Beiträge von Contemplation

    Ich wollte nicht rechthaberisch klingen. Ich bekomme Hartz IV und habe seit meinem Abrutsch mehr schlecht als recht gearbeitet. Meine besten Jahre versoffen und die Chancen auf eine berufliche Zukunft sehen auch nicht sonderlich gut aus. Die großen Ereignisse, wie Heirat und erste Kinder meiner Freunde habe ich alle verpasst und ich weiß nicht ob ein richtiger Kontakt überhaupt nochmal zustande kommt.

    Das Leben einiger Leute ist dank meiner Sucht sehr viel anders verlaufen las es normalerweise der Fall gewesen wäre. Es fällt schwer da an eine gute Zukunft zu denken, aber ich weiß dass ich meine Baustellen nur nüchtern abarbeiten kann, ohne das sie immer weiter verfallen, bis schließlich nichts mehr da ist zum reparieren.

    Das wollte ich damit sagen. Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächsten Wochen. Ich hoffe Du schaffst es!


    lg Maik

    Mark, Du wirst immer einen Grund finden, etwas zu trinken. Selbst wenn Dein Rheuma geheilt würde und Du das erlebte von damals vergessen könntest. Du hättest mit Sicherheit schnell andere Gründe parat, um zur Flasche zu greifen.

    Das schwierige jetzt ist, auch wenn alles noch so hoffnungslos erscheint, stark zu bleiben und dem Alkohol keine Chance mehr zu geben. Du mußt da knallhart sein. Und nach einer Weile werden sich die Wolken lichten und es werden sich neue Möglichkeiten ergeben.

    Ich habe kein Rheuma und habe zum Glück auch kein so schreckliches Erlebnis wie Du gehabt. Aber auch ich habe Dinge gemacht und erlebt, die mich oft verzweifeln lassen und wo ich manchmal denke dass ich so eigentlich nie wieder ein normales Leben führen kann.

    Aber ich werde es erst wissen, wenn ich es versucht habe. Am 12.02. werde ich acht Monate trocken sein und ich weiß dass es mindestens nochmal solange dauert, bis ich alles halbwegs geregelt habe und ich weiß auch nicht was danach kommt. Aber ich weiß dass der Alkohol mich bis jetzt fast 13 Jahre meiner Lebenszeit gekostet hat. 13 Jahre Lebenszeit meiner Mutter. Vier Jahre Lebenszeit meiner Freundin.

    Egal wie sehr Du leidest Mark, streiche den Alkohol aus Deiner Welt. Nichts und Niemand ist es Wert sich und seine Lieben so kaputt zu machen.


    lg Maik

    Hallo Jonas!


    Ich wollte Dich mal fragen wie das damals bei Dir war. Also Du hast ja anfänglich hauptsächlich getrunken um Dich mal etwas gehen lassen zu können, so hab ich das verstanden. Also "normal" mit anderen Menschen "quatschen" und auf Feiern auch mal tanzen und so. Nach dieser Phase, als Du dann nur noch zuhause getrunken hast, was hast Du da eigentlich gemacht als Du betrunken warst? Musik gehört, oder ähnliches? Die gesteigerte Emotionalalität unter Alkohol ausgelebt? Ich hoffe die Frage ist nicht zu persönlich.


    lg Maik

    Hallo!

    Eins vielleicht noch. Gestern hatte ich Abends im Bett eine kleine Diskussion mit meinem Alkohol ich. Es meinte so zu mir: Hey Maik, sieh doch mal, die Situation in der du dich im Augenblick befindest ist ja nicht grad die Beste, vielleicht bist du ja deshalb nicht mit dem Suff klargekommen. Wenn Du alles etwas sortiert hast und die wichtigen Dinge auf die Reihe bekommen hast, dann könnten wir es doch nochmal versuchen? Dann müsste es doch eigentlich gehen...

    Ich hab das Gespräch dann sofort abgebrochen. Der spinnt wohl. Nein aber mal ernsthaft: Es ist wichtig, und es ist mir früher sehr oft nicht gelungen, den Entschluß nichts mehr zu trinken und der Einsicht, mit dem Alkohol nicht umgehen zu können, vertrauen zu schenken, denn es ist die richtige.

    Alles andere ist ein Trugschluss und führt ohne Zweifel wieder in den Abgrund. Da spielt sicherlich auch die Erfahrung die man selbst gemacht hat die Hauptrolle. Denn sonst wäre ich schon nach dem mir mein Arzt das erste mal gesagt hat, dass ich nichts mehr trinken darf, Abstinent geworden.

    Wie Hartmut schon sagte: Das erste Glas stehenlassen. Damit kann man nichts verkehrt machen.


    Gruß Maik

    Hallo Andreas,

    ich finde dass hört sich alles schon sehr gut an bei Dir. Vielleicht schaffst Du es ja demnächst noch Deinen Kaffeekonsum etwas einzuschränken.

    Mir ist das auch sehr schwer gefallen. Habe bis zu zwei Kannen am Tag getrunken und sehr viel Süßkram. Jetzt trinke ich höchstens noch drei Tassen, aber eher ein, zwei und das nur Morgens.

    Ich muß sagen: Die Ruhe und Gelassenheit die ich dadurch gewonnen habe, helfen mir sehr auf meinem Weg. Mittlerweile stört mich bloß noch jede Dritte Fliege an der Wand ;)


    Dir auch ein schönes Wochenende, lg Maik

    Guten Morgen Andreas und Foristen :)


    Da bin ich ja froh dass es nicht zu verwirrend war.

    Ja jeder hat seine eigene Geschichte mit dem Alkohol und bei jedem verläuft diese anders. Ich verstehe jetzt was gemeint ist wenn von "Saufkarriere" gesprochen wird.

    Jeder durchlebt diese brutale Zeit anders. Je nach dem wieviele Freunde oder Verwandte einen fälschlicher Weise unterstützen (Co), wie lange diese Zeit dauert, oder wie lange es dauert bis alles um einen herum zerbricht und wie stark man dieses auch überhaupt wahr nimmt. Ob man gewisse Impulse (Therapie,SHG) auch aufnimmt und in seine Geschichte einbauen kann.

    Erfahrungen sammeln, um irgendwann so stark zu sein einzusehen, dass ein Kampf mit den Alkohol zwecklos ist und man nur verlieren kann, ohne vorher schon so sehr vom Alkohol zerstört zu sein, dass man diese Kraft gar nicht mehr aufbringen kann. Das ist ein perverses Spiel in dem es viel zu viele Verlierer gibt :(

    Ich habe schon so viele Leute auf der Strecke bleiben sehen und die waren wirklich im inneren sehr gute Menschen, aber für sie war es einfach zu spät... Aber auch solche Dinge habe ich für mich in meiner Geschichte irgendwie verarbeitet und letztendlich nutzen daraus gezogen, glaube ich.


    Auch eine gewisse Inteligenz muß meines Erachtens nach dem ganzen Alkohol noch vorhanden sein, um eine andere Richtung einzuschlagen. Also ich meine, man muß noch Ausweichmöglichkeiten haben. Jemand der überhaupt keinen Nutzen aus Dingen wie spazieren, lesen, Sport, u.s.w. ziehen kann, wird es nochmal umso schwerer haben diesen Kampf zu bestehen.


    Für mich ist eins klar und dass hilft mir sehr: Keiner weiß was kommt, die ganze Zukunft ist noch nicht geschrieben. Alles kann passieren. Ich werde vielleicht irgendwann wieder anfangen mit dem Trinken oder werde der glücklichste Mensch der seine Trockenheit zufrieden feiert und neue Wege geht. Aber das alles wird die Zeit entscheiden und nicht eine kleine Stimme in meinem Kopf, die mir viel zu lange zugesetzt hat und auf die ich viel zulange ohne jeden Widerstand gehört habe. Jetzt habe ICH das sagen :)


    Schönes trockenes Wochenende, lg Maik

    Hallo Tyler, Hallo Forum!

    Die Frage des Rückfalls ist wirklich eine interessante. Hab schon oft versucht in mich zu gehen um rauszufinden was bei mir zu den vielen, vielen Rückfällen führte. Ich weiß es immer noch nicht genau. Irgendwie denke ich dass es jetzt endlich mal geklappt hat, liegt einfach daran, dass ich es leid war so weiterzuleben. Der ganze Trott, alles was eben dazu gehört. Ich glaube davor das waren alles bloß halbherzige Versuche, hauptsächlich für andere unternommen.

    Ich habe dann beschlossen es einfach zu versuchen. Diesmal für mich. Um noch einmal zu erfahren was alles in mir stecken kann, wenn meine Gedanken und der Körper frei von dem sind was mich so lange Geknechtet hat. Ich habe einfach für mich beschlossen, das beste aus mir herauszuholen. Körperlich und geistig und danach zu entscheiden wie es weitergehen soll.

    Seit dem (11.06.2012) fällt es mir erstaunlich leicht den Verlockungen zu widerstehen, denn es gibt null Toleranz was Alkohol angeht. Ganz und absolut eiskalt wird jeder Anflug von Gedankenspielen was Alkohol angeht im Keim erstickt.

    Am Anfang ging es mir erst sehr schlecht damit. Das loslassen hat doch eine gewisse Zeit gedauert und ich war stark depressiv, aber mittlerweile kann ich diese Konsequenz auch langsam auf andere Bereiche anwenden (Sport etc.)

    Gründe um zu trinken habe ich immer gefunden, jedes noch so banale "Fehlverhalten" anderer zu meinen Gunsten ausgenutzt. Das kann ewig so weitergehen...

    Grundbausteine und dieser eine Gedanke: Mit mir nicht mehr. ICH sag wo es langgeht.


    lg
    (Ist ziemlich schwierig für mich meine Gedanken in Worte zu fassen, Sorry)

    Hallo Berta!

    Bis jetzt hab ich mich noch erfolgreich drum rum gedrückt, aber wenn der nächste Anlauf nichts wird dann werde ich auf jeden Fall Hilfe suchen. Ich weiß dass ich dort wieder besser in Schwung komme und auch mal mit aussenstehenden reden kann, aber denke dass ich da vielleicht auch wieder alleine rauskomme. Na mal sehen, für dieses Jahr will ich bloß noch Ruhe und das Jahr endlich rumbekommen. Weihnachten und Sylvester noch im Kämmerlein verstecken und dann kanns nächstes Jahr losgehen.


    Liebe Grüße Maik

    Hallo Leute,

    ich möchte Euch Heute mal wieder ein bißchen was von mir schreiben. Meine Grafikkarte ist schon lange repariert, aber ich fand einfach nichts erwähnenswert, dass ich hätte schreiben können. Ich bin stolz dass Heute mein 194. Tag ohne Alkohol läuft. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Laß Dich nicht treiben, bewege Dich, oh wie recht Du mit diesem Satz hast Zotti. Ich hab es immer noch nicht geschafft mich aufzuraffen und endlich mit irgendetwas anzufangen. Die Tage und Wochen vergingen wie im Flug und ich komme mir immer noch wie ein Aussenstehender vor, wenn ich von meinem Balkon aus auf das geschäftige Treiben der Stadt schaue.

    Als Alki hatte ich wenigstens meine Daseinsberechtigung, jetzt da ich den Schritt gewagt habe und dem Alkohol entsagt habe, kommt es mir so vor, als ob ich ein Schauspieler ohne Rolle bin.
    Die Tage (ent)gleiten an mir vorbei und wenn meine Mutter und meine Freundin nicht wären, würde glaube ich überhaupt keiner bemerken, dass ich Existiere. Ich bin lieber allein für mich, weiß auch nicht genau warum...

    In der ganzen Zeit gab es eigentlich auch nur einen Tag an dem ich richtig fertig war. Es war eigentlich nicht mal richtiger Saufdruck, eher ein tiefes Gefühl der Trauer, Hilflosigkeit und auch Wut. Ich schrieb den ganzen Tag über mit einem guten Freund, der Kontakt zu ihm war schon lange abgebrochen. Naja und er zeigte mir nochmal auf wie ich damals den Kontakt zu allen abbrach und sie dann einfach (nach wirklich vielen Hilfeversuchen) einfach nichts mehr für mich tun konnten. Über die Jahre haben wir uns dann immer mehr aus den Augen verloren. Es ist immer noch mein bester Freund!

    Das war sehr schmerzlich zu begreifen, was ich meinen Freunden angetan habe.

    Ich weiß dass ich es ab jetzt wieder irgendwie gutmachen möchte, bei allen die ich verletzt habe und ich weiß dass es mich noch sehr viel Kraft kosten wird das ganze verlorene Vertrauen wiederzugewinnen. Auch die Rolle des trockenen Alkoholiker muß ich erst noch lernen und ich habe mir ganz fest vorgenommen, dass nächstes Jahr das meine wird!!!

    Liebe Grüße, Maik

    Das ist richtig. Nur so kannst Du rechtzeigtig etwas gegen einen Rückfall tun. Ich hätte es vielleicht auch schon früher geschafft mal längere Zeit nüchtern zu bleiben, wenn das mit dem Notfallkoffer bei mir geklappt hätte, aber ich fühlte mich immer noch "nicht richtig bereit" dafür und habe nur allzu gerne wieder dem Alkohol nachgegeben.

    Bis ich plötzlich gemerkt habe, reifer wird die Zeit nicht mehr werden. Irgendwann, falls ich mein Gehirn bis dahin nicht schon versoffen habe, oder sogar tot bin, werde ich mich diesem Kampf stellen müssen. Ich werde irgendwann durch dieses Tal gehen müssen, kein Alkohol der Welt kann etwas daran ändern und es führt kein Weg daran vorbei.

    Seit dem, ich will nicht sagen, hat der Alkohol an Schrecken verloren, aber bin ich mir bewußt, dass ich diesen Weg alleine, ohne Alkohol gehen muß und ich habe den Saufdruck besser unter Kontrolle.

    Diese Panik, die ich manchmal bekam, jetzt muß was her sonst dreh ich durch, oder nur noch "einmal" richtig entspannen und dann gehts los. Man kann es aushalten und sich beruhigen und sich wieder auf das konzentrieren was zählt.

    Den Weg gehen, die Welt sehen und vor allem, seinen Angehörigen und Freunden noch Zeit geben einen wieder lieben und schätzen zu lernen. Ich denke all das ist es Wert zu kämpfen, oder Roswitha?

    So muß jetzt leider meine Grafikkarte zur Reparatur bringen :( Heißt ein, zwei Monate ohne Internet... Hab schon echt bammel und es so lang es ging hinaugezögert. Naja vielleicht mach ich in der Zeit ja mal ein bißchen mehr Sport, mein Körper würds mir danken.

    liebe Grüße Roswitha

    Guten morgen,

    das wäre schön gewesen: Wenn ich mir vor dem ersten Bier eine dicke Spinne vorgestellt hätte und mein Bier dann zertreten hätte...

    Nein ernsthaft, Du mußt ja schon sehr sensibel sein, um Dein Bewußtsein dermaßen beeinflussen zu können. Und auch einen starken Willen haben, um Dir jedesmal wenn Du "saufdruck" bekommst etwas ekliges vorzustellen und nicht den "guten" Gefühlen die Dein Gehirn bis jetzt mit dem Alkohol verknüpft hat, nachzugeben. Ich stelle mir das sehr schwer vor, aber wünsche Dir viel Erfolg damit.

    Laß uns doch an Deinen Erfahrungen teilhaben.

    Einen schönen Tag, lg Maik

    Guten Morgen,

    mensch ist ja gerade ganz schön was los bei Dir. Angst und Verzweiflung gehören bei mir mit dazu auf meinem Weg in ein trockenes Leben. Jeden Tag weiß ich aufs neue nicht welche Gedanken, Schmerz, Verzweiflung aber auch Hoffnung und Trost Heute für mich bereit stehen.

    Bei aller Hilfe die Du Dir suchst, und was auch richtig ist, mußt Du aber auch lernen diese Gefühle auszuhalten. Denn nur so können Du und Dein (Unter) Bewußtsein lernen damit umzugehen. Das ist am Anfang sehr schwer auszuhalten und so viel einfacher mit Alkohol wegzudrücken, aber weiter wird es Dich nicht bringen. Aber das weißt Du ja.

    Nach fünf Monaten hab ich diese absoluten Panikanfälle jetzt langsam im Zaum, aber immer noch brechen manchmal Gefühle über mich hinein, die ich schon lange nicht mehr, oder so noch gar nicht kannte.

    Es ist schwer, aber Du kannst es schaffen. Es gehören Mut und Ausdauer dazu. Und auch die Erkenntnis und Einsicht an Etwas gescheitert zu sein. An Teil seines bisherigen Lebens loszulassen. Mit allen Konsequenzen.

    Bist Du bereit dazu?


    Ganz viel Kraft und ganz liebe Grüße, Maik

    Das verstehe ich nicht ganz. Würde es aber gerne. Du willst eine Abneigung oder hass gegen die Sucht an sich aufbauen, damit Du in keine andere verfällst? Oder nur gegen den Alkohol? Achso doch jetzt hatt es doch noch klick gemacht. Du versuchst also eine Abneigung gegen den Alkohol aufzubauen in dem Du bei Alkoholreizen andere, Dir sehr unangenehme Gerüche oder Geschmäcker oder Dergleichen ins Bewusstsein rufst um den Alkohol mit etwas schlechtem zu verknüpfen.

    Das hört sich echt schräg an. Bin gespannt ob das funktioniert. Dazu gehört aber ein sehr ausgeprägtes Vorstellungsvermögen, oder?

    Gute Nacht, lg Maik

    Hallo Zotti,

    da kann ich Dir bloß recht geben. Ich sehe momentan auch überall Leute Alkohol trinken. Egal wo man hinsieht. Auf der Straße, wenn ich mit meiner Freundin Ihre Soaps gucken muß (die saufen da irgendwie die ganze Zeit) , im sozialen Netzwerk (viele Beiträge, Bilder u.s.w., gerade am Wochenende)

    Ist wirklich schwierig sich ein Leben neben diesem gesellschaftlichen "Normalbetrieb" vorzustellen, ohne die ganze Zeit irgendwo anzuecken.

    Naja, das mit dem vielleicht mal wieder irgendwann. Hab mich letztens auch dabei erwischt wie ich darüber nachgedacht habe. Auslöser war die Vorstellung dass, wenn ich alle meine Probleme die ich jetzt noch habe und abgearbeitet habe, vielleicht ja irgendwann doch wieder normal trinken könnte.

    Das ist so gemein dass wir so dermaßen vom Alkohol besessen sind das er es immer und immer wieder versucht. Immer und immer und immer und...


    lg Maik

    Hallo Lena,

    herzlichen Glückwunsch zu Deinen 11 Monaten. Das ist wirklich stark!!! Du machst doch alles richtig und vielleicht wird es ja auch schon früher was mit der Therapie, wenn vorher ein Platz frei wird.

    Die Gefühle können einen ganz schön zu schaffen machen. Mir geht es da auch nicht anders, aber wie Du schon sagtest: der Alkohol würde alles bloß wieder schlimmer machen und damit würdest Du Deiner Mutter erst gar nicht helfen.

    Ich wünsch mir auch dahin zu kommen wo Du jetzt bist, mach weiter und schrei es raus!

    Liebe Grüße Maik