Beiträge von Wacholderfrau

    Guten Morgen Narion,

    das kommt hier richtig stimmig an im fast-Schwabenland .
    Es ist schön, dass du diese Worte und vor allem deren Inhalt so für dich finden konntest.
    Ich kenne es auch, die Zufriednheit und das Glück mit mir. Und ich wünsche mir sehr, das wiederzufinden, denn im Moment habe ich genau das nicht, was du beschreibst, weil ich noch zu wackelig bin.

    Ich wünsche dir viele lebendige und innige Verabredungen mit dir selbst.

    Liebe Grüße von Margit

    Zitat von ohnerausch

    Wenn es dir gut tut, sei einfach hier. Wenn du es brauchst, schreib was. Wenn du still sein magst, ist auch das völlig ok. Sei dir sicher.... DU BIST NICHT ALLEIN!

    Weißt du, wie froh ich bin, dass ich (wieder) sagen kann, wie es mir geht? Dass ich über Ängste, Nöte, eigentlich über alles sprechen kann?
    Und weinen. Ein Satz von dir reicht.
    Und das tut so gut.

    Ich habe mit 36 Jahren begonnen zu trinken. 6 Jahre lang. Bis nichts mehr ging. Da habe ich Monate gebraucht, bis ich mal ganz ganz vorsichtig eine Hand, die mir gereicht wurde, berühren konnte. Und es hat mehr oder weniger Jahre gebraucht, bis ich sprechen konnte.

    Und dann gab es viele Jahre, in denen ich mich heil fühlte.

    Aber was ich sagen wollte ist, dass ich berührbar bin und sagen kann, dass ich Hilfe brauche.

    Margit

    Hallo Bruce,

    ich finde dein Thema sehr interessant und sehr wichtig. Gerne möchte ich meine Erfahrung dazu beitragen. Kann aber gerade noch nicht, weil ich schauen muss, dass es diesmal so bleibt, dass ich nicht noch einmal brutalst auf die Schn... fallen muss.

    Danke für deine Unterstützung.

    Margit

    Hallo OF,

    vielen Dank für deine lieben (und sinnlichen) Worte.
    Mein Tag war so turbulent heute. Ich habe viel gearbeitet, was aber eher Routine war, meine Gefühle sind es, die total verrückt spielen.

    Du hast das so perfekt ausgedrückt:

    ...das nur weil sie endlich die Erlaubnis hatten aus ihrem Schattenreich zu treten...

    Die Waffe, die ich hatte, steht mir nicht mehr zur Verfügung, weil ich mich von der verabschiedet habe, heute vor einer Woche.

    Geborgenheit, das wünsche ich mir so sehr, OF.
    Im Moment ist davon nichts zu spüren.

    Wohl aber das Bewusstsein, ich mache viel für meine Trockenheit und dafür, dass ich abstinent werden und sein und bleiben kann.

    Ich möchte heute gerne noch weine Weile hier sein,
    bei euch, mit der Bitte,
    mich nicht allein zu lassen,
    mit der Bitte,
    mich zu begleiten,
    ich bin zwar ein zähes Luder
    und habe viel Kraft,
    aber das reicht nicht aus,
    weil das, was ich mir wünsche,
    nämlich nicht mehr trinken zu müssen
    und ein lebenswertes Leben zu führen
    nicht alleine, nicht ohne euch,
    die ihr hier seid,
    geht.

    Liebe Grüße
    von Margit

    Hallo an alle,

    nicht 1500 Tage wie zerfreila ( wünsche dir zerfreila noch ganz viele, viele mehr), aber 7 Tage sind 7 Tage Weg. Mein Weg.

    Wenn es mir gelingt, in der Gegenwart zu sein, kann ich das sehr schätzen.

    Aber eher dominieren alte Geister, die mir heute das Leben schwer machen und ich mich am liebsten in eine Ecke verdrücken würde mit Decke drüber...

    Grüße euch
    Margit

    Guten Abend an alle,

    habe Bedenken, dass sich jemand von meiner Viel-Schreiberei genervt fühlt.

    Ansonsten fühle ich mich ruhiger und gelassener, finde, ich kann derzeit nicht mehr machen, als ich diese Woche und jeden Tag gemacht habe. Versuche ihm Hier und Jetzt zu sein.
    Und dann habe ich halt mal das Badezimmer geputzt...

    Gerade bin ich von einem langen, flotten Spaziergang zurückgekommen mit zweimal Regen, einmal Sonne und Regen, was uns zwei wunderschöne Regenbogen beschert hat.

    Heute Vormittag habe mit zwei guten Freundinnen gefrühstückt und lange geredet. Auch hier habe ich nicht mehr um den heißen Brei herumgeredet sondern klar und deutlich gesagt, was Sache ist.
    Ich habe ihnen von der Ärztin erzählt, von meiner Entscheidung und von hier, also dass ich mich hier angemeldet habe und davon, wie es mir hier geht.

    Gerade bei ihnen hatte ich ein wenig Angst, weil ich glaubte, sie wollten nur die starke Margit als Freundin. (dumme alte Margit)

    Sie waren total lieb, haben mich angestrahlt und mich beglückwünscht.

    Das Leben ist aufregend.

    Gruß
    Margit

    Hallo an alle, die hier sind,

    ich möchte einen Gruß an Karsten schicken, weil ich gerade viel an die ersten beiden Tage hier denke.

    Lese die Themen, die heute geschrieben wurden, Marion z.B. oder Lito, TwoTimes, alle einfach, lese die Antworten, immer gibt es etwas, wo ich sagen kann, ja, das kenne ich, oder ja, das verstehe ich, oder klar, sehe ich auch so, oder toll wie ehrlich, wie selbstkritisch, wie klar...
    möchte etwas dazu sagen, es ist aber alles so viel und auch ergreifend. Alles.

    Denke, du hast Zeit, Margit, finde du erst mal deinen Boden und vor allem, atme mal durch und geh einfach Schritt für Schritt...
    sei achtsam

    versuche mich nciht gegen die Angst zu wehren,
    weil sie sich nicht verjagen lässt,
    sondern weil sie gerade dazu gehört
    und normal ist, dass sie da ist.

    Im Moment sind meine Gefühle, ist mein Befinden nicht so gut auszuhalten.

    Liebe Grüße an euch

    Wow, ich bin voll die Checkerin - manchmal stehe ich schon brutal auf der Leitung. :lol::lol::lol:

    Ich muss gleich weg, will aber dringend erzählen, wie es mir gerade geht.

    Nach außen wirke ich stabil
    ich fühle mich alles andere als stabil
    nach außen wirke ich stark
    und dafür werde ich von vielen sehr geschätzt...
    ich fühle mich alles andere als stark,
    ich fühle mich schwach
    und ich habe große Angst vor mir selbst,
    weniger vor dem Alkohol,
    weil, der kann mir doch nichts anhaben,
    wenn ich nicht nach ihm greife...???

    Nee, nee, irgendwas stimmt hier nicht, das hat nichts mit Kaitulation zu tun, glaube ich.
    Werde am sptäen Nachmittag wieder hier sein und mich erstmal sammeln, bevor ich drauflos schreibe - aber so war es gerade in mir...

    Was stimmt ist, ich habe Angst vor meiner Rücksichtslosigkeit mir gegenüber.

    Und noch etwas anderes. Noch eine Angst.

    Und die betrifft euch und mich, das Forum und mich.

    Ich habe das Gefühl, ich lasse mich hier auf eine neue Beziehung ein.

    Und ich habe eine Scheiß-Angst, mich auf eine neue Beziehung einzulassen.

    Liebe Grüße und bis später

    eine aufgewühlte Margit

    Guten Morgen,

    Zitat von Rockqueen


    Ich hoffe du überstehst die Woche genauso gut wie die letzte.

    Danke Verene, weiß nicht wie, aber jedenfalls ohne Alkohol, das steht im Vordergrund.

    Denke mal, jetzt klappts mit dem Zitatendings...

    M.

    DIR Matthias auch eine gute Zeit und einen ganzen Haufen Umärmelungen - kann ich auch ganz gut.
    DU Matthias mit deinen wenigen Worten, die so berühren. Lass es dir gut gehen und deinem ZUHAUSE.
    Ich nehme gerne deine Hand, damit es auch mein Zuhause wird.

    TROTZALLEM, Verena, gab es zumindest ein paar Dinge, die mir nicht abhanden gekommen sind, weil sie mir gut getan haben und das waren die Spaziergänge mit meiner Hündin in der Natur.
    Die Natur ist meine Lebensquelle, am liebsten gehe ich zur Zeit am Fluss, stundenlang mit Rucksack, Wasser(niemals Alk), Brotzeit, etwas zu lesen, zu schreiben und das Hündchen (Bernersennen-Labrador-Mischung) natürlich.
    Ich liebe es, Naturbilder zu machen, meine Tochter nennt sie Geisterbilder...

    Aber es gibt auch einiges, was mir abhanden gekommen ist, klar, meine Fülle in mir zum Beispiel...

    Wichtig ist mir grad, dass ich hier sitze und mich nicht betrinke, wie vor einer Woche, dass ich meine Lebendigkeit spüre und halt ein Licht...

    M.

    Hallo Verena,

    so wie deinen weg gehst, finde ich mehr als beeindruckend.

    Ich hatte vor fast 4 Wochen das Gefühl, ich kann nicht mehr. Kann nicht mehr saufen, kann nicht mehr rauchen. Arbeiten ging nur mit allen Ressourcen, die ich aufbringen konnte. Dann habe ich beides beendet (kannst du im Vorstellungsbereich lesen?), für eine Woche, was einfach nur gut war und dann kam aber der Alkohol mit Wucht.

    Jetzt bin ich froh, dass mich diese Wucht nicht komplett vollends aus der Bahn geworfen hat... das hätte gut sein können, letztendlich aber sie hat mich hierher katapultiert.

    Auch wenn sich das vielleicht ganz gut und auch reflektiert anhört, was ich schreibe, ich glaube, ich war noch am letzten Sonntag mit mehr als einem Bein in der Psychiatrie, weil ich keinen Ausweg aus diesem sumpfigen Labyrinth sehen konnte.

    Liebe Grüße von Margit

    Hallo,

    danke BRUCE für deinen Tipp und dein Willkommen heißen.

    Ich habe eine Frage.

    Kennt ihr, dass ihr manchmal nicht wisst, was ihr mit eurer Kraft und Energie anfangen sollt oder wohin damit?

    Ich merke, im Moment befinde ich mich in einem Zustand, wo mir ein bisschen die Alarmglocken klingen. Es geht mir gut, ich bin voller Kraft und Energie und Ideen und und und, war zu viel unterwegs heute, hatte zu wenig Ruhe und könnte Bäume ausreißen...
    Es ist ein Befinden, das ich kenne und das mir ganz und gar nicht gefällt. Und ich habe gerade permanent "Rauch" in der Nase, als wenn neben mir hier jemand rauchen würde. (Morgen sind es 4 Wochen, dass ich nicht mehr rauche)

    Aber das ist auch da: ich trinke nicht, ich bleibe hier online, mache was im Haushalt, schreibe...

    und ich sage mir, ich bin nicht allein.

    Margit

    Danke Verena,

    ich find es witzig und ich wette, irgendwann krieg ich das hin.

    Ich bewege mich ein wenig wie in Watte und merke öfter, dass ich ein Lächeln im Gesicht habe.
    Jetzt ein bisschen ausruhen, dann mal wieder mit dem Hündle, putzen und so, bei euch sein und jedenfalls heute nicht trinken.

    Einen schönen Nachmittag
    wünscht M.

    Hallo

    Schau OF, deine Zeilen kommen bei mir an und nun sitze ich hier mit meinen Tränen. Weil das so schön ist, was du schreibst, weil ich froh bin, dass ich mich wieder öffne, weil mir die Sonnenstrahlen gut tun, weil ich denke, was habe ich für ein GLÜCK...