Beiträge von sue05

    Hallo Peter,

    das liest sich so schön! Ich freue mich sehr mit Dir und für Dich, dass Du nun so positiv in Richtung Zukunft schauen kannst.
    Ich wünsche Dir einen ganz wunderbaren Neuanfang und finde Deine Pläne sehr gut, die Du hast!

    Viele Grüße
    Claudia

    Hallo Hanseat,

    herzlichen Glückwunsch auch von mir! 8 Monate sind schon eine gute Zeit, mach weiter so!
    Das mit dem abgeschafften Zündschloß habe ich übrigens vor kurzem auch festgestellt, als ich einen Werkstatt-Leihwagen hatte - und fand es echt furchtbar ^^ Mir graut es schon, wenn ich in den (vermutlich) nächsten 1-2 Jahren ein neues Auto brauche. Die gibt es ja nur noch mit dem ganzen Schnick-Schnack, selbst die "jüngeren Gebrauchten". Am liebsten hätte ich eins einfach nur mit einem Radio drin und Fensterscheiben, die man noch mit der Hand runterkurbelt (da kann schon nicht so viel kaputt gehen....), aber das ist wohl leider inzwischen ein Relikt aus der Vergangenheit :(

    Viele Grüße
    Sue

    Hallo Veru,

    herzlich willkommen hier im Forum!
    Ich finde Deinen Entschluss sehr gut, dass Du mit Deiner Frau sprechen möchtest. Anders wirst Du Dir kein stabiles trockenes Leben aufbauen können! Hier im Forum gibt es viele Erfahrungsberichte, wo eben genau das "passiert" ist - wenn nicht alle Karten auf den Tisch gelegt werden, funktioniert es nicht.
    Dass Du Dich schämst, kann ich gut nachvollziehen. Das war bei mir auch so. Ich kann Dich nur ermutigen, diesen Schritt zu machen - zum einen, weil es, wie gesagt, anders nicht funktionieren wird, da Ihr ja zusammen wohnt, und zum anderen, weil es sich einfach gut anfühlt, wenn man sich jemandem gegenüber geöffnet hat und mit der Wahrheit heraus rückt. Du wirst sehen....

    Ich wünsch Dir viel Kraft, bleib bei Deinem Entschluss, es lohnt sich so sehr!

    Viele Grüße
    Sue

    Hallo Peter,

    ich habe Deine Einträge hier die ganze Zeit verfolgt, aber, ehrlich gesagt, fehlten mir die Worte um etwas zu schreiben! Ich empfinde das, was Dir (und all den anderen Flutopfern) geschehen ist, als so unglaublich traurig und bestürzend, es ist nur schwer vorzustellen...

    Ich freue mich sehr zu lesen, dass Du Dich nun für eine Veränderung entschieden hast. Sicherlich wird das eine anstrengende Zeit, bis alles abgewickelt ist, aber es wird Dir hoffentlich den Frieden und das glückliche Leben zurück bringen, das Du verdienst!

    Viele Grüße
    Sue

    Liebe Cadda,

    erst mal: Du musst Dich überhaupt nicht rechtfertigen! Es ist Deine Entscheidung. Punkt!

    Mir ging es ganz genau so wie Dir: ich hatte Bedenken bzgl. direkten Nebenwirkungen und Langzeitfolgeschäden, hab mich in meinen Augen auch sehr (!) diszipliniert verhalten und in meinen Augen somit ein minimales Risiko dargestellt, jemanden anzustecken. Ich hatte (und habe immer noch) überhaupt keine Angst mich selbst anzustecken (also mache mir überhaupt keinen Kopf, dass ich evtl. mit einer Ansteckung ernsthafte gesundheitliche Probleme bekommen könnte - obwohl ich natürlich weiss, dass auch bei völlig gesunden und immunstarken Menschen schwere Verläufe auftreten können). Ich hatte ganz einfach ein wirklich ungutes Bauchgefühl dabei, mir ging das alles viel zu "hoppla-hopp" mit der Entwicklung des Impfstoffes.
    Ich bin generell "vorsichtig" bei allem, was irgendwelche Medikamente angeht. Ich achte sehr auf meinen Körper (ja, als ich noch alkoholabhängig war, habe ich das nicht, aber seit 9 Jahren hat sich da ja einiges bei mir geändert), ernähre mich wirklich sehr gesund, achte auch mich, nehme keine Medikamente, nicht einmal Aspirin für Kopfschmerzen. Was Impfungen angeht, bin ich auch eher zurückhaltend. Ich habe - bedingt durch meine Arbeit - die Hepatitis-Impfung (weil eine solche Ansteckung wirklich gravierende gesundheitliche Folgen hätte) und die "gängigen" Impfungen (Tetanus, etc.). Aber ich käme z. B. nie darauf, mir eine Grippe- oder Zeckenimpfung verabreichen zu lassen - weil ich für mich persönlich (!) hier die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung (Zeckenbiss) für gering bzw. Folgen der Krankheit (Grippe) als nicht schwerwiegend erachte.

    Im Juli habe ich mich dann doch impfen lassen. Wieso? Ehrlich gesagt, der Hauptbeweggrund war, dass ich die ganzen Einschränkungen bei der Arbeit satt hatte (FFP2-Maske, ständiges Testen, die schon fast "anklagenden" Blicke der Geschäftsführerin, weil ich mich nicht impfen lassen wollte) und ich mir auch einfach wieder etwas "Normalität" gewünscht habe. Ich dachte, je mehr sich impfen, desto schneller würde die Normalität wieder eintreten. Mein Bauchgefühl war auch nicht mehr so "dagegen", sonst hätte ich es nicht getan.


    Tja, und jetzt? Meine Bedenken bzgl. der Folgeschäden sind nicht mehr da bzw. kaum noch - man findet diesbezüglich inzwischen mehr Information im Netz. Ich hoffe immer noch auf eine Normalisierung des Alltagslebens durch höhere Impfzahlen.
    Allerdings ist die Realität momentan leider wieder eine andere: so hohe Inzidenzen wie noch nie, obwohl doch so viele schon geimpft sind. Impfdurchbrüche. Gefühlt sind es wirklich viele Geimpfte, die sich trotzdem anstecken. Bei der Arbeit wurden die Regeln aufgrund der Inzidenzen wieder verschärft, ich muss mich jeden zweiten Tag trotz Impfung testen, muss schon seit ca. 2 Monaten wieder mit FFP2 arbeiten. Die Bewohner im Heim leiden so extrem unter diesen ganzen Regelungen, es ist einfach nur schrecklich. Von Normalität keine Spur. Eine Impfpflicht soll eingeführt werden (was ich nach wie vor absolut unmöglich finde!), die "2+"-Regelung kommt, aber aktuell finden noch Fußballspiele mit Publikum statt (oder irre ich mich?) und viele Weihnachtsmärkte finden statt. Das passt für mich einfach alles nicht zusammen...
    Ich habe aber auch eine Lösung oder Idee, wie die Pandemie in den Griff zu bekommen ist. Ich habe nur das Gefühl, dass alle Regelungen und die Impfungen einfach aktuell zu keinem Erfolg führen. Und das finde ich allmählich unglaublich frustrierend....

    Du siehst, liebe Cadda, auch mich beschäftigt das Thema. Ich schaue keine Nachrichtensendungen und schalte das Radio aus, sobald irgendwelche Berichte über dieses Thema kommen. Ich kann es einfach nicht mehr hören...

    Ich wünsch Dir ein schönes Wochenende!

    lg Sue

    Hallo Fee,

    ich habe mich gerade mal durch Dein Fädchen hier gelesen und finde es ganz großartig, was Du in so kurzer Zeit erreicht hast und alles in Bewegung gesetzt hast! Ich kann mir gut vorstellen, wie viel Kraft und auch Überwindung Dich das gekostet hat...
    Du wirst sehen, wenn Du erst mal in Euren neuen vier Wänden bist, kannst Du wieder Kraft schöpfen und in Ruhe Dein Leben nun so gestalten, wie Du es möchtest!

    Warum Du solche Angst hattest? Ich denke, dass jede Veränderung im Leben einem erst einmal Angst macht, da es etwas Ungewohntes ist. Man muss aus seiner Comfortzone, seiner vertrauten Umgebung heraus und weiß ja nicht, was einen erwartet. Generell überwiegt dann in solchen Fällen die Angst - dabei gibt es ja auch die Vorfreude auf eine solche Veränderung, allerdings ist die Angst meistens erst einmal stärker (so meine Erfahrung).

    Ich wünsch Dir weiterhin viel Mut und Kraft - Du machst das wirklich toll!!

    Viele Grüße
    Sue

    Hallo ladyinred,

    so bitter es ist, aber am besten wäre es, wenn Du ihn gar nicht unterstützt - also weder mit Geld, noch mit Lebensmitteln. Solange Du das machst, solange ist sein Alkoholbedarf ja gesichert (denn er kann das Geld dann ja für Alkohol ausgeben, weil Du ihn mit Lebensmitteln versorgst)... Du unterstützt seine Alkoholsucht dadurch gewissermaßen...
    Ich kann so gut nachvollziehen, wie schwer Dir das fällt! Aber denk bitte an Dich, sonst kommst Du aus dieser Spirale nie heraus.

    lg Sue

    Hallo ladyinred,

    herzlich willkommen hier!
    Da hast Du ja einiges mit Dir rumzutragen.... Ich finde mich in vielem, was Du über Deine Kindheit/Jugend geschrieben hast, wieder (meine Mutter war auch Alkoholikerin - leider bin ich später selbst alkoholabhängig geworden). Vieles aus der damaligen Zeit kommt auch heute immer noch in bestimmten Abständen wieder hoch. Den Wunsch, einfach Dein Leben leben zu "dürfen", kann ich so gut nachvollziehen!!
    Wie schon andere geschrieben hatten, kannst Du für Deinen Bruder (leider) nichts tun, da er offenbar selbst nichts an seiner Situation ändern möchte. Ich weiß, wie schwer das ist.
    Aber ich kann Dir auch nur empfehlen, Dich jetzt nur um Dich selbst zu kümmern! Du hast ein schönes und glückliches Leben verdient, ohne Dir ständig über andere Gedanken machen zu müssen! Das ist nicht egoistisch, das ist Selbstfürsorge!!

    Ich wünsch Dir, dass Du einen Weg findest, wie Du Dich von der ganzen Situation irgendwie abschotten und Dich auf Dich selbst konzentrieren kannst!

    Viele Grüße
    Sue

    Hallo Eismann,

    jetzt komme ich auch mal in Deinem TB vorbei, hab mich erst einmal etwas hier bei Dir eingelesen. Ich finde, Du bist auf einem sehr guten Weg! Und dass Du jetzt eine Trennung in Betracht ziehst, erfordert Mut und viel Kraft. Finde ich klasse, dass Du da Dir selbst gegenüber so offen und ehrlich bist.
    Mach weiter so, Dein Weg scheint bis jetzt ein guter zu sein!

    Viele Grüße
    Sue

    Hallo Caro,

    ich erinnere mich noch gut an Dich! Schön, dass Du wieder hier bist und noch schöner, dass Du jetzt schon auf so viele trockene Jahre zurückblicken kannst.
    "Ich bin eine positive denkende und lebende Person geworden" - das gefällt mir besonders gut!! :)

    Viele Grüße
    Sue

    Meine Mutter war Alkoholikerin, das hatte bei ihr schleichend begonnen, als ich so ca. 14/15 Jahre alt war. Ich bin damit überhaupt nicht klar gekommen, bei Feiern habe ich dann irgendwann auch immer "mitgetrunken" (also am Anfang eben mal 1 Glas Wein), um die Stimmung/ "Harmonie" aufrecht zu erhalten. Mit 17/18 dann wurde es immer mehr. Ich habe "mitgetrunken", um mir die Situation "erträglich" zu machen. Irgendwann haben dann exzessive Feier-Wochenenden begonnen, dann (als ich alleine gewohnt habe) das abendliche Glas Wein, aus dem dann schnell 2,3,4 wurden, und so hat sich das dann entwickelt.