juhu,
4 monate habe ich jetzt schon geschafft.
habe deutschland "trocken' verlassen, wenn man mal vom wetter absieht 
mir geht es super,
inzwischen denke ich gar nicht mehr so oft an ankohol. ich weiss natuerlich, dass sich das schnell aendern kann. das hab ich ja in deutschland gemerkt. aber irgendwie glaube ich, habe ich hier meinen frieden gefunden.
ich bin um die halbe welt geflogen um hier zu landen.
ich dachte immer, ich bin die geschaeftsfrau, die frau die alles im griff haben muss.
hausbau, haushalt, kinder, firma, mitarbeiter.
es konnte nicht genug sein. am besten immer mehr und noch nebenbei gearbeitet. war ja noch immer ein bischen luft. ohne handy ging gar nichts.
das ging die letzten 25 jahre so. damit ich ueberhaupt einschlafen konnte habe ich schon ordentlich was geschluckt. handy natuerlich am bett, koennte ja ein mitabeiter krank sein.
ich hatte aber die sauferei immer so gut im griff, dass ich drotz alle dem nie meinen fuehrerschein verloren hab. den brauchte ich fuer meinen job dringend, ausserdem firmenwagen, da durfte ja nichts passieren.
ich haette es nie fuer moeglich gehalten, dass ich das nicht alles vermissen wuerde. aber es ist so, ich hab alles hinter mir gelassen.
kein firmenhandy, keine mitarbeiter keinen kundenstress....................
nur noch lieben kontakt mit meiner famlie und kaum telefonate.
ich denke ich habe fuer mich erkannt, dass unangenehmer stress, so lange man ihn nicht erkennt, ein sehr grosser faktor fuer alkoholmissbrauch ist.
hat man es dann einmal erkannt, dass diese unheimliche last, die man mit sich herum schlepp, ueberwiegend der alkohohl ist, dann kann man
anfangen aufzuhoeren!
das ist meine meinung, und ein kleines bischen von meiner geschichte.
wuensch euch noch einen wunderschoenen tag!
kolibri