Meine ehrlichen Gedanken heute:
* warum kann nicht einfach alles irgendwie normal sein?
*ich darf auf keinen Fall heute einen Kontaktversuch seinerseits annehmen, denn ihn fuer morgen (Arzt) zu ermutigen, waere das aller falscheste, was ich tun kann
*hab ich mir unsere ganzen Gemeinsamkeiten nur eingebildet?
*vielleicht war ich auch nur sein Anker, so wie er meiner, naja, aber dann hoffe ich, dass er genauso weiterkommt, wie ich bisher weitergekommen bin. auch das wuerde mich freun
*ist es irrsinnig irgendwo doch noch zu glauben, es koennte eventuell ja doch irgendwann ein gemeinsames Zusammenkommen geben, wieso kann ich den Gedanken nicht einfach eleminieren?
*er ist und bleibt Alkoholiker und wird selbst wenn trocken immer rueckfallgefaehrdet bleiben, ein Leben lang, mach dir das bewusst, Miriel, also nicht : trocken = Happy End
*Lieber ein Ende mit Schrecken (Trennung) also ein Schrecken ohne Ende, aaaaber es bewegt sich doch grad was in ihm, oder?
*Ende September geh ich ins Kloster. Bis dahin will ich den Kontakt gegen Null streben lassen, Rueckfaelle hin oder her.
*Braucht er nicht aber dennoch Unterstuetzung, wenn er jetzt schon sagt, er will aufhoeren?
Es heisst doch aber auch, man solle dem Alkoholiker Verstaendnis entgegen bringen und ihn ermutigen??
*Ich beschaeftige mich schon wieder viel zu viel damit. Schluss jetzt!
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ja, das waren so ein paar meiner Gedanken ueber den Tag verteilt.
Ich hoffe es wird wieder STILLER um mich herum und in meinem Kopf. Der Arztbesuch und so lassen mich nicht locker, hat er schon sehr geschickt gemacht, um mich auf Trab zu halten (was ich ihm ja aber nicht zeige) und gerade deswegen darf ich darueber auch nicht mit ihm kommunizieren, oder?
Mit vielen Gruessen
Miriel