Beiträge von Zotti

    Hm, bei mir ist es grad nicht so gut.
    Typischer Freitag wahrscheinlich. Eigentlich war es eine super Woche.
    Zwar viel zu tun beruflich und privat, aber hat alles super geklappt und auch richtig Spaß gemacht .... und jetzt wäre "Belohnungszeit" und Wochenende einläuten angesagt. Also so war es die letzten Jahre zumindest.

    Hab grad schon ein Bad genommen und etwas dabei gelesen und nun sitze ich hier mit meiner F_nta...

    Hatte mir ja schonmal Gedanken über die Situationen gemacht, ich denen ich getrunken habe:

    - wegen Ärger / Stress - ab und zu
    - zur Entspannung - ist dann zur Gewohnheit geworden...
    - als Belohnung

    Zotti

    Guten morgen Georg,

    ich bin zwar der Meinung, dass du deinen Kindern mit deiner Trockenheit schon das schönste Geschenk machst, aber so ein selbstgefüllter Kalender ist natürlich auch was feines .

    meine Ideen wären noch:

    - Gutschein für gemeinssammes Plätzchenbacken oder auch Pizza backen
    - gemeinsammes Eislaufen, wenn ihr eine Halle in der Nähe habt
    - für jeden eine Hyazinthenzwiebel (geht ja auch in der Wohnung) und die Kids können zusehen, wie sie sich entwickeln
    - Gutschein das Papa was vorliest (z.b. auch die Weihnachtsgeschichte)

    Viele Grüsse
    Zotti

    PS: ich möchte nicht Tochter 1 sein und Eisbaden müssen :lol:

    Guten morgen allen,

    beim gestrigen Lesen, hier im Forum, ist mich diese eine Stelle besonders "angesprungen" und beschäftigt mich auch noch immer.

    Zitat von liv

    Bei mir in der Realen wird von den "Alten", die alle mehrere Jahrzehnte trocken sind, oft gesagt: Es gibt keine passive Nüchternheit. ... Wenn ich trocken werden und bleiben will, muss ich etwas dafür tun; muss ich bereit sein, genau hinzugucken und je nach Bedarf Veränderungen in meinem Alltagsleben vornehmen.

    Heute morgen las ich dann den Thread von Edit „.......und ihr Rückfall“ in der Edit

    Das ist genau das, was auch mir gefährlich werden könnte. Nicht dieser eine Totalabsturz, sondern, dass sich der Alkohol wieder langsam (über Jahre) in mein Leben schleicht, um dann die totale Kontrolle zu übernehmen.

    Ich dachte erst, der Satz „Es gibt keine Passive Nüchternheit“ und die Schilderung des schleichenden Rückfalls, sind die ersten zwei Sachen, für meinen „Notfallkoffer“, aber da kommt es nur der Link zu edit Thread hin. Der Rest wird fest in meinem Kopf verankert, so dass es jederzeit abrufbar und im Bewusstsein ist.

    Danke Liv und edit :lol:

    Viele Grüsse
    Zotti

    ps. wegen edit habe ich dir eine PN geschrieben. gruß hartmut

    Hallo Georg,

    bei mir ist noch immer alles im grünen Bereich. Danke der Nachfrage.

    Ja, das muss ich aber zugeben, so mit dem hier schreiben, tue ich mich (noch) etwas schwer. Aber ich denke, das wird schon noch besser werden.
    Aber das ist eben auch eine große Baustelle von mir, dass ich meine Gefühle nicht so zeigen und auch nicht drüber schreiben kann.

    Bei der Suchtberatung war ich natürlich, aber war ja erst das Erstgespräch, also erstmal nur so Bestandsaufnahme. Aber es geht weiter alle 2 Wochen...

    Lesen tue ich aber sehr viel hier und das hilft mir auch ungemein. Auch wenn die Meinungen und Kommentare von den "Alten" manchmal ziemlich hart rüberkommen, letztendlich haben sie einfach recht.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Lena,

    kurz zu deinen Fragen, was mache ich und was will ich ändern:
    - ich gehe zur Suchtberatung, erstmal 3 Monate, dann mal schauen wie es weitergeht (ambulante Therapie, LZT, oder was auch immer)
    - ich hab mir bisher viel Wissen angelesen (einige ungelesene Bücher warten noch)
    - reale SHG steht noch auf der ToDo Liste (wenn das erste mal nur nicht so schwer wäre...)
    - dann gestalte ich meine Freizeit recht aktiv (Sport, Unternehmungen, da gibt es soviel was ich die letzten Jahre nicht mehr Wahr genommen habe)
    - und ein ganz wichtiger Punkt ist wohl auch an mir zu arbeiten (Offenheit, Ehrlichkeit, auf andere Zugehen, Gefühle zeigen und zulassen)

    Ja und das mit dem Rauchen ist wahrscheinlich ganz einfach mit Suchtverlagerung zu erklären. So habe ich jetzt auch bemerkt, das ich wesentlich mehr Schokolade esse und auch Kaffee trinke. Scheinbar besteht mein Körper einfach auf irgendwelche kleinen Belohnungen und wenn er das eine nicht mehr bekommt, will er was anderes.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Lena,

    ich werde wohl in Zukunft öfter mal in deinen Tread reinschauen und mir so einiges von dir abschauen. Gerade mit Gefühlen und Offenheit, hab ich auch so mein Problem...

    Zitat von Lena40


    Ganz wichtig war für mich u.a. meine LZT, in der ich es zulassen konnte, vor dem Alkohol zu kapitulieren und einzusehen, das er schon lange die Macht über mich hat- und nicht umgekehrt. Und mit dieser Kapitulation fühlte ich mich regelrecht befreit...
    Lena

    Die Kapitulation habe ich ganz genauso erlebt, nur das es bei mir nicht in der LZT war, sondern einfach so eines Tage kam. Ich war an diesem Sonntag, den 14.10.2012 so deprimiert, da mir genau das klar wurde: "... das er schon lange die Macht über mich hat- und nicht umgekehrt."
    Seit dem habe ich nichts mehr getrunken und auch kein wirkliches Verlangen. Klar drifften die Gedanken mal ab, aber nicht ersthaft gefährlich. Neulich viel mir wieder ein, das ich in den ersten Wochen eine Phase hatte, wo ich mal überlegt hatte, ob ich wieder zu rauchen anfange. Nach ein paar Tagen waren diese Gedanken aber auch wieder weg- ohne das ich schwach geworden bin.
    (jatzt kann ich drüber lachen, aber komisch was da im Kopf abläuft)

    Bleib auf deinem Weg und pass auf dich auf
    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Ute,

    ich wollte dir auch gerade noch antworten, aber es steht ja schon alles da:

    Zitat von Tina

    Du willst für TENNISUNTERRICHT Deines Enkels einen Kredit aufnehmen ???? :shock::evil::shock: Sorry, aber geht es noch ?

    ne ne, also wirklich, lass dich nicht ausnehmen, auch wenn es dein Enkel ist und du gern alles für ihn tun möchtest. Aber das geht gar nicht. Außerdem gibt es genug andere Sportvereine, die auch mit schmalem Geldbeutel bezahlbar sind.

    Aber warum willst du wieder trinken? Geht es dir nicht gut?

    Viele Grüsse
    Zotti

    Einen schönen guten morgen allen,

    schön, schon wieder steht ein Wochenende vor der Tür. Zur Abwechslung auch mal mit Superwetter. (kalt aber schön sonnig)

    Irgendwie fliegt die Zeit momentan an mir vor bei - oder nein; ich fliege ja mit und geniesse das Leben mit allen Sinnen. So soll es bitte bleiben.
    Ich werde jedellfalls alles dafür tun.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Georg,

    das hört sich ja alles richtig super an bei dir. Weiter so. :lol:
    Und ja, wir laufen immer noch im Gleichschritt, das kann auch gerne so bleiben, ich werde auf jedenfall alles dafür tun.
    Allerdings legst du schon ein ordetliches Tempo vor, ich geb mir Mühe da mit zuhalten.
    Das mit den Hauspfleilern ist eine super Idee, werd ich auch mal überlegen, auf welchen Säulen ich meine Trockenheit weiter festigen werde.

    Ich wünsch dir viel Erfolg mit dem Therapieantrag.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo zusammen,

    hm, kann gar nicht beschreiben, was das eigentlich ist. Wütend bin ich nicht auf Alkohol, das ist ja nur ein Gegenstand, eine Sache oder Substanz - eine tödlich Substanz! Aber kann man oder sollte man darauf wütend sein?

    Vieleicht hab ich mich auch falsch ausgedrückt, ist ist ja nicht so, daß ich dann Lust auf Alkohol bekomme. Kann das auch irgendwie garnicht beschreiben, vielleicht will ich es auch einfach nicht mehr sehen.

    Neulich im Supermarkt bin ich auch mit dem Blick zur Seite am Alk-regal vorbei gelaufen, das war wie so'n Reflex- Blick zur Seite und vorbei.

    Und dann stand ich an der Kasse. Vormir einer mit 2 Kisten Wein = 12 Flaschen und 3 Tütensuppen !?
    Hätte vor einiger Zeit auch mein Einkauf gewesen sein können ... und da war ich dann froh auf welchem Weg ich jetzt bin.

    Viele Grüsse
    und einen schönen Abend
    Zotti

    Hallo Maik,

    hab mir gerade deinen Tread durchgelesen. Und da kam mir ein Spruch, der auch hier im Forum schon oft geschrieben wurde, in den Sinn.
    Laß dich nicht treiben, bewege dich! (den Spruch hab ich mir für mich übrigens auch notiert, ist also nicht böse gemeint ;-))

    Hast du eigentlich noch therapeutische Unterstützung?
    Wenn du so garnicht weißt wo du anfangen sollst, bringe doch einfach schonmal ein bischen Struktur in deinen Tagesablauf. (z.b. feste Zeiten für den Sport, für den Haushalt, oder die Jobsuche)
    Einfach mit wenigen Sachen anfangen und dann langsam steigern.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Schönen guten Abend,

    irgendwie bin ich heute dankbar, dass ich immernoch mein Steuer fest in der Hand hab. Hoffentlich ist auch in der nächsten Zeit noch ruhiges Wasser, damit ich noch etwas üben kann...

    Was mich momentan am meisten stört, ist irgendwelche Alkoholwerbung im Fernsehn, oder aber auch in meiner "Suchtlektüre" zu lesen, so und soviel Alkohol ist unschädlich...
    Da kommt mir dann immer der Gedanke irgendwann "darf" ich wieder. Ist irgendwie schon komisch, denn verlangen oder Lust auf Alkohol hab ich garnicht.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo ihr lieben,

    zum Endspurt ins Wochenende lasse ich auch mal wieder was von mir hören.
    Es läuft weiterhin alles super, das Kraftpäckl und der Geduldsfadenverstärker sind gut verstaut in meinem virtuellem Notfallkoffer.

    Sonntag sind dann doch schon 4 Wochen rum, wie schnell die Zeit vergeht!?

    Etwas gestaltet sich allerdings ziemlich zäh: Vom Hausarzt eine Überweisung zum Suchttherapeuten bekommen- der hatte dann erstmal eine Woche Urlaub - nachdem sie nun wieder aus dem Urlaub zurück waren, haben sie doch weitere 4 Arbeitstage gebraucht, um mir mitzuteilen, dass ich erst zur örtlichne Suchtstelle muss. Nagut.
    Wollte da gleich einen Termin machen. Der gute Herr, beim Blick in den Terminkalendar: "Wir haben grad einen so großen Andrang...". Muss jetzt noch fast 2 Wochen warten bis zum ersten Termin. Früher hätte mich so ein hin und her wahnsinnig gemacht, nun hab ich mir den neuen Termin in meinen Kalendar geschrieben und fertig.

    Aber das gute ist ja: ICH HAB JA EUCH UND DIESES FORUM. :lol:

    Viele Grüsse und einen schönen Freitag
    Zotti

    Hallo Ute,

    alles gute auf deinem Weg.
    Allerdings hat mich ein Satz bei dir doch ziemlich zum Nachdenken gebracht. Denn für mich persönlich, würde ich mit diesem Satz im Kopf nicht klarkommen.

    Zitat

    Mein Motto .....heute trinke ich nicht ...was morgen ist weiss ich nicht..

    Vielleicht ist auch nur die Formulierung unglücklich gewählt, aber der zweite Teil sagt: ... morgen trinke ich nicht oder ich trinke.

    Ich denke das ist nicht gut, ich würde damit auf jedenfall nicht klarkommen. Denn eigentlich sagt du dir damit selbst immer wieder, vielleicht gibt es ja morgen wieder was.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Roswitha,

    da ist ja in diesem Jahr einiges passiert. Schaue jetzt nur auf dich und tue es für DICH! Ich wünsche dir von ganzem Herzen viel Erfolg, die ersten Schritte bist du ja auch schon gegangen und es werden noch viele folgen.
    Mal sind es kleine Schritte, dann auch wieder einpaar große und vielleicht auch mal ein paar zurück, aber die Richtung behalten wir bei. Und die geht nur noch nach vorn.

    Viele Grüsse
    und alles Gute
    Zotti

    Teil 1
    Kapitulation. Ich gebe auf und werde der Sieger sein.

    Was war passiert? Irgendwie kann ich es noch nicht ganz verstehen. Seit Anfang 2011 versuchte ich meinen Alkoholkonsum einzuschränken und irgendwie auf ein vernünftiges Maß zu bringen.

    Täglich habe ich notiert, wie viel ich getrunken habe, hab mir Wochenziele gesetzt (Nicht mehr als … so und so viel) und so weiter…

    Ein und ein dreiviertel Jahr hab ich mich gequält, denn all zu oft habe ich meine Ziele nicht erreicht. Besser gesagt, meist hab ich sie nicht erreicht.

    Klar hat es auch mal funktioniert, dass ich z.b. nur am Samstag was getrunken habe. Einige Wochen ging das gut, dann fing es schon am Freitag an, irgendwann dann auch Sonntag und Montag und schnell war ich wieder beim täglichem Konsum (oder besser Missbrauch) angekommen.

    Dann kam dieser Sonntag.

    Schon beim Frühstück habe ich alle Pläne für diesen Tag über Bord geschmissen, denn da war noch ein Rest von einer Weinflasche im Kühlschrank und eine lag noch im Kofferraum.
    Auf einmal spürte ich, dass ich nicht anders kann, als diese Flaschen zu leeren. (natürlich nicht in den Ausguss)

    Irgendwie hab ich in diesem Moment realisiert, dass nicht mehr ich entscheide, wann und wie viel ich trinke, sondern dass der Alkohol die komplette Kontrolle übernommen hatte. Ich war deprimiert, am Boden zerstört und hab geheult.

    Ich hab dann noch versucht, durch einen Spaziergang mich auf andere Gedanken zu bringen, aber es ging nicht.
    ICH WAR MACHTLOS GEGENÜBER DEM ALKOHOL.

    Fortsetzung folgt … (… erstmal meinen dritten alk-freien Sonntag geniesen)