Jasmin? Bist du noch da!
Noty
Jasmin? Bist du noch da!
Noty
Hallo AW
Ich bin selbst hier auch noch ein Frischling, habe auch (noch) keine reale SHG.
Mir ist grade beim Lesen hier die lange Zeit aufgefallen zwischen dem Anfang
(wirklich eine heftige Geschichte) und deinem Post heute.
Ich hoffe, du liest hier wenigstens öfter. Ich bin täglich hier, das hilft mir sehr,
meine eigene Krankheit nicht zu vergessen. Ich sehe das als Trockenheitsarbeit.
Und grade, weil ich keinerlei Verzicht verspüre, wenn ich an Alk denke,
also sehr glücklich und zufrieden bin in meiner Nüchternheit, halte ich das für wichtig,
um nicht leichtsinnig zu werden.
Pass gut auf dich auf, dass dich nicht hinterrücks ein schwacher Moment überfällt!
Liebe Grüße
Noty
Hi Kerstin
Mit dem singen ist das bei mir so ne Sache: Manchmal gehts gut,
und manchmal kommen nur schräge Töne raus - Resultat: totale Unsicherheit.
Das würd ich gern in den Griff bekommen.
Ausserdem muss ich, der ich ja immer im stillen Kämmerlein
gesoffen hab, ein bisschen unter die Leute... Und ich denke,
dass ich in so nem Chor auch gesagt bekomme, wenn ich
die ganze Aufführung zerschieße
Und wahrscheinlich hör ich da auch,
wenn alle andern falsch singen, bloß ich nicht ![]()
Hast du zu euren Proben wenigstens genug Wasser zur Durstprävention dabei?
Viel Wasser trinken hilft mir gut, um den Gedanken an Bierflasche nicht erst
aufkommen zu lassen.
Freut mich, dass du widerstanden hast! Pass gut auf dich auf.
Gute Nacht
Noty
Hallo Hans, Glück auf Matthias
Danke für eure lieben Worte! ![]()
frohe und trockene Zukunft
Noty
Hallo Kerstin
Zitat von silberkralledie nach dem "Outen" wegbleiben waren saufkumpane, und die gehörn sowieso weg.
Da kann ich Matthias nur recht geben. Das sind doch genau die Leute, die
ihre Saufkumpane nur als Legitimation für ihr eigenes Saufverhalten brauchen.
Wahre Freundschaft ist glaub ich was anderes.
Komisch: Meine Mutter singt auch in einem Gospelchor, und ich hab sie neulich
deswegen befragt, weil ich mir auch überlege, da mit zu singen
(dass ich endlich mal singen lerne
)
Liebe Grüße
Noty
Hallo Nobby
Ich finde das auch gut, vor allem, dass ich meiner Frau wenigstens
eine Last von den Schultern nehmen konnte.
Dass es jetzt so ist, wie es ist, daran hast du zusammen mit Linde
und kommal einen nicht unerheblichen Anteil ![]()
Ich wünsch dir noch einen schönen Rest-Sonntag.
Liebe Grüße
Noty
Guten Morgen, Iwona
Ich lese hier schon eine Weile mit und freu mich jedesmal über deinen Optimismus!
Aus deinen Beiträgen spricht die pure Freude an der wiedergewonnen Freiheit -
das ist immer sehr schön zu lesen.
Liebe Grüße aus der Bodenseegegend
Noty
Hallo Jasmin
Wie war dein Tag?
Schönen Sonntag
Noty
Hallo Kerstin
Wie war dein Tag?
Hast du gemalt?
Das mit dem Hobbys vernachlässigen war bei mir auch so.
Den Gitarren hat das nicht so viel ausgemacht,
aber meine Orchideen haben es nicht so gemocht ![]()
Liebe Grüße, Kraft und Zuversicht und einen schönen Sonntag
Noty
Hallo, ihr Lieben
Danke!
Je länger ich nüchtern über mein Leben nachdenke, umso besser erkenne ich, welch großes Glück mir beschieden ist.
Viel von diesem Glück hängt mit meiner Einstellung zum Konsum an sich zusammen:
Ich habe schon früh, so mit zwanzig, Erich Fromms Buch 'Haben oder sein' gelesen.
Darin zeigt er auf, wie sehr unser Leben von diesem Haben-Gedanken beeinflusst ist:
Bis hin zu Krankheiten: Ich HABE Schnupfen - anstatt : Ich BIN erkältet - unser ganzes Denken ist davon durchtränkt.
Als ich das begriffen hatte, suchte ich mir meinen Weg mehr im Sein und mied bewusst vieles, was Wünsche
materieller Art weckt (Motorradzeitschriften zB, überhaupt die ganze Werbung usw.). So ist es mir recht ordentlich gelungen,
Einkommen und Ausgaben in der Balance zu halten, ohne zuviel arbeiten zu müssen (ich bin nämlich im Innersten ein abgrundtief fauler Mensch).
Und bin trotzdem auch mit wenig Geld immer 'reich', weil ich meine Wünsche im Zaum halten kann.
Und weil ich genauer hinzuschauen gelernt hatte, merkte ich auch oft, dass materielle Dinge, die ich mir (natürlich trotz allem!)
nicht ganz verkneifen konnte, nicht mehr so wichtig waren, sobald ich sie tatsächlich besaß. Diese Beobachtung
machte es mir zusätzlich leicht, ohne das Gefühl von Verzicht leben zu können.
Und nun stelle ich fest, dass diese Einstellung mir auch beim trocken bleiben hilft.
Nicht mehr zu trinken kann ich mehrfach auf der Gewinnseite verbuchen.
Als ich heute abend die drei leeren Mineralwasserflaschen aus dem Zimmer trug, sagte ich zu meiner Frau:
"Endlich kann ich einen Arm voll Leergut durch die Wohnung tragen, ohne mich dabei schämen zu müssen." Und bekam von ihr ein glückliches Lächeln...
Ganz liebe Grüße vom überaus zufriedenen
Noty
Hallo Jasmin
Ich kann nur von mir ausgehen, aber Mut und Tapferkeit dieser Art stehen mir zu sehr dem Prinzip der Risikovermeidung entgegen.
Pass gut auf dich auf, wäre schade, wenn so ein Schuss mal nach hinten los geht!
Liebe Grüße, FTZ und schönes WE
Noty
Hallo zusammen
Nur mal ein kurzer Zwischenbericht: Es geht mir wie immer die letzten 3 Wochen, also gut (von dem Wort 'blendend' lass ich lieber die Finger
)
Liebe Grüße und euch allen ein schönes Wochenende
Noty
Hallo Kerstin
Ich verbringe wie Bruce viel Zeit (das ist die Zeit, in der ich mich früher saufend anderswo im Internet rumgetrieben habe) hier im Forum mit lesen - dadurch vergesse ich meine eigene Alkoholkrankheit nicht, und gleichzeitig führt es mir immer wieder vor Augen, dass ich eigentlich gut dran bin gemessen an anderen Schicksalen, die hier zu lesen sind.
Ausserdem mache ich wieder Musik (dass manche meinen Lärm nicht als Musik bezeichnen würden, ist mir dabei sowas von wurscht!) das tut zweifach gut: Zum einen führt tägliches üben zu hörbaren Fortschritten, zum andern kann ich mit der E-Gitarre auch mal so richtig die Sau rauslassen.
Und wenn ich noch eine extra Portion Motivation brauche, denk ich dran, was ich alles verloren hätte, wenn ich diesen Schritt nicht getan hätte, und was ich dadurch zusätzlich gewonnen habe - zB morgens auf der Fahrt zur Arbeit nicht mehr (NIE mehr!!) zittern zu müssen wegen Restalkohol im Blut etc.
Konsequente Risikominimierung ist allerdings für mich ein wesentlicher Bestandteil des Alltags, um soooo viel Motivation gar nicht erst zu benötigen.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft, zu widerstehen!
Liebe Grüße
Noty
Hallo Kerstin
Was du da beschreibst, ist ja eine ausgesprochen riskante Situation. Kein Wunder, dass du dauernd mit dir kämpfen musst...
Könntest du nicht versuchen, dich krankschreiben zu lassen? Oder in eine LZT 'flüchten'?
Im Übrigen bin ich sehr erstaunt, dass es da am Arbeitsplatz kein Alkoholverbot gibt
Liebe Grüße und ganz viel Kraft
Noty
Hallo Hans
Wenn ich richtig rechne, darf man dir heute zu
VIER MONATEn GRATULIEREn
Liebe Grüße und einen schönen Tag noch
Noty
Hallo Jasmin
VIERZEHN TAGE!
Glückwunsch!
Und hier noch mal ein
extra Glückwunsch für den überstandenen Großkampftag
den vorgestern meine ich...
Liebe Grüße & FTZ
Noty
Guten Morgen Hans
Das war jetzt ein Missverständnis: Mit Anfechtungen meinte ich nicht, was man hier manchmal an klaren Worten 'um die Ohren gehauen' bekommt, sondern die Versuchungen, die der Alltag so für uns bereit hält. Denn manche sich auch noch absichtlich aussetzen, weil sie Konfrontation für notwendig oder hilfreich halten, da gehöre ich nicht dazu, zum Glück - ich weiss, dass das für mich tödlich sein kann - Risikominimierung heisst meine Devise.
Guten Morgen Perla
Danke für den Hinweis! Die Abteilung 'Alkohol in Lebensmitteln' war eine der ersten, wo ich mich mit durchgelesen habe. Und das war gut so.
Überhaupt denke ich, dass mein Informationsstand zum Thema Alkoholismus nicht so schlecht ist, ich habe mir ja schon mindestens 15 Jahre lang Gedanken gemacht. Aber Neues findet sich doch immer wieder.
Ich wünsche euch einen schönen Tag
Noty
Hallo Hans
Ja, ich les hier viel rechts und links und sehe, dass es vielen anderen nicht so leicht fällt, viele Anfechtungen. Ich hab auch im Moment das Glück, noch wegen dem Bein mehr zu Hause sein zu können, und da ich eigentlich nur Alleintrinker war, fehlt mir auch kein saufender Bekanntenkreis. Ich spiele recht viel Gitarre (neue Lieder üben, ein paar alte auffrischen) und ich bin viel hier unterwegs im Forum, das hilft enorm, nicht gleich euphorisch zu werden und mein Problem immer im Auge zu behalten, finde auch immer wieder Dinge hier, die nicht so offensichtlich sind, die ich so noch nicht betrachtet hatte, das schärft das Bewusstsein für Stolperfallen - gleichzeitig wirken die Erfolge der anderen Teilnehmer (also euer aller) auch anspornend. Und es tut einfach gut, nie allein zu sein.
Dein Verzicht auf das Malzbier war sicher deine beste Idee gestern. Ich habe auch immer hauptsächlich mich an der Bierflasche festgehalten, da könnte ich im Moment kaum den Anblick des schäumenden Getränks ertragen. Selbst wenn es völlig alkfrei wäre...
Hallo Jasmin
Also gut, ich nehme den Glückwunsch dankend an (bevor ich mich schlagen lass
)
Das, was du da gestern erlebt hast, fürchte ich halt auch. Aber ganz großen Glückwunsch, dass du's trocken durchgestanden hast!! Wenn du solche Tage gut im Gedächtnis bewahrst, kann dir das beim nächsten 'Anfall' (entschuldige bitte den Ausdruck, mir fällt grade nichts passenderes ein) bestimmt Kraft geben.
Hast du schon einen Notfallkoffer? Ich muss mir auf jeden Falll demnächst einen packen, ist ja erst mal egal, wenn ich noch nicht weiss, was am Ende alles drin sein wird...
Dass es dir sonst auch eher leicht fällt, freut mich für dich. Und Hans, der ja nun schon 'paar mehr' trockene Tage hinter sich hat, macht uns Hoffnung und Mut.
In diesem Sinne wünsche ich euch eine
Frohe und Trockene Zukunft (Damit wäre das auch geklärt, gell, Jasmin
)
Gute Nacht
Noty
Hallo Frank
Ich wünsche dir eine gute Zeit und freu mich schon drauf, dann wieder von dir zu hören.
Liebe Grüße
Noty
Hallo Hans
Hast recht, froh kann ich sein da drüber, aber ganz geheuer ist mir das nicht.
Liebe Grüße
Noty