Beiträge von sarawen

    Hallo Aiko,

    eine Trennung ist immer eine schwierige Angelegenheit. Dich wird hier auch keiner dazu drängen.
    Warst du selbst auch schon bei einer Suchtberatungsstelle?
    Für mich war die Trennung am Anfang auch keine Option erst als ich mich Anfing zu ändern wurde sie ein Thema.
    Natürlich ist es wichtig bei sich zu sein - erst dann kann man sich den anderen Baustellen widmen.
    Jedoch kann es auch irgendwann darin enden seine Grenzen immer weiter zu verschieben - am Ende habe ich das ganze sogar schön geredet "andere Partner schlagen ihre Frauen - bei meinen sind es ja nur ein paar Bier".
    Gerade wenn ein kleines Kind involviert ist muss man sehr darauf achten das dieses mit diesen Dingen nicht in Kontakt kommt. Kinder haben sehr feine Antennen dafür wenn etwas nicht stimmt. Ich bin mit einen Alkoholkranken Vater aufgewachsen und mittlerweile kann ich eindeutig sagen - wäre es besser gewesen wenn meine Mutter sich getrennt hätte.
    Leider hatte sie damals nicht die Kraft und mein Vater ist zwischenzeitlich auch an seinen Alk - Missbrauch verstorben.
    Wenn dein Partner nicht aufhören will wird er es auch nicht tun. Darüber solltest du dir klar sein. Hilfe durch nicht - Hilfe ist hier das Zauberwort.

    Wie verbringst du deine Freizeit sonst so? Wie verhälst du dich wenn dein Partner getrunken hat? Hast du schon weitere Gespräche mit ihm geführt?

    LG

    S.

    Hallo Aiko,

    willkommen hier im offenen Forum.
    Jeder hier hat schon seine Angehörigen - Karriere in irgendeiner Form durch. Ich habe mich 32 Jahre an der Seite eines Alkholkranken Vaters befunden und letztes Jahr eine Beziehung zu einen Alkoholkranken Mann beendet.
    So wie Zimttee schon schreibt -- es wird bei dem derzeitigen Konsum deines Partners nicht bleiben und am Ende kann der Verlust des Arbeitsplatzes ebenfalls irgendwann auf den Plan stehen.
    Hier im Forum geht es darum was du für dich tun kannst. Warum bist du hier? Was erwartest du hier zu finden bzw. was kann man hier für dich tun?

    LG

    Sarawen

    Hallo Elfriede,

    warum soll es denn kein Leben nach dem Tot geben!? Wenn du so willst bin auch ich abgehoben und glaube an Dinge die von anderen belächelt werden.
    Wir sind hier alle nur zu besuch und ein jeder hat sich schon von manch einen Wegbegleiter verabschieden müssen.
    Es tut weh und dann ist es doch auch ein Trost an ein Leben danach zu glauben. Ich möchte daran glauben das ich meine liebe Freundin die viel zu früh (mit 34 J.) an Krebs verstarb wieder sehe und ich möchte daran glauben das mein Vater nicht mehr von seiner Sucht beherrscht wird.

    Nein, ich halte dich nicht für Schräg sondern für normal.

    Lieben Gruß

    Sarawen

    Hallo Time,

    vielleicht ist es wirklich Sinnvoll den Brief innerlich nur für dich zu schreiben.
    Alles was man macht hat Folgen und am Ende ist man dann doch wieder in Kontakt und gerade das gilt es ja zu vermeiden. Je mehr man schreibt desto mehr kommt wieder der Wunsch des anderen dem Thema dann doch nochmal einen Abschluss zu geben.

    Zitat:
    "Ich kann nicht akzeptieren und ich will nicht damit leben, dass du dein Alkoholproblem einfach ausblendest. Du hast es nicht mal erwähnt und auch nicht ernsthaft darüber gesprochen als du hier warst. Das funktioniert nicht und ist unmöglich. Mögliche Antwort von ihm: Wieso, ich wollte doch und schaffe es aber nicht...
    Liebe ist einfach nicht genug, um Probleme dieser Tragweite zu lösen. Ich wünsche dir nur das Beste.
    Mögliche Antwort von ihm: Gemeinsam könnten wir es schaffen - ich Liebe dich...
    Bitte respektiere meine Entscheidung und kontaktiere mich nicht mehr. " Mögliche Antwort von ihm: du fehlst mir aber so....


    Es würde sich wieder im Kreis drehen ...

    LG

    Sarawen

    Hallo Time,

    im Grunde willst du doch auch deswegen dem Brief schicken oder sehe ich das falsch?! Den Abschluss hast du doch schon vorgenommen. Wiederholen brauch man sich dann doch nicht.
    Nicht mehr reagieren kann ein Schlüssel sein und genauso bin ich aus der Situation rausgegangen.
    Auch ich habe meinen Ex alles gute gewünscht ... dann kam "du bist alles gute" -> und wieder ging der Kreislauf los. :)
    Erst als ich wirklich auf nichts mehr geantwortet habe war Ruhe im Stall. Ich habe es wirklich konsequent ausgesessen. Ist bzw. war auch blöd - weil innerlich immer der Gedanke kam - noch einmal alles klar zu stellen. Mittlerweile bin ich jedoch frei ... ich kümmer mich nicht mehr.

    Lieben Gruß

    Sarawen

    Hallo Seekrank,

    die Frage finde ich sehr gut.
    Bei mir liegt die Beziehung zu meinen nassen Alk ja nun auch schon eine Weile zurück. Die Gründe warum ich in dieser fatalen Situation verblieb waren teilweise mit Abstand nicht nachzuvollziehen. Zum einen war da die Hoffnung das das liebe was er manchmal an sich hatte irgendwann überhand gewinnen würde. Die verbalen Prügeleien liess ich darauf hin als Ausrutscher stehen ... die Sprüche "ich bin besoffen noch 1000 x besser als du" oder "du bist so schei... du findest eh keinen anderen der dich nimmt" nahm ich einfach so hin.
    Zum anderen hatte bzw. ist in mir ein kleiner verbliebener Kinderwunsch. Ich dachte wenn ich gehe habe ich noch weniger Chance darauf das dieser sich erfüllt. Denn irgendwann würde er ja aufhören zu trinken. (Wow - welch Wahnsinn!?).
    Da war Angst ... die mich auffrass - was kommt wenn ich gehe!? Die Stille in meiner Wohnung drohte mich zu ersticken. Wenn ich dann doch mal aus der enge dieser kranken Bindung ausbrechen wollte - kam Erpressung und Manipulation. "Ich kann nur aufhören zu trinken wenn du bei mir bleibst".
    Schwäche, Angst vor dem Alleinsein und mangelndes Selbstvertrauen sorgten dafür das ich in dieser Story blieb.
    Erst der Austausch hier und eine tolle Suchttherapeutin sorgten dafür das ich den Mut fand die längst überfälligen Schritte zu gehen. Heute frage ich mich nur warum nicht früher.

    LG

    Sarawen

    Guten Morgen Time,

    da sind ja ganz unterschiedliche Gefühle bei dir. Irgendwie wirkt es auf mich eher unruhig und zweifelnd. Da ist Trauer und diese empfindet man doch nur dann wenn noch Gefühle im Spiel sind.
    Wenn man geht hofft man vielleicht noch immer darauf das Erkenntnis folgt - das es nur in den seltensten Fällen funktioniert, will man denke ich nicht realisieren.
    Mein Ex hat mich mit seinen Kontaktaufnahmen immer überrumpelt. Teilweise empfand ich das dann immer als dreisten Einbruch in mein Leben.
    Es ist wohl einfacher an das festzuhalten was funktioniert hat. Wenn die Karten nicht gut gemischt sind findet man sich in einer dauernden Schleife wieder. Da ist Vergangenheit und diese wurde gemeinsam gelebt. Die Gegenwart und Zukunft macht manchmal auch Angst - zumindest habe ich das so empfunden. Das Verhalten meines Ex war ja so vertraut und die Sexualität war ein einziger Rausch der Sinne (ging mir so).
    Heute weiß ich das jeder Kontakt auch immer ein Stück weit Manipulation war ... und sei es nur um rauszufinden ob da noch Gefühle sind.
    Für mich wäre das was dein Ex da mit dir macht auch immer ein Manipulationsversuch und dieser klappt ja auch ganz gut denn nun bist du wieder am grübeln.... Trauer, Gedanken und Freude sind Emotionen und diese löst er in dir aus...
    Hoffe du kannst das alles für dich wieder nach hinten verbannen und dich aus diesen Gedankennetz befreien.

    Wünsche dir eine schöne Zeit.

    LG

    Sarawen

    Hallo Miriel,

    eigentlich meinte ich das mit der Selbstreflektion eher anders. Niemand sollte sich nur über eine Partnerschaft definieren. Im Grund wäre das dann auch wieder eine Co - Abhängige Struktur.
    Wichtig ist es doch sich selbst und seinen Wünschen Treu zu sein.
    Erst mit sich selbst alleine sein zu können macht es doch möglich wieder jemanden in seinen Leben zu lassen.

    Wünsche dir eine gute Zeit.

    Lieben Gruß

    Sarawen

    Moin,

    ich klinke mich hier einfach mal ein. Ich war nun auch schon öfter mal auf Partnersuche und habe festgestellt das es mittlerweile viele Partnerbörsen gibt in denen man auch "Alkohol - nein Danke" anklicken kann.
    Beim ersten Date würde ich das vielleicht nicht gerade zum Thema machen dann vielleicht eher beim 2. od. 3..
    Ich finde Ehrlichkeit schon wichtig. Selbst gemeinsames Kochen setzt das Wissen voraus das kein Alkohol in den Speisen enthalten sein darf.

    Es gibt viellerlei Möglichkeiten einen Partner zu finden da ist die Kontaktbörse nur eine Variante. Sport od. Kulturveranstaltungen wären mit Sicherheit auch gute Möglichkeiten jemanden kennenzulernen.

    LG

    Sarawen

    Hallo Miriel,

    wenn man etwas neues eingeht sieht man erst wo man steht. Ich weiß das ich noch eine Riesen- Baustelle bezgl. meines Selbstwerts habe. Manchmal macht mir das schwer zu schaffen - dann stelle ich in Frage und kann ein Lob aber auch Liebe nicht oder nur schwer annehmen.
    Dennoch sehe ich es aber schon so das hier auch im Forum, die meisten mit denen ich hier anfing zu schreiben, sich echt toll entwickelt haben. Du hast für dich doch auch einen riesen Schritt getan- diese Freiheit für sich einzustehen ist doch schon eine tolle Sache....

    Hallo Miriel,

    mein Ex übt sich gerade in Abstinenz - leider hat er sich aber wohl schon zuviel im Hirn kaputt gesoffen - denn die Art wie er mit anderen Menschen umgeht ist so geblieben. Ein Wundermittel ist die Entgiftung meiner Meinung nach nicht.
    Ehrlich gesagt bin ich sehr froh das das nicht mehr meine Baustelle ist.
    Dafür lerne ich gerade neue Verhaltensmuster denn der neue Partner erwartet von mir ganz klare Aussagen. Ich darf und kann sagen was mir gefällt... es geht nicht mehr danach was er toll findet sondern es wird gemeinsam entschieden. Meine Meinung zählt etwas und dafür stehe ich gerade. Eigentlich sind diese Dinge normal aber ich habe viel zu lange nur für andere entschieden aber nie für mich. Ein schwerer Weg des lernens. Hoffe ich konnte das irgendwie richtig erklären.

    Ansonsten habe ich ab kommender Woche Urlaub ... es wartet ein wenig kreative Malerarbeit auf mich ....

    LG

    S.

    Hallo Miriel,

    ich denke mittlerweile das jede Frau die sich mit einen Alk einlässt Co - Abhängige Strukturen in sich trägt.
    Gerade aus diesem Grund landen die meisten dann irgendwann hier und verstehen die Welt nicht mehr.
    Vielmehr würde ich meinen Ex ein wenig Erkenntniss wünschen. Erkenntniss darüber das er die Entgiftung nicht für andere macht sondern eben für sich. Sollte ich einen zynischen, selbstsüchtigen und Egoistischen Mann wirklich einer anderen Frau an den Hals wünschen!? :)

    Wie geht es dir denn sonst so? Hast du für dich ein paar neue Hobbies entdeckt?

    Lieben Gruß + schönes Wochenende.

    Sarawen

    Hallo,

    ich denke auch das es immer von beiden Seiten kommt. In meiner Beziehung war ich eindeutig Manipulativ und wurde auch manipuliert.

    Im Grunde habe ich Handlungen / Taten in Aussicht gestellt (wenn du Entgiftest ziehen wir zusammen etc.) die ich eigentlich nicht realisieren wollte. Was mein Gegenüber für eine Lebensplanung hatte war mir nahezu egal.
    Alles im allen wenig Ehrenhaft.

    Gruß

    Sarawen

    Guten Morgen,

    ich habe Manipuliert und wurde Manipuliert. Im Grunde habe ich ihm und mir fristen gesetzt.
    Am Ende habe ich bereits auf Fehltritte gewartet. Wie bei Hiob fand dann eine Art Pseudoentgiftung statt - während dieser hat er bereits schon wieder die Kneipe aufgesucht. Für mich war es am Ende die Bestätigung das er versagt hat aber eben auch ich versagt habe - und mit meiner Manipulation nichts erreichen konnte.

    Ich bin mir jedoch auch darüber im klaren das Manipulation nicht nur bei Suchtkranken eingesetzt wird. Jedoch ist es mir bei meinen Ex und mir extrem aufgefallen.
    Glücklicherweise konnte ich den Kreislauf durchbrechen.

    Lieben Gruß

    Sarawen

    Hallo Angy,

    auch ich konnte mich lange Zeit nicht trennen oder lösen und drehte mich bestimmt 8 Monate mehr oder weniger im Kreis. Ich konnte nicht verstehen warum der Mann der mir immer sagte er würde aufhöhren nicht den Mut fand Nägel mit Köpfen zu machen.
    Endlose Diskussionen folgten und es wurde für mich immer schwieriger mit ihm noch Gespräche zu führen in denen Alkohol nicht Thema Nr. 1 war. Innerlich war Panik angesagt ... wielange macht sein Körper das noch mit.
    Irgendwann tauchte eine Stimme in mir auf ... "wielange kann und will ich das noch ertragen?".
    Zuvor quälte ich mich mit Selbstvorwürfen ... "ich kann ihn nicht in Stich lassen was wird dann aus ihm".
    Nie habe ich zuvor gefragt was aus mir wird. Mittlerweile mache ich das ... ich habe einen Partner verdient der auch einer sein kann.
    Ich war sehr Co - verstrickt und es kostet Zeit, Energie und Kraft sich daraus zu befreien.
    Vielen Menschen habe ich mich anvertraut und ich bekomme soviel Rückhalt wie in den ganzen 30 Jahren zuvor nicht. Ich lasse schwäche zu und dafür haben mich viele Menschen in meinen Umfeld mittlerweile gern.

    Ich wünsche dir viel Kraft.

    Lieben Gruß

    Sarawen

    Hallo Angy,

    vieles von dem was du hier schreibst kommt sicherlich den einen oder anderen sehr bekannt vor. Mir geht es zumindest so.
    Meine Trennung liegt nun bald 2 Monate zurück und noch immer fighte ich hin und wieder mit meinen Gewissen.
    Jedoch mal schlicht und einfach gefragt... Warum redest du mit einen Besoffenen? Zudem ziehst du seinen Freund mit in die Situation. Es ist nicht Sache von dir dafür zu sorgen das es ihm gut geht. Du bist ganz allein für dich verantwortlich.
    Tu dir das in Gottes Namen nicht mehr an. Du liest hier doch schon eine ganze Weile mit. Es gibt 2 % bei denen es mit dem Partner gut geht ... Einsicht, Entgiftung, Entzug bzw. Therapie. 98 % stellen jedoch fest das es sich bei ihren Partnern um uneinsichtige Säufer handelt. In welche Gruppe dein Partner eingruppiert werden kann vermag ich nicht zu sagen. Eines steht jedoch fest. Du verlierst dich bei jeden Kontakt aus dem Blick. Das ging mir eine ganze Weile nicht anders. Jeder Anruf ... jeder Kontakt warf mich zurück. Jedes mal setzte sich dann wieder ein Gedankenkarussel im Kopf in Gang.
    Jedesmal wenn er anrief und mir sagte wie schlecht es ihm geht .. hatte ich wiederum ein schlechtes Gewissen.
    Selbst jetzt mit 2 Monaten Abstand ist jeder Tag ohne Nachricht von ihm ein guter Tag. Ich schaffe es mittlerweile bei mir zu bleiben. Anrufe und SMS werfen mich mittlerweile nicht mehr komplett aus der Bahn.
    Mittleid habe ich für die kleinen Kinder die nichts zu essen haben oder für gequälte Tiere. Mein Ex hat alles selbst in der Hand. Er hätte alles machen können - so zerstört er nicht nur sich sondern letztendlich auch unsere gemeinsame Zukunft.
    Sieh es doch auch mal so ... er kann entscheiden ob er dich will... oder den Alk.
    Lass ihn fallen auch wenn es schmerzt aber nur so kann es für dich auch wieder glückliche Tage in der Zukunft geben... glaub mir...

    Wünsche dir in dieser schweren Zeit ein bischen Kraft. Du kannst alles schaffen was du willst..

    LG

    S.

    Hallo Angy,

    herzlich Willkommen hier im offenen Forum. Es ist wichtig darauf zu achten was du willst? Gut ist zum einen das du deine eigene Wohnung behalten hast.
    Im Grunde weißt du doch bereits das die Situation für dich und die Kinder so nicht bleiben kann.
    Ein nasser Alkoholiker kann kein vollwertiger Partner sein und es wird immer wieder Eskalieren.
    Auch bei meinen xy war die Situation unerträglich. Ich meinte mich nicht trennen zu können aber leider brauchen meist beide die Zeit um wieder den Boden unter den Füssen zu spüren.
    Eine Trennung kannst du nur dann vollziehen wenn du innerlich auch loslassen kannst. Natürlich ist das dann nicht einfach und tut weh.
    Auch mein Partner hat geweint aber das war eher eine linke Tour um mich zurückzuholen was in diesen Moment dann auch geklappt hat.

    Du fragst wielange du ihm noch zuschauen sollst!? Die Frage hast du im Grunde doch schon beantwortet - es geht nicht mehr alleine schon wegen der Kinder.
    Warst du schon mal in einer Suchtberatungsstelle? Der Besuch kann sehr hilfreich sein. Vielleicht magst du hier auch noch in einigen Fädchen lesen.

    Lieben Gruß

    Sarawen

    Hallo,

    bei meiner Beziehung war es eher umgedreht. Er hing wie eine Klette an mir und nahm mir die Luft zum Atmen.
    Es folgten Fragen ... "wann kommst du nach hause?", "wielange brauchst du um hierher zu mir zu kommen?", "wieso stimmst du alle Termine ohne mich ab?" ... die würden sich hier noch weiter fortsetzen lassen.

    Im Grunde kann eine Co - Abhängigkeit doch sehr unterschiedlich ausfallen. Pauschalisieren lässt sich das doch nicht.

    "Ich möchte zwar schon in gewisser Weise bestimmen was für ihn gut ist aber nicht für mich entscheiden." -> Das war in etwa der Grundsatz nach dem ich mein Leben geführt habe.

    Nun treffe ich jeden Tag für mich Entscheidungen und lerne dabei auch zu Unterscheiden was gut oder schlecht für mich ist.

    Ich empfinde mich nicht als bösen Co der mit seinen Verhaltensweisen dazu beigetragen hat das der Süchtige (mein Vater + Ex) getrunken hat. Der Griff zur Dose erfolgt alleine und dabei habe ich nicht mal die erste gehalten....
    Mein Ex hätte jederzeit gehen können....eine Klette war ich bestimmt nicht.

    Lieben Gruß

    Sarawen

    Hallo Uschi,

    ich wünsche dir für das lernen erstmal alles Gute. Nun da die Trennung scheinbar läuft hoffe ich für dich das du in aller Konsequenz an deinen Themen arbeiten kannst.
    Ich denke im vielen was Jonas und Oldie da schreiben haben sie recht ... ein Leben ohne Alkoholiker ist auf jeden Fall für den Co in jeder Hinsicht die bessere Wahl.
    Um es knallhart zu sagen ... ich würde keinen Partner mehr mit Suchthintergrund nehmen... mir reicht meine eigene Sucht. :wink:

    Lieben Gruß

    Sarawen