Hallo Noty, vielen Dank für Dein "Päckchen" das tut gut. Das mit den Tips vor denen Du Dich scheust wegen erst kurzer Nüchternheit seh ich anders, weil wir ja alle Individuen sind mit unseren je individuellen Erfahrungen; drum haben wir auch alle etwas beizutragen wenn wir uns angesprochen fühlen. Dein Eintrag hier ist doch ein Super Beispiel dafür! (klar gibts auch Themen wo ich als - wie Du- Kurzzeittrockener bei den "alten Hasen" nur lese, lerne und dankbar schweige...) Wg. Entspannung:AT werd ich in der LZT lernen können da hab ich ja dann Raum und Zeit. Im Moment helfen mir lange Spaziergänge und heiße Bäder ganz gut. Und Gespräche in der Suchtberatung, SHG und der Austausch hier. Danke für Deinen Text und auch Dir Mut Kraft und Optimismus!!
Hallo Hans, Du hast absolut recht. LG!
Beiträge von garcia
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Hallo Lena! Find ich klasse daß Du diese ganzen z.T. sicher ziemlich unangenehmen medizinischen Sachen jetzt angehst (Zahnarzt, brr), ich denk das wird sich für die LZT bezahlt machen. Daß du mehr Energie hast find ich gar nicht seltsam wenn ich bedenke wieviel Energie das Trinken kostet, körperlich geistig und auch seelisch - wenn ich zurückdenk wie kaputt ich mich manchmal gefühlt hab, das fühlt sich jetzt schon ganz anders an. Wann die LTZ bei mir losgeht weiß ich noch nicht. Ich hab die Fachklinik informiert daß die Kostenübernahme da ist und auf Nachfrage gesagt ich könne auch früher kommen als Ende Februar falls von der Warteliste jemand abspringt; brauch nur 1-2 Tage Vorlaufzeit fürs Packen, Nachsendeantrag stellen und nen Abschiedsabend mit meinen Kids. Mal sehn. Ich bin schon gespannt, bißchen nervös, bißchen Vorfreude... Deine Bewilligung kommt sicher bald, das ist bei ner Ersttherapie eigentlich eine Formsache. Ruf ruhig ab und an bei der Rentenvers. an das zeigt Dein Engagement! Von "Hallux Valgus" hab ich nie was gehört- hoff es ist nicht zu unangenehm. Mach so weiter, klingt super wie Du die Dinge angehst! LG Frank
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Hallo kommal, früher hab ich Meditation praktiziert (bevor der Alkohol dermaßen überhand genommen hat daß das auch nicht mehr ging); jetzt ist der Kopf wieder klar aber der Rücken macht Probleme, so daß ich mich da noch nicht so recht rantraue. PMR fiel in meiner Entgiftung leider permanent aus darum kenn ich mich damit nicht aus. Das werd ich ändern, danke für den Tip! In der LZT wird ja sicherlich einiges nahegebracht an Entspannungstechniken, in den Wochen bis dahin guck ich was ich mir aus PMR ziehen kann. LG zurück
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Hallo Lena, wie gehts dir? Was macht der Fuß und was machen die Stimmungsschwankungen? Ich hab das auch und hab deswegen heut meine SHG verpaßt und mich lieber mit meim Buch früh ins Bett gemümmelt. Was vielleicht falsch war aber es war halt so... wär schön weiter von Dir zu lesen. Hoff dir gehts soweit gut. LG Frank
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Hallo Lena, wie gehts dir? Was macht der Fuß und was machen die Stimmungsschwankungen? Ich hab das auch und hab deswegen heut meine SHG verpaßt und mich lieber mit meim Buch früh ins Bett gemümmelt. Was vielleicht falsch war aber es war halt so... wär schön weiter von Dir zu lesen. Hoff dir gehts soweit gut. LG Frank
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Hallo, bei mir war es noch etwas komplizierter: ich bin Alkoholiker und die Frau auch. Es war und ist nicht leicht sie loszulassen und tut immer noch manchmal höllisch weh. Was mir aber in Tiefpunkten immer wieder wenigstens ein bißchen hilft: ich brauch mich nur zu erinnern wie sie mich behandelt hat wenn sie betrunken war - wie den letzten Dreck manchmal. Wer trinkt kann nicht lieben. Ich kanns nicht und sie auch nicht. Sie loszulassen war - egal wie schwer es mir fällt - die einzige Möglichkeit für mich zu überleben; selbst trocken werden zu können und nicht in ihre Dunkelheit reingerissen zu werden. Und ich glaube, auch wenns abgedroschen klingt, daß die Zeit heilt. Ich wünsch dir Kraft für DICH SELBST!
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Hallo CW, hallo Lena, vielen Dank für eure Worte die haben mich gefreut und aufgebaut. Danke! Die vergangenen Tage waren nicht so einfach aber heute wars schön. Meine Tochter ist 15 geworden und hat sich zum Geburtstag einen Abend mit ihrem Papa gewünscht... also waren wir nett essen und haben prima geredet. Meine Kraft kommt so langsam zurück und ich fang an auch die nicht schönen Gefühle besser annehmen zu können und trotzdem was für mich zu tun. Außerdem fang ich an mich auf die LZT richtig zu freuen. Geht also aufwärts trotz der scheußlichen Kälte (Frühling wär schön jetzt) LG
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Kenn ich aber Regen kann schön sein. Mein Tip geh gerad jetzt raus. Wettet zerrt aber mir zumindest hilftst. Wenns garnicht geht Tee Kerzen verwöhnst dich drinnen ist auch nett. LRegengruß
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Die Rentenversicherung hat die LZT bewilligt. Heut ist also eigentlich n Feiertag. Der neue StKing ist auch da (für mich immer ein Fest). Tja trotzdem bin ich traurig und weiß nicht warum... komisch, aber s ist vielleicht so wenn man nüchtern ist, besser traurig als besoffen (vielleicht gar nicht komisch denn das was ich für Liebe hielt ist ja nicht mehr da und dem stell ich mich nicht sondern lass es unter der Oberfläche köcheln und guck und guck da nicht hin) jedenfalls: es geht weiter
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Hi CW (klasse Name), Ich hab das Gefühl meine "Schritte" finden mehr im Kopf statt als im Herzen, weiß garnicht was die wert sind... tut aber gut was du sagst, trotzdem. Laß dir Dein Tempo, es ist deins, das ist sicher ok so auch wenns dir langsam vorkommen mag. Langsam = hat Fundament
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War gestern zum ersten Mal im Leben in ner (realen) SHG. Da merkte ich daß ich noch viel mehr am Anfamg steh als mir's bewußt war. Und wie lang der Weg ist; und daß ich da vieles unterschätzt hab. Und mich überschätzt. Daß Gedanken nur wert sind was man auch fühln kann. Was ich alles an Unsinn in meinem Kopf herumtrag. Das war ein wichtiger Abend (wenn ich was draus mach)
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Hallo Marcel, ich bin auch noch nicht lang trocken und Albträume hatte ich in diesen ersten Wochen auch hin und wieder (Alkohol kam zwar nicht direkt drin vor aber angstbesetzte Sachen aus andren Gebieten), und manchmal brauchte ich ne Zeit um zu begreifen daß das garnicht REAL war. Als ich noch soff konnte ich mich an gar keine Träume erinnern. Ich kann mir gut vorstellen daß das normal ist. Schließlich haben wir uns ja unsre Ängste, Befürchtungen, Sorgen weggetrunken. Jetzt merken wir sie halt wieder stärker; ich denk (hoffe) das ist ne Chance mehr in uns reinzuhörn (jedenfalls versuch ichs für mich so zu sehen auch wenns verdammt unangenehm sein kann so ein Alptraum)
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Hallo Lena, mir wurde geraten bei der Rentenversicherung ruhig so einmal die Woche nachzufragen wie denn der Stand der Beantragung ist und mich schon vor der Kostenübernahme bei der Fachklinik auf die Warteliste setzen zu lassen. Hab ich so gemacht und hoffe c.a. Anfang März mit der Langzeittherapie anfangen zu können. Dein ganzer Weg und deine Einstellungen klingen prima find ich, wünsch dir alles Gute für deinen Weg! PS Witzig find ich ich hab auch lackiert allerdings Fußbodenleisten... tat mir auch gut
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Was mir u.a. hilft - hab ich am ersten Tag der Entgiftung mit angefangen und nur gute Erfahrungen mit gemacht - ist Tagebuch schreiben. Mach ich jeden Abend vorm Zubettgehen. Muß nicht lang und ausführlich sein, muß gar nicht immer oder nur mit Suchtthemen zu tun haben aber irgendwas wird mir nebenbei oft klar; manchmal ein zwei Tage später manchmal im Nachhinein beim Zurückblättern und Spaß machts auch noch. Schreib halt gern (dafür hasse ich zB Sport, ist ja jeder anders)
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So, die Kinder sind wieder los und wir hattens richtig schön. Fett gemeinsam gefrühstückt was auch so eine Sache ist die ich gar nicht mehr kannte. Allein schon wach werden und dann wach SEIN, unbezahlbar! Würd bloß gern mal wieder mehr rausgehen, mehr Bewegung, langsam reichts mit dem Winter...hier ist Eisregen... aber ich bekomm jeden Tag bessre Laune. - Hab ne kleine Entdeckung gemacht: Im "Spiegel" von heute ist ein lesenswertes Interview mit Stephen King u.a. über seine Sucht und seine langjährige Trockenheit, gebs mal als Tip weiter, findet sich sicher in ein paar Tagen auch online wenn mans ganze Heft nicht braucht/will. LG an alle
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Hallo Martin, ich steh auch vor ner LZT. Im Rahmen meiner Entgiftung hatte ich die Möglichkeit die Klinik schonmal zu besuchen, Fragen zu stellen und mir nen ersten Eindruck zu verschaffen. Und das hat mir gutgetan weil es doch eine Menge Unsicherheiten abgebaut hat - ich glaub auch zu 90% kommts darauf an wie sehr man sich einbringt und nicht so auf die Klinik an sich, aber eine Athmosphäre in der man sich angenommen fühlt machts doch leichter. Geht mir zumindest so. Denk du schlägst auf alle Fälle nen guten Weg ein, find ich klasse und wünsch Glück und Kraft dafür! - Frank
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Hi Hans gespielt haben wir heut nachmittag (konnten ja nicht raus bei dem Sauwetter), die Wochenenden sind eh schön mit den Jungs (die sind 10 und 12, eine Tochter (15) hab ich auch), wir sehns aber eher zu zweit Sie ist froh wenn sie ihre Brüder mal los ist . Die Einzelgespräche haben mir bislang immer gutgetan, in die SHG muß ich erstmal reinschnuppern das ist Neuland. Was ich merk ist daß ich neu lernen muß mich zu entspannen. Mal nichts zu tun Faul UND trocken zu sein... kannte ja eigentlich bloß noch Hamsterrad und Suff im Wechsel. Das mit den Gedanken die ich gar nicht brauch, darüber muß ich länger nachdenken. Ist was dran ich neig zum Zuvielgrübeln (klingt jetzt bißchen wiedersprüchlich vielleicht, bin müde aber ich komm drauf zurück) Gut Nacht und Danke für Deine Anregungen!
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Hallo Hans, danke für deine Anregungen. Ich hab mir schon Gedanken gemachtwie ich die viele freie Zeit füllen kann - ich hab da aber keinen durchgehenden Plan nur einige Ansätze. In meiner Suchtberatung kann ich ein Gespräch (einzeln) die Woche haben und einen Abend SHG; bei mir um die Ecke gibts eigentlich jeden Tag AA-Gruppen die ich besuchen kann und möchte. Der Freundeskreis aber ist geschrumpft da manche viel trinken und andre nicht. Da muß ich sehr auf mich aufpassen (Grundbausteine trockenes Umfeld). Ich les wieder viel (eine alte Leidenschaft die ich fast ertränkt hätt); und ich geh gern ins Grüne, bei jedem Wetter. Trotzdem ist es ungewohnt viel "leere" Zeit die ich füllen lernen muß und das wird seine Zeit brauchen denk ich - zumal nix geht was groß Geld kostet z Zt. LG zurück
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So ich berichte weiter... Was mir seit etwa anderthalb Jahren des Verdrängens und Verniedlichens mehr und mehr klargemacht hat daß es so nicht mehr weitergeht war eine Beziehung zu einer Frau (nicht die Mutter meiner Kinder, das ist seit 7 Jahren vorbei), die sehr sehr schwierig war. Zum einen hat diese Frau eine große Angst vor Nähe; was dazu führte daß sie immer dann alles infrage gestellt hat wenns eigentlich schön war. Das hat mich fertig- und hilflos gemacht, dieser ständige vergebliche Kampf um Nähe. Vor allem aber trinkt sie auch. Wir sind immer wieder beide versackt, ich hab sie immer öfter völlig betrunken vorgefunden wenn ich zu ihr kam (lange hab ich mitgetrunken) und ich hatte irgendwann mehr und mehr das Gefühl in einen Spiegel zu gucken: das könntest du selbst sein. Dazu kam daß sie in diesen Zuständen ganz starke Persönlichkeitsveränderungen hatte; sie wurde teils erschreckend fies und gemein (und hatte deswegen am nächsten Morgen starke Schuldgefühle). Es wurde immer untragbarer und ich trank aus Frust auch immer mehr, dann aber nicht mehr mit ihr sondern wenn ich allein war. Bis ich die Reißleine gezogen hab. Jetzt ist es so daß diese Beziehung auf Eis liegt. Liebe ist schon da, aber sie kann sie nicht leben und ich kann und darf meine Nüchternheit nicht durch das Verhältnis zu einer nassen Alkoholikerin gefährden. Ich weiß das wohl, aber es tut sehr sehr weh... Sehnsucht läßt sich ja nicht einfach abstellen; sonst hat sich soviel in meinem Leben zum Besseren verändert, gesundheitlich, geistig, aber diese Situation überschattet manchmal viel. Würde mich sehr freuen wenn jemand Vergleichbares kennt und Tips hat oder auch nur irgend eine Aufmunterung, irgendwas...manchmal frag ich mich ob ich denn zu Allem auch noch coabhängig bin... immerhin hatten ich und meine Jungs nen sehr schönen Tag heut. Ich versuch das Positive zu sehn aber es ist schwer. LG an alle hoff sehr auf Antworten
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Hallo ihr alle, ich wechsel aus dem Vorstellungsbereich und beginn mal mit einem Zitat dessen was ich da über mich schrieb, einfach mal so rauskopiert:
"ich bin Frank, 48 Jahre alt und
Alkoholiker. Ich weiß nicht seit wann der
"normale" Konsum (wenn es sowas
überhaupt je gegeben hat für mich) in
Sucht umgeschlagen ist. Seit 30 Jahren
konsumierte ich Alkohol, überwiegend
Bier. Seit bestimmt 10 Jahren mit einem
zunehmend schlechtem Gewissen, seit so
5 Jahren war mir schon klar daß das krank
ist... hat aber nochmal gedauert bis ich
mir Hilfe gesucht hab. Daran hat dieses
Forum einen großen Anteil. Hab viel
gelesen und mir fiel manches wie
Schuppen von den Augen. Mitte
September war ich zum ersten Mal in ner
Suchtberatung und hatte gute Gespräche.
Bildete mir aber anfangs noch ein ich
könne ambulant entwöhnen, so ganz
diskret... war natürlich ne Selbstlüge. Am
4.12. hab ich zum letzten Mal gearbeitet,
Spätdienst, total verkatert. Nix ging mehr
ich war am Ende... Dann um 20 Uhr
ausgeloggt und meine Chefin angerufen
"Du ... nix geht mehr. Ich bin
Alkoholiker muss gesund werden und
werd vorm Sommer nicht mehr arbeiten".
Mann hatt ich ne Angst vor dieser
Ansage, hab gezittert, weiche Knie: und
dann hat meine Chefin klasse reagiert.
Vom 12.12 . bis gestern war ich im
Krankenhaus (qualifizierter Entzug dann
nochmal knapp 3 Wochen auf ner Station
für Doppeldiagnosen weils mir seelisch
mies ging, darüber später mehr wenn ich
geschnallt hab wie ich nen Thread
aufmache). Stand heute ist:LZT ist
beantragt, die Rentenvers. sollte sich
demnächst melden und bei der Klinik bin
ich schonmal auf der Warteliste. Wir gen
Anfang März losgehn... bis dahin such ich
mir ne reale SHG und schreib und les
hier"
Soweit nochmal aus meiner Vorstellung. Jetzt bespaß ich meine Kinder und heut abend berichte ich mehr von meiner Geschichte und wies gerad geht, da liegen Gutes und Probleme eng beieinander. Bis dahin allen einen schönen Samstag