Beiträge von Litertour

    Hallo Liv, hallo liebe Forumsmitglieder,

    ich kenne diesen Vorgang des Hineinschlitterns von vergangenen Trockenheitsoasen.

    Bei mir hat es früher, ganz salopp gesagt, einfach nicht klick gemacht.
    Ich war noch nicht reif für eine Trockenheit.
    Der Wille war da, aber nicht die Ernsthaftigkeit, nicht meine Einsicht, keine Demut, usw....
    Wollen alleine reicht meines Erachtens nicht, es muss auch die innere Einstellung dazu passen.
    Ich wollte es einfach nicht und nicht wahrhaben eine chronische Krankheit zu haben.
    Meine Experimentierfreude, mich doch auf irgendeine Art und Weise zu betäuben, mich aus dieser Welt psychisch zurückzuziehen, war stärker als mein innerer Drang nach Trockenheit.

    Liebe liv, dieser Beitrag soll zeigen dass ich dich verstehe.

    Und weiters,...meine absolute Hochachtung vor deiner Stärke und Einsicht nicht aufzugeben. Das verdient Respekt. Uneingeschränkt !

    Alles Liebe und Gute an euch alle für diesen Tag

    Lito :wink:

    Einen schönen guten Abend Samsara, Frank, und ans gesamte Forum :)

    Samsara
    @Frank
    Ich lese dieselbe Sprache, denn ich verstehe sehr gut was ihr meint.
    Euren Beiträgen gibt es nichts mehr hinzuzufügen, oder sagen wir eher so,
    ich will nichts hinzufügen, denn es ist für mich stimmig.
    Danke

    Ich habe mich bis jetzt draussen rumgetrieben :D
    Also ganz so schlimm ist es nicht wie es klingt.
    Gegessen habe ich was sehr Gutes...
    Dürüm oriental = vegetarisch mit Falafel
    Danach einen herrlichen Kaffee.

    Ich will nicht verhehlen, dass ich meine Trockenheit ohne stressiger Euphorie genieße.

    Lasst es euch gutgehen.

    Lito :wink:

    Einen schönen Sonnen-Sonntag zusammen 8) ,

    ich hole mir mal bewusst die Vergangenheit ins Jetzt.

    Sonntag war für mich immer ein Tag den vermeintlichen Freibrief einzulösen, den ganzen Tag Alkohol zu trinken zu dürfen/können.
    Bei mir war es Weinschorle.
    Ich redete mir dieses "Getränk" schön. Verharmloste und verniedlichte es. Sozusagen als ungefährlicher Durstlöscher von mir deklariert.
    Unwahrscheinlich wie kreativ ich sein konnte zu trinken wenn ich musste, nicht wollte.
    Ich hatte schon eine Bewusstseinserweiterung bevor ich den ersten Schluck machte. Die betraf jedoch nur das Verharmlosen.
    Danach hatte ich nur noch Tunnelblick, und selbst der war benebelt.

    War dieser Zustand wirklich schön frage ich mich?!

    Ich meine, dass meinem Denken und Fühlen, lange bevor !!! mich das erste Glas runterzieht wie eine Lawine, größte Beachtung geschenkt werden muss.

    Ich will dieses Gefühl der Beneblung nie wieder haben, und mache einen großen Bogen um alles was mir gefährlich werden könnte.
    Solange es in meiner Macht steht.

    Ihr Lieben,...nur das Beste für euch.
    Das wünscht euch

    Lito :D

    Guten Abend Freunde,

    ich habe im nassen Zustand noch nie so lange die Luft anhalten können, um durch den Alkohol zu tauchen, um meinen eigenen menschlichen und wahren Grund zu erreichen.
    Ich blieb immer an der Oberfläche, oder dessen Nähe.
    Den wirklichen Lito erkannte ich nie.
    Wie sollte ich auch durch eine tiefe Alkoholmenge hindurch.

    Der Entschluss nicht mehr zu trinken, glich wie wenn ich aus einem tiefen Pool das Wasser auslasse.
    Ich kann mir selbst auf den Grund gehen.

    Einen schönes Geschenk welches ich mir machte.
    Ich schenkte mir mein Leben.
    Was gibt es Schöneres?

    Einen lieben Gruß euch allen

    Lito :D

    Hallo Bruce,

    das gefällt mir.

    Wenn ich deinen Beitrag lese, so fallen mir sofort zwei herausragende Punkte auf die eben einen genesenden Alkoholiker ausmachen.

    Erstens bist du ehrlich,
    und zweitens kennst du die Hauptschlagader deiner früheren Trinkgewohnheit.

    Vor etwa 10 Monaten hätte ich gar nichts zugegeben, ich hätte alles nur schöngeredet, und rumgedruckst.

    Einen lieben Sonnengruß
    Lito 8)

    Hallihallo zusammen,

    manchmal hört man, es sei vollkommen egal warum man trank.
    Wichtig sei nur die Erkenntnis dass man mit Alkohol nicht umgehen kann.

    Ich selbst kann diese Meinung nicht teilen.
    Es ist meiner Meinung nach schon von Bedeutung warum ich die Beneblung brauchte.

    Wo waren meine persönlichen Auslöser ?
    Warum musste ich trinken ?
    Ich denke, wenn ich die Wurzel des Übels kenne, dann hilft es mir ungemein das Risiko zu minimieren.

    Das wollte ich jetzt einfach so mal loswerden, weils mir während des Kaffeetrinkens eingefallen ist. :wink:
    Nix Hochwissenschaftliches, einfach ein Einfall.

    Ich wünsch euch was ( natürlich nur Positives,...ist doch klar :wink: )

    Lito

    Mein lieber Frank,

    das beruht auf Gegenseitigkeit.
    Ich schätze deine Texte und respektvollen Umgang sehr.

    Du hast vollkommen recht, wenn du diese Meinung über unsere Gedanken hast.

    Mal ist der Gedanke in der Zukunft, dann wieder in der Vergangenheit, jedoch der Körper bleibt immer im Jetzt.
    Er ist nicht so flexibel wie unsere Gedanken.
    Deshalb entstehen auch ganz gerne Spannungen in einem selbst.
    Körper und Geist sind ohne bewusstes im "Jetzt" sein getrennt, und deshalb auf Spannung. Manchmal dauerhaft auf Spannung.
    Dass das nicht gutgehen kann ist offensichtlich.

    Lieber Frank, mach einfach weiter so.
    Du bist wirklich schwer in Ordnung.

    Lito :wink:

    Hallo lieber Frank, hallo zusammen,

    danke für deine Verklausulierung ;)
    Ich werde diese gleich mal umsetzen, und mir mit nach Hause nehmen.

    Akzeptanz, Leben im Jetzt, Annahme was ist,...

    Ich übe mich auch schon eine zeitlang darin, ebenso wie im Buddhismus.
    Der Empfehlung von correns möchte ich ohne Einschränkung zustimmen.
    E.Tolle ist in dieser Hinsicht eine wahre Bereicherung und Hilfestellung.
    Sowohl zu lesen, zu hören, oder auf DVD.

    E.Tolle hat schon recht wenn er sagt, dass wir nur das Jetzt wirklich haben. Alles andere sind reine Gedankenformen, sonst nichts.
    Vergangenheit und Zukunft existieren nur als Gedankenform in uns.
    Bewusst das Jetzt wahrnehmen bedeutet über den eigenen Gedanken stehen, und den Geist beruhigen indem man ihn fokusiert.

    Früher benebelte ich mich wenn ich mir der Realität auch nur annähernd bewusst wurde.
    Heute nehme ich bewusst und klar, das Jetzt wahr.
    Und ich erkannte, dass die Realität so schlimm nun auch wieder nicht ist wie ich früher immer dachte.

    Alles Liebe

    Lito :wink:

    Hallihallo zusammen,

    die Beobachtung meiner selbst in den letzten Monaten ergab Folgendes:

    Die gefährlichste Situation ist die, wenn es mir äußerst gut geht.
    Das sind keine Tage mit der Bereicherung von materiellen Gütern.
    Das sind Tage an denen ich ausnahmslos authentisch bin.
    An denen ich Probleme löse, Schwierigkeiten überwinde, auch unangenehme Aufgaben erledige, und ich mich selbst so annehme wie ich bin.
    Da diese Tage sich mehren habe ich ein breites und weites Übungsfeld.

    Natürlich könnte ich meinen, dass sich dementsprechend auch die Tage der Gefährlichkeit mehren.
    Jedoch dadurch, dass ich immer noch am lernen bin "wie Leben funktioniert",
    lerne ich auch mich ohne Alkohol oder sonstigen Giftstoffen zu belohnen .
    Geduld mit mir selbst ist hier der Schlüssel.

    In meiner nassen Zeit war ich nicht ich selbst.
    Auch heute ist es immer noch so, es fällt mit partout kein Vorteil ein den ich mit Alkohol hatte.
    Nicht ein einziger !

    Einen schönen und zufriedenen Tag euch allen

    Lito :wink:

    Einen schönen guten Abend zusammen.

    Lito zwischen Mitleid, und Hilflosigkeit.

    Vorhin stürzte eine etwa 45-jährige Frau mit ihrem Fahrrad auf dem Fuß,-und Radweg in einer Geschäftsstrasse.
    Gott sei Dank blieb sie unverletzt. Nur mit Mühe konnte sie aufstehen, zu alkoholisiert war sie. Rund um sie verstreut lagen leere Alkoholflaschen.
    Ein weiterer Passant, und ich halfen ihr auf. Sie wollte unbedingt weiter, und versprach das Rad zu schieben, was sie auch torkelnd tat.
    Im nächsten Laden kaufte sie mit großer Anstrengung Nachschub an einigen Bieren. Ich sah das, und war absolut hilflos. Ich wusste nicht was, und ob ich überhaupt etwas sagen sollte.
    Ich wartete vor dem Laden auf sie, und bot ihr an dass ich ihre Tüte mit den nun vollen Flaschen tragen würde ( damit sie zumindest ohne Verletzung dort hinkommt wo sie hinwollte).
    Sie verneinte das verständlicherweise so nach dem Motto: "was willst du denn überhaupt ? Es ist doch alles in bester Ordnung".

    Jedenfalls stand ich momentan völlig hilflos da.

    Was tut man denn in so einer Situation ?

    Liebe Grüße
    Lito :roll:

    Eigentlich wollte ich diesen Beitrag im Öffentlichen schreiben, und schriebs versehentlich im Geschlossenen.
    Ich kopiere es einfach hier rein. Dann gibts den Beitrag halt zweimal. Ist ja ein Flatforum ohne Volumenbegrenzung ;)

    ~~~~~~~~~~~~~~
    Hallihallo zusammen,

    ich habe fertig.
    Und zwar war wieder mal meine Großuntersuchung ( verteilt über mehrere Tage) fällig.

    Ich bin hierzu sehr penibel.
    Es beginnt beim Zahnarzt, führt über den Tumor Marker, EEG, und Schlaganfallvorsorge, und endet beim....xyz ( ich schreibs lieber nicht :wink: )
    Was die Krankenkasse nicht zahlt, ist es mir wert aus eigener Tasche zu zahlen.

    Alles in bester Ordnung wenn,...tja wenn...
    da nicht das Cholesterin wäre.
    Ich sollte wohl doch eher auf die ganzen Tonnen von Käse verzichten.
    260 Gesamt :oops: , jedoch ist auch das HDL ( das Gute ) sehr hoch.
    Meine Ärztin meinte: ach das passt schon. Musst halt ein bisserl auf deine Ernährung achten.
    Meine 5-6 kg zuviel hat sie zum Glück nicht zur Sprache gebracht.
    Ich werde jetzt in mich gehen, und zum Kaffee ein Käsebrot, äähhh nein, ein Müsli essen.

    Liebe Grüße euch allen,

    Lito :wink:

    :D Hallihallo zusammen,

    heute steht, wie jeden Tag, meine Persönlichkeitsarbeit auf dem Plan.

    Dazu werde ich einem guten Tipp folgen, und mir ein sogenanntes Projekt-Buch zulegen.
    Dieses Notizbuch sollte nicht irgendein Schmierpapier sein, sondern ein besonderes Buch. Mit schönem Einband. Fühlbar gutes Papier.
    Es darf ruhig auch etwas Besonderes darstellen. Es soll es sogar.
    Und es darf auch einen besonderen Platz einnehmen.

    Nicht ein Tagebuch, sondern ein Notizbuch meines Lebens.
    Darin werden auch Visionen und Pläne notiert, selbst wenn diese an der Öffentlichkeit noch so viel Kopfschütteln hervorrufen würden.
    Auch darf es sehr chaotisch sein. Es müssen nicht mal ganze Sätze drinstehen. Ich notiere einfach was mir auf der Seele brennt, ich aber niemals gewagt habe zu sagen.

    Es soll mein Innerstes lesbar machen.
    Dadurch entsteht Ordnung, und Übersichtlichkeit.

    Einen schönen trockenen und angenehmen Tag euch allen.
    Lito
    :wink:

    Guten Abend zusammen,

    in meinen neun Monaten Trockenheit hier im Forum,
    hatte ich zweimal das "Vergnügen" von Menschen zu lesen
    die aus dem "wir sitzen alle in einem Boot" versucht haben eine Zweiklassen-Alkoholikergesellschaft zu machen.

    Also Menschen die sich aufgrund ihrer Bildung (nicht Intelligenz!), verpflichtet fühlen ihren Status darzulegen.
    Auch hier wollen sie ihr versoffenes, aber gebildetes Ego, öffentlichkeitswirksam zur Schau stellen.

    Die Vorstellung funktioniert nicht mit einem freundlichen und dankbaren "hallo, ich freue mich dass ich es bis hierher geschafft habe-ich brauche Hilfe", sondern es artet in einer Klarstellung aus, und der Vorstellung eines Experiments wie dieser Alkoholkranke gedenkt mit dieser Krankheit fertigzuwerden. Ahja. Das Rad wird neu erfunden, denn dieser arme Tropf braucht ja schließlich eine Spezialbehandlung.
    Er ist ja ein anderer Alkoholiker.
    Er sieht innen ganz anders aus als alle anderen Menschen.
    Besser? Der Alkohol erkennt also in welcher Art von Mensch er sich befindet, und macht dann Unterschiede. Aaahhja.

    Kommt man diesen Zeitgenossen zu nahe, und plappert nicht schön brav nach, erzählt was sie hören wollen, gibts virtuelle Ohrfeigen in Form von verbalen Kunststückchen.
    Naja, mir solls recht sein.
    Ist nicht meine Trockenheit.

    Das Versteckspiel hat begonnen.

    Lito :wink: