Leider bis jetzt nur mein Mann und meine drei erwachsenen (bereits ausgezogenen) Kinder. Das "Outing" steht mir noch bevor ![]()
Beiträge von Prinzessin?
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Glaube, ich habe genug nachgedacht.
Ist ja mein zuhause und das meines Mannes - dem ists wurscht, wenn es keinen Alk bei uns gibt.Schaut nach Erkenntnis aus
!
Danke für den Denkanstoß!!!
Gruß,
Prinzessin? -
Hallo, Hartmut!
Du meinst, bei mir zuhause dürfte kein Alkohol mehr über die Schwelle?
Nur weil ich nicht trinke, darf/kann auch niemand anderer?
Ich hätte mal gedacht, das würd ich gut aushalten können. Aber du weisst es sicher besser.
Ich denk darüber nach.
LG,
Prinzessin? -
Hallo,Liv!!
Ich finde niemanden fies, der nachfrägt
!Ja, es werden alle rund um mich Bescheid wissen. Das muss ich erst aber noch machen - wird der zweite große Schritt werden - und ich fürcht mich schon davor. Bis jetzt wissen es ja nur mein Mann und die Kinder. Der Rest der Familie noch nicht - jedenfalls nicht in diesem ernsten Ausmaß!
Es wird nicht zwingend Alk getrunken, aber du hast natürlich recht, Bier und vielleicht auch Wein und Sekt werden vorrätig sein. Die Reste nehmen dann meine Kinder mit - das ist schon ausgemacht.
Gruß,
Prinzessin? -
Liebe Liv!
Ersteinmal danke für den Tip!

Ich verstehe schon!
Ich habe natürlich ohnehin nicht vor, mich mit angetrunkenen Menschen zu umgeben.
Und wie gesagt, in meinem gesellschaftlichen Umfeld wird kaum etwas getrunken - Angetrunkene gibts da nie. Darum mache ich mir keine Sorgen wegen der "Festtage" - da wird bei uns meistens Etwas gespielt, getratscht, gegessen. Und es sind ja fast immer viele Kinder dabei.Das wird - wie ich glaube - nicht mein Problem sein.
Was nicht heisst, dass alles leicht wird. Ich bin mir lange noch nicht im Klaren über die Situationen, wo ich zur Flasche greifen musste! Daran werde ich die nächste Zeit viel arbeiten müssen/dürfen!
Ich finds schön, dass sich da jemand um mich Gedanken macht.

Grüße,
Prinzessin?
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Auch an die anderen vielen Dank für die freundlichen Worte zur Begrüßung!
Ich merke mir die Namen noch schwer - wenn dann mein kleines Schreibfenster aufgeht, weiß ich schon nicht mehr alle.
Gibts da einen "Trick" oder geht das nicht anders??
Ist auch schwierig bei langen Texten auf alles einzugehen, wenn man zwischendurch nicht nachlesen kann.LG,
Prinzessin? -
Hallo, Linde!!
Tja, bin schon wieder da! Wir waren im Fotoshop, die Kamera reinigen lassen und a bissl Objektive schaun
!
In meiner Familie wird allgemein kaum Alkohol getrunken, mein Mann trinkt so gut wie nie Alkohol. Wenn wir "ausgehen", dann eher was Kulturelles (Theater, Konzert, Kabarett) oder Essen, oder Bummeln. Da habe ich auch vorher nie Alkohol getrunken. Ich habe fast ausschließlich zuhause, heimlich und am Abend getrunken. Auch in unserem Bekanntenkreis wird nur selten (Sylvester, Geburtstage) und dann nur sehr mäßig Alk getrunken.Es gibt also kaum Plätze oder Gruppen die ich meiden muss/soll. Bis auf mein Zuhause
.
Darum werde ich mich eher um die Situationen, in denen ich getrunken habe, als um die Orte und Gesellschaft kümmern müssen.LG,
Prinzessin? -
Vielen Dank, ihr Lieben.
Mein nächstes Vorhaben ist : eine VerhaltenstherapeutIn zu finden, wegen eben dieser Trinkverhaltensmuster.
Leider (oder auch zum Glück) muss ich mich jetzt ausloggen, weil mein lieber Mann möchte mit mir ausgehen
!Gruß und Dank
Prinzessin?
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Liebe Grüße an alle hier!
Ich habe zuerst einmal meine Worte aus meiner Vorstellung hierherkopiert:Hallo zusammen!
Sehe seit einigen Tagen eure Beiträge hier. Nun habe ich mich entschlossen, mich hier zu registrieren.
Ich bin heute den 7. Tag trocken (bitte nicht lachen - für mich ist das ein ganz neues, lebenswertes Gefühl), nachdem ich seit ich mich erinnere dem Alkohol zugesprochen habe und seit ca. 10 Jahren regelmäßig konsumiere.
Ich bin seit 25 Jahren verheiratet und habe drei erwachsene, wunderbare Kinder und einen Mann, der mich wundersamer Weise noch immer liebt, so wie ich ihn! Seit einiger Zeit (ca.2 Jahre) konnte ich mein Trinkverhalten nicht mehr verbergen (habe meistens alleine, abends und heimlich gesoffen - nicht täglich, aber immer öfter) wurde oft von XY und meinen Kindern darauf angesprochen.
Habe immer alles verleugnet - hat eh keiner geglaubt - dennoch ließen sie mich schweren Herzens immer wieder damit in "Ruhe". Bis zu einem Abend, wo ich wieder mal vollkommen betrunken und abwesend da saß. Da bekam ich am nächsten Tag einen Brief von einem meiner Kinder, der mich so erschütterte, dass ich mich bereiterklärte zu einem Gespräch beim Psychiater mit Mann und "Kind". Das war der Beginn meines hoffentlich neuen, wachen Lebens. Der Arzt (ich gehe bereits länger zu ihm wegen Depressionen - er wusste allerding nix vom Alk - dachte immer, ich hör bald auf) hat mir nicht ganz schmerzlos die Augen geöffnet. Ich habe erstmals ganz offen über meine Sucht gesprochen - das war zwar sehr beschämend, aber auch sehr erleichternd. Nun bin ich erstmals richtig bereit, mich nie wieder vom Alk beherrschen zu lassen. Ich weiß noch nicht, was das für mich bedeuten wird, aber ich bin fest entschlossen. Hier erhoffe ich mir Mut und Zuversicht, dass dieses Vorhaben gelingt und ich wieder ein normales Leben (ohne schämen, Alkoholbeschaffungsstress, Aussetzer, Heimlichkeiten, Kontrollverlust, Erinnerungslücken usw) führen darf kann und will!!Liebe Grüße
Prinzessin?Tja, und heute wurde ich freigeschalten (und hab mich schon für den erweiterten Bereich angemeldet). Ist viel passiert für mich die letzten Tage - vor allem habe ich hier sehr viel gelesen! Ich hatte offenbar Glück (oder es war einfach gottseidank nicht soweit, dass ich körperliche Entzugserscheinungen hatte), ohne klinischen Entzug zu sein. Mein Arzt (Psychiater) hat mich nicht nur physisch, sondern auch psychisch beraten
(das hätte ich auch schon früher haben können - wieso leidet man so lange und lässt alle rundherum so lange leiden??).
Nun bin ich am Tag 8 angelangt - ich weiß schon, dass das erst der winzige Anfang ist, aber das Wort Anfang alleine hört sich für mich schon sehr, sehr vielversprechend an. Die letzte Woche war ich krank (Halsentzündung - vielleicht doch eine Entzugserscheinung?) und hatte viel Zeit zum Nachdenken und lesen, lesen, lesen.
Am Montag beginnt dann der Alltag und ich bin schon sehr neugierig, wie sich das anfühlt. Es ist mir klar, dass ich ab jetzt sehr viel zu tun habe, mir einen neuen, nüchternen Platz in der Familie und auf allen anderen Orten, wo ich mich bewege und lebe zu finden.
Ich fühle mich gut, wie schon sehr lange nicht mehr, das habe ich meiner Familie und auch ein wenig euch allen hier zu verdanken. Ich habe die letzten Tage (und teilweise auch Nächte) hier mit euch verbracht, habe eure Geschichten und Einträge gelesen, mich in vielen teilweise wiedererkannt und bin sehr froh über diese Möglichkeit, die einem hier zuteil werden kann.So viele Menschen, die helfen wollen, die erzählen, die "zuhören", die Mut machen. Das ist nicht selbstverständlich.
In diesem Sinne allen ein herzliches Dankeschön, ich freue mich, hier angekommen zu sein!!!!
Ich werde weiterhin berichten, wie es so vorangeht. Wahrscheinlich werde ich auch viele Fragen an euch haben und Unterstützung brauchen.
LG,
Prinzessin? -
Danke, Linde!!!
Prinzessin? -
Hallo, ihr alle!!
Ich bin (oder hoffentlich "war") eine trinkende Mutter.
Es berührt und beschämt mich, was so in den erwachsenen Kindern der SäuferInnen abgeht.
Ich habe mich selbst in den letzten Jahren nicht darum gekümmert, wie es meinen Kindern damit geht - aber nicht, weil ich sie nicht liebe oder ernst nehme, sondern weil ein Säufer nur an seinen Alk denkt und gar nicht merkt oder glaubt, dass das auch noch jemand anderen angeht.
Meistens redet man sich ein "das merkt keiner". Es ist unglaublich aber wahr (zumindestens in meinem Fall), wie sehr man verdrängen kann und noch immer glauben (sich einreden) kann, es ist ja eigentlich nichts!!Eines meiner erwachsenen Kinder hat mir ganz ehrlich gesagt, was es für sie alle bedeutet, dass ich ständig umnebelt und unzurechnungsfähig herumhocke oder torkle (ich redete mir ein, es wäre nicht so schlimm, bzw es würde niemand merken). Bis dahin habe ich (so blöd das auch klingen mag) gedacht, dass ist nur MEIN Problem. Seit ich weiß, dass meine Familie leidet (ohne dabei die Liebe zu mir verloren zu haben - ein Säufer glaubt ja, dass ihn "so" sowieso niemand lieben könnte), hat sich bei mir ein Schalter umgelegt.
Es ist furchtbar, wie lange es dauerte, bis ich es geschnallt habe! Dafür gibts keine Entschuldigung. Aber ich möchte euch gerne sagen, dass es mir geholfen hat, dass mein Kind (23J) ehrlich mit mir ins "Gericht" gegangen ist. Es war auch wichtig für mich, zu wissen, dass "so" mit mir niemand Zeit verbringen will, dass sich alle nach einer "wachen"Mutter sehnen und für mich da sein werden, wenn ich etwas daran ändern will! Und wenn nicht, wäre das zwar sehr, sehr traurig für sie, aber sie würden mit mir keine Zeit mehr verbringen wollen. Und sie würden mir auch kein (vermeintliches) Enkelkind anvertrauen können, sosehr sie das auch bedauern! Das war hart, aber für mich vollkommen Verständlich.
Das war jetzt natürlich nur die Kürzestform der Geschichte.
Und es ist natürlich nur meine eigene Geschichte.Ich wünsche euch allen ganz viel Kraft, ein eigenes Leben führen zu können und auch, dass es bei euren Müttern (oder Vätern) "Klick" machen kann und sie gesund werden!!!!
Prinzessin?
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Schönen guten Morgen, Georg!!!!
Da ich mich hier nioch nicht so gut auskenne, weiß ich auch noch nicht, wie das mit dem eigenen Thread funktioniert
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Jaja, die 66iger
! Sind schon ein erfahrener Jahrgang - mit Vergangenheit und wie ich hoffe - auch Zukunft!!Ich bin ganz hin und weg über diese SHG - sie macht mir soviel Mut und ich bin bin mehr als froh, hier gelandet zu sein.
Habe mich auch bereits für den geschlossenen Bereich angemeldet! Freu mich auf eine trockene, lebenswerte zukünftige Zeit!
LG,
Prinzessin?
Aja - das Fragezeichen soll nur nicht den Anschein erwecken, ich wäre hochnäsig oder eingebildet
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Hallo Silberkralle!!
Ich habe in den Letzten Tagen viel hier in den Foren herumgestöbert (bevor ich mich anmeldete) und deine Einträge haben mich (neben einigen anderen) mutig gemacht, mich hier anzumelden
!Du wirkst auf mich sehr "bei dir" und sehr "rund" - das find ich soooo schön, im Anbetracht deiner Vergangenheit noch mehr!!
Ich hoffe, ich kann, darf mir ein Beispiel an dir nehmen, denn wie du bin ich ein totaler Familienmensch und die wichtigsten Menschen auf dieser Welt sind mein Mann und meine Kinder (Enkelkinder habe ich noch keine, kann aber bald kommen!!

In diesem Sinne - Schönen Tag und schönes Woe
LG,
Prinzessin? -
Liebe Anonymus!
Ich bin neu hier (seit 8 Tagen trocken - bitte mich dennoch ernst nehen) und habe die letzten Seiten gelesen.
Mein Gefühl ist : Hier sind eine Menge Menschen interessiert an dir, die bereits in der Hölle waren und es sich zur Aufgabe (oder zum Wunsch) gemacht haben, andere zu unterstützen, das zu schaffen, was sie bereits geschafft haben und weiterhin schaffen wollen - trocken bleiben!Ich finde das sehr (auch wenn sich jeder anders ausdrückt - Alkoholiker gibts ja in allen Gesellschaftsschichten - wie wir wissen) hilfreich, wenn auch nicht immer angenehm.
Ich habe kaum Erfahrung mit Rückfällen, weil die kurzen Zeitspannen, in denen ich nicht zur Flasche gegriffen habe, zähle ich garnicht.
Ich glaube, ein Alkoholiker darf nie, nie wieder einen Schluck Alkohol zu sich nehmen, sonst beginnt er ganz von vorne (was ja nicht heißt, dass er es bei einem weiteren Anlauf nicht schaffen kann). Und für die Langzeittrockenen in diesem Forum bedeutet (so glaube ich) ein Rückfall "zurück an den Start" (im besten Fall). Das ist ja nicht das Ende, wenn man aus dieser Erfahrung lernt!
Ist (so wie ich das herauslese) ja den meisten schon passiert.Ich wünsche dir, dass du dich einlassen darfst und die Bemühungen der Anderen annehmen kannst.
Viel Kraft dafür!!
LG,
Prinzessin?