vielleicht nicht allzu sorgfältig geschreiben... ich rate dir dringend bei der Rentenversicherung wöchentlich nachzuhaken wie der Stand ist damit die die Dringlichkeit spüren. Egal ob die Beraterin von dir das nötig findet. Und keine Panik. Das war ja keine Ablehnung! Ich drück dir von hier aus die Daumen. LG Frank

    Hi Delcara! Du schreibst Du wartest auf eine Reha. Das find ich gut und wichtig, da Du ja sehr viel Scheiß erlebt hast in Deinem Leben von früh auf. Was die Schuldgefühle Deinem Sohn gegenüber angehn find ich wichtig sich klarzumachen, daß Du zwar nichts an der Vergangenheit ändern kannst aber in der Lage bist sie nicht immer wieder zur Gegenwart zu machen. Deine Verantwortung ist heute! Auf eine trockene Mutter kann er stolz sein, und das wird er auch wenn er aus dem schwierigen Alter raus ist. Das kommt! Außerdem vermittelt Dein Text daß Du scheinbar - bei allem Üblen - ne ganze Menge Power hast. Guck daß Du die für Dich nutzt und halt bis zur Reha durch, dann kannst Du vieles angehen und klären was jetzt vielleicht noch wie'n Mühlstein um Deinen Hals hängt. Viel Kraft dabei! Meine Reha beginnt morgen und ich hoff ich les danach hier mehr von Dir. LG Frank

    So liebes Forum, morgen früh fahr ich in die LZT und werd hier wohl in der Zeit nichts mehr schreiben sondern mich auf die "realen" Menschen und Dinge dort konzentrieren. Waren zwei stressige Tage zum Schluß aber ich denke ich hab alles erledigt was noch notwendig war. Wenn ich wieder da bin mach ich einen neuen Thread auf, der Titel mit dem "Beginn" paßt dann ja auch nicht mehr so recht... bis dahin wünsche ich Euch allen eine erfolgreiche trockne Zeit auf Euren Wegen und sag 1000 Dank für alle immer hilfreichenden und stärkenden Rückmeldungen die Ihr für mich hattet. Bis Anfang Juni - alles Gute! Frank

    Hallo Lena danke für deine lieben Worte. Ich schreib morgen mehr bin total verwirrt freu mich aber auch... meine LZT beginnt Montag. Hab nen Anruf erhalten dass ich Mo kommen kann. Das ist super aber ich hab jetzt soviel zu regeln so schnell, bin überrollt... meld mich in deim.Thread am WE ja? Drück dich

    Hallo schön daß du hier bist. Mir kommt Vieles sehr bekannt vor was du schreibst. Ich hatte und hab auch meine Schwierigkeit mit SHGs. Auch wenns nötig ist. Ich hab für mich gemerkt daß ich mehr brauch daher gehts inne Langzeittherapie. Du hast geschrieben daß dir der Entzug sehr gutgetan hat, v.a. der Kontakt mit andren Betroffenen. Hast mal über LZT nachgedacht? Schreib weiter einstweilen

    Wenn deine Mutter stolz auf dich ist macht sie nix verkehrt. Ich weiß nur LZT geht Anfang März los. Genauen Termin hab ich nicht aber die Uhr tickt (freu mich bin nervös das mischt sich...) Ganz lieben Gruß Frank (und Dank für deinen Text in meim Thread aber nu is auch gut mit XY ich tat was ich konnt und nun gehts Leben weiter) Mach Du so weiter find ich toll

    Hallo Lena das klingt ja alles klasse. Hab direkt den Duft von Gulasch in der Nase wenn ich das so lese. Schade daß ich bloß son Junggesellenkoch bin (kann ja noch kommen) aber jetzt mach ich mir mal meine (bei meinen Kids berühmten) Basilikum-Tomaten-Knofinudeln *grins* besser als nix. Ganz lieben Gruß Frank PSmach weiter so scheint klasse zu sein wie dus angehst

    Möcht dir ganz viel Kraft senden. Als ich vom Entzug kam gings mir ähnlich wie dir. (heut manchmal immer noch) Der Alltag... Schreib hier viel, geh viel raus, strukturier deinen Tag. Ich mach mir für jeden Tag ne To-Do-Liste wo keine Pflichten draufstehen sondern Kür (les was gutes, nimm n heißes Bad, geh spazieren sowas). Ich tu mir Gutes nach Liste damit ichs nicht vergesse. Wenn du keien LZT möchtest ok, ich freu mich auf meine ich brauch das. Anders würd ichs nicht schaffen. Werd mich immer freun hier von dir zu lesen! LG Frank