Hallo Eule,
Ich hoffe es ist alles gut gegangen.
Herzliche Grüße
Lütte
Hallo Eule,
Ich hoffe es ist alles gut gegangen.
Herzliche Grüße
Lütte
Hallo Eule,
dafür ist das Forum ja da, dass Du hier alles mal ablassen kannst. Das ist ja ein schwierige Zeit und wie gesagt, vergleichen bringt da gar nix. Du stehst jetzt da mit Deinen Gefühlen und damit musst Du klarkommen. Das kann kein anderer für Dich erledigen. Diese eigenen Gefühle annehmen und durchstehen ist keine leichte Aufgabe. Ich denke, Du schaffst das. Stell Dir vor, wie Du entspannt in Dein neues zu Hause kommst ohne Dir Gedanken machen zu müssen wie die Stimmung ist - ohne Bauchknoten. Versuch, an positive Dinge zu denken und mach, was Du gerne tust.
Kopf hoch, dass klappt schon.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Eule,
was Du da beschreibst, kenne ich gut - ein Sche*ß-Gefühl, aber ich kann Dir versichern, es geht vorbei. Wichtig war in der ersten Zeit immer nur Tag für Tag zu überstehen. Wir sind keine Verräter, wir setzen nur andere Prioritäten in unserem Leben. Diese Chance hat jeder. Schau nicht nach hinten, das kannst Du nicht ändern. Schau nach vorn und lebe den Moment.
Bin in Gedanken bei Dir.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Eule,
wenn ich das so bei Dir lese, kann ich meine Gefühle von vor 5 Jahren noch mal spüren. Diese innere Zerrissenheit war furchtbar. Ich denke, es ist erst mal wichtig, für Dich stark zu bleiben. Das Leben allein hat auch sein Für und Wider, wie das mit den Gefühlen halt so ist. Vielleicht ist jetzt Deine Zeit, Dich mit Dir auseinander zu setzen, Strukturen, Muster zu erkennen und zu schauen, ob Du was verändern möchtest.
Mir hat ein neues Hobby in der ersten Zeit sehr geholfen
, obwohl es auch nicht immer von den Gefühlen ablenken konnte.
Ich denk an Dich.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Eule,
meine Forumsdaumen sind gedrückt.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Katrienchen,
das kann ich so genau gar nicht sagen. Das ist ja ein schleichender Prozess und ich denke, das hat sich so über Jahre hinweg gezogen. Ich denke so ein Jahr vor meinem Auszug war mir bewusst, dass ich nicht glücklich war und die Bauchschmerzen beim nach Hause kommen wurden mir auch bewusst. Im April hatte ich ein Gespräch, dass mir die Augen geöffnet hat. Dann hab ich angefangen zu recherchieren. Zuerst natürlich für ihn und so nach und nach bin ich darauf gekommen, dass vieles auch an mir liegt. Ende Juni bin ich dann ausgezogen. Eine harte Zeit, aber notwendig. Dann gab es schweres Ereignis in meinem Leben und er war für mich da und ich hab ihn natürlich auch vermisst. Wichtig war natürlich, dass er nicht mehr getrunken hat. Er ist nicht den Weg gegangen, den ich für ihn wollte, was für mich auch schwer zu akzeptieren war, aber es hat funktioniert. Anfang November bin ich wieder zu Hause eingezogen. Die Anfangszeit war extrem. Es hat noch so ein Jahr gedauert bis wir uns wirklich neu zusammen gerauft hatten. Er hat sich verändert, ich hab mich verändert und alte Geister waren auch noch unterwegs - sehr anstrengend, aber notwendig. So 1,5 Jahre nach meinem Auszug hatten wir es geschafft. Es gibt wie überall Höhen und Tiefen, Missverständnisse, Stimmungen bei uns, aber auch ganz viel Freude und Lachen. Wir genießen beide unser neues Glück und sind uns bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Eule,
na dann, auf in ein neues Leben. Wünsche Dir, dass Du diesmal in Deiner Wohnung ankommen kannst und ein zu Hause findest.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Chuck,
schön, dass Du wieder zu Dir zurück findest. Vorbei ist vorbei. Wenn wir heute manche unserer Entscheidungen nicht mehr nachvollziehen können, waren sie zu dem Zeitpunkt für uns richtig. Heute können wir neu entscheiden und das ist gut so.
Du kannst auch stolz auf Dich sein. Es ist kein leichter Weg aus so einem eingefahrenen System auszusteigen. Für mich hat das viel mit der eigenen Entwicklung zu tun gehabt.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Katrienchen,
ich kann nur sagen, dass meine Gefühle in der ersten Zeit (Erkennen - Trennung - Chance geben) eine totale Achterbahnfahrt war. Es war so viel Unsicherheit in mir. Heute kann ich sagen, dass es ca. 1,5 Jahre gedauert hat, bis mein Gefühlsleben wieder stabil war. Das hatte aber ganz viel mit mir, meinem Weg zu mir zu tun. Es ist wie mit allen Gefühlen, sie sind mal stärker, mal schwächer, mal nicht zu spüren.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Retrolola,
herlich willkommen im Forum. Hier bist Du nicht allein mit Deiner Geschichte. Komm in Ruhe an und stell Deine Fragen.
Wichtig ist als erster Schritt, dass Du Dich und Dein Wohlbefinden an die erste Stelle rückst.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Eule,
Du bist wieder nur bei ihm. Er trinkt - Du fühlst Dich schlecht. Sche*ß Spiel oder? Er wird auch nicht an Dich denken, seine Geliebte ist der Alk. Dann denk Du doch an Dich, damit es wenigstens einer tut.
Nutze Deine Wut.
sonnige Grüße
Lütte
Liebe Eule,
Lütte, ja, das könnte gut sein. Ich komme mit mir selber nicht klar. Ich hatte auch schon immer Probleme mit mir selber. Ich hasse Veränderungen. Und ich habe Angst vor dem, was mich dann erwartet. Vor dem mit einem selbst auseinander setzen und auch vor der Veränderung.
Dann wäre das doch schon mal ein guter Ansatz für Veränderungen. Am Ende müssen wir doch mit uns auskommen und wenn Du mit Dir im Reinen bist, ist das Leben leichter. Jedenfalls hab ich die Erfahrung gemacht. Vielleicht wäre da professionelle Hilfe angesagt. Dieser objektive Blick von außen war sehr wichtig für mich. Was passiert, wenn Du alles beim Alten belässt? (A) Würde sich etwas zum Positiven ändern? Ich denke nicht. (B)Alles bleibt wie es ist - das hat Dich hierher geführt. Ich bin hier gelandet, weil ich unglücklich war und mir nicht mehr zu helfen wusste. (C) Es wird schlimmer ....... Ich bin dafür, Veränderungen zu probieren, ganz langsam Schritt für Schritt mit ganz viel Geduld für Dich selbst. Ich hab ja ganz viele Ratgeber gelesen, mich hier ausgetauscht und so sehr darauf gewartet, dass es klick macht und ich mit mir im Reinen bin. Pustekuchen - so richtig bewusst wurde mir dieses andere Gefühl erst so nach 1,5 Jahren. Als mir das bewusst wurde, war es ein tolles Gefühl. Heute geht es mir gut. Ich weiß, dass das Leben Höhen und Tiefen hat, aber ich weiß auch, dass ich mich heute wohl fühle in meinem Leben so wie es ist.
ZitatIch kann kaum einen klaren Gedanken fassen, weil ich nicht weiß, ob er es ernst meint oder nicht. Das geht mir schon wieder an die Nieren Böse
Dann lass doch die Zeit für Dich arbeiten und hab Geduld. Es wird sich doch zeigen, ob er die ganze Sache ernst meint oder ob es nur wieder Taktik ist. In dieser Zeit kümmerst Du Dich um Dich und er hat die Chance für sich Entscheidungen zu treffen. Es muss nicht alles gleich von heut auf morgen entschieden werden. Veränderungen brauchen Zeit. Sicher merkt Dein Partner, dass Du nicht mehr komplett mitspielst, also reagiert er erst mal.
Ich hab mir den Spruch "Wer vergleicht verliert" ganz oben auf meine Fahne geschrieben. Ich bin ich mit all meinen Gedanken, Gefühlen, Ängsten, Sorgen und Erfahrungen einzigartig. Es gibt niemanden, der sich komplett mit mir vergleichen kann. Für Dich ist diese Situation schwer und diese Trennung bereitet Dir große Bauchschmerzen - Punkt. Andere haben ihre eigenen Päckchen zu tragen.
.... aus Gewohnheit? Das ist doch interessant. Wie müsste Dein Leben aussehen, damit Du zufrieden bist? Wer kann darin eine Rolle spielen? Das sollen Anregungen sein - ich erwarte keine Antwort. Mir haben diese Fragen damals geholfen.
Ich wünsche Dir viel Kraft und Geduld für diesen Tag.
sonnige Grüße
Lütte
Guten Morgen Emilene,
Beim lesen mancher Geschichten hier ist mir aufgefallen, dass es immer wieder um Beleidigungen geht. Gehört das auch dazu?
Das gibt mir zu denken, den wir hatten eine lange Zeit intensive Diskussionen darüber ob ich genug arbeite und wie der Haushalt zu führen sei.
Jedoch war das vor dem Thema Alkohol, so dachte ich jedenfalls!?!
Zum Beleidigen gehören immer zwei. Du erledigst die Dinge zu Deiner Zufriedenheit - Punkt. Wenn er andere Ansprüche hat, kann er diese doch selbst umsetzen. Mein Mann hat mir in der nassen Zet auch Dinge an den Kopf geworfen, die weh getan haben und die ich mir sehr zu Herzen genommen habe. Aber Du kannst einen nassen Alki nicht zufrieden stellen. Es gibt immer was, dass ihm nicht gefällt. Das ist meine Erfahrung. Erst der Ausstieg aus dem Hamsterrad hat mich zur Ruhe kommen lassen.
sonnige Grüße
Lütte
Guten Morgen Eule,
es liegt doch bei dir, wie viel von dir du hier schreiben möchtest. Vielleicht fällt es Dir im geschützten Bereich leichter, offen über alles zu schreiben. Da kann dann auch nicht das gesamte www mit lesen.
Du schreibst, dass Du Dich in Deiner eigenen Wohnung nicht wohl fühlst. Kann es auch eventuell daran liegen, dass Du mit Dir selbst nicht im Reinen bist, dass Dein Kopf anders tickt als Dein Bauch? Ich hab es kürzlich schon mal geschrieben, dass ich ja auch für eine gewisse Zeit ausgezogen war. Ich hatte mein eigenes Reich, hatte die Kontaktsperre durchgesetzt - alles was ich wollte und ich war kreuzunglücklich. Mein Verstand sagte mir, dass alles so genau richtig ist und mein Gefühl hatte so Angst und Zweifel. Meine eigene Courage hat mich völlig überrumpelt. Alles war neu. Wollte ich das? War es nicht doch einfacher, sich mit dem Gewohnten zu arrangieren? Ich war innerlich total zerrissen. Dann hab ich mir ein neues Hobby gesucht, ganz viel gelesen, bin meinen Freundinnen auf den Keks gegangen, hab angefangen, mich um mich zu kümmern. So nach und nach wurde es besser. Das war ein Prozess. Wie oft hab ich auf dem Bett gesessen, mutterseelen allein und hab Rotz und Wasser geheult, aber ich bin da durch. Noch einmal brauche ich das nicht, aber ich denke, es war unwahrscheinlich wichtig für meine Entwicklung.
Ich halte es für wichtig, erst mal bei sich zu gucken. Was kann ich tun, damit es mir besser geht, was brauche ich, was fehlt mir. Ich kann mit Seelenverwandtschaft immer nicht so viel anfangen, bin da eher rational. Seit ich akzeptiert habe, dass ich meinem Partner nur bis vor die Stirn schauen kann und NICHT weiß, was er denkt, lebe ich ruhiger. Das war ein wichtiger Punkt für meinen Mann und mich. Das sind meine Erfahrungen. Ich will damit auf keinen Fall werten. Es gibt natürlich Situationen, in denen wir ähnlich denken und manchmal verstehen wir uns ohne Worte, aber wir kennen uns inzwischen 30 Jahre, haben also viel gemeinsam erlebt und ticken in einigen Dingen ähnlich.
Sonnige Grüße
Lütte
Hallo Eule,
du hast Dich freiwillig mit diesem Mann zusammen getan, Du kannst ihn aus freien Stücken auch wieder verlassen. Ich weiß, so einfach ist das alles nicht. Aber am Ende läuft es darauf hinaus. Wir leben in einem freien Land, wo jeder zum Glück über sein Leben selbst bestimmen kann.
Ich weiß auch nicht ob ich den Mut hätte, einen mir nahestehenden Menschen bei der Polizei zu melden, weil er gerade betrunken Auto fährt, aber mit den Selbstvorwürfen im Falle eines Unfalls müsste ich dann Leben. Es ist eine bescheidene Situation, in die wir uns da reinziehen lassen. Vielleicht hilft es ihm klar zu sagen, dass Du die Polizei informierst, wenn er wieder betrunken fährt, aber dann musst Du auch bereit sein, das durch zu ziehen.
Wenn Du gehst, ist ja nicht aller Tage Abend. Vielleicht ist das der Anstoß den Dein Mann braucht um in die Puschen zu kommen. Bei uns hat es funktioniert, aber wie gesagt, dass war mir zum Zeitpunkt meines Auszuges vielleicht nicht ganz egal, aber nicht der Hauptgrund. Ich wollte/konnte so nicht weiter leben. Es brauchte auch jeder die Zeit für sich, um wichtige Entscheidungen zu treffen.
Schön, dass Du eine Freundin hast, die Dich unterstützt. Das hat mir auch unwahrscheinlich geholfen. Jetzt bist Du wichtig.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Gealein,
herzlich willkommen. Mit Ratschlägen ist das immer so eine Sache, aber ich kann Dir gern von meinen Erfahrungen berichten. Die Geschichten hier ähneln sich alle und doch sind alle anders, weil wir ja als Mensch einzigartig sind. Jeder hat seine Ängste und Zweifel. Ich kann nur sagen, dass für mich die räumliche Trennung ganz wichtig gewesen ist. Nach langem Kampf hatte ich auch eine 4 wöchige Kontaktsperre durchgesetzt und von da an konnte ich etwas zur Ruhe kommen. Obwohl ich alles so wollte, war die erste Zeit ohne Kontakt total komisch, immer ein Warten. Aber als ich dann merkte, dass er die Kontaktsperre akzeptiert hatte, wurde ich ruhiger. Aber mir fehlten seine Anrufe auch
. Jetzt musste ich mich mit mir auseinander setzen - kein einfaches Unterfangen.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Shopgirl,
Du hast so viele Fragen an deinen Alki, aber wir können sie nicht beantworten. Ich bezweifle auch, dass er dazu in der Lage sein wird.
Alkoholismus ist eine Sucht, die wir als "Normalos" nicht nachempfinden können. Sie bewirkt, dass nur der Alk wichtig ist und alles getan wird, damit man irgendwie daran kommt. Dass dabei nahestehende Personen verletzt werden, wird in Kauf genommen.
Du kannst echt nur zusehen, dass Du Dein Leben auf die Reihe kriegst und für Deine Tochter sorgst. Er ist für sich verantwortlich und kann mit seinem Leben machen was er will - hart für uns aber Realität.
Gedankenkarussell stoppen ging bei mir so - Lieblingsmusik laut aufdrehen und mitsingen. Wenn man singt, kann man nicht grübeln. Das hilft kurzfristig, ansonsten versuch Deine Gedanken auf Dich zu lenken.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Eule,
mein Mann war auf Montage als es ans finale Packen ging. Ich hatte gerade den ersten Koffer auf's Bett geschmissen, da rief er an. Mein Herz rutschte sowas von in die Hose, mein Bauchknoten zog sich heftig zusammen und ich war wie gelähmt. War das ein Zeichen? Sollte ich nicht gehen? Das Telefonat war komisch, mein schlechtes Gewissen traktierte mich. Zu der Zeit war ich schon im geschützten Bereich und jemand von dort hatte mir seine Nummer gegeben und gesagt, dass ich jederzeit anrufen könnte. Das hab ich nach dem Anruf meines Mannes getan und dieses Telefonat hat mich wieder augebaut, mir Kraft und Mut gegeben. Vielleicht hast Du so eine Freundin, die Du in solchen Situationen anrufen kannst. Wir sind nun mal wir und können nicht aus unserer Haut, wir müssen mit uns selbst auskommen. Es ist ein langer steiniger Weg aus so einer Beziehung zu sich selbst. Ich bin ihn gegangen (einmal reicht), aber er hat sich gelohnt.
Wir Co's sind schon ne spezielle Sorte. Du sträubst Dich zu gehen wegen einer Verantwortung, die Du ihm gegenüber fühlst, weißt aber, dass Dein Mann betrunken Auto fährt. Meldest Du das der Polizei?
Ich wünsche Dir viel Kraft für's Packen. Du kannst das schaffen, glaub einfach wieder an Dich.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Katrienchen,
na, geht doch. Jetzt kommt endlich Bewegung in die Sache. Was mal wird, ist zur Zeit völlig Banane. Jetzt bist Du an der Reihe. In der ersten Zeit hab ich mich mit diesem Gedanken nich wohl gefühlt, er war neu und mein altes Denken sagte mir, ich wäre egoistisch. Heute seh ich das anders, wenn ich mit mir im Reinen und mit meinem Leben zufrieden bin, dann sind auch die Menschen, die ich in mein Leben lasse in einer ähnlichen Verfassung.
Sunshine steht immer mit einer riesigen Flasche Shampoo da und wäscht uns den Kopf, aber mir hat das sehr geholfen. So mit gewaschenem Kopf denkt es sich viel freier und ich war bereit, für neue Wege.
Genieß Dein Wochenende
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Katrienchen,
dann haben die Tränen ja vielleicht was weggespült und Platz gemacht. Gut so.
Genieß den Tag und sammle Kraft.
sonnige Grüße
Lütte