Hallo, Marion, hallo Forum,
Es fällt mir manchmal unglaublich schwer, einfach zu sein. Nichts sinnvolles zu machen.
Ich beginne gern Kämpfe. Mit der Zeit zum Beispiel. Versuche in einen Tag sehr viele Aktivitäten zu pressen. Beginne zu rotieren. Will alles schaffen. Schneller sein als die Zeit. Es gibt ein Lied das heißt "Lok auf zwei Beinen" der Sänger beschreibt genau, wie ich mich oft fühle. Der Beat ist auch so treibend. Genau so ist es.
Mit dem Alkohol war es ja auch so. Versuchte, ein Suchtstoff zu kontrollieren. Wie anstrengend das war.
Große, übermächtige Gegner, mit denen ich mich anlege.
Ich habe es schon mal mit Kampfsport versucht. Das hat mir auch sehr gut gefallen. Mit einem Menschen nach Regeln zu kämpfen hat mir sehr gut getan.
Aber auch hier wieder: Ich will tanzen und will ein Instrument lernen. Das joggen, Yoga und schwimmen mache ich schon und dann auch noch Kampfsport aufleben lassen? Das wird alles zuviel. Zu teuer. Ich habe manchmal das Gefühl, mir meine Energie gar nicht leisten zu können.
Es wäre gut, könnte ich mehr bewusste Pausen einlegen und mich bremsen, wenn ich beginne, mich mit der Zeit anzulegen. Wenn ich mich bremsen könnte, bevor ich anfange gegen sie anzurennen. Weil, wenn ich merke, dass ich wieder verloren habe, bin ich frustriert. Na klar, tut mir das nicht gut.
Dieses Gefühl, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen ist enorm spürbar.
Allen einen guten Wochenstart,
TT