Huhu Speranza,
schön zu lesen, dass es Dir gut geht.
Dein Statement kann ich 100%ig unterschreiben.
Wünsche Dir ein zufriedenes Leben.
sonnige Grüße
Lütte
Huhu Speranza,
schön zu lesen, dass es Dir gut geht.
Dein Statement kann ich 100%ig unterschreiben.
Wünsche Dir ein zufriedenes Leben.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Chuck,
Du hast eine Entscheidung für Dich getroffen und bist konsequent. Das ist gut so. Ich bin damals auch weg, weil es einfach für mich nicht mehr ging. Es war auch mehr eine Entscheidung des Kopfes und das Herz hat wie bei Dir sehr dagegen gesprochen. Ich habe auch bei meinem Vater gewohnt und er hat sich zum Glück sehr rausgehalten. Mein Mann hat die Situation auch nicht akzeptiert und alles versucht, mich zurück zu holen. Ich musste erst mal wieder mit mir selber klar kommen, mich wieder wichtig nehmen und rausfinden, was ich will. Meinem Mann hab ich gesagt, dass es nur ein Zurück gibt, wenn er aufhört zu trinken. Das hat er dann auch getan. Nicht den Weg, den ich mir so vorgestellt hatte, aber er ist seit fast 4 Jahren trocken, wir leben wieder zusammen und sind sehr glücklich miteinander. Es hat sich sehr viel geändert. Wir beide haben uns verändert (GsD in eine gemeinsame Richtung). Dieser Weg war sehr steinig und hat mich eine Menge Tränen gekostet, aber er hat sich gelohnt.
Für mich war diese Auszeit enorm wichtig. Auch wenn ich viel mit den Gedanken bei ihm war und ganz viel Kopfkino hatte, musste ich mich auch meinen Ängsten und Problemen stellen. Bisher konnte ich das ja auf seinen Konsum schieben, wenn es mir nicht gut ging, aber die Ausrede war vorbei. Es ging um mich. Ich hab mir Hilfe geholt, Bücher gelesen und ganz viel hier im Forum im geschlossenen Bereich geschrieben. Das war für mich der richtige Weg. Nach 4 Monaten bin ich wieder zurück und es hat von da an noch ca. 1 Jahr gedauert, bis ich meinen Mann wirklich loslassen konnte. Ich liebe ihn, aber ich bin nicht für ihn verantwortlich - er entscheidet über sein Leben. Als ich das fühlen konnte, kam so ein innerliches Gefühl der Freiheit in mir auf. Es war so als wäre ich erwachsen geworden.
Jetzt hab ich so viel von mir geschrieben, aber ich denke, dass es von enormer Bedeutung ist, seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu kennen und sich selbst wichtig zu nehmen. Für mich ging das am besten durch eine 4 wöchige Kontaktsperre, die schwer durchzusetzen war, aber dann auch Ruhe in mein Leben brachte. Da war Konsequenz sehr wichtig. Mein Mann hat gemerkt dass ich nicht nur drohe sondern handle. So kam er auch ins Handeln und hat sich für uns entschieden.
Ich wünsche Dir viel Kraft und Geduld für Deinen Weg und das Du den Fokus auf Dich legen kannst.
sonnige Grüße
Lütte
Liebes Clärchen,
ich hoffe, es geht Dir gut und Dir macht Deine Weiterbildung Spaß. Ich wünsche Dir und Deiner Familie ein entspanntes Weihnachtsfest.
ganz herzliche Grüße
Lütte
Hallo Bianka,
mir geht es ähnlich, dass in bestimmten Situationen schlechte Gefühle hoch wollen (nicht nur bei Alk). Dann versuch ich mir zu sagen, welches Datum wir haben und dass das, was da hoch will, hinter mir liegt. Hilft mir ganz gut, mich auf heute und jetzt zu besinnen.
sonnige Grüße
Lütte
Liebe Calippo,
ich konnte meinen Mann auch super gut verstehen. Deswegen hat es ja so lange gedauert, bis ich den Hintern in der Hose hatte und endlich für mich gekämpft habe bzw. meine Energie nicht mehr für uns beide reichte sondern nur noch für mich.
Du hast ja schon für Dich ein gutes Päckchen zu tragen. Wäre es da nicht einfacher, z.B. diese Ängste für sich allein mit professioneller Hilfe anzugehen ohne dass Du auf Deinen trinkenden Partner angewiesen bist? Es könnte ja auch sein, dass Dein Partner sich von Dir trennt, aus welchem Grund auch immer. Dann bist Du auch allein mit allem was so drum herum ist. Ich weiß nicht so recht wie ich es ausdrücken soll. Ich hab ja damals auch gedacht, wenn er aufhört zu trinken und sich dann noch so und so ändert, sind alle meine Probleme gelöst. Das hat nicht funktioniert. Ich habe mir ja selbst nicht mehr getraut, mich nicht mehr wahrgenommen, mich hinten an gestellt. Das bin ich mit meinem Auszug angegangen. Auch mein Mann hat die von mir gewollte Kontaktsperre ignoriert und ich bin immer wieder drauf angesprungen. Aber so nach und nach konnte ich das Klingeln auch mal ignorieren und sms unbeantwortet lassen. Das hat lange gedauert und ist mir schwergefallen, aber diese Konsequenz war wichtig.
Deine Titel lautet: ich suche rat
Das mit dem Raten ist immer schwierig, weil wir uns ja nicht kennen und jeder Mensch anders ist. Mir hat die räumliche Trennung geholfen, auch wenn sie oft schwer auszuhalten war. Ich habe mich mit mir beschäftigt, was auch oft schwer auszuhalten war und ich habe versucht konsequent zu sein, wenn ich Ansagen gemacht habe, was auch nicht immer leicht war. Aber es wurde so nach und nach besser und leichter. Mein Mann ist seinen Weg ohne Alkohol gegangen und so konnten wir auch wieder an unserer Beziehung arbeiten. Heute fühle ich mich angekommen in meinem Leben und kann es genießen. Also mein Rat ist, sich erst mal um sich zu kümmern. Ich hab mal irgendwo gelesen: Wenn jeder für sich selbst sorgt, dann ist für jeden gesorgt. Da ist meiner Ansicht nach viel Wahres dran. Und wenn er keine Hilfe will, dann kannst Du das leider nicht ändern. Du kannst nur Dich ändern.
Viel Kraft und Geduld wünsche ich Dir
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Calippo,
herzlich willkommen im Forum. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass meine schlechten Gefühle bezüglich seines Trinkverhaltens richtig waren. Lange hab ich mir diesen Knoten im Bauch und dieses ewig auf der Hut sein angetan. Für mich war die Erkenntnis wichtig, dass ich so nicht weiter leben wollte und selbst etwas für mein Leben tun musste. Wie oft hast Du schon mit ihm geredet? Hast Du Konsequenzen angedroht und nicht eingehalten? Ich weiß nicht, ob Du ihn mit Worten erreichen kannst. Bei mir haben Taten geholfen. Ich bin von heut auf morgen ausgezogen und dann kam auch Bewegung in ihn. Es war für uns beide noch ein harter Weg, aber wir haben es geschafft.
Vielleicht hilft Dir die Beantwortung der Fragen: Wie möchtest Du leben? Welche Träume hast Du und gesetzt den Fall er ändert seinen Konsum nicht, wie lange willst Du das ertragen?
Ich wünsche Dir viel Geduld und Kraft.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Flor,
herzlich willkommen im Forum.
ZitatWir wollen helfen , aber sie lässt es nicht zu.
Das wichtigste, was ich aus der Alkohol-Phase meines Mannes gelernt habe ist, dass ich nicht helfen kann, wenn der andere meine Hilfe nicht will.
Du bist nicht der einzige, der seine Frau hintergangen hat. Es gibt auch genügend Betrogene, die nicht saufen. Du bist nicht der Grund für ihre Trinkerei. Der Grund ist, dass sie es so will oder eventuell nicht mehr anders kann.
Du merkst, dass Du Deiner Frau nicht helfen kannst. Wem kannst Du helfen? Ich denke, Du kannst Dir und Deinen Kindern helfen.
ZitatDer Gedanke kommt , einfach die Kids zu nehmen und auszuziehen , aber wie soll das gehen?
Ich würde nur den Schluss dieses Satzes ändern in ... und es wird gehen. Ich hab auch viel zu lange gezögert, weil ja noch dieses und jenes und weil ich Angst hatte, es nicht zu schaffen, kein Selbstvertrauen. Als ich dann ausgezogen bin, wurde es auch nicht von heut auf morgen besser, aber ich hatte mehr Ruhe in meinem Leben und konnte mich besser auf mich konzentrieren. Mein Mann musste seine Entscheidungen treffen. Es hat funktioniert, wir leben wieder glücklich zusammen, aber wir haben uns beide verändert/entwickelt. Ich bin davon überzeugt, dass wir diese Entwicklung nicht genommen hätten, wenn ich zu Hause geblieben wäre. Ich denke, es ist wichtig, dass Du Dich und Deine Kinder in den Focus stellst. Deine Frau ist erwachsen, kann sich um sich selbst kümmern und sich Hilfe suchen, wenn sie das will. Ich denke, Deine Kinder brauchen Dich als handelnden Vater.
Ich wünsche Dir viel Kraft und Geduld für Deinen Weg
Lütte
Hallo Jenny,
was tut Dir denn gut? Kannst Du es nicht mal mit einer Ansage versuchen a la "ich geh Mittwoch ins Kino und du kümmerst dich um die Kinder". Fertig, keine Diskussion oder es gibt einen Freizeitplan für die Eltern - du 3 Stunden die Woche, ich 3 Stunden die Woche Zeit für mich. Damit da mal ein bisschen Gerechtigkeit reinkommt.
Hast Du Deinem Mann von Deinen Erwartungen erzählt? Für meinen Mann und mich war aus unserem Dilemma die Erfahrung wichtig, dass wir dem anderen nicht hinter die Stirn schauen können, dass wir schon mal sagen müssen, was wir wollen und was nicht. Da hab ich heute noch mit zu tun, weil ich mich sehr schwer damit tue, Dinge zu sagen, die für meinen Mann eventuell unangenehm wären. Das geht mir sehr oft und nicht nur bei meinem Mann so. Also liegt es auch an mir, wenn Dinge nicht so laufen, wie ich sie gern hätte.
Ich wünsche Dir viel Kraft und Geduld
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Verzweifelt,
was wünschst Du Dir für Dein Leben? Was magst Du gern? Wie verbringst Du Deine Freizeit? Wen hast Du lange nicht gesehen, obwohl du ihn/sie doch sehr magst? Es geht um Dich. Als ich anfing mich um mich und meine Bedürfnisse zu kümmern, wurden die Gedanken an ihn entspannter.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Lizzy,
ZitatDas kann ich gut nachfühlen, ich denke ja auch schon darüber nach. Wie ging es denn weiter und wie habt ihr wieder zusammen gefunden? Es ist also auch möglich, dass die Beziehung noch eine Chance hat? Hast Du Angst vor einem erneuten Rückfall und was würdest du dann tun? Freu mich für Euch und wünsche Euch viel Glück!
Das er nicht glücklich über meinen Auszug war, kannst Du Dir sicher vorstellen. Er hat mit allen Methoden (betteln, schimpfen...) versucht, dass ich zurück komme. Es war schon echt hart, die Kontaktsperre durchzusetzen. Dadurch wurde es für mich ruhiger und ich konnte darüber nachdenken, wie es für mich weiter gehen soll. Das Forum (ich bin mehr im geschlossenen Teil unterwegs) war eine große Unterstützung für mich. Hier habe ich schließlich auch gelernt, meinen Weg zu gehen und nicht Wege der Anderen zu kopieren. Ich hab gelernt, die Erfahrungen und Ratschläge abzuwägen und mit deren Hilfe meine Variante zu finden. Mit meinem Auszug hat er aufgehört zu trinken. Er ist zwar nicht den Weg gegangen, den ich mir vorgestellt habe, aber er ist bis heute (3 Jahre) trocken. Das war auch die Voraussetzung für meine Rückkehr. Während meiner Auszeit ist eine, mir sehr nahestehende, Person verstorben. Da war er an meiner Seite ohne "Wenn und aber". Und so bin ich zurück, einfach um uns noch die Chance zu geben. Obwohl ich wieder zurück bin, waren die nächste Monate echt schwierig. Immer und immer wieder war ich Schuld, dass er nicht mehr trinken durfte, keinen Spaß und keine Freunde mehr hatte. Das hab ich mir über ein halbes Jahr angehört und dann hatte ich die Nase richtig voll. Ich hab gesagt, dass ich das so nicht mehr aushalte, mich nicht mehr schuldig fühlen will und endgültig gehen werde. Ich war nicht wütend oder böse auf ihn, es war einfach nur genug. Das war die Zeit, wo ich ihn loslassen konnte, wo in meinem Gefühl auch ankam, dass es völlig egal ist, was ich tue, er bestimmt über sein Leben. Das war eine wichtige Entwicklung für mich. Und dann hat es bei ihm wohl auch "klick" gemacht. Wir sind dann ins Reden gekommen über alles, was so war in den letzten Jahren, über Gefühle usw. Es waren Gespräche unter Freunden auf Augenhöhe, eine neue Erfahrung für uns beide. Nun feiern wir im nächsten Jahr Silberhochzeit. Über einen Rückfall denke ich nicht nach. Das sind ungelegte Eier, mit denen ich mich nicht beschäftigen mag. Ich bin in den letzten Jahren erwachsen geworden. Ich weiß wer ich bin, was ich kann und sollte diese Situation eintreten, entscheide ich dann, wie mein Weg weiter geht.
Ich habe wirklich lange gebraucht, zu fühlen (dem Kopf war das schon klar), dass ich ihm nicht helfen kann, dass ich nicht hinter seine Stirn schauen kann und dass jeder über seine Art zu leben selber bestimmt. Also hab ich angefangen, wieder über mich zu bestimmen.
Es ist eine Geschichte von 100-en in diesem Forum. Wir leben zufrieden miteinander, weil wir uns lieben und uns wichtig sind, weil wir gelernt haben auf uns zu achten und uns zu achten. Wir lassen uns unsere Freiräume und erleben viel gemeinsam. Manchmal kann ich mein Glück kaum fassen, aber es war auch ein harter Kampf bis dahin (und es gibt auch mal Zoff bei uns
).
Wie gesagt, bin ich der Meinung, es ist wichtig, was Du möchtest, dass Du Dich um Dich kümmerst, um herauszufinden, wie Dein Weg aussehen soll und mit wem Du ihn gehen möchtest. Hab Geduld mit Dir.
Hallo LizzyCo,
herzlich willkommen hier im Forum. In Deinen Symptomen erkenne ich viel von mir. Mir ging es vor knapp 4 Jahren ähnlich. Ich lese aus Deinem Post, dass es Dir in der Gegenwart (bzw. bei Telefonaten) Deines Freundes nicht gut geht ... und das schon über einen längeren Zeitraum. Du schreibst selbst, dass er nichts an der Situation ändern will. Bleiben also meiner Meinung nach 2 Möglichkeiten: 1. Du arrangierst Dich mit der Situation und nimmst in Kauf, dass es Dir weiterhin schlecht geht und hoffst auf seine Einsicht oder 2. Du änderst was an der Situation. Ich hab mich nach vielen schlaflosen Nächten, in denen Kopf und Bauch gegeneinander gekämpft haben, für einen Auszug und eine Kontaktsperre entschieden. Das war eine schwere Zeit auch noch nach dem Auszug. Es hat sich für uns aber gelohnt, wir leben wieder zufrieden, ohne Alk zusammen. Wichtig in dieser Zeit war aber, dass ich wieder gelernt habe, mir zu vertrauen, auf meine Bedürfnisse zu achten und mich in meinen Fokus zu stellen. Ob Du co-abängig bist, kannst nur Du sagen. Ich denke, aber auch, dass diese Feststellung nicht so wichtig ist. Wichtig ist, wie Du Dich fühlst, wie Du leben willst. Ich möchte Dir Mut machen, mal in Dich rein zu horchen, was Du für Wünsche hast, wie Dein Leben aussehen soll.
Ich wünsche Dir viel Kraft und Geduld mit Dir.
sonnige Grüße
Lütte
Huhu Clärchen,
alles Gute für Dich. Ich bin sicher Du schaffst das.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Maggy,
wenn ich das alles richtig verstanden habe, redet er nur und tut nichts und Du denkst auch noch über sein Geschwafel nach. Warum machst Du Dir darüber Gedanken, ob er in angetrunkenem Zustand jemand kennen lernen sollte oder nicht? Ich hab den Eindruck, dass Du Dich noch sehr viel mit ihm und seinen Aussagen beschäftigst. Warum? Du weißt doch, wie Dein Leben aussehen soll, was Du Dir wünschst. Kannst Du Dir Deine Wünsche mit ihm als Partner erfüllen?
Ich weiß, dass es schwierig ist, diese Gedanken los zu lassen, aber bringen sie Dich weiter?
Es geht um Dich.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Maggy,
ich kann Dir immer wieder nur schreiben, auf Dein Bauchgefühl zu hören. Du sagst selbst, dass es nur Worte und keine Taten - und dafür 1000 Gründe - gibt. Mein Mann hat zu Anfang auch versucht, alles zu zerreden, verglichen usw. und trotzdem ging es mir nicht besser. Ehrlich gesagt, ging es mir nach meinem Auszug auch erst mal noch schlechter, aber es ist was in Bewegung gekommen - wir sind beide in Bewegung gekommen. Erst mal jeder für sich und dann haben wir uns wieder angenähert. Das war aber ein langer, oft schmerzhafter Prozess. Auch wenn sich die Geschichten hier ähneln, ist doch jeder eine einzigartige Persönlichkeit und muss seinen eigenen Weg gehen. Ich denke, dass geht mit Vertrauen in sich selbst und dem Wissen um seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse am besten. Das war auch meine wichtigste Aufgabe, wieder mich kennen zu lernen und an mich zu glauben.
Ich wünsche Dir viel Geduld und Kraft für DEINEN Weg.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Maggy,
tut Dir der Kontakt, wie er zwischen Euch läuft, gut? Was versprichst/erhoffst Du Dir von diesen Gesprächen, diesem Essen? Wo soll die Reise für Dich hingehen?
Es geht um Dich
sonnige Grüße
Lütte
Huhu Maggy,
alles in Ordnung bei Dir?
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Maggy,
sicher betrifft euch beide die Entscheidung, sich zu trennen. Aber wie sehen Deine Gedanken dazu aus?
Wenn du dich trennst, ist er möglicherweise
- traurig, jammert, rennt Dir hinterher - würdest Du dann die Trennung rückgängig machen?
- erleichtert, dass keiner mehr mit ihm meckert - bist Du dann enttäuscht?
- glücklich, weil er selbst nicht den Mumm hatte sich zu trennen - bist Du dann wütend auf ihn?
- .......
Du kannst Deine Entscheidungen immer von anderen abhängig machen und somit ein abhängiges Leben führen. In unserer "nassen Zeit" hab ich auch immer versucht, zu erraten, was mein Mann will, manchmal bildete ich mir sogar ein, ich wüsste, was er will und seine "erahnten Wünsche" versucht zu realisieren. Hatte keine eigene Meinung mehr, weil ich ja alle rundum glücklich machen und ein harmonisches Umfeld haben wollte. Dabei hab ich mich total ins Abseits manövriert. Heute versuch ich das nicht mehr und meinem Mann gefällt es so auch besser
.
Es geht um Dich.
sonnige Grüße
Lütte
Hallo Maggy,
ich schreibe hier auf das, was ich von Dir lese, wie ich Dich wahrnehme und was ich zu Deinen Themen denke und fühle. Ich würde mir niemals anmaßen zu sagen Du leidest unter Kontrollverlust. Mir ging es damals schon so, dass es mir arg zu schaffen machte, nicht zu wissen was mein xy tut, ob er trinkt oder nicht, zumal er einen etwas anderen, als den hier favorisierten Weg, ging. Ich hab schon versucht, irgendwie rauszubekommen, was er so macht. Dieses Bedürfnis ließ aber in dem Maße nach, wie ich mich auf unterschiedlichste Art mit meiner Person, meinen Wünschen, Bedürfnissen etc. auseinander setzte. Einige Antworten, die ich hier bekommen habe, haben mir auch überhaupt nicht gefallen, aber ich hab, nach dem ich meine Palme wieder runter gekrabbelt war, darüber nachgedacht und konnte einiges für mich mitnehmen.
Es geht um Dich.
sonnige Grüße
Lütte
Huhu Clärchen,
da denkst Du nun, Du hast sie einigermaßen groß und dann so ein Rückschlag .
. Ich drück Dir die Daumen, dass sie noch die Kurve kriegt.
Die Ausbildung kriegst Du hin. Es ist ja eine Entwicklung, Du wirst ja ausgebildet und hast schon Deine Erfahrungen und Du bist lernwillig.... alles wird gut.
Ganz liebe Grüße
Lütte
Liebe Maggy,
ich kann Deine Fragen durchaus nachvollziehen, da es mir ähnlich ging damals, aber was in einem halben Jahr ist, ist doch für heute noch nicht so relevant. Du lebst doch im Jetzt und nicht gestern oder übermorgen. Wenn Du Dein Leben jetzt lebst und gestaltest, hast Du doch alle Möglichkeiten in der Hand. Wenn Dir in einem halben Jahr noch danach ist, mit ihm zusammen zu sein, dann wirst Du dann auch Wege zu ihm finden. Wenn er nicht will, dann war's noch nicht der Richtige (Plattitüde aus). Und ich weiß nicht, ob ein "wackliges Konstrukt" eine gute Basis für eine stabile Beziehung mit Kindern ist.
Für mich war dieses mich selbst wieder erkennen und wahrnehmen eine gute Basis für unsere Beziehung und natürlich, dass es eine alkoholfreie Beziehung ist.
sonnig Grüße
Lütte