Beiträge von sue05

    Hallo Maeron,

    ich finde, da solltest Du nochmal „nachbessern“ bzw Dir Gedanken machen. Dass Du Dir Notfallkontakte überlegst, ist ja keine schlechte Idee. Allerdings ist der Sinn von solchen Notfallkontakten ja, dass Du Dich meldest, bevor Du rückfällig wirst!
    Was sollen Dir die Kontakte denn bringen, nachdem Du einen Rückfall hattest? Dass sie Dich „aufmuntern“? Oder Dir den Kopf waschen?

    Irgendwie klingt das für mich auch so, als würdest Du gedanklich schon alles für einen Rückfall „planen“ oder zumindest davon ausgehen, dass es zu einem kommt?

    Welche Strategien hast Du denn um Deine Nüchternheit zu stabilisieren? erkennst Du Schwachstellen, wo Du noch überlegen kannst, wie Du sie beheben kannst um Sinne der Risikominimierung?

    VG Sue

    Trinkt er auch zu Hause, also habt Ihr Alkohol zu Hause? Hast Du mit Deinem Mann über Deine Alkoholsucht gesprochen?
    Das alkoholfreie Zuhause ist (meiner Meinung nach) der wichtigste Grundbaustein. Es geht ja unter anderem darum, die Risiken für einen Rückfall zu minimieren.

    Da hast Du ja dann zum Glück einen Großteil des Tages automatisch schon gefüllt mit Arbeit, Familie, etc.

    Weiß Deine Familie Bescheid? Wie sieht es mit dem alkoholfreien Zuhause aus? Trinkt Dein Mann Alkohol?

    Neue Gewohnheiten zu etablieren für Deine Freizeit ist jetzt wichtig - so, dass Du die Saufzeit ersetzt durch neue Gewohnheiten.

    Ich habe mir am Anfang auch immer einen Kopf gemacht, wenn sich die Stimme mal gemeldet hat (war bei mir zum Glück nicht so häufig).

    Mittlerweile sehe ich es wie Hartmut und CF. Und ich bin eigentlich auch ganz froh, dass sich die Stimme ab und zu meldet. Lässt mich dann immer mal wieder etwas bewusster auf meine Erkrankung blicken (nicht, dass ich es „vergessen“ würde, aber ich finde das persönlich immer ganz gut, so einen Stupser).

    VG Sue

    Hallo Merle,


    herzlich willkommen hier bei uns im Forum!

    Die ersten Schritte hast Du ja schon in die Wege geleitet. Das mit der Langeweile kenne ich auch. Ich bin auch Alkoholikerin, hatte immer nur abends nach der Arbeit (am Wochenende ab mittags) alleine zu Hause getrunken.
    Diese Zeit dann zu füllen, war am Anfang gar nicht so einfach. Hobbies hatte ich im Prinzip keine, da ich ja nur getrunken hatte. Da war es schwer am Anfang, etwas zu finden.

    Ich habe sehr viel hier im Forum gelesen und auch geschrieben, hab irgendwann das Spazierengehen für mich entdeckt und nach und nach herausgefunden, was mir Spaß macht und womit ich die „schwierigen“ Zeiten am Anfang überbrücken konnte.

    Das kommt nicht von heute auf morgen - mach Dir keinen Stress, am Anfang steht das Nüchternwerden an erster Stelle. Wichtig ist natürlich das komplett alkoholfreie Zuhause. Lebst Du allein?
    Wie viel Zeit hast Du denn zu „füllen“? Arbeitest Du oder bist Du auch tagsüber zu Hause? Dann wäre eine feste Tagesstruktur wichtig.

    Hier im Forum findest Du auf jeden Fall viele Tipps und Erfahrungsberichte, die Dich unterstützen können.

    VG Sue

    Ach, das ist ja schön 🙂 Herzlich willkommen zurück, liebe Wacholderfrau! (Ist es ein „zurück“ oder hattest Du nur mal vorbei geschaut? Ich hoffe Du bleibst 🙂).

    Ich freu mich zu lesen, dass Du immer noch trocken bist. Ich denke an meinem Jahrestag immer an Dich, weil wir ja fast zeitgleich hier aufgeschlagen sind…

    Viele Grüße Sue

    Hallo Kamill,


    alkoholfreies Bier als Alkoholiker trinken bedeutet, dass Du nicht abstinent warst in dem Jahr. Oft enthält sogenanntes alkoholfreies Bier (kleine Mengen) Alkohol, vor allem aber ist es auch eine Sache der inneren Einstellung. Ich als (trockene) Alkoholikerin konsumiere nichts, was Alkohol enthält, aussieht wie Alkohol (Bierflasche/Weinflasche, etc) oder nach Alkohol riecht. Wenn ich alkoholfreie Varianten konsumiere, bin ich zumindest vom Kopf her nicht abstinent.

    Du hast ja schon geschrieben, dass Du außer nicht zu trinken (wobei das mit dem alkoholfreien Bier dann auch nicht der Fall war) nichts verändert hast und dass das nicht funktioniert hat. Das stimmt, denn „nur nicht trinken reicht nicht“, wie Du hier bei uns häufig lesen wirst.

    Kennst Du schon unsere Grundbausteine?

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40


    Du schreibst, dass Dir die Bezeichnung „Alkoholiker“ nur schwer über die Lippen kam und Du inzwischen eher die Bezeichnung „ich genese“ bevorzugst.
    „Genesen“ bedeutet ja „heilen“. Die Alkoholkrankheit ist jedoch nicht heilbar, das würde ja suggerieren, dass Alkoholiker irgendwann wieder kontrolliert trinken könnten und das ist eben für Alkoholiker nicht möglich.
    Alkoholikerin bleibe ich mein Leben lang. Ich kann die Krankheit nur zum Stillstand bringen. Dennoch wäre ich bei einem Glas direkt wieder in der „aktiven“ Sucht drin. Verstehst Du, wie ich das meine?

    Wann hast Du das letzte Mal alkoholfreies Bier getrunken?

    VG Sue

    Hallo Kamill,


    schön, dass Du Dich vorgestellt hast. Willkommen hier im Forum.

    500 Tage sind ja schon ein gutes Fundament, auf das Du aufbauen kannst.
    Magst Du noch ein bisschen erzählen, wie Du den Ausstieg geschafft hast? Hast Du mit Deinem Arzt entzogen, warst Du in einer Klinik, etc (wir sind neugierig 🙂).

    Siehst Du Dich als Alkoholiker? Und was sind Deine Pläne? Das Forum richtet sich ja an bekennende Alkoholiker, die eine lebenslange Abstinenz anstreben. Findest Du Dich da wieder?

    VG Sue

    Hallo Lavendelfuchs,


    herzlichen Glückwunsch zu 6 Monaten 💐

    Du liest Dich gut. Deine Therapie scheinst Du gut erwischt zu haben und offenbar kannst Du Dich auch gut darauf einlassen.
    Weiter so!

    Hallo Rennschnecke,


    etwas verspätet auch von mir noch herzlichen Glückwunsch zu den ersten 6 Monaten 💐💐

    Ich finde es sehr gut und wichtig, dass Du Deine Gedanken hier mitgeteilt hast. Die Sucht hat viele Seiten und kann auch mal sehr überraschend und hartnäckig sein. Du hast Dich reflektiert, das ist super!

    Schön, dass es Dir wieder etwas besser geht.

    Hallo Quantensprung,


    Herzlich willkommen (zurück) hier im Forum.

    Du hast schon mal 8 Jahre nicht getrunken- das ist ja eine lange Zeit. Offenbar hattest Du damals ja dann auch viel richtig gemacht.

    Wie kam es denn zu Deinem Rückfall? Und wieso hattest Du danach keine „trockene Einstellung“ mehr? Oder hattest Du die in den 8 Jahren auch nicht und Deine damalige Trockenheit war ein „Kampf“?


    Wann hast Du das letzte Mal getrunken und was sind Deine Pläne für nach der Entgiftung?

    VG Sue

    Hallo Jul,


    herzlich willkommen hier im Forum!

    Du bist jetzt für den offenen Forumsbereich freigeschaltet, Deinen Thread habe ich in den Bereich für Angehörige verschoben.

    Du kannst jetzt überall schreiben, nur in den ersten vier Wochen bitte nicht bei den neuen Mitgliedern im Vorstellungsbereich.

    Ich wünsch Dir einen guten Austausch!

    Viele Grüße Sue

    Hallo ZH1,

    bitte eröffne keine neuen Themen, sonst wird es zu unübersichtlich.

    Deinen neuen Beitrag habe ich in Dein bereits bestehendes Thema verschoben. Bitte schreibe einfach hier unten drunter weiter.


    Viele Grüße Sue

    Herzlichen Glückwunsch zu Deinen 9 Monaten 💐💐

    Du liest Dich gut! Dass sich viele Konflikte deutlich besser lösen lassen mit klarem Kopf, habe ich auch festgestellt. Und auch, dass einiges aufploppt aus der Vergangenheit. Das Gute daran ist, dass ich immer besser gelernt habe, mit diesen verschiedenen Gefühlen umzugehen, je länger ich trocken war.

    Ich finde, Du bist auf einem guten Weg. Mach weiter so 👍