hallo Doro,
ich komme.
Lieben Gruß
Margit
hallo Doro,
ich komme.
Lieben Gruß
Margit
Hallo Doro,
ich wünsche dir eine schöne Zeit in Würzburg. Ist mal grad ein Katzensprung von hier.
Liebe Grüße
Margit
Guten Morgen Steffi,
ich möchte dir gerne hier antworten. Danke, dass du mir geschrieben hast. Ich lese deine Einträge von Anfang an und finde, du hast einen sehr lebendigen Schreibstil, der mir gefällt.
Ich habe mich hier im Forum eingeladen gefühlt, alles zu schreiben, was mirin den Sinn kommt, alles, was mich bewegt. Und das habe ich auch gemacht und habe vor, es weiter zu tun.
Euphorie gab es bei mir in Trinkpausen, seit ich ernsthaft ohne Alkohol leben will, nicht.
Was Gefühle angeht, das hat Frank sehr gut beschrieben:
Zitat
daß da viel unterm Teppich hervorkommt was ich unter denselben getrunken hatte... aber ich tröste mich damit daß es ja naß nicht besser war -- bloß undeutlicher, und hoffnungsloser
Ich finde, Gefühle haben ihre Berechtigung, und ich bin froh, dass sie wieder da sind, auch wenn es sehr schwer ist, mit ihnen umzugehen.
Kaum war ich hier im Forum, hat meine Fassade Risse bekommen und hat angefangen zu bröckeln. Verletzlich zu sein, zu weinen, traurig zu sein, Angst zu haben, gehört bei mir, seit ich mich wieder ernst nehme, dazu.
Aber es kommen auch immer öfter andere Momente, in denen ich ruhig bin oder spüre, dass meine Lebensgeister zurückkommen oder wie gestern, dass ich mich auf heute gefreut habe.
Ich freue mich, dass du dich auf den Weg gemacht hast.
Liebe Grüße von Margit
Guten Abend,
heute kann ich mal wieder sagen: ich freue mich auf morgen.
Bis dann
Margit
Hallo TT, Steffi und Frank,
ihr habt ein schönes Dreier-Meeting, ist euch das schon aufgefallen?
Vieles von dem, wo hier die Rede ist, kenne ich auch, betrifft mich auch, habe ich auch gemacht.
Nach Irland zieht es mich auch schon lange, TT, und ich war auch noch nicht da. WIe wäre es, du fängst jetzt damit an zu sparen? und zu schauen, was du alles dafür brauchst?
Es gibt auch bei mir einige Dinge, die ich so gerne gemacht hätte, weil ich aber meine ganze Energie und Kraft dafür gebraucht habe, mit dem Alkohol und seinen Auswirkungen zurechtzukommen und um meinen Alltag einigermaßen zu meistern, blieben halt die Herzensdinge auf der Strecke.
Ganz liebe Grüße von Margit
Hallo Verena,
nun schau ich auch mal wieder bei dir vorbei. Das heißt, ich schau immer was du schreibst. Ich kann dir auch noch einen Tipp geben. Melisse, Hopfen, Johanniskraut und Baldrian in der Apotheke zu gleichen Teilen mischen lassen und als Tee abends trinken. Das ist das reinste Schlafmittel.
Liebe Grüße von Margit
Hallo und guten Abend
lieber zerfreila, schön, dass du hier warst. Danke.
Ob ich will oder nicht, ich setze mich zur Zeit intenviv mit mir - dem Trockenwerden/sein und den letzten Jahren als nasse Alkoholikerin auseinander. Zum Teil beutelt es mich ziemlich heftig. Gestern war so ein Tag, an dem ich das Gefühl hatte zu fallen und zu fallen...
Ich habe es überstanden und kann heute sagen, es geht mir ganz gut. Vorhin habe ich mal so beschrieben: ich habe mich aufgerichtet, und das fühlt sich richtig gut an.
Es ist halt schon ziemlich heftig, sich/mich mit dem auseinanderzusetzen, was alles passiert ist, was ich gemacht habe, für das ich mich schäme oder schlicht und ergreifend geschockt bin, zu was ich fähig war. Die Betonung liegt auf war, und das ist das Beruhigende daran.
Nun bringe ich langsam - symbolisch mit dem Kaffeelöffelchen - mein Leben wieder in Ordnung. Am MIttwoch hat sich das noch so heftig angefühlt, weil ich das Gefühl hatte, ich kann nicht mehr kämpfen - heute weiß ich, dass ich nicht mehr kämpfen muss.
Kaffeelöffelchen - eigentlich würden mir bei der bloßen Vorstellung die Gäule durchgehen und ich mich auf die Suche nach einem Bagger machen...
Ich freue mich, dass wieder aufrecht stehen kann. Und ich habe das Gefühl, meine Lebensgeister kommen allmählich zurück.
Es gibt noch viel zu tun... mit dem Löffelchen...
Irgendwie blitzt immer wieder ein wenig Heiterkeit um die Ecke heute.
Liebe Grüße von Margit
Hallo,
schicke heute einfach mal nur ein Lebenszeichen von mir. Ich bin auf meinem Weg. Der ist gerade nicht so ganz einfach, aber er ist mein Weg und der, auf dem ich mir näher komme.
Bis bald
Margit
Hallo,
danke Lena, schnuffig, viola und Matthias.
Das Leben ist manchmal wirklich eine Herausforderung, finde ich.
Eure Worte waren mir sehr hilfreich. Es ist (mir) sehr wertvoll, mich verstanden zu fühlen.
Ja, ich glaube, es ist wirklich kein Wunder, dass ich mich gestern so gefühlt habe. Schon gestern auf der Heimfahrt, musste ich an Kapitulation denken.
Bis bald.
Margit
Hallo zerfreila,
ich möchte dir hier und jetzt einfach nur liebe Grüße schicken.
Margit
Hallo,
ich war heute den ganzen Tag unterwegs. Wollte eigentlich mal wieder Stadt genießen und bin mit der Bahn nach Heidelberg gefahren, habe bereits vormittags gemerkt, wie erschöpft ich bin und wie müde, irgendwie richtig erledigt. Auf der Heimfahrt kam dann mit Wucht das Gefühl, das schaffst du nicht, es ist zu spät. Vielleicht habe ich wirklich keine Kraft mehr, weil ich mir zu lange Energie und Lebensmut geraubt habe. Ich habe keine Ahnung, warum das so ist, es ist nichts passiert, alles um mich herum ist gut.
Ich habe die letzten Jahre nicht aufgegeben, ich habe gekämpft und meinen Lebenswillen gespürt und jetzt, wo ich offensichtlich die Kurve gegriegt hab, fühlt es sich so an, als würde ich am Boden liegen und nicht mehr aufstehen können. Mein ganzes Leben habe ich gekämpft, dass ich nicht vor die Hunde gehe, schon als Kind, und jetzt kann ich nicht mehr.
Schlimm für mich ist gerade zusätzlich, dass ich überhaupt nicht verstehe, was mit mir passiert. Shit.
Gruß von Margit
Hallo Delia,
herzlich willkommen hier.
Fast jedes Wort, das du scjreibst, könnte von mir sein. Vor allem diese:
Zitat von deliaaurora
Auch habe ich grosse Angst und bin mir selber unheimlich weil ich etwas tue, was ich nicht tun will, oder doch?
Ist es vielleicht jemandem von euch ähnlich ergangen?
Ist es vielleicht jemandem von euch ähnlich ergangen? Delia, ähnlich, genauso - egal - schlimm genug jedenfalls.
Ich bin monatelang um dieses Forum herumgeschlichen, bis es endlich so weit war und ich mich anmelden konnte.
Euphorie? In mir ist keine euphorische Stimmung und das ist gut so, Ruhe ist eingekehrt, das ist mir lieber.
Ich wünsche dir alles Gute
mit lieben Grüßen von Margit
Hallo zerfreila,
ich möchte dir gerne auch hier noch antworten.
Darf ich ganz ehrlich sein? Als ich deinen Eintrag gelesen habe, musste ich kurz mal schlucken. Meine zweite Reaktion war: wie selbstgerecht und überheblich! Das wollte ich dir dann auch schreiben, aber etwas ließ mich innehalten und das war gut so.
Es ist ja schon nicht immer so einfach, Menschen, die einem direkt gegenüber im Gespräch sind, so zu verstehen, wie sie es meinen und hier kann es schnell richtig falsch verstanden werden.
Ob ich mich jetzt verständlich ausgedrückt habe, weiß ich selbst nicht...
ich lege jedenfalls großen Wert auf deine Meinung, Ansicht, Erfahrung und Anregung - und auf deine Begleitung.
Liebe Grüße
von Margit
Hallo Frank,
ich möchte dir gerne sagen, dass ich mich darüber freue, dass es dir so geht. Ich habe den Eindruck, du bist auf einem guten Weg.
Du hast kürzlich geschrieben, dass du nicht mehr rauchen willst? Ich rauche seit 6 Wochen nicht mehr und bin so froh darüber. Es war nicht leicht und ich habe unglaublich oft probiert aufzuhören, habe aus Überzeugung morgens die Schachtel weggeworfen und Stunden später neue gekauft. So ging das Jahre und ich war eine starke Raucherin.
Ich glaube, es ist auch mit dem Rauchen wie mit dem Alkohol, mit dem puren Willen aufzuhören - ich konnte es jedenfalls nciht, weder das eine noch das andere. Und aufhören allein genügt nicht.
Du hast dir doch das schöne Laufbuch von Correns bestellt, oder?
Ich bin die erste Woche jeden Abend eineinhalb Stunden gelaufen (nordic walking) und auch nicht alleine, das war auch gut.
In der zweiten Woche allerding ging dann alles schief... aber geraucht habe ich nicht.
Wenn du willst, kann ich dir auch einen Buchtipp zum Rauchenaufhören geben.
Liebe Grüße von Margit
Hallo,
ich danke dir, lieber zerfreila, für deine Wünsche,
Zitat von zerfreilaDu bist das Wertvollste, was Du hast.
ich weiß das, zerfreila, aber es ist manchmal so schwer, es nicht nur zu wissen. Es gibt vieles, was ich weiß. Ich wusste auch zum Beispiel ganz genau, was ich tun muss, um nicht trinken zu müssen. In der Regel weiß ich auch, was ich will und was ich nicht will, was mir gut tut und was nicht. Seit ich denken kann, setze ich mich mit mir und meinem Leben auseinander und mit dem Leben ansich.
Ich kenne diese wunderbaren Momente, in denen ich ganz ich bin und mich, wie ich bin, wertschätzen kann.
Aber es leider so, dass ich gerade an einem Punkt in meinem Leben bin, wo es darum geht zu genesen und wieder heil zu werden. Durch mein Trinken habe ich vieles in mir kaputt gemacht, nicht zerstört, das nicht, auch nicht ganz kaputt gemacht, aber es gibt vieles, was wieder aufbauen möchte.
Ja, das Wissen ist mir geblieben. Meine Erfahrungen auch, die kann mir niemand nehmen, auch ich selbst nicht. Ich habe sehr viel erfahren in meinem Leben und ich mich kann seit langer Zeit selbstkritisch und reflektiert mit mir und dem, was ist auseinandersetzen.
Was ich auch nicht verloren habe ist die Ehrlichkeit mir selbst gegenüber. Glaube ich zumindest.
Um wieder an den Ausgangspunkt zurückzukommen, es ist mir leider sehr viel verloren gegangen in den letzten Jahren. Das ist traurig, sehr traurig sogar.
Aber viel trauriger wäre es, wenn ich weiter trinken würde und mich komplett zerstören würde, ja, das wäre viel schlimmer.
Ich sehe meine Chance, mein Leben so leben zu können, wie ich es mir wünsche, mit den Inhalten, die mir wichtig sind und dem, was ich unter wesentlich verstehe. Das ist meine Chance, die ich ergreife und für die ich dankbar bin.
Ich bin ganz guter Dinge, muss ich sagen. Und jetzt im Moment geht es mir gut.
Ich bin schon eine große Runde gelaufen, habe mir ein Frühstück eingekauft und dabei ein paar schöne kleine Begegnungen gehabt.
Es ist gut, wie es ist.
Ich habe oft an mir bewundert, wie es möglich ist, dass ich immer wieder aufstehe, dass ich mich nicht unterkriegen lasse, dass mein Körper das alles, was ich ihm zumute, mitmacht, dass ich so oft das Gefühl hatte, den Tag nicht zu überleben, weil es mir psychisch und physisch so dreckig ging. Was habe ich gekämpft und wie verzweifelt war ich, aber das brauche ich niemandem hier erzählen, oder?
Und das ist vorbei. Das Leid ist vorbei. Das zu spüren, ist sehr wohltuend.
In mir ist Ruhe eingekehrt. Auch wenn ich mir darüber bewusst bin, dass noch keinen festen Boden unter den Füßen habe, ist das ein guter Tag heute und ich freue mich, dass es mich gibt.
Bis bald
mit lieben Grüßen von Margit
Lieber Mathhias,
ich wäre dir sehr dankbar, wenn du bei mir weiterhin deinen Senf dazu gibst. Darf auch etwas mehr sein...
Fühl du dich mal umarmt
von Margit
Hallo Erik,
ich finde es schön, dass du dir meinetwegen Gedanken machst und dich hier einbringst. Es ist schon tragisch, deinen Zeilen entnehme ich, dass es bei dir ähnlich war, dass gerade die "schöne, freie Zeit" zum Betrinken und meist auch für das exzessive Betrinken benutzt wird. Kein Wunder, dass mir mulmig wurde und bei dir Unbehagen und Angst entstand.
Gut ist, du hast nicht getrunken und ich werde auch nicht trinken.
Es ist interessant, wie unterschiedlich die Vorsichtsmaßnahmen sind, denn ich könnte mir dein Negativ-Scenario für mich nicht so gut vorstellen, weißt du, ich mag mir diese Sch.... nicht vorstellen, mir wird schlecht bei dem Gedanken und ich mag dieses Teufelszeug auch in der Vorstellung nicht riechen, geschweige denn schmecken. (das hast du nicht gesagt, doch bei mir entstand das)
Ich habe den Eindruck, du liest hier auch sehr viel und findest du nicht auch, dass wir ausgesprochen viel Anregungen bekommen, von denen wir uns das raussuchen können, was am besten passt? Weil, alle die hier sind, wollen alle das Gleiche! Ist das nicht irgendwie irre? (irre=saugut)
Wo gibt es sowas nochmal?
Dieser Satz gefällt mir gut:
"Puuh, gut dass mich das jetzt nicht überrascht; ich bin vorbereitet und weiß genau, worauf ich achten oder was ich (wann) machen muss."
Ich danke dir für deine Wünsche
mit lieben Grüßen von Margit
Hey Verena,
schicke dir mal gutgelaunte Grüße
Margit
Hallo,
komme von einem schönen Sonntagmorgen-Spaziergang mit dem Hundeschatz zurück. Niemand war unterwegs, aber ein Häschen hat uns begrüßt. Ich empfand die Natur um mich herum erfüllend und freue mich über die Freude in meinem Herzen. (freue mich über die Freude - das ist manchmal meine Art, mich auszudrücken) ![]()
Ich muss gerade schmunzeln, denn eigentlich wollte ich noch einiges sagen, erzählen, merke aber, es ist alles gesagt.
Gruß Margit
Guten Morgen TT,
es ist schön, deine Gedanken und deine Gefühle mitzubekommen. In mir ensteht beim Lesen ein stimmungsvolles Bild vn dir.
Ich habe den Eindruck, du gehst sehr sorgfältig mit dir und dem, was du ändern möchtest um.
Bei mir gibt es (auch) viele Dinge, für die ich niemand brauche, weil ich gerne mit mir alleine bin, weil ich gerne allein in der Natur bin, weil ich viel schreibe und lese. Aber ich weiß auch, dass ich andere Menschen brauche, dass ich sie wirklich zum Leben brauche, weil ich kein Einzelwesen bin. Ich kann jedoch nicht täglich mit Anderen zusammensitzen oder etwas unternehmen, auch wenn es die liebsten Menschen sind, die ich kenne, wenn ich meine Balance, was Kontakte, Nähe, Unternehmungen und das, was ich für meine Ruhe, meine Stille, meine Ausgewogenheit brauche, nicht halte, geht es mir nach einer Weile nicht mehr gut. Und das waren dann die Momente, in denen ich trinken musste, um scheinbar zur Ruhe zu kommen und mich wegzumachen.
Ich habe für mich gelernt, dass es mir gut geht, wenn ich mich lasse, wenn ich mich sein lasse und vor allem, wenn ich mir zugestehe, so zu sein, wie ich bin.
Ich freue mich, weiter von dir zu hören, zu lesen und vor allem freue ich mich auf dich.
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag
Margit