Hallo Zusammen,
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Komm endlich ausm A...
Vergrab Dich nicht zuhause...das heißt ja nicht zwangsläufig, daß Du ständig unter Menschen mußt...aber joggen z.B. ist ein guter Anfang. Geh raus an die frische Luft, schon ein kurzer Spaziergang kann helfen, die Dinge wieder etwas positiver zu sehen.
Ich drück Dir die Daumen und hoffe, ich war nicht allzu direkt...wenn ja, war es jedenfalls gut gemeint
Hi Andreas,
direkt sein ist doch nichts schlechtes. Ich wünschte mir manchmal die Menschen in meinem näheren Umfeld würden nicht immer so um den heißen Brei herumreden. Vielleicht haben sie das auch von mir 
Ich war Heute joggen und habe dass was ich mir vorgenommen habe auch umgesetzt. Ich bin seit ner Ewigkeit mal wieder ohne MP3-Player gelaufen, weil meine Batterien leer waren und ich keine neuen mehr hier hatte. Ich habe eine Stunde lang meinen Gedanken gelauscht. Es war sehr befreiend und zum Schluß war eine himmlische Ruhe im Kopf. Werde das auf jeden Fall beibehalten. Was das berufliche Angeht, mag ich noch nicht so recht drüber nachdenken, ehrlich gesagt. Ich komme da immer auf keinen Nenner 
Hallo Jürgen und Schnuffig,
Ich habe beide Seiten der Medaille gesehen und würde mich selber eigentlich nicht als oberflächlich bezeichnen, auch wenn ich mir das von meiner Freundin oft genug anhören muss. Aber sie weiß auch nicht alles über mich. Ich will nicht sagen dass ich als Kind durch die Hölle gegangen bin wegen meines Übergewichtes und Aussehens. Ab einen gewissen Zeitpunkt würde ich mein Leben aber als sehr schwierig Bezeichnen. Als viele meiner Freunde Ihre erste Freundin hatten begann bei mir langsam eine Art Rückzug aus dem realen Leben.
Ich stieß schon während meiner Schulzeit auf Menschen die mich wegen meines Gewichtes ablehnten. Mitschüler, Lehrer, ganz normale Menschen eben. Ich konnte es damals einfach noch nicht ändern, weil ich es zuhause nicht anders vorgelebt bekam und es für normal erachtete dass ich so war.
Als ich dann zu Beginn meiner Lehre von zuhause weg nach Hamburg zog, lernte ich Menschen kennen, die mich zwar nach einer Weile als Menschen akzeptierten, aber ich merkte trotzdem dass sie sich wenn wir mal weg waren auf Partys, für mich schämten. Ich glaube dieses Gefühl zu emfinden dass sich jemand anderes deinetwegen Schämt ist das schlimmste überhaupt. Wir haben dann auch darüber gesprochen. Das ist wirklich ein schwieriges Thema, das weiß ich. Naja sie haben halt gesagt, dass ich ein super Typ bin aber dass sie mich doch für etwas zu dick halten.
Was soll man davon halten? Waren diese Menschen Oberflächlich? Also ich für mich kann sagen nein das waren sie nicht. Wir haben uns alle zusammen im Fitnessstudio angemeldet, weil sie mich unterstützen wollten. Ich nahm sehr schnell ab und hatte Blut geleckt. Von da an hatte es vielleicht anderhalb Jahre intensiven Trainings gedauert bis ich endlich auf ca 70 kg runter war. Da ich von Hause aus nicht hässlich bin
begann von diesem Zeitpunkt an ein Leben dass ich früher bloß aus meinen Träumen kannte. Ich war endlich ein normaler Mensch. Ich fühlte mich sauwohl und hatte es ab dieser Zeit um einiges leichter im Leben. Ich konnte mich einfach auf wichtigere Dinge konzentrieren, offener mit Menschen reden und umgehen und mußte die Menschen nicht erst überzeugen dass ich trotz meines Gewichtes ein netter Kerl bin und was aufm Kasten hab.
Die meißten Menschen verbinden wohl dicke Menschen automatisch mit sich gehen lassen und willensschwäche...
Ich kann bloß sagen wie es für mich aussieht.
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Damit passt du ja ausgezeichnet in diese Zeit, in der mit Schönheit das Äußere eines Menschen gemeint ist und ein gefälliger Körper eine Leistung darstellt, der man applaudiert und für die man auch bezahlt. Welchen Preis auch immer.
Ich bin bestimmt einer der letzten dem die Welt in ihrem jetzigen Zustand gefällt. Für mich ist ein gefälliger Körper eine Leistung, die ich mir hart erarbeiten mußte und jetzt wieder muss.
Ich nehme an dass Du noch nie größere Gewichtsprobleme hattest und Dein Mann auch nicht?!!
Ein sehr guter Freund von mir wog schon immer 150 kg. Ja doch, glaub schon. Im Verhältnis zur Größe schon. Er ist sehr erfolgreich im Beruf und es stört ihn auch nicht sich nackt mit seinem Körper am Strand zu präsentieren. Er hat auch noch nie ernsthaft versucht sein Gewicht zu verändern. Er vertritt die Meinung dass er sich so wie er ist gut fühlt.
Es kam bis jetzt zweimal vor, als er bei mir war dass wenn er was getrunken hatte ( das kommt sehr sehr selten vor dass er etwas trinkt) fast bei mir zusammengebrochen ist. Es war ihm anzumerken dass er am Boden zerstört war als er sich bei mir ausweinte und mir erzählte dass er noch nie eine Frau gehabt hat. Das geschah einmal als er 26 war und einmal mit 33 also noch gar nicht allzu lange her.
Nun frage ich mich ob man da was austherapieren könnte, oder ob die Lösung des Problems vielleicht im Abnehmen liegen könnte? Ich weiß dass er einen sehr wichtigen Teil des Lebens niemals kennen lernen wird, ohne abzunehmen.
Wie gesagt ich kenne beide Seiten und ich bin deshalb auch nicht voreingenommen, sowie viele andere Menschen die überhaupt gar nicht wissen was es bedeutet fett zu sein. Aber ich bin auch nicht dumm Schnuffig. Sagen dass ich Sokrates schön finde und dann mit Adonis von dannen ziehen kann ich auch 
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Aber ich finde es birgt auch die Gefahr des Scheiterns und der Frustration. Deine Ziele sind, wie ich finde sehr hoch und somit benötigst du wahrscheinlich auch viel Energie und Kraft, diese zu verwirklichen. Hast du so viel Kraft? Ich versuche mir kleinere Schritte zu überlegen und so Erfolge zu haben.
Hallo Enya,
schön dass Du schreibst. Ich komme mir etwas blöde vor weil ich Dir in der einen Nacht noch soviel vom Saufdruck erzählen wollte und dann am nächsten Tag fast selber auf die Nase gefallen bin. Naja.
Diese Ziele die ich mir gesteckt habe erfordern natürlich erst einmal viele kleine Veränderungen im Leben. Bei mir hat es damit angefangen dass ich meine Zigaretten- und Kaffeekonsum eingeschränkt habe. Nur noch auf dem Balkon geraucht habe (was ich jetzt auch wieder tue). Ich hatte es schon geschafft zwei, dreimal joggen zu gehen in der Woche. Das will ich jetzt erstmal festigen. Also dreimal joggen in der Woche, bevor ich Anfange Abends das Essen wezulassen. Dann werden nach Fahrradfahren und Krafttraining dazukommen. Aber alles nacheinander. Das sind ja wenn Du so willst kleine Schritte.
Die nächsten kleinen Schritte in Richtung Führerschein sind nächste Woche zur AWO zu meinem Suchtberater mich informieren und zu meinem Psychotherapeuten (wegen Bluttest, aber natürlich auch zum reden) Ich war schon einmal kurz vor der MPU weiß also dass da Vorbereitungskurse und jetzt meißtens diese unabhängigen Bluttests dazugehören. Aber die wenn die Frau aufm Amt mit dem Geld sagt ich soll das so machen dann wird das auch gemacht.
Vielleicht habe ich ja Glück und diese Blutwerte werden auch akzeptiert.
Das alles macht mir eigentlich Spaß, das Joggen und z.B. bin ich Heute vom Amt schön gemütlich nachhasue spaziert. War schön. Ich wurde mir bloß zu anstrengend weil es mir schon wieder zuhause zu bequem auf meinem Ar... machen wollte und dabei gar nicht mitbekommen habe wie sehr mir das schadet, bis es fast zu spät war.
Ich habe jetzt alle Spiele vom Computer entfernt. Sprich ich habe keinen Druck mehr wenn der Computer an ist davor sitzenzubleiben und zu zocken. Seitdem ist schon wieder ein enormer Druck von mir genommen.
Sorry falls ich was vergessen habe, war ganz schön viel und anstrengend 
lg Maik