Beiträge von Contemplation

    Hallo Nala, hallo auch an alle anderen,


    Im Augenblick ist meine Stimmung sehr gedrückt. Schreibe deshalb auch zur Zeit nicht. Will nicht die ganze Zeit bloß so negative Sachen schreiben. Mein Therapeut meinte aber dass das normal sei dass vor dem Aufschwung die Stimmung nochmal etwas in den Keller gehen kann und ich habe auch schon viele Beiträge im Internet gelesen, die das bestätigen. Vielleicht muß die Dosis dann auch noch erhöht werden. War Montag eine Stunde joggen, war keine so gute Idee. Danach hat mein Kreislauf total verrückt gespielt.

    Naja jetzt heißt es wohl erstmal abwarten und Tee trinken. Die Nebenwirkungen sind ganz schön heftig. Mußte mich heute Nachmittag wieder hinlegen, weil ich von einer zur anderen Minute sehr müde wurde. Hab dann fast drei Stunden geschlafen und jetzt bin ich voll wach :evil:

    In einem Monat hab ich mein erstes Jahr ohne Alkohol hinter mir. Auf meinem Überweisungsschein für die Psychologische Institutsambulance (für meinen behandelnden Therapeuten) stand nicht wie früher 10.1 Alkoholabhängigkeitssymptom, sondern "Trockener Alkoholiker" - bitte um Weiterbehandlung und Therapie. Ist mir erst gar nicht aufgefallen, doch ich mußte warten beim Dok und hatte schon die letzten beiden Male vergessen ihm den Schein zu geben, deshalb holte ich ihn vorsorglich raus. Und als ich da so saß und immer wieder drauf sah als jemand vorbeikam um nicht in ein Gespräch verwickelt zu werden, viel mir erstmal richtig auf was da stand. Trockener Alkoholiker. Man, war das ein scheiß erstes Jahr. Kann ja eigentlich bloß besser werden.


    Wünsch Euch allen schöne Pfingsten!!! lg Maik

    Hallo Ihr Lieben,


    Ach schön wie zerknautscht sie draussen alle an der Bushaltestelle stehen... Naja dieses Problem haben ja die meisten von uns zum Glück nicht mehr. Wenigstens eine kleine Genugtuung für das ganze Gegröhle und Gerülpse auf den Balkonen am gestrigen Tage. Verstehe sowieso nicht warum der Alkoholiker aus dem Zehnten bis Mittag das doppelte seines normalen Pensums bis schaffen mußte? Naja dafür war aus seiner Richtung alles ruhig für den Rest des Tages...

    Ich fühle mich noch leicht angeschlagen. Etwas schwach, als ob ich Fieber hätte, nur ohne erhöhte Körpertemperatur. Aber der Schub der Tablette kommt sowieso immer erst drei Stunden nach der Einnahme. Das wären dann noch anderthalb Stunden. Na mal sehen.

    Nys : Hallo Nys, in meinem Kopf ist ein Schild. Auf dem ist eingraviert: Mach weiter so, gib Gas und bald wird es Dir wieder besser gehen. Das braucht halt alles Zeit! Ich nehme es an dass es so sein wird, aber glaube ich deshalb daran? Ich denke wenn mit dieser Annahme irgendwann positive Gefühle verbunden werden, ändert sich diese Annahme langsam in Wissen. Glauben hat für mich etwas nicht greifbares. Auf etwas hoffen. Du hast Deinen Glauben, ich nicht. Gehts Dir dadurch besser als mir mit meinen Annahmen?

    garcia : Hallo Frank, Du hast Recht. Mein Verstand weiß natürlich dass diese Kurve sich hinzieht und dass es der einzig richtige Schritt war dem Alkohol zu entsagen und auch dass ich Geduld brauche auf meinem neuen Weg. Ich will mir die Zeit ja auch geben, will alles richtig machen. Ich hatte eigentlich das Gefühl dass alles gut gelaufen ist. Mein Progamm dass ich hier so durchgezogen habe, lief ganz gut. Bloß irgendwie fehlte etwas.

    Weniger Kaffee und Zigaretten, das Laufen dass mich so schön ausgepowert hat, der Garten, wieder raus die Welt, unter Menschen. Meinen Führerschein, Suchtberatung u.s.w. All das habe ich getan, für mich sehr wichtig und richtig und doch fehlt mir das positive Gefühl am Abend, etwas geschafft zu haben. Das gute Gefühl am Morgen, wieder frisch in den Tag starten zu können, mich auf etwas freuen zu können, einfach zu spüren auf dem richtigen Weg zu sein, nicht bloß zu Wissen, oder es von Anderen gesagt bekommen. Deshalb die Tabletten, denn ich glaube sonst ist irgendwann der Punkt bei mir erreicht, an dem ich mir sage: Ich will das nicht mehr, ich möchte wieder etwas fühlen, auch wenn ich dadurch alles kaputt mache.

    Sonnenblume : Hallo :) Das hört sich gut an Sonnenblume. Also nicht dass Du die nehmen mußt, aber gut zu wissen dass sie Dir geholfen haben. Ich hoffe dass diese Tabletten mich auf meinem Weg unterstützen. Ich erwate keine Wunder. Es wäre schön, wenn ich es in mir drin spüre, dass alles richtig ist wie ich es mache, ich wieder positiver denke und auch nicht mehr so`n Ekel bin für meine Freundin und Mutter.


    Mensch die letzten Tage war ich echt zu gar nichts zu gebrauchen aber ich denke jetzt gehts langsam wieder Bergauf. Muß mal dringend unter die Dusche... Zuviel Information, oder? ;)


    Schönen Tag Euch allen, lg Maik

    Hallo DFR,


    das ist nunmal ein Ritual hier in Deutschland. Der "Vatertag". Für mich war er nichts besonderes in den letzten Jahren, ich war ja sowieso jeden Tag voll. Für viele der "normalen" Leute ist dieser Tag nunmal ein Tag sich ganz "offiziell" besaufen zu dürfen. (Sind aber ein haufen Anführungszeichen ;) ) Für viele Frauen übrigens auch. Aber der Begriff "Vatertag" steht ja sowieso bloß für "LassUnsVonHausZuHausZiehenUndKräftigZiehenTag"

    Bei mir im Haus "feierten" auch zwei Trüppchen auf den Balkonen. Sehr abartig, aber: ab 15.00 Uhr war alles vorbei. Schöne Ruhe für den Rest des Tages, und : Den Kater Heute haben sie sich wirklich verdient und ich gönn ihn allen von ganzem Herzen :lol:

    Bei ihrem sinnlosen Gegröhle hier von den Balkonen konnte ich auch bloß daran denken, ob ich früher auch so abstoßend auf andere Menschen gewirkt haben muß. Schätze mal schon. Na obwohl von dem einem Vogel hab ich nüchtern auch noch keinen Satz am Stück gehört, wenn ich ihm mal im Haus getroffen habe...

    Egal, gehört nunmal dazu. Kannst Dir ja nächstes mal freinehmen, falls es Dich zu sehr stören sollte, aber scheinst ja ganz gut damit klargekommen zu sein und ist ja zum Glück nur einmal im Jahr.


    lg Maik

    Hi Nys,


    Danke für Deinen Beitrag. Lieg den ganzen Tag lang. Die Tabletten lähmen mich geradezu und Konversation ist ganz schön anstrengend. Will das jetzt aber durchziehen. Hauptsächlich für mich, aber auch für meine Lieben. Kann mich selbst schon nicht mehr ertragen, wie muß es da den anderen wohl gehen? Meiner Freundin, Meiner Mutter.

    Wenn ich zwar an das Positive Glauben möchte, aber nichts positives mehr fühlen kann, dann ist es schwer. Schon Morgens das aufstehen. Nein, schon Abends bevor es ins Bett geht. Wnn meine Freundin sich schon ins Bett legt und ich mich nicht traue hinterher zu gehen, weil ich weiß dass Morgen sowieso wieder ein sch*** Tag wird. Ich mein da fällt es mir schwer an mir zu arbeiten, meine Ziele zu verfolgen.

    Hab gute Erfahrungsberichte gelesen im Netz was diese Tabletten angeht, dauert halt bloß eine Weile bis die Nebenwirkungen nachlassen und sie wirken. Was solls. Wenn ich dadurch wieder ein bißchen was fühlen kann, außer Leere, ist allen geholfen.

    Ist schon komisch, während der ersten drei Tage war ich ganz schön verpeilt, konnte nicht schlafen, aber habe ganz vereinzelt mal wieder ein kurzen Augenblick Zuversicht gespürt. Ein Gefühl das ich schon sehr lange so nicht mehr fühlte. Ich meine klar ich weiß dass ich es nur ohne Alk schaffen kann und will. Mein Kopf weiß dass das alles gut ist. Kein Alk, keine Drogen, ich dreh mich nicht mehr im Kreis, beweg mich langsam Richtung vorwärts. Der Verstand sagt alles richtig, aber die Gefühle dazu passen nicht, sind die Falschen oder gar keine?

    So gehts mir jetzt gerade wieder, nur das ich dazu noch total müde bin den ganzen Tag. Nein nicht müde. Würd das Gefühl als gelähmt bezeichnen. Ist im Vergleich zu Gesstern aber schon besser geworden und ich bin zuversichtich dass es bald besser wird. Naja bleibt mir ja eh nichts anderes übrig. Hab Heute den ganzen Tag Sopranos geschaut. Fühl mich ein bißchen wie ein Schwerbehinderter, also noch mehr als sonst.

    Diese Ahnung die Kurve zu spät bekommen zu haben, die Macht mich echt fertig. Vielleicht schaffen es die Tabletten meine Erwartungen die ich eigentlich noch an das Leben hatte etwas runterzudrücken.

    Hey Nys, glaubst Du an Gott? Manchmal wünschte ich mir ich könnte mich auch darauf einlassen, oder wäre anders erzogen worden. Langsam beginne ich zu begreifen warum soviele Leute einen Gott brauchen. Auch ein gutes Antidepressiva, oder?

    Danke für Deine Worte Nys. Wenn ich an Gott glauben würde, dann würde ich dafür beten dass Dein Kinderwunsch in Erfüllung geht, Du irgendwann in Dein Traumhaus ziehen kannst und glücklich bist und Dein inneres Kind auch.

    LG Maik

    Hallo zusammen,


    ich bin zur Zeit ganz schön durchn Wind und hab mich entschlossen deshalb erstmal zu warten bis ich mir meiner Gefühle im klaren bin, bis ich hier weiter schreibe.

    Die letzten Tage waren ein ganz schönes Chaos und irgendwie glaube ich dass ich ein ganz schön großes Problem habe, außer dem Alkohol.

    Ich muß erstmal abwarten.


    Eine schöne Woche wünsche ich Euch, LG Maik

    Hi Schnuffig!

    Ich versuch mal was zu schreiben. Schlucke jetzt den vierten Tag diese Tabletten. War die letzten Tage ziemlich schräg drauf und heute habe ich mich nach dem zweiten Kaffee erstmal wieder hingelegt und weitergeschlafen.

    Ich bin zur Zeit "etwas?" depressiv drauf, dass haben mir diese Tage jetzt schon gezeigt, weil ich seit langem mal wieder was gefühlt habe, auch wenn es wahrscheinlich bloß die Nebenwirkungen wahren. Lange Zeit war da bloß eine emotionale Leere. Ich habe gar nicht gemerkt wie es Berg ab ging.

    Ich werde jetzt erstmal abwarten glaube ich und abwarten was passiert. Ich konnte sehr gut weinen und lachen wenn ich betrunken war. Hab mich ebend gespürt, glaube ich jeddenfalls. Im richtigen Leben kann ich das nicht.

    Bin etwas verwirrt ich warte jetzt erstmal ab bevor ich hier weiterschreibe.


    LG Maik

    Guten Morgen Goldband123,


    Alles egal, alles egal vielleicht nicht. Du kannst schon eine Rolle in seinem Leben spielen, wenn Du das Spiel mitspielst. Keine Kritik, keine Angriffe auf seine Person, auf sein Trinkverhalten.

    Du wirst Dir aber nie sicher sein können wie er über Dich denkt, seine Gefühle für Dich sind, welche Rolle Du in seinem Leben spielst. Alkohol wird für einen Alkoholiker immer vor allem anderen kommen, an erster Stelle stehen.

    Du wirst für Dich selber herausfinden müssen, wie Du Dein zukünftiges Leben verbringen möchtest. Soll es so weitergehen, oder willst Du ein normales Leben führen, so wie es andere Paare führen. Mit gegenseiter Achtung, Respekt und vor allem in Ruhe.

    Wenn Du mal genau drüber nachdenkst, sollte der Versicherungsschutz in Deiner Geschichte einen eher geringeren Stellenwert bekommen. Die Probleme liegen da eher woanders.


    LG Maik

    Hey Mathias,

    ich wollte damit eigentlich nur zum Ausdruck bringen: Ja mach ich ,obwohl es nicht einfach ist. Dann versuch Du es doch bitte auch, obwohl es schwer ist.

    Hätte ich besser ausdrücken können, gebe ich zu ;)


    lg Maik

    Hey Miriel,


    na siehst Du, wärst Du mal schon eher hier rüber. Bei uns ist auch schön :)

    Ja das meine ich ja, werden die Emotionen die ich jetzt im neuen Leben wahrnehme und spüre, ausreichen um meine Erinnerungen damit zu befriedigen.

    Ich denke, meine Messlatte an Emotionstiefe hängt ziemlich hoch, aber ich glaube auch, dass ich sie im Laufe der Zeit vielleicht etwas tiefer hängen kann.

    Ich denke Dein Nickname ein Teil der Lösung ;)


    lg Maik

    Hallo Miriel


    Danke für Deinen Beitrag. Ich freu mich :)
    Ich war seit 2003 neun Mal im Krankenhaus zur Entgiftung, habe zwei mal eine Langzeittherapie von jeweils 3 Monaten hinter mir und war zwei mal in der Tagesklinik für mehrere Monate.

    Irgendwann war die Scham einfach zu groß, auch nur noch ein einziges Mal dorthin zu gehen. Das Gefühl versagt zu haben und das auf ganzer Linie war größer als die Angst vielleicht zuhause zu sterben.

    Meine letzten drei Entgiftungen habe ich allein zuhause gemacht, mit Schlaftabletten und Beruhigungstabletten. :shock: Irgendwie war mir auch egal was passiert. Wenn ich tot bin hab ichs endlich hinter mir das ganze Elend, hab ich mir so gedacht...

    Ich gehe alle zwei Wochen zur Suchtberatung und zu meinem Therapeuten/Arzt. Am 15. will ich das erste mal in eine reale SHG gehen. Ich habe sehr lange Zeit isoliert gelebt Miriel, weshalb ich mich noch etwas schwer tue, draussen im wahren Leben. Aber es wird besser und ich glaube die Tabletten könnten vielleicht den entscheidenen Schub geben, den ich zur Zeit so dringend brauche.

    Alkohol und Drogen spielen für mich zur Zeit eigentlich keine Rolle. Vielmehr erkenne ich den richtigen Sinn des normalen Lebens noch nicht so richtig für mich. Liebe, Freude und Glück sind momentan kein Bestandteil meines Lebens, was es für mich etwas schwierig macht, meinen Blick positiv in die Zukunft zu richten.

    Am Anfang waren noch Hintertüren vorhanden, obwohl ich sie gar nicht so richtig wahrgenommen habe. Mit dem was ich bis jetzt schon erreicht habe, ist mir immer mehr bewußt geworden, dass ich diesen Kampf den ich jetzt führe, bloß einmal in meinem Leben führen werde. Die Türen sind alle zu, ich glaube deshalb gehts mir auch so schlecht zur Zeit.

    Ich bin so offen in den Gesprächen mit meinem Therapeuten und meinem Suchtberater, dass die schon ein paar Mal sehr überrascht zu sein schienen. Ich verschweige nichts, denn das sind die einzigen Personen, die mir zur Zeit helfen können, das weiß ich.

    Ich danke Dir für Deine aufmunternden Worte. Ich werde mir weiterhin sehr viel mühe geben und sehr vorsichtig sein mit dem was ich tue. Es geht bestimmt bald wieder Berg auf :)


    lg Maik

    Das Problem ist halt für mich Sachen zu finden, die einen größeren oder wenigstens gleichwertigen Stellenwert einnehmen können, wie die Erinnerungen an den alten, blöden Hund, den ich aber trotzdem irgendwie mag, so süß mit seiner Tollwut (ich hör ja schon auf!)

    Da diese Erinnerungen fast immer mit sehr großen Emotionen verbunden sind, wozu Alkohol und Drogen nunmal da sind, ist es jetzt an der Zeit einen Weg zu finden mit dem normalen Leben klarzukommen. Mit der Banalität des Seins vielleicht? Ja doch ich glaube schon. Ich meine mein Plan steht, Alkohol und Drogen sind kein Thema, aber wird diese Sehnsucht nach dem Kick, nach Emotionen die außerhalb unseres Seins als Abstinenzler möglich sind, verschwunden sein wenn ich soweit bin?

    Ich weiß es nicht, neige aber eher dazu das anzuzweifeln.

    Mein Abgrund ist dunkel. Ich spiele ganz fröhlich und entspannt mit meinem tollwütigen Hund, während er mich ganz langsam zerfleischt.


    lg Maik

    Hey Ihr Beiden,


    ich hatte ehrlich gesagt etwas Angst so etwas schreiben. Angst vor den Reaktionen, obwohl es mein inneres eigentlich ganz gut wiederspiegelt.

    Pathos hab ich gegoogelt, kannte ich vorher nicht, aber trifft es wohl ganz gut Schnuffig ;)

    Hab gerade herzhaft gelacht, was selten ist in letzter Zeit. Habe mir mich ganz eng eingewickelt in Frischhaltefolie mit Supermanumhang tanzend vorm Spiegel vorgestellt. Man, ich schmeiß mich weg, wenn jetzt der Hund kommt und mich auswickeln will 8)

    Ach Miriel ich bin schon wieder mit meinem Latein am Ende. Loszulassen ist ja die eine Sache, aber ich für meinen Fall glaube dass ich es erst geschafft habe, wenn dieser tollwütige Hund von alleine gestorben ist (was lange dauern kann, weil solche Hunde sehr alt werden können) oder ich es schaffe ihn durch ein neues zu ersetzen. Vielleicht ein Hoppelhäschen, die sind so niedlich.

    Habe ich denn nicht die Pflicht Angst vor mir zu haben, nachdem was ich alles über mich weiß, oder glaube zu wissen?

    Habe ich nicht einen Anspruch auf Trauer für ein "ich" das ich ausgesperrt habe, wie einen tollwütigen Hund, der trotzdem Jahre lang an meiner Seite geschlafen hat.

    Habe ich nicht das Recht Panik davor zu haben dass Gitter wieder öffnen zu wollen, weil ich ihn so vermisse, meinen treuen Weggefährten, obwohl ich weiß, dass er mich wahrscheinlich zerfleischen würde?

    Hallo Erik und Alle,


    danke für Deinen Zuspruch. Ja ich hoffe auch dass mir die Tabletten vielleicht helfen etwas an Zuversicht zu gewinnen. Es ist sehr anstrengend den ganzen Tag unzufrieden und traurig zu sein, obwohl ich eigentlich auch mal Grund hätte mich zu freuen oder mal etwas zu verschnaufen.

    Gestern hat mir auch meinen Mutter gesagt dass sie es gut findet dass ich etwas gegen meine Stimmung unternehme. Meine Freundin und Mutter sind auch mit Ihrem Latein am Ende mich aufmuntern zu wollen, obwohl sie glaub ich alles richtig machen soweit.

    Ich für mich hatte das Gefühl, dass meine Gefühle und Gedankengänge die Angemessenen sind für jemanden in meiner Situation, habe aber schon gespürt dass sie mich nicht richtig vorankommen lassen. Mein Arzt meinte schon dass das zum Teil normal sei, aber er trotzdem Handlungsbedarf bei mir sehe. Ich geh jetzt wieder wöchentlich zu ihm und wir schauen mal wie das jetzt entwickelt.


    lg Maik