Danke dir fuer deine Worte Marion.
Sie helfen.
Ich wuensche dir auch eine gute Nacht.
Danke dir fuer deine Worte Marion.
Sie helfen.
Ich wuensche dir auch eine gute Nacht.
Deine Worte ueber das, dass alles was jetzt kommt ein Bonbon ist und du das aber ohne die letzten 3 Jahre niemals so empfinden koenntest...
Das klingt sehr schoen, aber eben auch traurig, also irgendwie.. wenn du verstehst..
Ich bin gerade traurig. Weiss also vermutlich garnicht, wie es klingt und wie nicht.
Aufjedenfall hat es mich bewegt.
Wie lange seid ihr denn nun getrennt??
Ja... das was du beschreibst, kommt mir sehr bekannt vor.
Wobei es bei meinen XY (also der jetzt) natuerlich auch so ist.... und jetzt, eine Woche spaeter kehrt bei mir richtige Traurigkeit ein.
Die ganze Woche war ich sehr beschaeftigst, es war immer irgendwie so eine Mischung aus sich nicht damit auseinandersetzen und es nicht wahrhaben wollen..... und sowies hatte ich garnicht gross Zeit..
Und nun.. das erste Wochenende nach der Trenunng. Tut sehr weh.
Und vor allem, dass ich anfange zu realisieren, dass es wirklich vorbei ist und auch vorbei sein muss. Und das sehr wahrscheinlich fuer immer.
Dieses fuer immer ist unglaublich schmerzhaft, schnuert mir fast die Kehle zu.
Aber ich brauche mir ja nichts schoen zu reden.
Selbst wenn er mich jetzt anrufen und sagen wuerde, dass er in der Klinik ist und einen Entzug macht.
Ich befuerchte, selbst das... waere einfach zu spaet.
Loslassen tut verdammt weh.
Nochwas.... diese "kleinen" Nachrichten von denen du erzaehlst... das kenne ich aus den alten Beziehungen, im Grunde war es eine ganz praegende, die auch sehr abhaengig verlief und sehr lange dauerte, bis wir wirklich getrennt waren...
Und imme rwieder diese Lebenszeichen, die immer wieder sehr viel Kraft kosteten....
Und dieses Gefuehl, man kann den Kontakt nicht ungestraft haben, das kenne ich....
Ich muss aber sagen, dass ich heute mit der letzten Co-Beziehung (ohne Alkohol) wieder gesunden Kontakt haben kann. Alle 3 Monate mal und einfach nett per E-Mail, kostet keine Energie, garnichts. Finde ich sehr schoen, grade weil es so schwierig war damals. Hat aber wirklich sehr lange gedauert. Ueber 4 Jahre, bis es soweit war, dass wir wirklich neutralen Kontakt haben konnten...
Aber ich kann glaube ich (noch) nicht akzeptieren, dass der Kontakt jetzt auch nicht mehr sein darf.....
Hast du bis heute KEINEN Kontakt mehr?
Im Uebrigen find ich es sehr schoen von dir zu lesen, auch wenn du ja nicht mehr so viel schreiben wolltest ![]()
Danke
Mhh... das hoert sich nach viel viel Energie an, die du gelassen hast.... aber auch nach viel viel Erfahrung, die du gemacht hast...
Ich muss sagen, solche 3 Jahres-Trennungen hab ich auch schon zweimal gehabt, es war nie eine Sucht im Spiel (abgesehen natuerlich von meiner Abhaengigkeit von dem Mann).... im Grunde hatte ich solche Abhaengigkeitsverhalten schon vorher, natuerlich wurden sie nicht in dem Mass gefuettert wie jetzt....
Aber dennoch dennoch dennoch.. frage ich mich, ob es wirklich richtig war/ist... weil ich den Austausch mit ihm sehr vermisse. Aber vielleicht rede ich mir das eben auch nur schoen... kann schon sein..
Heute Abend bin ich (mal wieder) alleine vor die Tuer gegangen.
Hab mir heute ein neues Kleid gekauft, das angezogen und raus auf's Strassenfest.
Und es ist mir was echt Nettes passiert. Mich hat jemand angesprochen, sehr sehr angenehm und er hat mir dann auch seine Nummer gegeben.
Es war wirklich sehr angenehm, zu meinem Verwundern, da ich normalerweise meist sehr desinteressiert bin und auch dementsprechend reagiere...
Naja... aber der erste Gedanke, der mir in den Sinn kam, nach dem netten Gespraech, war mein XY... und wie es ihm wohl gerade geht... ![]()
Ich hab wirklich momentan kein Interesse an irgendeiner ernsten Bekanntschaft, aber dennoch hatte ich irgendwie ein schlechtes Gefuehl danach und wurde traurig...
Vielleicht einfach darueber, dass ich mir eigentlich wuenschen wuerde, dass ich meinen XY auf dem Fest treffe, in einem anderen Leben, er mich anspricht, wir Nummern austauschen, uns treffen, usw.. und alles eben anders ist. Eben normal. Und ohne Alkohol.
Ja. Das macht mich wirklich traurig, dass ich diesen geliebten Menschen einfach loslassen muss.
Vielen dank fuer eure Worte...
momentan bin ich grade in dem Gedankewirr:
Werden wir wirklich nie mehr Kontakt haben koennen?!
Ja, das laesst mich grad nicht los...
Aber dennoch ist der Blick nach vorne staerker, als der Blick zurueck und das haelt mich davon ab, den Kontakt wieder aufzunehmen... Ich weiss nur sehr gut, dass ich jederzeit rueckfaellig werden kann...
Habe glaube ich im Grunde noch nie in meinem Leben zu einer Entscheidung wirklich gestanden mit allen Konsequenzen.
Waere jetzt also das erste Mal.
Dass ich MEINE Gefuehle endlich mal wahrnehme, ja das glaube ich auch.
Denn ich habe irgendwie immer die EXTREMEM gebraucht, sonst hab ich mich anscheinend garnicht gefuehlt.
So langsam kommen die Gefuehle, die ich eigentlich habe....
Meine Gefuehle zuzulassen und zu erkennen, das kostet aber auch sehr viel Kraft und ich frage mich manchmal, ob ich ueberhaupt wissen will, warum ich eigentlich traurig bin....
weisst du, deine Worte freuen mich total, aber schon waehrend ich den Satz "Glueckwunsch zu deinem beherzten Entschluss dich zu trennen" lese, breitet sich ein Gefuehl der Traurigkeit in mir aus gepaart mit dem Gedanken "Jetzt bin ich wirklich getrennt..." Ganz komisch und fremd irgendwie und fast so als wolle ich es garnicht wahr haben...
Mit vielen Gruessen
Miriel
Das Bild mit der Marionette finde ich sehr ansprechend ![]()
Gruss zurueck
Liebe Tascha,
auch mein erster Rat waere hier eine Beratungsstelle, vielleicht auch Suchtberatungsstelle, ABER eine Beratung FUER DICH. Nicht um ihm zu helfen.
Aber natuerlich sind hier auch ganz viele Menschen, die dir raten koennen.
Dennoch wuerde ich in deiner Situation professionelle Hilfe hinzuziehen.
Viele von uns sind auch zu Beratungsstellen gegangen, auch ich.
Es ist einfach gut und sehr hilfreich eine reale Bezugsperson zu haben, die im besten Fall auch noch neutral ist.
Das findest du in der professionellen Beratung immer.
Gleiche Frage wie Zimttee hab ich auch, was machst du beruflich?
Mit vielen Gruessen
Wir sind da.
Miriel
Hat sich fuer mich halt n bisjen Woodoo - maessig angehoert ![]()
Nichts fuer ungut ![]()
Ihr habt Recht....
wie meinst du das Geraldjin, dass du dir haettest nicht vorstellen koennen, auch gute Freunde zu sein?? Sorry, ich verstehs nicht ganz.. Also du kannst dir jetzt wieder vorstellen, dass ihr irgendwann mal gute Freunde sein koenntet und das konntest du dir vor ein paar WOchen noch nicht??
... Zimttee
Ich bin nicht sauer. Im Gegenteil.
Ich empfinde absolut keinen Groll ihm gegenueber.
Ja, ich sollte mir wohl einfach Zeit geben, die Sachen irgendwo reinmachen, denn so wie sie bei mir sind, sieht es aus, als wuerde er jederzeit wieder kommen koennen... (Jacke am Kleiderstaender, Schuhe im Schuhschrank, Buecher im Buecherregal, etc....)
Macht traurig.
Also, weg damit. Jetzt. Im Grunde ja wie bei einer normalen Trennung, ne?! ![]()
Mhh...
Ich verspuere grade absolut keine Wut auf ihn, weil er sich im Grunde nie gegen den Suchtvorwurf meinerseits gewehrt hat, eben nur nie im Stande war etwas zu aendern....leider.
Klar, wuerde ich gerne wissen, wie es ihm geht, wie die Woche war, usw.
Heute Nacht hab ich sogar getraeumt dass wir gemeinsam zum Entzug gegangen sind, jeder von uns hatte ne Flasche Bier in der Hand auf dem Weg dorthin, die er nicht oeffnen durfte, ich auch nicht.
Voellig absurd. Keine Ahnung.
Ich vermisse ihn grade.
Mit vielen Gruessen
Miriel
Und mal ganz abgesehen davon.
Ich habe noch einige Dinge von ihm, die ich ihm eigentlich gerne zurueckgeben wuerde.
Buecher (in seiner Sprache) Kleidung und Schuhe. Also Dinge, von denen ich weiss, dass er sie auch braucht.
Sollt ich die einfach schicken?
Oder es erstmal komplett lassen?
Ich merke, ich versuche Gruende zu finden, "was" zu tun....
mmmmh
Liebe Geraldjin,
natuerlich darfst du empfinden, was du empfindest ![]()
Zweifelhaft ist fuer mich nur die von Renate beschriebene Methode, Schlechte Gefuehle loszuwerden.
Mit vielen Gruessen
Miriel
wieso nicht mehr so viel schreiben? ICh freue mich immer sehr von dir zu lesen...
Nachvollziehen kann die Gedanken glaube ich jeder liebe Geraldjin.
Ich wollte ja nur sagen, dass man sich nicht an den Gedanken aufhalten soll.
Ich wuensche dir viel Kraft und dass du all die Dinge regeln kannst, die gerade passieren..
Viele liebe Gruess
Miriel
Ich finde diese Methode sehr fragwuerdig.
Ich will jetzt zwar nicht mit irgendeiner Naechstenliebe anfangen, aber ich glaube, zu vergeben ist viel wichtiger, als das Schlechte zurueckzuwuenschen. Denn in dem Moment, in dem du Schlechtes zurueckwuenschst, wuenschst du dem Anderen eben Schlechtes....und das kann fuer mich keine Aktion sein, die fuer mich selbst Gutes bringen kann.
Nicht, weil ich voller Naechstenliebe bin und niemals Groll empfinde, aber ich strebe es eher an, zu VERgeben, als Schlechtes zurueck zu Geben.
Meiner Meinung nach ist Vergebung befreiender.
![]()
Denn auch von Wut, Rachegedanken, etc. gilt es sich zu befreien, da auch diese uns beklemmen und fangen...
Mit vielen Gruessen
Miriel
Hallo ihr Lieben
danke fuers Trostpflaster Mathias, habs gleich aufgeklebt ![]()
...ja ich glaube beim Therapeuten hab ich dann fuenf minuten vor Sitzungsende losgelassen, aber selbst dort unterdruecke ich dann eine komplette Stunde meine eigentlichen Gefuehle, bin nicht ehrlich und maskiere mich.... Ich weiss ja auch nicht...
Ich glaube, manchmal mache ich mir selbst vor, staerker zu sein, als ich es eigentlich bin.
Seele waschen... ja, als die Traenen kamen, war das Atmen aufeinmal garnicht mehr so schwierig.
Ich weine sehr viel seltener, als wie es mir danach ist, oder so aehnlich.
Und kennt irgendjemand das Gefuehl, dass ihr euch schon waehrend des Weinens unglaublich dumm und laecherlich vorkommt und so, als waere es voellig unangebracht an dieser Stelle zu weinen?????
Das ist grundsaetzlich mein Gefuehl!
Danke Nici fuer deinen Rat, im Grunde haltet ihr ja alle mehr von Klostger als von Klinik, also mein Therapeut hat mir auch noch 2 Adressen zu Klostern gegeben, die er kennt, da informier ich mich ma jetzt noch, is ja immerhin ne Adresse von nem Fachmann ![]()
Marion,
mmh...ja der EINZIGARTIGE Humor, das kenn ich.... und vor allem die Ausgelassenheit mit der ich in seiner Gegenwart ueber alles lachen und rumalbern durfte, ohne mich auch nur ein Stueck zuruecknehmen zu muessen...
... aber eben auch so viele andere Dinge waren irgendwie eben einzigartig.
Sind sie aber vielleicht immer..
Ich bilde mir ein, dass wir in gaaaanz vielen Dingen sehr gut harmoniert haben, wenn da halt nicht der Alkohol waere... dann kommt mir aber wieder eben der Gedanke, ob ich mir das alles eben vl auch nur schoen gedacht habe.....
dummes Gruebeln.... ![]()
Geraldjin,
ein Leben ohne ihn..ja, ich hatte auch, im Grunde noch bis vor ein paar Woche da ganz extreme Verlustaengste und Gedanken, die mich zermuerbt haben...
Mit jedem Tag ohne ihn wird es ein wenig besser, weil ich merke, dass es mir nicht schlechter geht, sondern eben sogar besser.
Ich versuche nur fuer einen Tag zu denken.
Und so hab ich schon fast eine Woche rumgekriegt, fast ohne es zu merken, dass es eine Woche war.
Ich bin noch nicht so weit, dass ich mir vorstellen kann, wirklich nie mehr Kontakt zu haben, nie mehr zu wissen, wie es ihm ergeht, .....
Muss das sein?
Hallo liebe Steffi,
habe gerade mal deine Geschichte gelesen.
Erstmal alles Liebe zu deinem Geburtstag.
Deinen Weg, den DU gehst, finde ich sehr stark, und das mit deiner Tochter zusammen. Aufjedenfall gut!
Tut mir leid, dass einer deiner Hunde gestorben ist.
Da du ja weisst, dass es dein Mann nicht ausgehalten hat ohne Trinken, habt ihr also regelmaessigen Kontakt und tauscht euch auch ueber das Trinken aus??
Mit vielen Gruessen
Miriel
Geraldjin,
bei welcher Situation rufsten du so oft Ja wie bei dem Beitrag???
![]()
Hallo Froeschlein,
ich denke im Grunde kennen wir dieses oder aehnliche Gefuehle alle ![]()
Dieses Ueberschnelle Handeln (Zusammenziehen) kennt man sicher auch....
Er trinke nur wg der Einsamkeit usw... man, wie oft hab ich seine Trinkerei sogar vor mir selbst so erklaert... ja, er hat ja fast niemanden, seine Familie wohnt woanders, blabla
Und wenn er erstmal gefestigt ist.... blabla
Nichts von all dem traf zu. Sucht ist Sucht.
Und ich hab es genauso wie du gemacht.
Der Alkoholkonsum bei meinem XY war mir von Anfang an bewusst, erst hab ich es vor mir selbst noch erklaeren koennen, dann hab ich es realisiert, dass es wohl doch ernster ist, dann hab ich es versucht zu helfen, dann zu kaempfen, dann zu kontrollieren und letztenendes kam die Kapitulation. Bzw. die Akzeptanz, dass es eben SEIN Leben ist.
Du handelst nur konsequent. Deine Einsicht ist schonmal der 1. Schritt und sehr sehr wichtig, dass du dessen bewusst bist, was du tust oder getan hast.
Es geht hier um DICH. Nicht mehr um ihn.
Schoen, dass du den Weg hierher gefunden hast.
Mit vielen Gruessen
Miriel
Hallo ihr Lieben,
einfach nur mal kurz ein Statement...
... seit der Trennung ist es was das angeht Still geworden. Sind vielleicht erst ein paar Tage.. fuer mich eine sehr lange Zeit, die unglaublich viel Kraft auf mich auswirkt und mir auch trotz Freiheit Energie abverlangt.
Ich habe das Gefuehl Riesenschritte zu gehen mit diesem NICHT-Kontakt, obwohl ich gleichzeitig weiss, dass es nicht stimmt....
Anstatt des Urlaubs mit ihm hab ich ein Seminar belegt, um mich abzulenken, von den ersten Urlaubstagen (die ja nicht existieren).. hat ganz gut geklappt, so die Woche begann recht motiviert und optismistisch ohne zu viele Gedanken daran, abgesehen von einem kleinen Moment....
Aber gestern musste ich ploetzlich wieder ganz bitter und vor allem unerwartet feststellen wie traurig ich bin, wieviel ich taeglich einfach zurueckhalte, von dem, was ich eigentlich empfinde...
Wie tief der ganze Schmerz sitzt, weiss ich glaube ich selbst noch nicht.
Mit meinem "Therapeuten" habe ich gestern ueber meine Atmung gesprochen und auch ueber das Kloster.. Er hat mir dann mal spontan eine Atemuebung gezeigt und alles in allem war die "Sitzung" relativ gelassen und hatte auch nicht so ein spezielles Thema.
Letzen Endes brach ich am Ende der Sitzung voellig in Traenen aus, ohne dies begruenden zu koennen.
Ich kann auch nicht sagen, warum das kam, diese unglaublich tiefe Traurigkeit, die ich da empfand...
Das war wirklich sehr extrem und unkontrolliert.
Letztendlich haben wir jedenfalls dann ueber einen Klinikaufenthalt gesprochen, ueber den wir jetzt das naechste Mal vertiefend sprechen wollen.
Ich weiss nicht, ob es das Richtige ist, oder ob eine Auszeit im Kloster (z.B.) nicht das Gleiche in mir bewirken koennte....
Hat jemand Erfahrung?
Liebe Melanie,
mich freut es sehr, mal wieder eine "positive" Erfahrung zu lesen ![]()
@Linde
Ich glaube das GRINS BREIT ist nicht auf die Menschen bezogen, die vl noch nicht so weit sind (Forenmitglieder), sondern ich glaube es war so gemeint, dass sie sich ja selbst oft im Kreis gedreht hat, dies aber nicht mehr tut und heute bei genau solchen Situationen, wg denen sie sich frueher im Kreis drehte, heute BREIT GRINST, sich umdreht und geht. Und nicht, dass sie ueber die Menschen breit grinst, die noch nich so weit sind wir manch andere....
So hab ich es verstanden
Vielleicht hilft das zur Aufklaerung ![]()
Mit vielen Gruessen
Miriel