Hallo Aiko,
eine Trennung ist immer eine schwierige Angelegenheit. Dich wird hier auch keiner dazu drängen.
Warst du selbst auch schon bei einer Suchtberatungsstelle?
Für mich war die Trennung am Anfang auch keine Option erst als ich mich Anfing zu ändern wurde sie ein Thema.
Natürlich ist es wichtig bei sich zu sein - erst dann kann man sich den anderen Baustellen widmen.
Jedoch kann es auch irgendwann darin enden seine Grenzen immer weiter zu verschieben - am Ende habe ich das ganze sogar schön geredet "andere Partner schlagen ihre Frauen - bei meinen sind es ja nur ein paar Bier".
Gerade wenn ein kleines Kind involviert ist muss man sehr darauf achten das dieses mit diesen Dingen nicht in Kontakt kommt. Kinder haben sehr feine Antennen dafür wenn etwas nicht stimmt. Ich bin mit einen Alkoholkranken Vater aufgewachsen und mittlerweile kann ich eindeutig sagen - wäre es besser gewesen wenn meine Mutter sich getrennt hätte.
Leider hatte sie damals nicht die Kraft und mein Vater ist zwischenzeitlich auch an seinen Alk - Missbrauch verstorben.
Wenn dein Partner nicht aufhören will wird er es auch nicht tun. Darüber solltest du dir klar sein. Hilfe durch nicht - Hilfe ist hier das Zauberwort.
Wie verbringst du deine Freizeit sonst so? Wie verhälst du dich wenn dein Partner getrunken hat? Hast du schon weitere Gespräche mit ihm geführt?
LG
S.