So viel Wahres.
Und der zentralste Punkt ist. Es muss in einem Selbst liegen.
Fuer uns in uns und fuer unsere Partner, in ihnen.
Und wenn es so waere, dann waere vieles um einiges einfacher.
Dann haette man wirklich einen Punkt, an dem man anknuepfen und auch immer wieder offen sprechen koennte.
Leider ist dem nicht so.
Die Abhaengigkeiten, in die man sich im Laufe des Lebens begibt, seis von Familienmitgliedern, Schulnoten, Menschengruppen, Freundschaften, Jobs, .....
Im Grunde ist es immer das Gleiche und immer gleich gefaehrlich zum Einzigen Anker zu werden....
Auch bei mir verliefen meine Beziehungen mit all den Charaktereigenschaften meiner Partner aehnlich wie bei euch.
Ich wurde immer irgendwie gebraucht und brauchte das sehr. Letzten Endes verlief es aber meist so, dass ich auch noch brauchte, wenn derjenige micht nicht mehr brauchte, was zur voelligen Selbstaufgabe fuehrte.
Mit ein paar Ausnahmen, die nur mich brauchten oder die irgendwie garnichts brauchten.
Ich habe mich dennoch immer im gleichen Muster befunden und demnach sind mir auch die Maenner zugeflogen, die das Muster gut ergaenzten, auf welche Art und Weise auch immer.
Wie du deine Geschichte in knappen Worten beschreibst. Lea, es ist traurig. Aber auch da muss man einfach sehen, dein XY hatte dann aber zu diesem Zeitpunkt des Rueckfalls noch alles andere als wirklich verinnerlicht, dass er FUER SICH handeln muss und eben nicht mehr fuer andere...
Aus wirklich Ueberzeugung. Darum gehts ja, auch bei uns und dem was wir als Co's tun. Wirklich handeln, weil man sich innerlich dafuer entschieden hat, und das nur fuer SICH SELBST.
Es ist so schade, so traurig... Aber letztendlich bleibt uns nichts anderes uebrig, als bei uns selbst zu bleiben.
Glaube ich.
Es ist unglaublich schwierig, die Muster wirklich zu durchdringen finde ich. Man meint schnell, man haette das Problem erkannt (so wie der Alkoholiker ja auch) und man wuesste, was zu tun ist.....
Man waegt sich in Sicherheit, man vernachlaessigt die taegliche Arbeit am Problem und schwupps sitzt man wieder im gleichen Sumpf...
Auch ich will, so wie wir sicher alle, nicht mehr zurueck.
Ich vermute, so weit wie hier viele sind, waren sie nie zuvor und deshalb koennen wir auch alle stolz sein darauf, wie weit wir schon gegangen sind und uns darauf besinnen, immer weiter in genau diese richtige Richtung zu gehen.
Trotz Zweifel, Aengste,etc. die uns begleiten.
Ich glaube immernoch, es ist wichtig, sich das bewusst zu machen, dass wir nicht etwas erwarten koennen, was wir selbst garnicht geben koennen und wollen.
Und wie Frozen Tears sagt, die Bewusstmachung dessen, dass man in das Leben eines anderen ja auch nicht wirklich eingreifen soll oder darf, .. auch das ist glaube ich eine wichtige Sache, die uns helfen kann, leben zu lassen und vor allem SELBST frei zu leben...
Auch ich liebe die Art, wie mein xy ist, wenn er nicht trinkt. Im Nuechternen Zustand kann ich stundenlang mit ihm ueber Gott und die Welt reden oder aber auch einfach nur schweigen und geniessen, alles mit ihm machen.
Aber, er als GANZES ist eben nur ganz MIT dem Alkoholproblem.
Das heisst also, er als Mensch besitzt unter anderem genau diese "Macke", die nie voellig verschwinden wird.
Und wenn wir es noch so sehr drehen und wenden, auch unser groesstes Verbiegen, wird diesen Punkt niemals beseitigen.
Ich glaube, sind wir stabil, so koennen wir auch eine stabile Beziehung fuehren, mit jemandem, der stabil ist.
Wir koennen gluecklich sein mit uns. Wollen wir gluecklich sein mit jemand anderem, glaube ich, dass das eben nur geht, wenn derjenige auch gluecklich mit sich ist.
Es kann nie funktionieren wenn eine Seite traegt und andere Seite tragen laesst.
In welcher Weise auch immer.