Beiträge von Kaddip

    Hallo Liberty,
    wie geht es dir jetzt? Wie ist deine Lage?
    Vor der Einsamkeit brauchst du keine Angst haben, die Zeiten, wo man weint, etc...sind vorhanden, aber es sind keine so tiefen Verzweiflungen und keine solch seelischen Qualen, wie man sie beim Leben mit einem nassen Alkoholiker hat. Beileibe nicht.
    Und was er da tut, das sind doch nur Erpressungsversuche. Er drückt die Knöfte bei dir, die immer funktioniert haben. Erst, wenn du diesen Kreislauf durchbrichst, wird sich etwas bewegen. Aber DU entscheidest, wo du schläfst, nicht er.

    Hallo Lämmchen,
    die Zeit, die du bei ihm bleibst, wird Gewißheit bringen, daß du so nicht leben kannst, denn das kann keiner (naja, die wenigsten).
    Du wirst aber auch immer verletzter, wenn du nicht umdenkst.
    Du könntest z.B. anfangen, dir Stärke anzueignen, indem du besser verstehen lernst, was mit ihm los ist.
    Alles , was er tut, was dich so verletzt, sind Symptome. Er lügt, beleidigt, verdreht Wahrheiten, weil er nicht anders kann!
    Das Problem ist, du kannst ihn nicht trockenlieben. Du kannst ihm nur helfen, wenn ihr beide begreift, daß er es nur selbst kann.
    Er muss hinfallen, sonst kann er nicht lernen, aufzustehen, aktiv zu werden.
    Es ist unfaßbar schwer, scheinbar unmöglich, ihn loszulassen, es wird eines der schwersten Dinge in deinem Leben sein. Aber es ist machbar. Und ich fürchte, das einzige, was euch beiden hilft.
    Im anderen Fall, wenn du hoffst, es löse sich von selbst, hast du diese Aufs und Abs immer immer immer wieder!
    Ich wünsch´Dir Kraft! Lies dich ein wenig hier durch. ... Du bist nicht allein. Und hier kannst du dich immer austauschen, egal, was du gemacht hast, ob du ungerecht warst, rückfällig, wieder hoffst, kein Vertrauen hast, ob du nicht stark genug bist (deiner Meinung nach), ob du vorankommst, oder zurückgehst, es ist alles vollkommen okay.

    Ich war vor ein paar Monaten in der Situation, daß beides alptraumhaft schien, das Bleiben und das Gehen. Immer, wenn ich mich für eins entschieden hatte, dann schien es vollkommen unmöglich! Es war bisher ein monatelanger Alptraum! Es sind ungeahnte Höhen und Tiefen, aber immer mehr gerät in den Focus, daß ich jetzt weiß, daß ich ihm nicht helfe, mit Bleiben! mit Lieben! mit Helfen-Wollen und doch nicht können! Und: für mich! habe ich entschieden, so nicht leben zu wollen, mit den Abgründen der Sucht, mit den Verhaltensrückfällen, mit den Trink-Tagen, mit der Bewußtseinsveränderung, den Beleidigungen, dem Unvertrauen, der Eifersucht, dem Verlust von Freunden, mit den Enttäuschungen. Zusehen, wie der Mann, den ich von ganzem Herzen liebe, sich zerstört, das ist noch schlimmer! als Trennung. Aber leider nur ein bißchen schlimmer. Ich muss leider sagen, daß das Zusammensein mit einem Alkoholiker, falls man ihn liebt, einen in eine Position bringt, in der es nach allen Seiten nur noch Sackgassen zu geben scheint! aber eine davon hat einen ganz schmalen Ausweg und man kann sich durchdrücken.
    Ich muss sagen, mir geht es mittlerweile besser, es sind kleine Schritte vorwärts, und auch mal große zurück, aber es wird alles gut. Ich bin ganz sicher. Und da das kein Hexenwerk ist, kannst du es auch!
    viel Kraft!

    Ja, das ist allerdings schon leicht amüsant. Aber natürlich auch traurig. Ich denke, die Therapie wird dir helfen, dich sehr viel weiter von ihm zu entfernen.
    Meine "Vergangenheit" denkt vermutlich, ich sitze hier und weine, ob seiner sms, dabei bin ich einfach nur immer mehr entsetzt, wie krank er ist und wie schlecht es ihm geht. Und ich frage mich, wie das enden soll. Polizei? Zwangseinweisung?
    Was soll ich denn jetzt machen? Ich habe Angst, da ich einfach nichts tue, daß ich mir irgendwann schwerste Vorwürfe mache. Würde ich was machen, bestünde diese Möglichkeit aber auch, da er dann "weggesperrt" wird und vermutlich total absackt? Ich wundere mich, daß ich ob der sms-Flut und der ständigen erfolglosen Anrufe noch so ruhig bin. Heißt das, daß ich schon Schritte weiter bin? Er akzeptiert die Trennung einfach nicht. Er leugnet immer wieder und sagt "auch wenn ich es nicht glaubte, wir seien füreinander bestimmt", wir hätten "jetzt vielleicht keine Chance, aber es würde kommen". für mich hört sich das drohend an.
    Und krank. Es ist alles nicht mehr normal.
    :(

    Hallo ihr,

    @Schneggsche, du schreibst, daß er dir vorhält, daß du das nachlebst, was du selbst erlebt hast, wegen Scheidung der Eltern, etc...
    Das ist etwas, was mir seit langem durch den Kopf geht. Ist das Liebe? Eher Manipulation oder ? Die Knöpfe zu kennen, die beim anderen am meisten wirken und sie dann auch zu drücken, das ist schon wirklich fies. Für Manipulation an Stelle von echter Liebe fallen mir viel zu viele Beispiele ein.
    Schneggsche, ich hoffe, du hast genug Selbstbewußtsein, dich nicht mehr allzu oft von ihm zum Grübeln bringen zu lassen. Du bist du mit allen Gedanken, Werten, Meinungen. Die alle übermittelst DU deinem Kind, deinen Freunden, uns hier, einfach allen. Das zeigt mir, daß du seine Wertung und seine stümperhaften Erklärungen für "dein" Verhalten, nun wirklich nicht brauchst. Soll er doch bei sich anfangen, rumzuanalysieren. Frag ihn doch einmal, wenn er wieder sowas sagt, ob er, da er ja alles zu wissen scheint, auch eine schlüssige Erklärung für sein Alkoholiker-Dasein hat!
    Sonnenschein , meine Liebe, leider leider muss ich auch sagen, daß ich Schneggsche beipflichte, der Krankenhausbesuch ist nicht so wirklich förderlich, weder für dich, noch für ihn. Gut!!! daß du nicht ! angeboten hast, daß er bei dir wohnen kann, ich bin mir ganz sicher, er hat drauf gebaut. Es ist auch wirklich traurig, aus seiner Sicht, ich versteh ihn ja, aber es hilft ihm halt eher, wenn er wirlich merkt, er ist alleine!! Das erhöht seine Erfolgchancen ungemein, für seine Therapie!! Und du musst! das im Focus haben, wenn du verzeihen kannst und ihn freigeben, dann wirst du bestimmt auch die Frage, ob jemand in deinem Herzen Platz hat, dem du wirklich vertraust, mit JA beantworten können. Das ist traurig, aber welche andere Chance hast du denn? Ihm vertrauen, ok, aber, wenn, dann nach! der Therapie. Wenn du auch was hast, worauf Vertrauen fußen kann. Besser gesagt, wenn ihr beide sowas habt. Dafür ist das Loslassen jetzt sicherlich unerlässlich.

    Mädels, ich bin gerade nicht gut drauf. Meine "Vergangenheit" stalkt. Er rief mich auf der Arbeit an und nach 1 Minute vernünftigem Gespräch gings schon los, ich wär schuld, es wär gar nicht nur! der Alkohol, ich wolle nur das Positive nicht mehr sehen, ich soll mal positiv denken! Das Beste war, ich wär schuld, daß er immer wieder und weiter getrunken hat, denn ich sei nie "sauer" auf ihn gewesen und habe ihn nie "angeschrien". Shizophren. Ich habe ihn natürlich! auch mal angeschrien, aber ich habe ihm gesagt, am phone gestern, daß "sauer" auch nicht primär das war, was ich eben fühlte, sondern einfach "verletzt", "enttäusch", "verängstigt", "sorgenvoll", "verzweifelt", ....
    Er hat die paar Mal "Schreien" vermutlich vergessen, weil er ja Wissenslücken hat, aufgrund der Trinkerei, aber das glaubt er nicht. Naja.
    Und außerdem, kann man jemandem vorwerfen, nicht geschrien zu haben? Ist das nicht krank?

    Jedenfalls hat sich alles total ins Krankhafte (wieder mal!) gesteigert, zig sms, zig Anrufe (ich geh nich ran). Er hat auch in der einen normalen Gesprächsminute versucht, meine "Knöpfe" zu drücken und als die nicht funktionierten, ist das Übliche passiert, wie immer, Ausrasten, krankes Getue, Selbstmorddrohungen (diesmal konkretisiert!), und halt das volle Programm. Immer wieder auch Liebesbekundungen, aber auch leichte Drohungen, von wegen, ich glaubte wohl, ich sei "durch", aber das sei ich noch lange nicht!! (durch???).
    Mädels, ich bin matt im Augenblick, wollte heute abend weg, und häng jetzt hier mit Fieber und Schnupfen. Das macht einen doch einfach nur müde oder?
    Und dennoch funktioniert der Appell an mein Herz, ich lasse ihn im Stich, er fragt nach Hilfe und ich verweigere sie ihm. Er sagt, ich soll mich schämen. lg
    Kaddip

    :evil:
    Hallo Schneggsche, dieses Verhalten, was du da ertragen musst, regt mich richtig auf, spinnt der??? Das ist so gemein, daß er dich immer noch so angreift und überhaupt solche irren Forderungen stellt, statt sich zu fragen, ob überhaupt irgendwer ihm einfach ein Kind anvertrauen würde, abgesehen davon, daß es für die Kleine schlimm wäre, denn sie KENNT ihn kaum!
    Sie mag ihn vermutlich auch nicht besonders.

    Das ist so realitätsfremd! Was er da alles sagt, ihr sollt "euch trennen"? Krass!!!

    Was hälst du davon, du schreibst es ihm auf, klar strukturiert, daß ihr seit September kein Paar mehr seid. Daß es schwer für dich war, zu verstehen, daß alles keinen Sinn mehr hatte und daß du dich weiterentwickelt hast und mittlerweile ein Stück von ihm weg bist! Das ist hart für ihn, aber anscheinend braucht er es schwarz auf weiß!!!!

    "Meiner" hat mich 14 Tage in Ruh gelassen, seit der besch.. Valentins-Mail und heute ! leider leider wieder eine sms geschickt.
    Ich war lange weg (Uni) und nachher noch in einem Cafe mit Prof und Studenten und als ich heimkam, Handy aus Tasche...2 "neue Nachrichten", mein Herz gleich stehengeblieben, tatsächlich, eine von ihm...ob wir noch eine Chance hätten!
    Ich HASSE diese Frage mittlerweile! weil ich sie doch schon tausendmal mit Nein beantwortet habe, könnt ihr euch erinnern? Noch nicht lange her, da hab ich mich drüber beschwert, daß ich die Entscheidung nicht nur bei ihm, nein, sondern auch bei seiner Frau und seiner Mutter und noch anderen Menschen immer wieder bekräftigen muss! Das tut doch jedesmal neu weh. Aber es dreht sich ja immer nur um ihn! Ich kann mich ja besch... fühlen, interessiert ihn nicht. Der hat sie doch nicht mehr alle!
    Getan!! hat er natürlich bislang nix, außer rumgeflennt, Tabletten genommen, Versprechen gemacht und weiter getrunken!

    Ihr seid mir auch ans Herz gewachsen, ich bin so müde, aber ich musste noch lesen, wie es euch geht und euch das erzählen!!

    Gute Nacht ihr Lieben!
    kaddip

    Hallo Schneggsche,
    ja, das "nicht mehr damit beschäftigen" macht wohl Sinn. Es ist ja sowieso ein Kreis, indem man sich endlos drehen kann (und das wollen wir ja nicht mehr).
    Ich frage mich, was der ideale Weg jetzt wäre...würde er weiter absacken- ich leide drunter, würde er jetzt den Umschwung schaffen - ich würde wieder zweifeln, ob ich nicht hätte mit ihm alt werden können. Ohje...nein, ich habe gerade einen Rückfall!!!!
    Ich sehe es so: Schafft er es nicht, dann habe zumindest ich mein Leben nicht mit vermüllt!
    Schafft er es, dann hat ihm meine Konsequen geholofen, dann hätte meine Liebe ihn nur weitertrinken lassen! Umso besser!

    Gute Nacht ihr Lieben!
    Ciao

    Hallo ihr Lieben,

    Sonnenschein, das ist hart, daß du jetzt wieder so deutlich damit konfrontiert wirst. Ich verstehe dich, es ist im Prinzip so, daß man früher schon hätte konsequenter sein können. Aber keiner hat gesagt, daß wir alles richtig machen und machen mussten!!! Es gibt nunmal keine perfekten Menschen. Du musstest es doch auch erst lernen. Bevor man so "konsequent", wie du schreibst sein kann, ist es ein langer Weg...außerdem muss man ja erstmal schnallen, daß Alkohol ein Problem ist. Und anfangs glaubt man ja, es reicht, wenn man ihn bittet, das in den Griff zu bringen, das "Problem". :(
    Denkst du nicht auch, daß das Begreifen als Krankheit auch sehr schmerzlich ist? Denn dieses schlechte Gefühl, jemanden im Stich gelassen zu haben, das kann einen richtig zerfressen. Mir geht es so! Ich kaue und kaue daran. Ich weiß zwar, wie der "Hase läuft" und weiß auch, daß es richtig, vernünftig, längst überfällig, sein Leben, etc..pp...und all das ist, aber es tut schlicht und ergreifend trotzdem weh.

    Vielleicht ist es ja bei deiner "Vergangenheit" so, daß sie noch nicht wirklich begrifffen hat, daher die zahlreichen Entgiftungen. Ich kenne mich mit den Therapie-Abläufen kaum aus, da meine "Vergangenheit" das ja kategorisch ablehnte immer und keinen einzigen Schritt zur Hilfe getan hat! Aber eine Entgiftung reicht ja nicht, zumal er die ja ständig zu wiederholen scheint. Anscheinend begreift er ja nicht, daß eine lange mühevolle Therapie mit dem wirklichen Willen, für immer auf Alkohol zu verzichten, sich anschließen muss!!!! oder?
    Herrjeh.
    Schneggsche, ich denke, das ist schon ok, daß du zu den Großeltern hinfährst. Ich hätte gedacht, es wäre gut, wenn du dafür sorgst, daß du ihn dort nicht triffst, aber der Tip mit dem "sehen, daß du es ohne ihn schaffst" ist auch einleuchtend und ich glaube, das ist jemand, der es beurteilen kann.
    Ich denke, es ist dabei wichtig, daß du nicht verhaltensrückfällig wirst, vor ihm, also, daß du Stärke zeigst, gut aussiehst, stark wirst, ihn in allen Angriffspunkten nur "abblitzen" läßt und quasi über allen Dingen stehst. Wenn du verzweifelst und schwach wirst, dann lieber hier bei uns oder alleine zuhaus oder bei Freunden, aber besser nicht vor ihm oder seinen Eltern. So freundschaftlich wie die Eltern von ihm auch zu dir sein mögen, du solltest wissen, daß die meisten Eltern unumwunden zu ihren Söhnen stehen, d.h. wenn du ihnen erzählen würdest, wie du wirklich fühlst, was ihn betrifft, könntest du befürchten, daß sie es ihm doch sagen, oder zumindest andeuten. Denn Eltern durchblicken glaube ich die Suchtproblematik noch schwerer, sehen immer das Gute in ihm und wollen doch "nur helfen", daß er sich besser fühlt. Damit treiben sie ihre Kinder prima in die Sucht weiter rein, aus Unwissenheit.
    Bei meiner "Vergangenheit" ist es anders, die Eltern sind alles andere als fürsorglich, eher etwas chaotisch und erwarten viel von ihm, aber prinzipiell ok. Also, es ist i.O. wenn man keinen Sündenbock sucht, natürlich tut er das und so sind natürlich "die Eltern an allem schuld". Ist aber nicht so, m.M. nach.
    glg
    Kaddip

    Hallo Jenny2, finde ich super, daß du helfen möchtest. Hier kann wirklich jede Hand gebraucht werden. Es gibt immer wieder neue Teilnehmer, man findet immer die eigene Geschichte wieder und vergleicht. Jeder ist in einem anderen Stadium und hat noch nicht, teilweise oder endlich begriffen, wie diese Krankheit verläuft, was man tun kann, was nicht! Ich glaube, die meisten haben Probleme, zu begreifen, was man alles nicht tun kann, denn das ist viel. leider.

    Hallo Schneggsche, Sonnenschein und Elocin!

    Das Leben ist keine Generalprobe! Das ist schön. Hab ich noch nicht gelesen von dir. Natürlich macht es auch ein klein wenig Angst, denn man fragt sich natürlich so ab 30, bin ich ja schon locker drüber, was man denn so erreicht hat im Leben! Naja. Aber besser jetzt drüber nachdenken, als mit 80 oder? Ich finde, es ist ein sehr schöner Satz.

    Elocin hat vollkommen recht. Man kann nicht die Last aller Sorgen auf einmal tragen. Denkt man zu sehr an die Zukunft, dann erscheint es einem, wie ein Riesen-Berg. Als Beispiel habe ich jetzt eine Verwandte im Kopf. Sie hat ein Baby mit Behinderung bekommen (massiv, körperlich wie geistig, aber ein Kind mit glücklicher Zukunft). Na, diese Frau war dementsprechend am Boden, als sie die Diagnose bekam. Die Klinik-Psychologin war gleich bei ihr und riet (sehr weise, wie ich finde), in kleinen Schritten zu denken. Sie braucht sich heute nicht fragen, ob ihr Kind mit 20 mal selbständig leben können wird, denn momentan ist das Kleine da! sehr präsent! und hat Hunger! Also: der nächste Schritt ist klar, Baby braucht Brust! Dabei entwickeln sich alle Beziehungen von alleine! Der Kleine ist toll. Ich habe ihn irre lieb und sehe ihn, so oft es geht. Mit kleinen Schritten denken, hilft man sich selbst, denn es ist ein Schutz vor dem "system overflow".

    Ich denke: Was ist Glück? Und ich komme immer wieder auf kleine Dinge. Schneggsche, wenn du mit deiner Kleinen eine nette Situation erlebst, wenn sie lächelt. Wenn wir drei "Schicksen" mal ein paar Stunden nicht an Mr.Vergangenheit denken, sondern etwas Spaß haben! Die erste Frühlingssonne, ein unerwarteter Anruf einer Freundin...pures Glück! Ist euch das zu platt? Könnt schon sein, ich fühle es aber so.

    Ich glaube nicht, Sonnenschein, daß man mit neuem Partner dann mehr an "Vergangenheit" denkt. Die Erfahrung zeigt, daß das Neue dann vieles leichter macht, wenn man bereit dazu ist. Man will es im Prinzip nicht glauben, denn es ist so banal und auch ein bißchen fies, aber der Mensch hat den Verdräng-Mechanismus aus Selbstschutz integriert, das ist gut. Das ist wie mit der Omi und dem alten geliebten Hund, der stirbt. Ein neuer tapsiger Dackel ist die beste Medizin.
    Klar, mir schon klar, daß es mit dem Lebenspartner nicht ganz so leicht ist. Meine "Vergangenheit" prophezeite mir, ich würde bei einem neuen Partner immer an ihn denken und leiden. Ersteres stimmt, ich denke natürlich dauernd an ihn, warum sollte sich das dann ändern? Aber ein neuer Mann bringt auch neue Gedanken in unser Leben. Der Neue hat vielleicht Ecken und Kanten, die wir total toll finden, denn wir wissen, was wichtig ist und auf was wir gerne verzichten. Die Männer sind doch irgendwie tolle Wesen, denn ich finde, sie sind so - wie soll ich sagen- so eigen und anders als wir Frauen. Sie denken und fühlen anders, das finde ich total interessant. Sie sind irgendwo Helden und Beschützer und dann wieder so hilflos. Ich freue mich wieder darauf (irgendwann, nicht jetz!!) einen Mann zu lieben. Damit anzufangen, zu denken, er stünde ständig neben mir und beobachtete mich. Schön. Darauf freue ich mich und ich bin ganz sicher, es wird wieder kommen! Für uns alle.

    Habt ihr "Hektor sucht das Glück" gelesen? Das ist ein nettes Buch.

    Vielleicht treffen wir uns ja wirklich mal? Wär doch super. Schneggsche, Glück ist auch, in einer günstigen Hütte in schöner Gegend zu sitzen und die mitgebrachten, weil günstig eingekauften, Lebensmittel zu kochen! Also ich für meinen Teil fände es schön! Und mit selbstgemachten Spaghetti wäre auch bestimmt deine Kleine glücklich oder? Brauchen wir da ein 4-Sterne-Hotel??? ;)


    Fand ich putzig, als du schriebst, sie kann noch nicht reden, daher fragt sie nicht nach dem Papa. Manchmal sind die pragmatischsten Gedanken doch die besten!

    Aber vielleicht treffen wir uns eher mal so auf einen Tag zuerst. Stellt euch vor, wir sehen uns und finden uns schrecklich! Unvorstellbar. :)

    Also Mädels, zum 100.Mal: Ich bin froh, euch hier zu haben. Wenn ich mal nerve, sagts. Wenn eine von euch das Forum nicht mehr will/braucht dann wird das bestimmt einschlafen. Ich für meinen Teil finde es klasse.

    Ja kannst du. Keine von uns muss denken, daß die Trennung das einzige Mittel ist.
    Lies dich mal durch viele andere threads durch, das hilft dir viel. Es hat nur Sinn, wenn er auch den Alkohol komplett lassen möchte. Diese Kompromisse bringen nichts, rein gar nichts. Er muss weg wollen!!! Mach ihm das klar, daß er es nicht für dich tun muss, sondern für sein Leben. Ganz wichtig ist, daß du dich distanzierst, deine Abneigung gegen die Trinkerei darstellst. Du ignorierst es nicht, aber du tolerierst es auch nicht. Du unterstützt ihn nur in Wegen weg vom Alkohol....usw..
    Es ist schwer. Manche Männer kapieren aber auch.

    Jetzt habe ich echt mal gelacht...so kommen wir nie raus aus der Sahara. Klar, Rucksackurlaub hab ich auch schon gemacht, mit bester Freundin durch Griechenland, Inselhüpfen und einmal quer durch Irland. Mein Problem ist bloß die freie Zeit, denn meine Semesterferien jetzt im April gehen ziemlich genau eine Woche!! :(
    Im Sommer habe ich zwar ca. 4 Wochen, habe aber mittendrin eine Reit-Freizeit, die ich als Betreuer mit gestalte und muss bald mit meiner Diplomarbeit anfangen! Echt schade, das hätte ich mir wirklich vorstellen können, nur Flug buchen und Rucksack packen und los, gell? Übernachten in Hostels und Bed&Breakfast-Zimmern und so oder?

    Nee, Singlebörse noch nie, viell. später mal.
    Ich reise auch nicht gern alleine, momentan ist es auch noch "nur" Geschwätz, bin gespannt, ob ich es mache! :) Aber ich hab es echt fest vor. Das ist auch kein Thema, du musst halt eine Themenreise machen, z.B. zum Reiten! Ich meine, da findet sich direkt dort ja die Gruppe! Das sind nette Leute, die das gleiche Hobby haben und wenn du als Team z.b. durch die Sahara reitest, dann brauchst du keinen Partner. Aber Angst habe ich auch davor. Was, wenn da nur Paare sind?? Huu!!! ;)
    Na, es gibt viele Angebote für Single-Reisen auch, kannst ja mal im web gucken! oder du fährst mit mir! :) lg