Beiträge von Nyana

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    Ich selbst bin sehr vorsichtig mit solchen Sachen die in meinem Hirn eingreifen und nachweisbar Veränderungen hervorrufen

    Gut, dass Du Deine Bedenken äusserst.
    Es dauert allerdings Jahre bis sich das Gehirn verändert.
    Ich hab letztlich einen kurzen Online-Artikel gelesen "Meditationen verändern das Gehirn"
    (verlinken darf man hier nicht???)

    Ist ganz interessant, da der Autor ( Judson A. Brewer von der Yale University)u.a. schreibt, dass sich Meditaion positiv beim Entzug auswirkt.
    Bedenken gibt es dagegen -wie auch bei Dir-bei psychischen Erkrankungen wie Angsstörungen, da ist aber das Argument, dass sich viele psychisch Kranke sich sowieso "pathologisch" mit der eigenen Gedanken-Gefühlswelt beschäftigen.

    Ich kann Deine Einwände deshalb verstehen und grüsse zurück,
    Nyana

    Zitat

    So die kleine Fibel für Pragmatiker ?

    Hallo Tocco,

    Ich stell Dir mal zwei (buddhistische) Meditationen hier rein-für Pragmatiker :) (und für "Ungeübte").

    Wenn Dir das nicht gut tut: In der Traumatherapie gibt es "Imaginationsübungen" (von Louise Reddemann oder auch Dipl. med. Ulrike Ludwig im Netz), wie zum Beispiel der "Sichere Ort"-an den man sich auch mal für ein paar Minuten zurückziehen kann, wenns mal "enger" wird.

    Herzliche Grüsse zurück!


    MEDITATIONEN FÜR JEDERMANN

    edit Karsten - bitte keine anderen Internetseiten kopieren

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    Ich denke, wenn ich die Wurzel des Übels kenne, dann hilft es mir ungemein das Risiko zu minimieren.

    Hallo, Litertour,

    uneingeschränktes JA von mir, wenn man das Gefühl hat an einem Punkt nicht weiterzukommen-sich im Kreis zu drehen.

    Da, wo ichs selbst nur von einer Seite sehen konnte, hab ich mir Hilfe von aussen geholt (das muss auch nicht immer eine klassische Psychotherapie sein-es gibt heute viele Möglichkeiten wie zB NLP, EMDR oder auch einfach: einen guten Freund/Vertrauten).

    Mit einem Coach- der mir auch meine Ressourcen aufgezeigt hat- gings bei mir dann entschieden "leichter" und schneller.

    Alles Gute! :wink:

    Zitat

    Ich bin schon länger auf meiner Reise und ich glaube nicht, dass die Ent-Wicklung jemals abgeschlossen ist, denn ich kann immer noch ein Stück in die Tiefe wachsen.

    Wie schön...in die Tiefe wachsen.

    Ich muss immer noch bewusst daran arbeiten, dass ich es "wert" bin, dass es mir gut geht und ich dafür die Verantwortung trage-und nur ich selbst.

    Auch habe ich etwas gebraucht, bis ich mir bewusst wurde, dass ich mich mit der "Selbstzerstörung" in einer Opferrolle befunden habe (und die war durchaus "gemütlich")-da war eine Menge Arbeit und "Umbewertung" nötig.

    Aber, schön ist, dass ich mir heute ganz sicher bin, dass dieser Weg meiner ist, für mich richtig ist.

    Auch Dir ein achtsames, erfülltes Wochenende,
    Nyana

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    Deine Geschichte ähnelt der meinen sehr.
    Besonders der Weg von der Selbstverleugnung zurück zur Selbstwahrnehmung ist auch für mich ein spannendes Projekt. Ich weiß nicht mal, ob das Wort "zurück" überhaupt angebracht ist, weil ich nicht mit Sicherheit sagen kann, ob ich mich zuvor jemals selbst wahrgenommen habe.

    Liebe Paulina,

    ich denke mittlerweile sowieso, dass es echte Entwicklung mit Suchthintergrund nicht geben wird. Echte Entwicklung findet nur in der, wie Du auch sagst, "unverschleierten"Selbstwahrnehmnung statt.

    Zitat

    Oft habe ich den Eindruck, dass ich ganz anders bin als andere Menschen -seitdem ich nicht mehr mit dem Strom schwimme.
    Dann fühle ich mich ein wenig einsam und exotisch

    Die schwierigsten Zeiten für mich waren immer die, in denen ich versucht habe mich an andere anzupassen, nach anderen Wertmassstäben zu leben. Seitdem ich mich in meiner Individualität zuhause fühle, mir und meiner Intuition vertraue, seitdem ich mir völlig alleine die Verantwortung für/über mein Leben gebe-seitdem bin ich glücklicher und reifer (und deshalb auch ein viel besserer Partner für andere)

    Zitat

    Hast Du schon etwas Maßgebliches in Deinem Leben verändert?

    Ja, ganz viel.

    Ich habe ja oben meine Diagnose beschrieben, wobei ich heute den Eindruck habe, dass die Grenze zwischen "Schädlichem Gebrauch" und Alkoholismus eine fliessende ist.
    By the way-ich hak damit auch gleich den Gedanken nach "kontrolliertem Trinken" für mich ab (werd ich nicht "versuchen")

    Ich hatte zwar nie das Problem der Konsequenzen (wie Führerschein-Job-oder Partnerverlust), aber das heisst nicht, dass ich in irgendeiner Form der "bessere Alkoholiker "war.

    Ich hab beruflich einiges verändert,( ich bin ein Kreativling und selbständig da wars nicht so schwer). Heute habe ich eine gute Mischung aus Spannung/Entspannung und komm nicht in die Überforderung (und als "Perfektionistin" war ich da lange drin). Und ich weiss heute auch genau was ich brauche um meine inneren Kräfte erschliessen zu können.

    Ich bin dann auch der Ursache auf den Grund gegangen, das heißt der Frage nach dem "Warum konnte es so weit kommen"
    ...
    Und da hab ich mich nicht gescheut mir Hilfe zu suchen (schon allein, weil ich nicht wollte, dass mein Umfeld, meine Lieben, für mich Therapeuten sind).

    Das tat extrem weh-den Tatsachen ins Auge zu blicken.
    Ich hab mich nackt gefühlt-und bin eine ganze Weile lang wie ein-ich verwende Deine Bezeichnung-Exot (oder besser Zombie :) ) durchs Leben gelaufen.

    Dann konnte ich aber umbewerten, die "alten" Gefühle, Ängste sozusagen ins "Erwachsenen-Ich" transportieren und damit auch -loslassen-.

    Aber ich entdecke noch viel Neues und sehe meine Entwicklung nicht als abgeschlossen.

    Ich habe gerade das Gefühl ich werd erwachsen :) .

    Dank Dir!

    Nyana

    Zitat

    Es macht mir Freude dies zu planen. Vorfreude ist bekanntlich die schönste

    Dank Dir, Pink Lady für Deine Wünsche.

    Freude -egal welcher Art-wieder zu spüren.
    Das ist ein Geschenk.
    Wahr zu nehmen was ich wirklich brauche, darauf einzugehen, auch...

    Es grüßt Dich
    Nyana

    Zitat

    Notfallkoffer

    Danke, liebe Samsara,

    ich hab erst hier auf diesen Seiten die "Idee" dazu bekommen.

    In der letzten Zeit träum ich ziemlich heftig-es wird wohl grad viel verarbeitet.

    Ich hatte recht anstrengende Wochen und spüre jetzt, das es Zeit wird für ein Wohlfühlprogramm, damit das "Mir -Gutes- Tun" wieder Priorität bekommt.
    Nächste Woche also abends Sauna /Schwimmen....in der Woche drauf hab ich mir Urlaub verordnet.
    Seitdem ich das "beschlossen" habe werd ich wieder ruhiger-also ist es richtig für mich.

    Ich grüss Dich herzlich zurück,

    Nyana

    Der ganze Zweck der Lehre Buddhas liegt darin, unsere Buddha-Natur zu erkennen, diesen noch unentdeckten Schatz zu heben, seinen Reichtum zu genießen und ihn mit allen anderen zu teilen.

    Mitgefühl entwickelt sich dabei wie von selbst.

    Die buddhistische Erkenntnislehre untersucht die Beziehung zwischen dem wahrgenommenen Objekt und dem wahrnehmenden Subjekt. Denn Erleber und Erlebnis sind immer abhängig voneinander. Der Buddhismus erklärt, wie man die fehlerhafte Wahrnehmung beseitigen kann.

    Dabei habe ich viel gelernt(und ja, die Verbindung zum Lama ist dabei sehr wichtig), gerade das Nichtwerten, das Sein im Hier und Jetzt.
    Die wichtigste Lektion war aber der Umgang mit Gefühlen...zu erkennen, daß sie wandelbar sind, das es nicht lohnt daran lange festzuhalten (für mich sind sie Merker-um darauf zu achten wos "langgeht").

    Mich bereichert der Buddhismus- er paßt zu mir und meiner humanistischen Lebenseinstellung, er ergänzt mich sozusagen.

    Das finde ich das Wichtigste bei der individuellen Suche nach dem Weg- er sollte "komplettieren", sozusagen Wegweiser bei der individuellen Entwicklung sein. Das Reflektieren und die intellektuelle Auseinandersetzung ersetzen sollte/kann er nicht.

    Ich lese übrigens gerade die "alten" Philosophen, spanndend-sehr spannend (die Auseinandersetzung mit dem "Gottesgedanken")

    Mir geht es in umgekehrter Weise wie Dir Frank, ich kenne den Zen-Buddhismus zu wenig (ich weiss nur, dass der Zen und der Diamantweg in Teilaspekten gleich sind???)- und würde mich sehr darüber freuen mehr von Dir (und Samsara) zu lesen.

    Namaste

    Zitat von garcia

    @ Lütze: Besser, einfacher und sicherer ist es sich einen Lehrer zu suchen. Es ist beispielsweise einfach schwierig, die eigene Sitzhaltung selbst auf ihre Korrektheit hin zu überprüfen, und Fehlhaltungen können durchaus körperliche Probleme mit sich bringen. Je tiefer man ins Sitzen einsteigt (und je mehr man aus einer im engeren Sinne religiösen Motivation heraus sitzt und nicht „nur“ aus Entspannungsgründen, desto wichtiger wird eine gute Führung. Dazu kommt, daß Meditation die Eigenart hat, Inhalte des Unbewußten, Abgespaltenes, Verdrängtes sozusagen „hochzuschwemmen“. Das kann eine Zeitlang ziemlich unangenehm sein. Ich selbst bspw. hatte in 1998 (Winter 1997 hatte ich angefangen) monatelang Angst, ohne zu wissen wovor. Es hat gedauert bis mir klar wurde, daß das alte Dinge aus sehr frühen Phasen meines Lebens waren, die da wieder lebendig wurden. Da kann das gut sein jemanden zu haben, mit dem man so etwas besprechen kann und der/die diese Dinge aus eigener Erfahrung kennt...


    Darf ich?


    Ich habe lange Jahre den Tibetischen Buddhismus praktiziert (ohne Dogma, ich bin und bleibe Freigeist), "Zuflucht genommen und dabei vieles verinnerlicht (im Moment bin ich eher dabei etwas gesunden Egoismus zu entwickeln:) ).

    In den Buddhistischen Meditationen geht es um die
    - Konzentration auf den Atem,- die Entwicklung von erleuchteten Qualitäten im Geist und um die -Erkenntnis der Natur des Geistes.
    Es wird auf Buddhaformen meditiert um die jeweiligen Fähigkeiten zu "wecken" (das mag am Anfang etwas verwirrend sein).

    Auch gibt es ganz spezielle Reinigungsmeditationen (es werden die gespeicherten Eindrücke "gereinigt"), die man aber wirklich besser mit einem Lehrer und etwas Übung macht....

    Die Diamantwegbuddhisten haben mittlerweile viele Zentren in Deutschland und laden gerne zur Hauptmeditaion (die auf den 16. Karmapa) ein (und die Internetseite ist sehr informativ)

    Alles Gute von
    Nynana

    Liebe Samsara,

    ich hatte letzte Woche mal einen ganz schwierigen Tag.
    Da hat es mir geholfen, hier zu lesen, zu wissen, dass ich nicht "alleine" bin.

    Ich hab ein "Gedankenbuch" und folgendes daraus für Dich/für mich/für uns:

    Es geht um meine Willensfreiheit und Handlungsfreiheit.
    Zu jeder Zeit.

    Ich bin Herr über meine Gedanken und damit über meine Gefühle.
    Immer.

    Und damit kann ich schon eine Angst "loslassen":
    Die Angst vor mir selbst...

    Hab einen glücklichen Tag!

    Zitat

    Auch ich habe wieder zu mir selbst gefunden und genieße seitdem das Leben.


    Ja, wenn man die Kontrolle zurückerlangt dann lebt/erlebt und lernt man auch wieder...
    Ich freu mich für Dich!

    Spaß, Freude, Frohsinn, Fröhlichkeit, Lebenslust, Lustigkeit, Vergnügtheit, Lebensfreude, Ausgelassenheit, Frohmut, Vergnügen :)

    Ich habe/hatte aber auch schwierige Tage, bei der mir nur eine grosse Portion Disziplin hilft.

    Danke, Tocco

    Zitat

    Selbstvertrauen


    schafft die Basis für den Umgang mit sich selbst und der Umwelt...
    Mein Leben nun ohne den Alkohol zu meistern lässt meines Schritt für Schritt wieder anwachsen (und Deines sicherlich auch?)

    Danke auch Dir Bernd für das Willkommen.

    Ihr Helden,

    eine Weile lese ich schon mit-so manches Mal emotional verbunden mit Einzelnen.

    Danke Euch!

    Meine Intention mich anzumelden:

    Schädlicher Gebrauch von Alkohol als Diagnose...und es ist völlig egal, welchem Namen man dem Kind gibt, der Alkohol war lange genug mein Weggefährte und erlernter Stratege in so vielen Lebenslagen, in meiner Gefühlswelt.

    Meine Geschichte fließt sicher nach und nach mit ein...

    Im letzten Jahr, am 13. Dezember, habe ich mich entschlossen nicht mehr zu trinken. Hab mich für 14 Tage auf einer Suchtstation aufnehmen lassen, habe dort viel gelernt, klarer gesehen.

    Mein Leben hat sich danach verändert, ist tiefer, lebbarer, schöner geworden.

    Ich habe vieles getan um nicht mehr gegen sondern mit und in mir selbst zu leben.

    Arbeite heute viel weniger, flexibler -um mich vor Überlastung zu schützen, besinne mich auf die Dinge, die mir Freude machen, geh wieder aus, pflege meine Sozialkontakte...usw.
    Ich habe dabei viel Glück-mein Umfeld-meine Lieben- meine Freunde- besteht hauptsächlich aus Medizinern, da ist viel Verständnis gegeben.


    Und zur wichtigsten Entwicklung, der inneren:

    Ich lerne erst langsam meine Emotionen wieder wahrzunehmen, sie damit auch anzunehmen, sie zu akzeptieren (sie stellen wichtige Anhaltspunkte dar).
    Und ich habe gelernt Abschied zu nehmen-loszulassen- von alten Mustern, musste mich in vielem völlig neu orientieren.

    Das ist manchmal ein sehr schmerzhafter Prozess.
    Aber ich bin gewachsen.

    Und für den weiteren Weg brauche ich den Austausch mit Betroffenen.

    Deshalb bin ich nun hier, ich-weiblich, 47, im kreativen Bereich tätig und im Süden zuhause.

    Gruß von
    Nyana