Dann bin ich ja beruhigt ![]()
Schönen Abend noch!
lg Maik
Dann bin ich ja beruhigt ![]()
Schönen Abend noch!
lg Maik
Da hast Du wohl recht. Sein wahres ich finden kann ganz schön anstrengend sein. Ein Stück Schoki bringt Dich vielleicht wieder auf andere Gedanken. Tut mir immer gut wenn ich down bin.
Und Morgen wieder joggen -_-
lg Maik
Freut mich zu hören Carpenter. Ja ist mir etwas peinlich, ich hatte vorher ein paar Seiten überflogen weil hier so ein bißchen Stress ist und da hab ich bloß irgendwas mit einer Woche weg gelesen und irgendwas mit Unwahrheit und viele fangen wieder an zu saufen. Naja und dann gabs ja schon einen Rückfall heute und ich bin einfach durcheinander gekommen glaub ich irgendwie. Wie krieg ich denn so ein Smiley hin das nen roten Kopf hat.
Naja auf jeden Fall freue ich mich dass es Dir gut geht und dass Du Dein Ding machst.
lg Maik
Starke Worte Nys!!!
lg Maik
Hey Nala, hört sich gut an. Und wie hast Du Dich dabei gefühlt? Warst Du aufgeregt?
Hatte Gestern einen Termin beim Onkel Doktor. War vorher schon total aufgeregt und dachte mir hoffentlich komme ich gleich dran und das Wartezimmer ist leer...
Tja denkste: Es ist eine ganz schöne Strecke bis zum Arzt mitm Fahrrad und als ich rein bin hab ich schon ganz schön geschwitzt. Sollte dann "einen Moment" (ich schmeiß mich weg) im Wartezimmer Platz nehmen. Das Wartezimmer war bis auf zwei Plätze knüppeldicke voll.
Jetzt lief mir richtig die Suppe
Früher wäre ich da gleich wieder Rückwärts raus, weil ich gedacht hätte dass alle meine Alkoholsucht durchschauen.
Stattdessen hab ich mich ganz ruhig hingesetzt und gewartet und gewartet. Geatmet und gewartet.. Und plötzlich war es gar nicht mehr schlimm. Hab dann angefangen die gelangweilten Leute zu beobachten und bin dann irgendwann bald selber eingeschlafen weil ich über ne Stunde gewartet habe ![]()
Danach war alles wieder gut und ich froh mal so eine Stresssituation gut überstanden zu haben. Blutwerte sind auch absolut top ![]()
So das hätte ich ja eigentlich bei mir reinschreiben können, oder? Naja egal.
Du hast recht: Dinge machen, dann ist man manchmal überrascht wie gut einen etwas tut, von dem man es vorher nicht gedacht hätte.
lg Maik
Hi!
Vielleicht schaffst Du es ja beim nächsten Versuch. Lass Dich jetzt nicht zu sehr hängen und versuche bald wieder einen klaren Kopf zu bekommen und aufzuhören zu saufen.
Dann fängst Du halt nochmal von vorne an und versuchst es diesmal besser zu machen. Halt Dich an die Grundbausteine und lass endlich los den scheiß Alk. Nicht aufgeben heißt die Devise!!!
lg Maik
Hallo Nala,
also ich würde von diesem Medikament auf jeden Fall die Finger lassen und mich in der Apotheke nach einem Produkt das komplett alkoholfrei ist erkundigen, um auf der sicheren Seite zu sein.
Schön dass Du so gut vorankommst und das mit der Tagesklinik klappt bestimmt auch bald.
lg Maik
Sorry, ich glaube ich habe hier etwas falsch verstanden. Ich dachte auf den letzten Seiten irgendwie herausgelesen zu haben dass Du vielleicht wieder trinkst. Nicht sauer sein bitte.
lg Maik
Hallo Zotti!
Ich glaube es sind einfach gerade die Erfahrungen die ich gesammelt habe in all den Jahren, die es mir ermöglicht haben dahin zu kommen wo ich jetzt bin. Es kann das letzte Kapitel sein, aber vielleicht auch erst die Mitte im Buch meiner Saufkarriere.
Ich denke jede einzelne Erfahrung, jede Lüge, jeder Rückfall und jede zerbrochene Herzscherbe, aber auch jedes Gespräch mit anderen Alkoholikern, die ich getroffen habe, jede Hilfe die ich mal irgendwann in Anspruch genommen habe (Entgiftung, AEB, Gespräche mit Psylogogen etc.) lassen uns reifen und geben und irgendwann die Möglichkeit unser Leben in eine andere Richtung zu lenken, so wir das denn wollen.
Ich glaube (meistens) dass ich zur Zeit genau das richtige tue, wenn ich auch oft über die versoffenen Jahre trauere und mir wünschte früher auf die richtigen Personen gehört zu haben. Aber das ist nunmal das tückische an der Sucht. Sie war zu stark als das mich jemand hätte vom Gegenteil überzeugen können, bis ich meine eigenen Schlüsse aus meinen Erfahrungen gezogen hatte.
Ich bin sehr dankbar heute an einem Punkt zu stehen, an dem ich denke, endlich mal wieder ein ganzes Stück in meinem Leben voran gekommen zu sein. Auch wenn dieser Moment nicht für immer sein sollte, weiß ich doch das viele schon gestorben sind, bevor sie zum ersten mal "loslassen" konnten.
lg Maik
Das ist es Jürgen. Jetzt hat gerade wieder was klick gemacht. Sich nicht alleine fühlen in der Abhängigkeit. Ich denke in der Richtung muß ich auch noch einiges unternehmen. Danke
Carpenter : und, bist Du nun noch trocken?
PsPs: Ich komme mir immer noch so vor als ob ich in irgendeiner Zwischenwelt gefangen bin. Der Sumpf liegt hinter mir, aber der Boden ist immer noch matschig...
Achso: Sorry wenn es manchmal läger dauert bis ich antworte. Ich weiß auch nicht, habe immer noch ganz schöne Stimmungsschwankungen und will dann nicht nur negatives hier reinschreiben. Oder weiß auch manchmal einfach nicht was ich schreiben soll. Ich glaube ist das Wetter, zum Teil. Kann mich jedenfalls nicht daran erinnern schon mal soviel grau gesehen zu haben...
lg Maik
Hallo!
Es ist immer gut sich als Alkoholiker für das Leben zu entscheiden. Ich wünsche Dir die Kraft loszulassen und Dir ein trockenes Leben mit Deinen Lieben aufzubauen.
lg Maik
Guten Morgen zusammen!
Du kannst ruhig posten was Du magst Nys. Ja ich bin nüchtern auch viel kritischer, unausgeglichener und schüchterner. Genau das war ja auch einer von vielen Gründen der meine Sucht gefördert hat. Ich denke gerade auf die vermeintliche Selbstsicherheit die ich im Suff hatte, ist sie damals aufgrund ihrer Defizite angesprungen.
Wir haben noch einmal über alles gesprochen. Wir haben sehr viele schlimme Dinge miteinander erlebt, aber auch schöne. Manchmal. Umso wichtiger ist es jetzt für uns, uns gemeinsam Dinge zu suchen bei denen wir zusammen neue, schönere Erfahrungen machen können, so das vielleicht irgendwann die schönen Sachen überwiegen.
Sie sieht jetzt das auch ich große Probleme mit meinem Selbstbewußtsein habe und zu sehen wie ich mich da wiede rauskämpfe kann ihr vielleicht auch helfen ihr Bild über mich anzupassen.
Wir haben beide noch sehr viel an uns zu arbeiten. Zusammen, aber auch jeder für sich. Ich denke wir, aber auch sie für sich alleine haben schon viel erreicht, auch wenn es mindestens nochmal genauso viele Dinge gibt die noch ausstehen und an denen wir arbeiten wollen.
Warum fällt es mir bloß so schwer die richtigen Worte zu finden?
Wir reden offen über alles auch wenn es oft weh tut und uns manchmal nicht gefällt was bei rauskommt wenn wir an eine gemeinsame Zukunft denken. Unsere Interessen sind sehr unterschiedlich, das fällt jetzt da da Alkohol weg ist umso mehr auf.
Es ist so schwer darüber zu schreiben. aber ich habe irgendwie das Gefühl dass das was wir die letzten vier Jahre hatten gar keine richtige Beziehung hatten. Ein riesiges Chaos, viel Leid und böse Worte. Und immer wieder sehr viel Alkohol und Lügen. Weil das alles wie ein riesiger Albtraum ist, ist bei mir auch keine richtige Liebe vorhanden.
Ich mag sie wirklich über alles, auf meine Weise, aber ich frage mich manchmal, ob das dann nicht eher Freundschaft wäre? Oder bin ich einfach noch nicht bereit zu lieben, oder überhaupt noch fähig zu lieben? Oder bin ich überhaupt noch fähig jemanden zu lieben mit dem ich so viel überwiegend schlechte Erinnerungen und Leid verbinde. Oder kann gerade deshalb doch noch liebe daraus werden? Weil wir schon so viel gemeinsam durch haben.
Das sind so die Gedanken die mich beschäftigen. Ich meine wir geben uns beide noch Zeit. Vielleicht wenn es ihr gelingt etwas unabhängiger und selbstbewusster wird, fängt sie vielleicht auch an sich diese Fragen zu stellen, oder wenn ich weiter an mir arbeite sehe ich die Dinge vielleicht anders.
So ich hoffe ich hab Euch alle mal wieder schön verwirrt mit meinen Aussagen. Ich mich schon etwas ![]()
lg Maik
Hallo!
@jurgenbausf: Den Tag ist es mir einfach hochgekommen, aber Du hast, denke ich. Schei* auf den Alk.
Nys & Nala:
Danke für Eure Gedanken zu dem Thema. Mir ist tatsächlich gerade erst richtig klar geworden was für eine Tragweite dieses Thema für mich hat. Mir war gar nicht richtig bewußt dass die Aufarbeitung dieser "Sache" eine extra Baustelle ist, die mindestens genauso viel, wenn nicht mehr Platz braucht, wie die anderen.
Ich bin so sehr mit mir selber beschäftigt dass ich es wohl verdrängt habe. Aber es ist eine sehr große Belastung, vor allem für sie. Über eine Trennung habe ich schon oft nachgedacht, weil ich mich sehr oft eingeängt fühle. Ihr einziges Interesse scheint mir zu gelten, was ja aber an der Krankheit liegt. Es würde mir aber nie in den Sinn kommen das jetzt zu tun, ohne vorher gekämpft zu haben.
Ich kann diese Abhängigkeit genauso wenig richtig einschätzen wie ein anderer meine Krankheit verstehen kann. Dass es aber so schlimm ist wie Du schreibst Nys hätte ich nicht gedacht. Na doch irgendwie schon. Sie ist jetzt oft zuhause, weil ich zur Zeit lieber alleine bin. Ihr geht es dann schlecht, aber ich weiß nicht was ich tun soll??? Dann sage ich komm wieder her und nach zwei Tagen merke ich aber dass es mir wieder zu anstrengend wird mit ihr.
Und so geht das immer weiter. Ich weiß bloß nicht was die Therapie da bringt. Wenn ich das Suchtmittel bin. Ich meine ich hab den Alkohol weggelassen und sie? Wie soll das gehen.
Wir haben uns auch voll in der nassen Zeit kennengelernt. Es war keine Zeit den anderen überhaupt in seiner ganzen Wahrheit kennenzulernen. Das passiert jetzt. Wir reden offen über alles dass haben wir eigentlich immer..
Es ist bloß so dass der nasse Maik ein ganz anderer ist. Und der Maik den ich jetzt im Spiegel sehe den kenne ich noch nicht so gut. Wenn ich irgendwann weiß wer ich bin, dann weiß ich auch was ich will. Die Zeit wird dann zeigen ob wir unseren Weg gemeinsam weitergehen oder nicht, denke ich.
Mir qualmt gerade der Kopf. Erstmal Mittag essen.
liebe Grüße Maik
Hallo Nys!
Das ist wirklich ein sehr, sehr schwieriges Thema. Ich weiß auch nicht so richtig was ich dazu schreiben soll. Bei ihr ist das so ähnlich wie bei Dir. Sie macht eine Therapie und da sind ein paar Sachen aus der frühesten Kindheit ans Tageslicht gekommen. Es kommt mir falsch vor darüber zu berichten, aber dieses "nicht auf Augenhöhe" belastet unsere Beziehung schon sehr, glaube ich.
Ich meine die Sachen die ich getan habe waren teilweise sehr schlimm, aber es kommt mir so vor als ob sie das alles vergessen hat und wir gar nichts aufzuarbeiten hätten. Oder sie verdrängt es?
Manchmal glaube ich es wäre ihr sogar egal wenn ich jemanden umbringen würde, dann würde sie immer noch zu mir halten weißt Du was ich meine?
Es ist so als ob sie immer eine Stufe unter mir steht, obwohl ich doch die schlimmen Sachen gemacht habe und nicht sie. Es tut mir im Herzen weh das mitzuerleben aber eine Beziehung kann doch trotzdem nicht so laufen. ![]()
Aber ich denke noch lange nicht ans aufgeben. Sie war so oft für mich da, wenn es mir so elend ging und deshalb glaube ich trotzdem noch dass wir vielleicht irgendwie zusammen finden. Ich weiß bloß nicht wie "ich" ihr da helfen kann. Ich hab auch noch so viele offene Baustellen.
lg Maik
Hallo zusammen!
Ich kann Euch da alle nur so recht geben. Ich versuche gerade die Co-Abhängigkeit etwas besser kennenzulernen und "stöbere" hier etwas herum. Ich bin jetzt seit acht Monaten "trocken". Ich weiß dass ich noch viel an mir zu arbeiten habe.
Meine Freundin hat mich die letzten vier Jahre meiner Sucht begleitet. Sie hat mich nass kennengelernt und "wurde" sehr schnell Co-Abhängig. Ich habe wahnsinnigen respekt vor allen die es geschafft haben sich aus diesen Fesseln zu lösen, wirklich!
Es beschämt mich sehr wenn ich an die letzen Jahre zurückdenke. Was ich alles erfunden, gelogen habe um weitersaufen zu können. Wenn es um den Alkohol ging hat sie mich wirklich einen feuchten Dreck geschert. Ich habe vor mir selber Angst wenn ich nur daran denke. Ich hätte mich ohne jegliche Gefühlsregung sofort von Ihr getrennt wenn sie nicht alle gemacht hätte was ich Ihr sage.
In so einer Beziehung passieren Dinge, die "normale" Menschen gar nicht verstehen und glauben könnten. Dinge die eine normale Beziehung gar nicht aushalten würde. Ich glaube nicht mal fünf. Es fällt mir deshalb schwer mir ein Zukunft mit meiner Freundin vorzustellen. Sie hält immer noch zu mir, natürlich. Ich kann ihr immer noch nicht in die Augen sehen und ich denke manchmal ich sollte sie so schnell wie möglich gehen lassen dass sie endlich jemand vernünftiges kennenlernt, aber ich bringe es nicht übers Herz.
Ich habe das Gefühl etwas reparieren zu wollen, fühle aber irgendwie zugleich, dass es wahrscheinlich zu spät ist.
Verlierer wäre wieder einmal sie ![]()
lg Maik
Hallo!
Ja man hat mir schon oft heilende Puste nachgesagt. Bei meiner Freundin hilfts auch immer ![]()
Das ist sehr mutig von Dir Dich Deinen Ängsten so schnell wie möglich zu stellen. Davon kann ich mir eine Scheibe abschneiden *Messer raushol*
Ich glaube es wird Dir sehr gut tun Dich mit anderen Leuten auszutauschen und Du wirst Dich danach viel besser fühlen, wenn Du merkst dass da ja alles gar nicht so schlimm war, wie vorher gedacht. So geht es mir jedenfalls, wenn ich so eine Situation "erfolgreich" bestanden habe.
Es ist wie mit allen Dingen: Wenn man etwas oft macht und positives daraus zieht, oder auch negative Dinge bewältigt dann gewöhnt sich der Kopf dran und lernt daraus.
Ach so eine Frauenrunde stell ich mir ganz interessant vor ![]()
lg Maik
Hallo Frank!
Du sprichst mir aus der Seele. Aber Du kannst doch versuchen noch ein, zwei Dinge zu ändern, um etwas näher an Dein Idealbild heranzurücken ![]()
lg Maik
Hallo!
Das ist echt eine starke Leistung! *meinen Hut gezogen hab* ![]()
lg Maik