Liebe Renate,
viele liebe, sonnige Grüße von K nach Dd ![]()
Hab einen schönen Tag!
Zimttee
Liebe Renate,
viele liebe, sonnige Grüße von K nach Dd ![]()
Hab einen schönen Tag!
Zimttee
Zitat von paula13
Eigentlich sind jetzt wieder Situationen da wie "mit" Alkohol.
Zitat von paula13Ich verstehe das nicht - sind das Depressionen? Was ist das?
Vielleicht ist es "einfach" wieder der Alkohol.
Und sein mieses Verhalten dir gegenüber soll dich an ihn binden.
Und nun? Was nun?
Viele Grüße,
Zimttee
Zitat von Neuweg
Unser Sohn wird immer verhaltensauffälliger und das macht mir so zu schaffen, weil ich mir die Schuld dafür gebe, da ich es nicht packe, ernsthaft was zu ändern.
Ist das denn nicht Grund genug zu gehen?
Denn DU bist für dein Kind verantwortlich, ebenso wie der Vater. Wenn der allerdings krank ist und nicht für ihn handeln kann, bleibst nur noch du übrig. Und wenn du dann auch noch nicht für ihn handeln kannst- wer denn dann?
Dann hoffe ich im Sinne deines Sohnes, dass es ein verantwortungsvolles Mitglied aus dem Freundeskreis oder der Familie oder jemanden aus der Schule gibt, der dem Jugendamt Bescheid sagt.
Du lässt dich ganz schön verdrehen.
Es ist doch egoistisch von IHM, seine ganzen Probleme auf den Schultern eures Sohnes abzuladen, sodass der leidet. Egoistisch wärest du, wenn du das einfach ignorierst, weil DU nichts ändern willst. Es wäre alles andere als egoistisch, wenn du bei ihm bleiben möchtest, aber gehst, um deinen Sohn zu schützen.
Sie es mal so!
Viele Grüße,
Zimttee
Und nun? Ist jetzt alles gut?
Ist das denn Familie, was er macht und darstellt?
Du suchst doch dieses ganze Paket (Heimat haben, Geborgenheit, Schutz...) - aber auch wenn du zu deinem Vater gehen würdest, würdest du es von ihm nie bekommen, weil er kein Vater in dem Sinne sein kann.
Ich hätte auch gerne eine Familie, aber seitdem ich mir dies bewusst mache, fällt es mir leichter, loszulassen und aufzuhören das zu suchen, was es eh nicht gibt.
Zimttee
Korrektur:
" und unter den Tisch gekehrt wurde ich so nicht mehr lügen würde."
und unter den Tisch gekehrt wurde und ich so nicht mehr leben möchte.
Hallo Just,
ja, das riecht 100m gegen den Wind- aber dennoch muss dem ja nachgegangen werden.
Mir wäre es auch egal, warum er das nun so dreht- ob er noch weiß, was er tut oder ob es sonstige Folgen sind. Es geht darum, wie du dich fühlst und was es mit dir anrichtet.
Wenn du dich dann schon gleich rechtlich beraten lässt, lass gleich mitabklären, ob man dir irgendwas anhängen kann, weil du anscheinend wusstest, dass dein Vater das Geld deiner Oma nahm und nicht dagegen vorgegangen bist.
Möchtest du Gedankenanstöße?
Ich denke, ich würde klarschiff machen, sofern ich mich damit nicht selbst belaste. Einfach, weil zumindest in meiner Familie so viel gelogen und unter den Tisch gekehrt wurde ich so nicht mehr lügen würde. Ärger wäre mir in dem Fall egal- weil mit diesem Vater würde ich nach der Aktion keinen Kontakt mehr haben wollen.
Viele Grüße,
Zimttee
Hallo Just!
An deiner Stelle wäre ich auch mega ent-täuscht.
Aber wie geht es nun weiter?
Kannst du das, was du sagst, beweisen?
Ich denke, zum einen wäre ein Gespräch mit dem Betreuer sinnvoll und dann solltest du dich mal rechtlich beraten lassen, da er immerhin versucht, dir eine Straftat anzuhängen.
Viel Kraft!
Zimttee
Huch, ich hoffe, du fühlst dich jetzt nicht von mir ... angerempelt oder so.
Ich habe meinen Beitrag heute früh um 10 begonnen und musste dann den Tag erstmal darüber nachdenken. Habe ihn nun zu Ende geschrieben und abgeschickt, bevor ich den Rest gelesen habe.
Es war nicht böse gemeint ![]()
Zitat von pingi
Tja... also es macht schon einen Unterschied ob man weiss, dass sich dieses Verhalten seinerseits aus der Sucht heraus entwickelt oder ob man annehmen muss, dass es auf seinen tatsächlichen Charakter beruht.Hätte er mich mit voller Absicht (ohne Suchthintergrund) so behandelt würde ich noch ernsthafter an meinem Verstand zweifeln als ich es jetzt ohnehin tue. Naja, nicht gerade an meinem Verstand, aber doch an meinem Selbstwert.
Hallo Pingi,
ich weiß gar nicht so recht, was ich dazu schreiben soll.
Machst du Unterschiede, wann man dich verletzen/schlecht behandeln darf und wann eben nicht?
Er darf dich als Fußabtreter benutzen, weil es suchtbegleitend geschieht und somit nicht auf seinem Charakter beruht?
Warum stellst du dich und dein Wohl an zweite Stelle?
Ja- er ist krank und kann nichts dafür. Kannst du denn was dafür?
Das Motiv, warum er so handelt, sollte dir egal sein. Es sollte zählen, wie es dir dabei geht.
Hast du schonmal davon gehört, dass Alkohol den wahren Charakter verstärkt?
Warum trennst du zwischen "auf wahrem Charakter beruhend und mit Suchthintergrund"? Das würde bedeuten, dass die Sucht nur eine Maske ist, die man sich überziehen kann. Und mit der Einstellung nimmst du deinen Partner nicht mehr ernst, getreu dem Motto "Jaaaa, mach du mal, du Suchtkranker. Dudschi".
Glaubst du, dass er dich aus purer Absicht und Berechnung so behandelt- nur um seine Sucht beizubehalten? Davon würde ich ausgehen.
Lass dich nicht so behandeln- dazu hat niemand das Recht.
Dein XY ist erwachsen und muss sein Handeln selbst verantworten.
Viele Grüße,
Zimttee
Zitat von weinenderEngel
Oh ja Sie ist vom Fach. Aber eigentlich will ich über Folgeerscheinungen sowenig wie möglich wissen..... Nützt mir ja auch nix wenn ich es weiss.
Na doch
So erlangst du einen Ausblick in die Zukunft und kannst überlegen, ob du so dein Leben verbringen möchtest. Alles andere wäre "Kopf in den Sand stecken" und hoffen, dass nichts passiert. Das Problem ist nur, dass was passieren wird.
Zitat von weinenderEngelWeil ich einfach nicht verstehen kann, wie man sein ganzes Leben wegschmeisst..
Etwas provokant: Ist dir in den Sinn gekommen, dass DU gerade dein Leben wegschmeißt?
Was ist denn dein Ziel?
Viele Grüße,
ZImttee
Hallo Caro!
Ja, so in etwa ist auch bei mir auch. Meine Mutter trinkt seit Pi mal Daumen 25 Jahren und in entsprechender Verfassung ist sie nun.
Ich merke, dass ich selbst den normalen Kontakt (alle 2 Wochen telefonieren, alle paar MOnate besuchen) nur schwer ertrage. Jetzt war ich nach Weihnachten das erste Mal wieder da und knabbere noch immer daran. Das schlechte Gewissen wird auch massiv von ihnen bedient. In den letzten Minuten der Besuche kaut mein Vater mir jedes Mal vor, was sie alles getan haben, wie gut wir es doch immer hatten etc. Stimmt nicht. Aber egal.
Tja, was würde ich machen? Ist ihr Tod denn absehbar? Dann würd ich den Kontakt wohl intensiver gestalten, als wenn es gerade nicht akut lebensbedrohlich ist.
Aber allgemein würde ich schauen, dass ich nebenbei noch andere, schöne Dinge habe mit denen ich mich ablenken kann und mich dann, nicht täglich, um sie kümmern oder sie besuchen. Man muss den Kontakt nicht bis zur Selbstaufgabe halten, sondern so, wie es geht. Nur den Finger reichen, und nicht den Arm.
Ginge es, ein gewisses Maß an Distanz zu halten?
Viele Grüße,
Zimttee
Hallo ihr!
Ich dachte, ich berichte mal wieder.
Mein Ref läuft soweit, es macht keine Probleme. Ich kriege wirklich gute Rückmeldungen, was meine Präsenz und Persönlichkeit betrifft. Ich habe das Gefühl, dass mich das alles sehr pusht- ich fühle mich so, als ob ich nun zum ersten Mal lebe. Nur für mich.
Ich mache nun seit Dezember meine Therapie und lerne, das Erlebte zu Hause zu verarbeiten und zu durchschauen. Ich weiß- eine Probe hätte ich mit 1 hinkriegen können, aber ich stand mir selbst im Weg. Ich konnte nicht aus mir raus.
Es beflügelt mich einfach- positive Rückmeldungen, Zusammenarbeit mit vielen tollen Menschen, befreundet sein mit tollen Menschen.
Ich hoffe, es bleibt so.
Es ist unglaublich viel Stress und Anspannung- aber es läuft.
Meine Therapeutin sagte, ich habe momentan die erste Zeit meines Lebens, die ich wirklich für mich habe. Für mich lebe. Und so fühlt es sich an. Frei und losgelöst.
Viele Grüße!
Zimttee
Hallo Suzy,
Es freut mich ![]()
Alles wird gut- das ist mein Motto.
Viele Grüße,
Zimttee
Ich schließe mich Susanne an.
Mariechen,
um Gottes Willen.
Ich weiß, wie ein Leben an der Seite eines trockenen aussehen sollte, um ihm zu helfen.
Wenn ich so leben sollte wie du, würde ich mich freuen, wenn er die Hochzeit absagt. Ansonsten würde ich wahrscheinlich auf kurz oder lang von der Brücke springen. Das ist doch kein Leben mehr?
Mir scheint es, als habe er neben dem Alkohol noch ein kleines Kontrollsuchtproblem. Und nun fesselt er dich mit dem Alkoholargument an seine Kontrollregeln.
Echt, schrecklich. Dein armes Kind. Mir wird übel, wenn ich das Bananen-Posting lese. Du erziehst dein Kind von klein auf zum Co-Abhängigen. Normalerweise sollte der Erwachsene fürs Kind sorgen- aber du bringst dein Kind dazu, dass es alles für seinen Vater opfert.
Mit dieser Art der Erziehung tust du ihm Dinge an, die ein Therapeut womöglich nie wieder geradebiegen kann.
Ich wurde ab etwa 5, 6 Jahrne zum Co erzogen. Nun bin ich in der Therapie und habe meine Mühen, diese schei* Co-Gedanken aus meinem Kopf zu kriegen. Ständig höre ich meine Eltern sülzen. Und dafür hasse ich sie.
Wie ist das nur, wenn man das von klein auf, noch bevor man sich seiner so richtig bewusst bekommt, mit der obstfreien- und -0-Promillemilch eingeflößt bekommt?
So ist das Leben doch nicht lebenswert ![]()
Viele Grüße und komm zur Besinnung,
Zimttee
Zitat von RenateO
Grenzwertig wird es für mich wenn ich hier haarsträubende Geschichten lese,von kaltem Entzug,von Kindern die nicht geschützt werden etc.
Von Menschen die ihrem Alki mehr glauben schenken als den Erfahrungsberichten von Betroffenen.
Als alten Hasen sehe ich mich nicht. ABER das kann ich auch nicht ertragen- daher lese ich dort auch einfach nicht mehr mit. Man weiß ja in etwa, wie sich wer verhält. Und sobald ich merke, dass mir irgendein Beitrag nicht gut tut, lasse ich es einfach sein und klinke mich aus bzw erst gar nicht ein.
Viele Grüße!
Zimttee
Hallo Karl,
von welchem Alter sprechen wir bei deinen Kindern noch gleich?
Vielleicht können sie ja schon selbst entscheiden, wo sie hinwollen. Auf der anderen Seite droht hier die Gefahr, dass sie aus Co-Gründen zu ihr wollen.
Du solltest also nun vorbereiten, welche Gründe nun für das Sorgerecht für dich sprechen.
Welche Ausfälle hatte sie, was erlebten die Kinder? Wie geht es ihnen?
Viele Grüße,
Zimttee
Zitat von hazel_83Hallo Zimttee,
freut mich, dass es Dir im Ref so gut geht!
![]()
Ich glaube, was viele EKAs haben, ist eine gute Resilienz, also eine stabile psychische Widerstandsfähigkeit gegen die Widrigkeiten des Alltags. Wir können viel aushalten. Vielleicht auch, weil wir früh lernen mussten, so viel durchzustehen, und das noch als Kinder und im (eigentlich) geschütztesten Raum eines Menschen, der Familie.Zu meinen Eltern habe ich von mir aus gar keinen Kontakt. Allerdings rufen sie mich etwa alle 1- 1,5 Wochen an. Mein Vater ist mittlerweile von der Reha zurück (wegen Krebs) und kommt nun für ein paar Tage in die Uniklinik der Stadt, in der ich wohne und arbeite. Am Telefon sind beide gerade die trockenen Eltern, die ich "von früher" kenne. Ich trau dem ganzen aber nicht. Plötzlich bieten mir meine Eltern Hilfe in der neuen Wohnung an, Lampen aufmachen etc... Ich bin vor kurzem umgezogen und habe den Umzug eh schon mit Geschwistern und Freunden gestemmt.. Habe da meine Eltern gar nicht gefragt. Mein Vater war damals noch in der Reha und Mutter ist körperlich... nun ja... für ihr Alter ein ziemliches Wrack. Plötzlich möchte mein Vater mit mir am Telefon Vater-Tochter-Gespräche führen. Ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll.
Eigentlich möchte ich sie aus meinem Leben so gut es geht raushalten. Jetzt grade sind sie zwar "normal", aber das war schon öfter so und dann waren sie wieder richtig nass. Und ich kann mich nicht mehr drauf einlassen.
Für die Vorweihnachtszeit gilt dasselbe. Ich liebe diese Zeit. Mit meinen Eltern werde ich, wie schon die letzten 2 oder 3 Jahre, am 24. nicht unterm Baum sitzen. Das erscheint mir der Gipfel der Heuchelei. Ich feiere immer mit anderen Familienmitgliedern und das ist ohne sie wirklich schön und harmonisch.
Ist eigentlich schon krass oder?LG, Hazel
Hallo Hazel,
entschuldige, dass ich so lange nicht mehr geschrieben habe. Die Zeit vergeht wie im Flug.
Ist die Situation mit deinen Eltern immer noch positiv?
Bei mir ist es genau so. Meistens kommunizieren wir nur über Telefon- da können sie dann die Fassade aufrecht erhalten.
Gesehen habe ich sie seit Weihnachten nicht mehr- das fehlt mir nicht.
Aber, wenn ich demnächst wieder hinfahre, weiß ich, werd ich wieder merken, was dort abgeht.
Bald ist wieder eine Geburtstagsfeier, ich denke, da werd ich hinfahren.
Weihnachten empfand ich auch als Heuchelei. Nunja.
Das Ref ist immer noch gut.
Zwischenzeitlich habe ich auch eine Therapie begonnen. Dort gehe ich regelmäßig alle paar Wochen hin. Es tut gut, ist aber recht belastend.
Aber es gibt viel aufzuarbeiten und wird auch noch länger dauern.
Soviel zu mir,
ich habe gerade einen Anflug von Müdigkeit udn gehe mal schlafen.
Gute Nacht!
Zitat von Beno
ich möchte meinem Kind auf Dauer keine heile Welt vorspielen. Eine kranke Mutter bzw. eine kranke Beziehung darf ich meinem Sohn nicht zumuten. Ein offensichtliches unbehandeltes Alkoholproblem wäre ein Trennungsgrund und daher ist bei mir die Zeit gekommen um selbst zu handeln um entscheiden zu können.
Ja ist sie denn nun in Behandlung? Wenn nein, hat sie ein unbehandeltes Alkoholproblem.
Wie ist denn deine Formulierung "möchte ich auf Dauer nicht zumuten" gemeint? Meinst du, so ein Kind kann das schon ein halbes Jahr aushalten?
Na, ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll. Oder möchte. Die Argumente liegen um dich herum, du musst nur hinschauen. Aber mir scheint, als würdest du die Augen eher verschließen.
Ich kanns nur wiederholen: So lange, wie da keine Eigeninitiative wie "Ich mache einen Termin, suche mir einen Psychologen... Mache eine professionelle Entgiftung" kommt, hör auf, dir was vorzumachen.
Wenn ich das so sagen darf- du erinnerst mich stark an meinen Vater. Da kam auch immer so ein Trennungsgeschwafel, wenn er das Gefühl hatte, dass wir auf eine Reaktion warten. "Wenn das und das passiert, muss sie gehen". Es passierte schon die ganze Zeit, aber sie lebt immer noch zu Hause. Wir nicht mehr.
Als wir uns befreien konnten, sind wir gegangen. Er hockt immer noch bei ihr- alleine und ohne Bindung zu den Kindern.
Nachdenkliche Grüße,
ZImttee