Zitat von Maggy09Erstmal möchte ich euch herzlich für euren Zuspruch danken!
Wie der Titel bereits sagt, hab ich natürlich noch ziemliche Zweifel, ob ich wirklich richtig gehandelt hab. Aber das ist wohl zu erwarten, schließlich war es eine eigentlich auf Zukunft angelegte Beziehung...
Hab auch überlegt, ob es wohl so kommen wird, dass er, wie hier richtig gesagt wurde, ja handeln und mich auch wenn getrennt ja durch Taten überzeugen kann. Klar, aber wenn mehr das Problem zu sein scheint aus seiner Sicht, dass ich mich um keine gemeinsame Basis mehr bemühe und er ja das von mir definierte Ziel glaubt, einhalten zu können, wird er dann überhaupt handeln?
Und das mit der gemeinsame Basis: seine Meinung war, wartephase geht so nicht, einfach weitermachen und von mir als solche gesehene Probleme, wie zusammen ziehen, was ich erstmal eben nicht wollte, werden dann gelöst. Wenn das aber bald ansteht (tut es eh), hätte es die Diskussion von vorgestern doch eh dann gegeben, wenn ich mich nicht hätte überreden lassen oder?Vielleicht denne ich auch einfach zu viel nach??
Hallo Maggy,
ich habe bei dir etwas den Überblick verloren. Wie alt bist du, wenn ich fragen darf?
Durch deine Denkweise merkt man, dass du glaubst, dass du irgendeinen Einfluss auf seinen Konsum hast- dass dein Handeln ihn beeinflussen wird.
"wenn er glaubt, dass ich keine Basis mehr sehe, dann will er nicht aufhören und so schade ich mir selbst".
Dein XY scheint dir in allem die Verantwortung zuzuschustern und dich manipulieren zu wollen, dass du wieder mit ins Boot springst.
Seine Argumentation, dass du ihm nun die Hoffnung und die Motivation zum Aufhören nimmst, ist doch total verquer.
Er trägt die Verantwortung für sich und du für dich. Du springst aus dem Boot, sobald es dir zu viel wird und du so nicht mehr leben möchtest.
Das hast du nun getan und das war auch richtig. Mit einem nassen Alkoholiker zusammenzuleben ist die Hölle und wird über die Jahre immer schlimmer. Durch eine Hochzeit gehst du zudem noch finanzielle Verpflichtungen ein, die auch nach einer Scheidung bestehen.
Für deinen XY wäre nun der Moment aufzuwachen und Farbe zu bekennen. Und für sich selbst was ändern zu wollen.
Das setzt anscheinend nicht ein. Wenn er nun davon faselt, dass du immer noch Schuld trägst, weil du nicht an die Beziehung glaubst, ihr die Basis nimmst- dann merkst du doch, dass er gar nichts verstanden hat. Statt die Situation als Chance zu nutzen, bleibt er der Flasche weiterhin treu. Er sieht gar nichts ein, setzt zu weiteren Manipulationsansätzen an und schmeißt dir seine Verantwortung hinterher. Umdenken wäre anders ![]()
Ich würde sein Verhalten als Indiz dafür nehmen, dass er gar nicht bereit ist, seinen Lebenswandel zu ändern- da wird sich vorerst nichts bessern. Es ist gut, dass du dich getrennt hast. Wenn er selbst bei ernsthaften Konsequenzen nicht über seinen Lebenswandel nachdenkt, würde er das erst recht nicht machen, wenn du bei ihm bleibst und weiter Händchen hälst.
LIebe Grüße,
Zimttee