Glück auf! Matthias,
- edit -
Glück auf! Matthias,
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Hallo Matthias! ( oder Glück auf! wie man so
schön sagt =) )
Ja, Du hast recht, dass ist genau dieFrage, die ich mir stellen sollte, denn es ändert ja nix. Halt nur für nen Augenblick und dann wird's eher noch schlimmer als vorher.
Was mir hilft ist: ich schaue in den Spiegel und sage mir, Du kannst Dir selbst vertrauen, du kommst auch ohne Alk klar!
Und an meinem Vertrauen in mich selbst muss ich noch viel arbeiten!
Übrigens, du bist doch aus Willkau- Hasslau,
Ich bin ursprünglich aus Werdau.
Hallo Hartmut,
Sorry, bin gestern schon eingeschlafen. -.-
Also ich arbeite in einer Pflegeeinrichtung und da bekommt man eigentlich ständig Sekt oder Wein von Bewohnern oder Angehörigen angeboten. Und auch sonst hätte ich jederzeit Zugang zu Alkoholischen Getränken, da der Kühlschrank voll davon ist. Besonders an Feirtagen und auch jetzt zum Fasching.
Ich bräuchte nur zugreifen. Und es fällt mir echt schwer zu wiedererstehen. Da ist meine psychische Abhängigkeit wohl doch sehr ausgeprägt.
Aber die Sache mit dem Notfallkoffer und auch hier das Forum sind mir eine Unterstützung.
GLG Kerstin =)
Hallo Hans, ist Saufdruck nicht das, wenn Du unbedingt meinst jetzt Alkohol trinken zu müssen und eine Stimme in Dir sagt: NEIN DU DARFST NICHT ! Mich setzt das unter Druck, dieser Kampf mit mir selbst. L G
Hallo zusammen, hab wieder einen Tag trocken hinter mich gebracht! Und ich muß sagen, dass war ein ganz schöner Kampf! Ich glaub ich sollte mir erstmal kleine Ziele setzten, dass hilft mir von einer Stunde auf die andere nüchtern zu kommen... Liebe Grüße Kerstin
ups, sorry, zwei mal abgeschickt. ![]()
@Uwe: Also so ne genaue Bezeichnung weis ich nich für meine Motive, aber sie sind Wissenschaftlich-phantastischer Natur
d.h. ich versuche zum Beispiel eine verbindung zwischen Religion und Wissenschaft darzustellen in dem ich z.B. szenen aus der Bibel mit einem wissenschaftlichen Hintergrund belege. Sieht dann ein bisschen nach Space Art aus.
Was mich dabei unterstützt meine Abstinenz aufrecht zu erhalten ist meine Ausbildung zur Musiktherapeutin, die ich noch neben der Arbeit mache. Das gibt mir Hoffnung für die Zukunft. Meine Vorbildfunktion als Mutter, die Band und meine Freunde. ![]()
LG Kerstin
Hey ihr lieben!
Erstmal einen lieben Vallentinsgruß vonmir! ![]()
Wollt eigentlich gestern noch schreiben, bin aber spät heim und dann recht bald eingeschlafen.
Ok, ich hab die letzten beiden Tage, na ja, heut is noch nich vorbei, recht gut und trocken überstanden! Hab mir die Sache mit dem Notfallkoffer zu Herzen genommen und gleich mal überlegt was ich reinpacken könnte. Die Idee von Dir, drybabe mit dem Spiegel find ich klasse und habe das heut auf Arbeit gleich versucht. Ich habe also in den Spiegel gesehen und zu mir gesagt: "Bist du dir wirklich so wenig wert, dass du dir das Hirn wegsaufen wills? VERTRAUE DIR/MIR DU BRAUCHST DAS NICH TUN..."
Okay, dass hat gut geklappt!!! Danke für den Tipp!
Jetzt zu meinem Sohn mal was:
Hab natürlich schon vor einiger Zeit mit ihm darüber geredet und er zeigte sich total schockiert als ich ihm gesagt habe das ich Alkoholikerin bin.
Natürlich hat er ab und zu mitbekommen das ich betrunken ooder angetrunken war. Hab in seinem beisein aber immer versucht (genau wie auf Arbeit) mich auf einem Level zu halten. Sowas nennt man dann, glaub ich "Spiegeltrinken". Und dann sagte er immer vorwurfsvoll zu mir: "du hast schon wieder getrunken!"
Tja, dann hab ich mich fürchterlich geschämt aber auch geärgert, dass er es mitbekommen hat und dachte: das muss ich noch besser verstecken! Denn ich wollte meine "Zuflucht" ja nicht aufgeben.
Heute ist er froh drüber das ich es ihm erzählt hab und das ich mir Hilfe gesucht hab. Und er macht mir nicht halb so viele Vorwürfe, wie ich mir selbst.
Aber ich arbeite an mir! ![]()
Was mich dann bewogen hat damit aufzuhören war, ich hab mir natürlich gedanken gemacht über mein Trinkverhalten und hab dann im I-Net einen Test für Alkoholabhängigkeit gesucht und bin so auf dieses Forum gestoßen. Na ja, ich konnte dann so ziemlich alle Fragen mit "ja" beantworten und da war mir eigentlich klar wie es um mich steht. Und dachte, so kannst du doch echt nicht weiter machen! Was für ein Vorbild willst du denn so für dein Kind abgeben? Und wenn ich mir Hilfe suche, dann bekomm ich mein Leben schon auf die Reihe, aber du musst jetzt was unternehmen! So dachte ich und hab mich meiner Freundin anvertraut. Und das war gut so.
@ jazz: bei den Bandproben wird für gewöhnlich nich so getrunken, selten mal ein Bier. Und es ist verwunderlich, es macht mir irgendwie nix aus wenn andere auf ner Feier was trinken und ich stoße mit Saft oder so an. Vielleicht weil ich immer allein getrunken hab. Weis nich.
Ok, soviel erst mal von mir, wünsch euch allen einen schöne Vallentinstag, GLG Kerstin
Hey ihr lieben!
Erstmal einen lieben Vallentinsgruß vonmir! ![]()
Wollt eigentlich gestern noch schreiben, bin aber spät heim und dann recht bald eingeschlafen.
Ok, ich hab die letzten beiden Tage, na ja, heut is noch nich vorbei, recht gut und trocken überstanden! Hab mir die Sache mit dem Notfallkoffer zu Herzen genommen und gleich mal überlegt was ich reinpacken könnte. Die Idee von Dir, drybabe mit dem Spiegel find ich klasse und habe das heut auf Arbeit gleich versucht. Ich habe also in den Spiegel gesehen und zu mir gesagt: "Bist du dir wirklich so wenig wert, dass du dir das Hirn wegsaufen wills? VERTRAUE DIR/MIR DU BRAUCHST DAS NICH TUN..."
Okay, dass hat gut geklappt!!! Danke für den Tipp!
Jetzt zu meinem Sohn mal was:
Hab natürlich schon vor einiger Zeit mit ihm darüber geredet und er zeigte sich total schockiert als ich ihm gesagt habe das ich Alkoholikerin bin.
Natürlich hat er ab und zu mitbekommen das ich betrunken ooder angetrunken war. Hab in seinem beisein aber immer versucht (genau wie auf Arbeit) mich auf einem Level zu halten. Sowas nennt man dann, glaub ich "Spiegeltrinken". Und dann sagte er immer vvorwurfsvoll zu mir: "du hast schon wieder getrunken!"
Tja, dann hab ich mich fürchterlich geschämt aber auch geärgert, dass er es mitbekommen hat und dachte: das muss ich noch besser verstecken! Denn ich wollte meine "Zuflucht" ja nicht aufgeben
Hey Leute, danke erst mal für Eure Antworten und Ihr habt recht, ich hab noch gar nix über mich erzählt. Das will ich doch jetzt gleich nachholen.
Also, mit dem trinken hab ich mit 14 Jahren angefangen als ich aus der Schule "gegangen wurde" (ICH WAR EIN BISSI REBELLISCH)
Meine Kindheit war nich so toll, also meine Eltern haben sich scheiden lassen als ich 11 Jahre wahr und meine Mum meinte damals, es sei besser mich und meine Schwester von meinem Vater und dem Rest seiner Familie fern zu halten. Seit dem läuft eigentlich ganz schön viel schief. (nich alles)
Ich bin nach der Schule auf ein Internat gekommen und dort bin ich das erste mal so richtig in den Genuss von Alk gekommen und ich habe mich damit so richtig gut gefühlt, glaub auch weil ich damit Aufmerksamkeit erregt habe, die so dringend brauchte.
Die Zeit auf dem Internat war wohl eine der schlimmsten Zeiten für mich. Dort bin ich missbraucht wurden und konnte es bis letztes Jahr niemandem erzählen und schon gar nich meiner Mum. Die war schwer depressiv und hatte Panikattacken. Und außerdem glaubte ich es sei meine eigene Schuld gewesen.
Na, jedenfalls, der Alk wurde wohl in dieser Zeit mein bester Freund.
Mit 18 Jahren habe ich dann meinen Mann kennen gelernt mit dem ich später meinen Sohn bekam.
Ich bin mit ihm weiter weg von zu Haus gezogen, da es mit meiner Mum und ihrem neuen Freund, welcher uns Kinder nie akzeptiert hat, stress gegeben hat.
Nun ging meine Ehe nach 10 Jahren dann auch kaputt und ich stand mit meinem Sohn allein da.
Ja, und dann griff ich natürlich wieder öfter zur Flasche.
Ich hatte dann noch eine Beziehung ein Jahr lang, aber die hielt auch nicht.
Und ich trank und trank, schön heimlich und allein, das mein Sohn ja nix mitbekommt. Ist mir auch oft gelungen.
Mein Sohn ist heute 19 Jahre und macht mir auch ganz schön Probleme. Na ja, leicht hatte er es gewiss nich...
Jedenfalls bis zu meinem Zusammenbruch im letzten Jahr habe ich dann wirklich jeden Tag getrunken, früh morgens, auf Arbeit, nach der Arbeit, konnte kein Auge mehr zu tun, war schwer depressiv, hatte nur noch Angst und Panikattacken...
Bin dann zum Arzt und habe aber meine Alk- Probleme nich erwähnt. Der hat mir dann Antidepressiva verschrieben und ich trank weiter, mit Tabletten. Und fuhr auch so Auto.
(HAB ECHT VIEL SCHEIß GEBAUT)
Glücklicherweise hab ich mich dann einer Kollegin anvertraut, die gefragt hat was mit mir los sei. (sie ist heute ne sehr gute Freundin) Die gab mir dann den Rat mich an die Suchthilfestelle in unserem Ort zu wenden, was ich auch tat.
Natürlich hab ich mich ohne Ende geschämt, aber das war die beste Entscheidung meines Lebens. Bin jetzt dort in Therapie und geh auch jede Woche hin.
Und ich warte auf meinen Reha- bescheid.
Ich hatte dann einen bitterbösen Rückfall im Dez. Und ich war total erschrocken über mich, weil ich total die Kontrolle über mich verloren hatte.
Na ja, seit her hab ich nix getrunken, aber da baut sich im Moment schon wieder so ein Druck in mir auf und da findet ein regelrechter Machtkampf in mir statt.
Aber ich hab, glücklicherweise nix zu trinken im Haus und ich werd mich jetzt ein bisschen ablenken und nich so viel nachdenken.
Jasmin : Du hast gefragt was einen Rückfall herausfordert, na ja, hauptsächlich sinds wohl Verlustängste und die Prpbleme mit meinem Sohn, für die ich mich schuldig fühle.
Und zu meiner Ablenkung mache ich Musik, also ich spiel seit vier Jahren in ner Band und ich mahle ganz gern. Das hab ich auch im Suff gemacht aber ohne geht es auch ganz gut! ![]()
Jürgen : ne SG hab ich noch nich aufgesucht aber ich geh jede Woche zur Therapie. Es gibt hier zwar eine in meiner Nähe, hab aber irgendwie keine Zeit da hin zu gehn. Ich bin viel auf Arbeit und halt auch am Wochenende.
Ok, jetzt hab ich ein bisschen was über mich erzählt. Hoffe ich finde hier bei Euch im Forum Hilfe und kann ein paar Erfahrungen und Ratschläge für mein neues Leben sammeln.
Bis bald, hoffe ich und GLG, Kerstin
Hallo zusammen, ich bin Kerstin und neu hier im Forum. Bin jetzt seit meinem Rückfall im Dez. trocken und habe große Schwierigkeiten es auch zu bleiben. Manchmal Kämpfe ich von einer Minute auf die andere mit mir. Und ich kenne nun auch die Vorzeichen für einen Rückfall! Und ich fühle mich im Moment wieder genau so! Vielleicht kann mir irgendwer einen Rat geben wie ich einen neuerlichen Rückfall vermeiden kann? LG Kerstin
Hey, zusammen! Ich bin Kerstin und ab gestern neu im Forum. @ Maddin: Kann mich dem auch nur anschließen, geh' Dir unbedingt proffessionellen Rat einholen. Ich selbst hab's auch erst allein versucht. Das ging aber ganz gründlich daneben. Hab's so etwa eine Woche ohne Alk ausgehalten und dann gab's nen bösen Rückfall. Ne gute Freundin hat mir dann empfohlen zur Suchtberatungsstelle zu geh'n und die haben mir wirklich geholfen, weil ich allein nix auf die Reihe gebracht hätte. ...Arztbesuch...Therapie u.s.w. Und wenn's ein richtig kalter Entzug ist, dann kann der wirklich tödlich enden. LG, Kerstin