Ich bin der Depp, habe ganz viele Beiträge aus Versehen übersprungen, statt zu lesen...vergeßt meinen letzten Beitrag, das was du getan hast Bibi, ist eindeutig besser!
Beiträge von Kaddip
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Wie wärs, wenn du von deiner Seite her (auch wenn er nüchtern ist) den Sex verweigerst, solange er Alkoholiker ist! ? Möchtest Du denn, daß er eine Therapie macht? Wenn du ihn liebst, dann willst du doch vielleicht mit ihm alt werden.
Weißt du, was ich an deiner Stelle täte? Vibrator beschaffen und ihn überhaupt nicht mehr ranlassen, auch nicht, wenn er nüchtern ist.
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Nein, leider ja gar nicht seltsam. Nur, überlege dir, was er dir wirklich Gutes tut! Ich meine, Liebe ist ja nicht dazu da, nur Leute zu lieben, die einem Gutes tun, das ist mir schon klar. Aber ist Liebe nicht auch immer egoistisch? Ich meine damit, warum lieben wir jemanden, weil er anziehend ist, weil er uns das gibt, was wir wollen. Aber dann ist da auf einmal eine Abhängigkeit und immer das Sehen des "wahren Gesichtes des Partners", wenn er nämlich nicht trinkt. Aber: Gibt es den nüchternen Menschen überhaupt oder existiert er nur in unserer Idealvorstellung? Ich habe akzeptiert, daß es ihn ohne Alkohol offenbar nicht geben wird, denn er will ja nicht ohne leben. Also: den Mann, den ich liebe (ja, immer noch), den gibt es gar nicht! Überlege dir doch, wie oft im Leben er dich glücklich macht (gemacht hat) und wie oft unglücklich. Daß du deine Tochter hast ist doch super, ich beneide dich ein wenig, nein, nicht wirklich, aber ich glaube, meine biologische Uhr tickt bald. Ich merke es schon so langsam. :-)) Gut, dann gehe ich morgen meinen Neffen knuddeln. :-)))
lg -
Hey Tine, hast du meine Antwort gelesen? Ich denke, daß du mich nicht dazuzählen kannst, denn ich war die erste, die geschrieben hat, daß ich verstehe, daß du dich nicht trennen kannst jetzt mehr! Jedenfalls nicht ohne fremde Hilfe. Wie sieht dein Zukunftsplan denn aus? Was denkst du, was auf dich zukommt?
Ist doch klar! Ich mache mir aber genauso Sorgen um dich. Es tut mir leid, daß wir hier "über dich" geschrieben haben, das ist echt doof. Voll blöde. Sorry nochmal, es hat aber keiner böse gemeint, wirklich. Wir haben uns nur gesorgt, weil alles so komisch war. Jammern tun wir alle! Und die meisten brauchen länger, bis sie loskommen. -
Ja, Angelina1, du hast recht, irgendwas ist komisch. Ich denke auch, kann ja sein. Oder Tine braucht so dringend Hilfe, weil sie irgendwie die Situation ganz falsch einschätzt, also ich meine, das ist die Untertreibung des Jahrhunderts, denn ich frage mich, wie er überhaupt noch lebt bei der Beschreibung. Tine, wir machen uns Sorgen um dich! Was ist los? Hast du tatsächlich Hoffnung auf Gesundung? Oder was ist los bei dir?
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Hey Mädels, haben wir nicht alle ähnliche Ziele!? Normal leben. Und irgendwie Kinder mit verantwortlichen Männern haben. Dabei wären wir sicherlich auch alle drei stark genug ohne, aber nicht mit abhängigen Männern oder? Ich finde es lustig, daß wir ähnlich alt sind. Also ich finde 35 nicht zu alt für ein weiteres Kind, auch 39 noch nicht. Selbst 44 fürs erste!! Ohja, ich kenne eine Frau, die ist so klasse und hat das gemacht und alles ist gut! Also laßt euch nicht entmutigen. Ich tue es nicht.
Ich hab heute ne mail zum Valentinstag gehabt, wie sehr man mich liebt und vermißt. Ich hatte schon Angst vorm Öffnen. Sowas bringt keinen weiter. Ich habe immer gehört, wenn ich von Therapie sprach "du langweilst mich" (krass gell?) und jetzt habe ich überlegt, das gleiche zu antworten...hab ich aber nicht. Als ob der Valentinstag auf einmal wichtig wäre (war er jahrelang vorher auch nicht..). Oh Mann!!
Wenn das nie aufhört mit der Heulerei und so, dann Gute Nacht.
Ich finde, die Therapie hört sich gut an, und super, daß es nicht gleich in der ersten Stunde um das Thema ging.
Ich denke auch, man soll die Trauer dann zulassen. Wenn du meinst, du wärest keine gute Gesellschaft, dann sind doch wir hier im Forum da! Hier kannst du alles loslassen; Wir erwarten doch keinen Frohsinn oder die "Alles ist gut" Sprüche. -
hmm, ihr habt beide recht. Aber ist nicht der Zeitpunkt wirklich spät, was soll sie tun? Er KANN nicht alleine leben momentan. Ich habe das Gefühl, daß es bei vielen höchste Eisenbahn ist, d.h. damit sie nicht! bis in Tines Situation kommen, wo es gar nicht mehr geht?? Ich bin da unsicher, aber meine Vermutung ist (leider) oder sehe ich es zu kraß? daß Tine da bei dem Krankheitsstadium Sterbebegleitung leistet? Habt ihr das Video zum Alkohol gesehen? Was der Arzt da sagte? Daß sie genau das tun auf der Station. Wenn ihr denkt, ich bin zu kraß, dann bitte sagts mir, dann editier ich das oder wir löschen es?
Ich sehe einen einzigen Ausweg für Tine...daß eine staatliche Stelle hilft. Gibt es etwas, wo sie sich hin wenden kann? Oder wie ist das, muss man von ihr verlangen, daß sie das tut und wartet und keine Chance hat? Ihr habt ja recht, er wird sicherlich nicht einsichtig und plötzlich trocken und dann gesund. Aber echt, was soll sie jetzt tun? Vielleicht kann hier ein Moderator helfen? -
Hallo Liberty,
ja, die finanzielle Unabhängigkeit ist ganz wichtig für dich, denn nur dann kannst du ja auch ihm frei helfen, ohne Abhängigkeiten.
Es reicht ja, wenn einer abhängig ist....kleiner blöder Scherz...sorry.Die 2 Gesichter sind genau das Problem. Er IST ein toller Mensch, er ist wirklich krank. Wenn du das begreifst und richtig trennst, dann ist es sogar noch schwerer für dich. Wärst du dumm und naiv, so könntest du ja sauer sein, wie schlimm er dich manchmal behandelt, aber nein, du verstehst es und das macht es total schlimm, schwer, aussichtsarm (nicht aussichtslos). Jetzt musst du nur noch lernen, daß nur er sich helfen kann, nicht du ihm. Wenn er dich nicht verlieren möchte und ein vollkommen neues Leben (das echte) starten, dann geht das ja!! Aber durch Liebe, Betüteln, sogar Vorwürfe, Predigten...erreichst du nichts, solange er nicht wirklich wirklich begreift. Du hilftst ihm nichtmal, sondern schadest ihm, denn indirekt bist du die Suchtunterstützung, denn es klappt ja, du bleibst dann! Super, dann kann er ja weitertrinken. Ich hoffe, ich war nicht zu krass oder zu streng....ich kann dich nämlich in allen Punkten verstehen und was glaubst du, was ich alles getan habe...ohje...bis ich verstand, was da los ist und welchen einzigen Weg es gibt...ich wünsch dir Kraft! und ihm für sich (und dich) die Einsicht.
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Tine, mach´s bitte auf keinen Fall!
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Liebe Sonnenschein76, du schreibst: Man hat das Gefühl, alle um einen herum entwickeln sich weiter - nur man selbst stockt und stagniert.
Leider stimmt das. Es ist leider echt ein Stagnieren, denn man macht eine Entwicklung durch, opfert sich auf, die einem aber natürlich selbst nichts bringt, nur muss man da durch, um erstmal zu begreifen, daß man echt weg muss und das dann auch tun. ! DANN! fängt wieder die Arbeit an, zu bewältigen, zu verarbeiten, sich zu entlieben, endlich aufhören, ständig zu weinen, endlich aufhören, sich ständig erpressen zu lassen, von Angst, von Sorge, von schlimmen Vorstellungen. ABER: Wie du, so wünsche auch ich mir einen "normalen" Partner und Kinder! Und hey, du bist Jahrgang 76, ich 75! Also noch n Jahr älter. :-))
Wir können es noch schaffen! Also nicht weiter Zeit verschwenden, sondern mit der Arbeit anfangen, bis wir wieder "auf de Füß" sind, wie wir in Hessen sagen!
Ich wünsch dir was! Euch beiden, Schneggsche....Es ist nie zu spät für einen Neuanfang. -
Liebe Liberty,
ich wünsche mir so für dich, du machst bald einen Anfang zum "normalen Leben". Das ständig schlechte Gewissen kenne ich auch, er brachte mich immer! dazu, daß ich mich entschuldige, immer. Est ist schon witzig, wie Wahrheit verdreht werden kann, wenn es nicht so traurig wäre....
Ich sage dir nur, du musst ! raus, du bist am Ende. Es gibt nichts dort in dieser Beziehung, wofür es sich lohnt, sich selbst aufzugeben. Mach es für dein Kind und für dich! Wobei: Ich will dir keine Ratschläge aufdrücken, du musst es selbst wissen, also, wenn du noch Monate brauchst, verstehe ich das auch. Bei mir hats auch sehr sehr lange gedauert.
Ich drücke dir die Daumen. Meld dich wieder! -
Wenn er den Blödsinn mit den zwei Monaten vergißt und ein "für immer" anstrebt, dann habt ihr Chancen, zusammen glücklich zu bleiben!
Wenn du es jetzt nicht glaubst, lies dich durch die anderen Beiträge durch. Jeder! kann! es schaffen.
Aber nur durch sich selbst und den wirklichen Willen. Alkoholiker lieben diese Tour mit 2 Monaten, 3 Monaten, etc. zieht das nicht mehr, bekommt man sogar ein halbes Jahr "angeboten" , dabei haben nichtmal 3 Monate je funktioniert. :-((
Das glaubt man eine ganze Weile, bevor man als Freundin begreift. Ich wünsch Euch beiden mehr Verstand! -
Hallo Liberty,
die übertriebene Eifersucht ist auch ein klassisches Alkoholiker-Symptom. Leider. Das hatte mir auch sehr zu schaffen gemacht. Auch jetzt nach der Trennung fragt er sich nur, ob ich schon einen neuen Freund habe, anstatt zu kapieren, daß seine Trinkerei alleine schuld ist und daß in mir auch alles kaputt ist, unfähig zu einer neuen Beziehung.
Ich wüsste auch gar nicht, wie ich das anstellen sollte..:-))
Daß er nicht mehr zu den AA geht ist nicht verwunderlich, denn er ist wegen dir hingegangen, er muss es halt selbst wollen, das hast du ja schon erkannt. Anscheinend kann er noch nicht zugeben, daß er Alkoholiker ist. Du kannst es damit versuchen, daß du das Wort "Alkoholiker" vermeidest und ihm erklärst, daß es egal ist, wie man es nennt, daß aber Alkohol ganz klar ein Problem in seinem!!! Leben ist, unter welchem Du auch zu leiden hast und daß es daher an ihm! ist, das zu ändern, bzw. das Problem komplett! aus der Welt zu schaffen. Ein kontrolliertes Trinken gibt es nicht. Nur in den Träumen der Suchtkranken. Ich verstehe sehr gut, daß es schwer ist, aber nicht unmöglich, ganz für immer auf Alkohol zu verzichten und das muss er. Solange er das nicht möchte - keine Chance.
Ein weiteres Symptom ist natürlich ganz klassisch, daß immer die Anderen schuld sind, wie du ja auch erkannt hast. Und daß es auf alles von dem Alkoholiker eine passende Antwort gibt. Hier eine Liste meiner immer erhaltenen Antworten:
1. die AA (die Betroffenen) sind ganz anders als er, die sind ja wirklich krank
2. die Angehörigen, die zu einer Gruppe gehen, die bemitleiden sich nur selbst und sind Egoisten, die über sich reden und nur quatschen wollen
3. werfe ich ihm konstruktiv und ruhig Fehlverhalten vor, so bin ich fies und gemein, ich sehe wohl nicht, daß es ihm ohnehin schon schlecht genug geht
4. werde ich unbeherrscht und verliere die Fassung, so übertreibe ich und er wirft mir vor, ich liebte ihn nicht mehr
5. fordere ich eine Lebensumstellung, so liebe ich ihn auch nicht mehr, sonst würde ich ihn ja so nehmen, wie er ist
6. er hat keine zwei Gesichter, wie immer von mir behauptet, akzeptiere ich das nicht, so greift Punkt5
7. Keiner! versteht ihn
8. Er hatte es so schwer in der Kindheit
9. Er hat es ständig schwer, der "Soundso" hat ihn heute soooo geärgert
10. seine Kinder fragen nicht nach ihm, ihm geht es so schlecht, er leidet;
11. er hat "Kopfdruck", Alkohol würde helfen
12. Er trinkt nicht wegen der Sucht, sondern weil er Depressionen hat, das einzige Gegenmittel ist Alkohol, das verstehe ich aber nicht, weil ich ja nicht betroffen bin , von diesen schlimmen Depressionen
13. Ich bin schon schlecht gelaunt, wenn ich ihn nur sehe, mit seinem Bier, aber er tut mir ja nichts, er ist doch lieb!
14. Das mit seiner übertriebenen Eifersucht, das sind eben Urängste, Verlustängste, und gegen Ängste kann man nichts tun, sie sind einfach da und real
15. Er will sich nicht bevormunden lassen
16. keine Vorschriften, schließlich ist er erwachsen
17. da er ja erwachsen ist, wird er ja wohl mal ein Bier trinken dürfen
18. schließlich ist es ja sowieso sein Leben
19. was werfe ich ihm eigentlich konkret vor? nur, daß er nicht so ist, wie ich ihn haben will? ich bin ein Egoist
20. er kann die Verabredung nicht einhalten, er fühlt sich schlecht
22. er kann nicht mitkommen, denn ich bin so gemein zu ihm gewesen
23. er kann mir nicht sagen, was ich diesmal verbrochen habe, weshalb er nicht mit mir spricht, denn da muss ich ja wohl selbst drauf kommen (rätsel...)
24. seine Mutter ist auch ein Egoist, schließlich erzählt sie nur von ihren Sorgen und daß er ja nicht für sie da sei
25. er hat nur alkoholfreies Bier getrunken (Anmerkung: das Lallen und die Verhaltensänderung, die Fahne, das bilde ich mir wohl ein), aber da ich ja so gemein bin und ihm nicht vertraue, sollte er doch besser wirklich trinken jetzt
26. ich verstehe das nicht, wenn der XY doch sein neues "Was auch immer" im Brauhaus feiern will, dann MUSS er doch was mittrinken, welchen Eindruck macht DAS denn sonst!Liberty, ich könnte unendlich fortfahren...
Ich bin auch sehr traurig heute, habe viel geweint, eben auf der Heimfahrt. Ich war sogar zum Trost beim Frisör, es half nichts....aber ich denke immer an alle diese Punkte und NEIN, ich will das nicht mehr.
lg
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Hallo Liberty,
das Trinkverhalten und die Bewußtseinsveränderung bis hin zu diesem Ätzend-Sein wenn der "Saufdruck" größer wird, gegen Ende der Abstinenz-Zeiten, all das kann ich 1 : 1 unterschreiben!! Leider sind wir alle hier im Forum keine Individuen, es ist immer dasselbe. Traurig aber wahr.
Du musst weg von ihm, er macht dich kaputt.
Ich fasse es mal ganz kurz zusammen...ich empfehle die aber, dich hier stundenlang durchzuwühlen, durch sämtliche Beiträge. Du wirst DICH wieder finden. Aber hier nun meine Zusammenfassung:1. Er ist krank und muss sich um Hilfe kümmern
2. Sieht er es nicht ein, dann hat es keinen Sinn
3. DU kannst ihm nicht! helfenDu brauchst gar nicht alle Wege, von total liebevoll bis hin zu Vorwürfen oder Plädoyers ausprobieren, ich fürchte, es wird alles nichts bringen. Versuche, klare , erreichbare Grenzen zu setzen. Z. B. wenn du getrunken hast, werde ich nicht mit dir sprechen. Das dann ganz klar durchziehen. Kündige ihm nur an, was du auch tun kannst und willst.
Schlußendlich, überlege dir, daß Trennung eine letzte Konsequenz sein kann, um dich zu retten!Ich hoffe, ich konnte dir deutlich machen, daß du hier verstanden wirst! Du bist hier richtig, es wird dir helfen!
lg
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Hallo Sonnenschein76,
für mich bist du die Gesündeste und Normalste von uns allen! Kompliment!
Du denkst fühlst und handelst meiner Meinung nach perfekt, eine starke Frau, die absolut klar im Kopf geblieben ist und eben nicht! in diese Co-Abhängigkeit abgerutscht ist. Ich sage nicht, daß du immer so bist! Ist schon klar, daß du auch leidest und verwirrt bist, Rückfälle hast, etc. glaub mir, ich will es nicht verharmlosen. Und du hast mir aus der Seele gesprochen mit deinem Satz, daß es so traurig macht, einen Menschen aus Vernunft zu verlassen.
Ich finde, es war das Schlimmste und Schwerste, was ich jemals getan habe / tun musste. Es ist superhart und entsetzlich, ein Alptraum!! Daher ist es ja so, daß so viele Partner es so lange nicht wagen/können!!
Liebes Schneggsche,
du machst eine sehr nötige Therapie. Du hast glaube ich den entscheidenden Nachteil, daß du lange brauchen wirst, bis du von ihm los kommen kannst überhaupt, denn du hast schon so oft diese Trennungsphasen gehabt, so lange Zeiten. Das bedeutet vielleicht, daß du länger brauchst, überhaupt dich mit der Situation anzufreunden, daß es nun endgültig sein kann!sollte!! Das tut mir leid, daß du es so schwer hast. Aber du wirst sehen, auch du kannst es schaffen! Du musst, denn: Leben heißt vorwärts!!

Für mich war es auch ganz ganz lange ein Alptraum, die Vorstellung, daß er geht. Es war ganz und gar unmöglich, sich überhaupt im Entferntesten vorzustellen, daß ich ohne ihn leben soll. Ich konnte es nicht mal denken! Und???? Es ging. Ich habe es bisher zumindest ertragen. Ich quäle mich ständig absichtlich mit schlimmen! Erinnerungen, zähle mir innerlich alles Grauenhafte auf, was ich durch seine Trinkerei erlebt habe, alle Verletzungen, Beleidigungen, das Mitansehen von seiner körperlichen Degeneration, sein Leiden! zu sehen, seine Uneinsichtigkeit, das ständige Mich-Allein-Lassen, seinen zukünftigen Weg - erahnen, seine Ausflüchte und seine Beteuerungen, er habe nichts getrunken.....ich kann nur sagen, irgendwann, da hatte ich es soooo satt, ich war es sooo leid. Aber trotzdem: der Gedanke ohne ihn war unerträglich.
Kapiert habe ICH erst durch euch und eine Selbsthilfegruppe (die Gruppe Freundeskreis), ich musste nämlich erst schnallen, daß ich ihm gar nicht helfe durch meine Liebe, sondern daß er durch das ständige Auf/Ab von auch unserer Beziehung immer noch unterstützt wird. Er hat ja dann immer Erfolgserlebnisse, indem es irgendwie ja immer weitergeht. Das kann es echt nicht sein. Als ich begriffen habe, daß es tatsächlich stimmt, daß nur er sich helfen kann, daß ich ihm sogar schade!! da ging´s. Ich sehe seither vieles anders. Fast alles. Ich fühle mich wie eine große Wunde, denn er hat mir alles zerstört, was ich an Emotionen, an Herz in mir trug. Aber ich bastele an dem Wiederaufbau!!
Außerdem mache ich mir weiterhin irre Sorgen und habe Angst (um ihn), auch schon manchmal vor ihm, ehrlich....aber: ich fresse es dann in mich und rufe ihn nicht! an. Ich will ihm nämlich wirklich helfen und das geht leider nur ohne mich an seiner Seite!glg
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Hi Ihr Lieben,
ja danke!! für die Blumen. Bin auch ehrlich gesagt stolz, weil ich erlebt habe und noch erlebe, WIE schwer es ist. Deshalb, verzweifelt nicht! Nur ihr wißt selbst, daß es eben schwer ist!
Ich bin ja auch nicht drüber weg, bzw. fertig mit der Geschichte, in 100 Jahren nicht! Ich habe mir gestern wieder den ganzen Abend Sorgen gemacht und gelitten, weil ich jetzt weiß, daß sein Arzt ihn superschlecht betreut und ihm nur Medikamente verschreibt, die ihm kurzfristig Linderung verschaffen, seine aussichtslose Lage besser zu ertragen, ihn aber immer weiter reinreiten in die Sucht. Er tut mir so leid und ich finde es entsetzlich, so hilflos zu sein. Das einzige, was mich tröstet ist, daß man eben hilflos ist! Er lehnt nach wie vor alles alles ab, will nichts tun!liebe Grüße euch !
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Zitat von Sonnenschein76
Hallo Ingane, für Deine Worte vielen Dank. Ich nehme Eure beide Meinungen gern an.
Unschlüssig bin ích einfach an der Stelle, wie ich mich bis zu seiner Einlieferung verhalten soll. Noch ans Telefon gehen? Ihm zuhören, wenn er reden möchte? Kann man das evtl. verstehen?
Liebe Grüße
Und ob man das verstehen kann!! Ich hab ihm seine Post gebracht und sein Auto gecheckt, wieviel Zigarettenpäckchen drin liegen, ob ich von außen leere Flaschen entdecken kann, etc...schlimm. Ich mach mir immer noch ständig Sorgen, langsam kommt die Wut hoch, daß er mir immer Angst macht. Aber ich verstehe dich.
Ich würde an deiner Stelle wohl ans Telefon gehen. Er soll ja auch seine Chance haben. Aber klar und hart bleiben, deine Bedingung (die Therapie) knallhart durchsetzen. Keine Schwachheiten. Aber wenn er darüber reden will? Wieso nicht? Ich habe immer gesagt, bei allen Wegen aus der Sucht, bin ich bei dir. Aber er hat immer ignoriert. Jetzt glaube ich ihm nicht mehr. Schade.
Ich wünsch Dir Glück!
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Hallo Lillith, Pitato, Schneggsche und alle anderen! Ich hab euch nicht vergessen! Ich war tatsächlich seit ca. 6 Wochen offline!! Ich wollte auf der Arbeit nicht in das Forum gehen, weil ich da ja nur dienstlich darf und ihr wißt ja....
Es gibt so viel Neues, Schönes, Schlimmes, etc....
Aalso, ich war ja am 4.12. überstürzt ausgezogen, weil er seine letzte Chance lieber zum Trinken genutzt hat. War also paar Wochen bei den ELtern, weil ich nicht weggekommen wäre sonst! Ich habe also "durchgehalten" diese alptraumhafte Zeit, ihr kennt das. Drohungen, Selbstmorddrohungen, Vorwürfe, man lasse ihn alleine, Beteuerungen, jetzt! würde er aufhören mit der Trinkerei, etc. Ich blieb hart, aber es war nicht so easy, wie es sich anhört...
Jedenfalls, er hat jetzt seine eigene Wohnung und flippt regelmäßig aus, wie erwartet. Er trinkt natürlich weiter, trotz seiner Trotz-Nachrichten, auch wenn ich nicht mehr wollte, er wäre jetzt trocken. Ich habe immer die Ruhe bewahrt und ihm erklärt, daß er trotzdem etwas tun soll, für sich, für seine Kinder, etc.
Letztes WE war heftig, er kam natürlich nachts hierher und klingelte, ich ließ ihn nicht rein. Später drohte er dann per sms, daß er "gehen" würde, aber ich würde "mitgehen". Also wandelten sich die Selbstmorddrohungen in Morddrohungen. Ich hatte Scheißangst am WE, aber habe mich mittlerweile beruhigt. Ich hoffe, er bekommt jetzt die Kurve, ohne mich, denn ich weiß! - ihr habt es mir gezeigt - daß nur er sich selbst helfen kann.
Danke danke danke! Ohne euch wäre das ein Schrecken ohne Ende geworden, einmal für mich und er hätte sowieso nie aufgehört. Ich habe halt soo lange gebraucht, das zu kapieren, daß ich ihm nicht helfen kann, wenn er selbst so gar nicht will. Auch nach den Drohungen, als er sich entschuldigte, für sein unsägliches Verhalten, habe ich ihm ganz ruhig gesagt, er soll bitte etwas für sich unternehmen, eine Therapie organisieren, er sagte sofort wieder "Nein". Ich habe dann einfach aufgelegt. Wenn das Stalking und die Drohungen sich wiederholen, dann ziehe ich hier weg.
Leute, das Leben kann schön sein. Noch gehts mir scheiße, ich leide, vermisse ihn, trauere um diese Liebe, die doch so groß war....und ich bin einsam. Fühle mich leer. Ich hatte immer einen Partner und jetzt ist es so ein Alleine-Leben. Aber ich baue langsam Stärke auf. Ich weiß, daß ich diese Zeit, diese Jahre der Ängste, der ständigen Sorge um ihn, nie mehr so nah hier bei mir haben will. und kann! Ich war so am Ende, ich muss jetzt wieder nach vorne schauen!
Drück Euch!
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Moinmoin,
zum Thema Alkohol und Eskalation fällt mir ein, daß ich genau dadurch immer so lange nicht wußte, spinne ich, oder liegt er doch falsch. In dem Thread mit den "News" über Alkoholismus, wo das Video gepostet ist, redet man vom "funktionierenden Biertrinker". Da finde ich mich wieder. Mich haben mal Leute (auch ein Arzt) gefragt, was er denn trinkt. Und ich musste sagen, eigentlich "nur" Bier und Wein. Ganz selten, daß er mal Schnaps trank und das war eher früher. Da hatte ich gleich das Gefühl....daß die denken...."ach soooo, naja...dann, nicht so schlimm". Aber ich weiß heute, es war/ist schlimm. Denn auch wenn er noch ansprechbar war und nicht umfiel und alles, so ist die Bewußtseinsveränderung einfach nur eins: unerträglich! -
Liebe Sonnenschein, liebes Schneegsche.
Das stimmt, Mütter merken es durch die Telefonschnur. Hey Sonnenschein76, es heißt nicht, daß es immer schief geht. es kann auch gut gehen! Ich hätte an deiner Stelle auch Hoffnung, denn dein Freund setzt sich anders damit auseinander. Du bist natürlich dennoch immer in Gefahr. Du muss die Frage, ob du mit dem Risiko leben willst, für dich beantworten, denn die vollkommene Sicherheit hast du nicht. Aber hey, das hat keine! Auch nicht die Frauen, deren Männer noch nie getrunken haben!
Du hast recht, du hast nichts verbrochen, du liebst und das ist nur natürlich.