Beiträge von sue05

    Hallo seb,

    Dein Zuhause alkoholfrei zu machen, ist ein wichtiger Schritt! Denn Dein Zuhause sollte Dein sicherer Rückzugsort sein. Ich finde es gut, dass Du Deine Familie mit einbezogen hast, denn die Karten offen auf den Tisch zu legen und zu kommunizieren, was Dir wichtig ist, verhindert so manches „Schlupfloch“.

    Ich weiß selbst aus meiner Anfangszeit hier (ich bin mittlerweile seit 10 Jahren trocken und das Forum war für mich von Anfang an die wichtigste Unterstützung auf meinem Weg), dass es gerade am Anfang schwer ist, alles umzusetzen, was einem geraten wird. Vieles hört sich auch erst mal „absurd“ an, ich dachte auch öfters mal „Das trifft auf mich aber nicht zu.“ oder „Das schaff ich auch ohne diesunddas.“

    Ich kann Dir nur den Rat geben, offen für die Ratschläge und Erfahrungsberichte zu sein. Vieles habe ich auch erst nach einer ganzen Weile verstanden und nachvollziehen können. Aber die Tipps und Ratschläge werden aus einem guten Grund gegeben!

    Es gibt aus der Alkoholsucht nur den direkten Weg heraus. Keine Hintertüren offen lassen, sich nicht selbst belügen. Es ist bestimmt kein leichter Weg, aber einer, der die Mühe definitiv wert ist. Denn Du kannst dadurch ein neues Leben gewinnen!

    Viele Grüße Sue

    Hallo Andrea,

    ich spreche von meiner eigenen Erfahrung: ja, die Menge steigert sich. Als Alkoholiker verträgt man mit der Zeit immer groessere Mengen, die bisherigen Mengen erzielen irgendwann nicht mehr die gewünschte Wirkung, daher wird es immer mehr Alkohol.

    So war es bei mir und ich kenne auch keinen anderen Alkoholiker, bei dem es anders gewesen wäre.

    Viele Grüße

    Sue

    Hallo Bolle,

    herzlich willkommen hier im Forum! 8 Jahre, das ist ja schon eine gute Hausnummer! :thumbup: Was hattest Du nach der letzten Entgiftung denn anders gemacht als davor, dass es jetzt schon seit 8 Jahren funktioniert?

    LG Sue

    Hallo,

    also mir hilft bei Putz-Unlust immer ein Perspektivenwechsel: ich mache mir klar, wie gut es mir geht und wie dankbar ich sein kann, dass ich

    1.) überhaupt eine Wohnung habe (Dach über dem Kopf), die ich putzen kann
    2.) körperlich in der Lage bin, für eine saubere Wohnung zu sorgen und somit nicht unter katastrophalen hygienischen Bedingungen leben muss

    3.) mir Putzmittel, einen Staubsauger, eine Waschmaschine etc. leisten kann

    Bei mir funktioniert das wirklich sehr gut - man weiß die (saubere) Wohnung danach umso mehr zu schätzen!

    LG Claudia

    Hallo Peter,

    da sind wir ja fast gleichlang rauchfrei - bei mir war's der 01.01.2014 :) Es heißt ja, dass man nach 10 rauchfreien Jahren "gleich gesund wie ein Nichtraucher" gilt, also da haben wir uns ja definitiv etwas Gutes getan (und natürlich dann noch der Alkohol).

    Das mit dem Zucker finde ich auch gruselig. Mittlerweile weiß man ja, dass Zucker genau so abhängig macht wie andere Suchtstoffe. Alleine, wenn ich sehe/mitbekomme, mit wie viel Zucker Kinder/Jugendliche heutzutage oft aufwachsen, finde ich das absolut furchtbar. Gerade heutzutage, wo ja immer wieder öffentlich darüber informiert wird, wie schädlich Zucker ist (zu meiner Kindheit gab es solche Aufklärungskampanien etc nicht).

    Ich wünsch Dir viel Erfolg bei Deinem Vorhaben!

    LG Sue

    Hallo Peter,

    das liest sich so schön! Ich freue mich sehr mit Dir und für Dich, dass Du nun so positiv in Richtung Zukunft schauen kannst.
    Ich wünsche Dir einen ganz wunderbaren Neuanfang und finde Deine Pläne sehr gut, die Du hast!

    Viele Grüße
    Claudia

    Hallo Hanseat,

    herzlichen Glückwunsch auch von mir! 8 Monate sind schon eine gute Zeit, mach weiter so!
    Das mit dem abgeschafften Zündschloß habe ich übrigens vor kurzem auch festgestellt, als ich einen Werkstatt-Leihwagen hatte - und fand es echt furchtbar ^^ Mir graut es schon, wenn ich in den (vermutlich) nächsten 1-2 Jahren ein neues Auto brauche. Die gibt es ja nur noch mit dem ganzen Schnick-Schnack, selbst die "jüngeren Gebrauchten". Am liebsten hätte ich eins einfach nur mit einem Radio drin und Fensterscheiben, die man noch mit der Hand runterkurbelt (da kann schon nicht so viel kaputt gehen....), aber das ist wohl leider inzwischen ein Relikt aus der Vergangenheit :(

    Viele Grüße
    Sue

    Hallo Veru,

    herzlich willkommen hier im Forum!
    Ich finde Deinen Entschluss sehr gut, dass Du mit Deiner Frau sprechen möchtest. Anders wirst Du Dir kein stabiles trockenes Leben aufbauen können! Hier im Forum gibt es viele Erfahrungsberichte, wo eben genau das "passiert" ist - wenn nicht alle Karten auf den Tisch gelegt werden, funktioniert es nicht.
    Dass Du Dich schämst, kann ich gut nachvollziehen. Das war bei mir auch so. Ich kann Dich nur ermutigen, diesen Schritt zu machen - zum einen, weil es, wie gesagt, anders nicht funktionieren wird, da Ihr ja zusammen wohnt, und zum anderen, weil es sich einfach gut anfühlt, wenn man sich jemandem gegenüber geöffnet hat und mit der Wahrheit heraus rückt. Du wirst sehen....

    Ich wünsch Dir viel Kraft, bleib bei Deinem Entschluss, es lohnt sich so sehr!

    Viele Grüße
    Sue